SJB-Fonds-Investoren-StandPunkte: Gibt es eine neue Neiddebatte?

14. September 2011 von um 16:40 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline OHG 1989.Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-Fonds-Investoren-StandPunkte: Gibt es eine neue Neiddebatte? China richtet die Sommerkonferenz vom Weltwirtschaftsforum zum Thema Finanzen aus und präsentiert sich Wirtschaftsführern und Investoren als guter Ratgeber. China und sein Ministerpräsident Wen Jiabao stellen aktuell Finanzen der Schuldenstaaten in Europa und den USA Hilfe in Aussicht, fordert aber auch  Auskunft über und Ordnung der Finanzen. „Die betreffenden Länder müssen hart arbeiten, um nachhaltiges Wachstum zu schaffen.“ Die Worte von Wen zeigen für die Investoren, Anleger und Vermögensverwalter: China beherrscht als Ratgeber das Vokabular der großen Diplomatie. Und macht aus der Not seiner Finanzen eine Tugend. Was nützen China 3,2 Billionen US-Dollar an Devisenreserven, wenn es dafür keine werthaltigen Investments gibt? Eine wichtige Frage der Investoren, Anleger und Vermögensverwalter. Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer der SJB, reflektiert was Chinas Vorschläge für Investoren und Anleger bedeuten.

Liebe FondsBlogger, Sommer in Davos. Da wo nichts los ist, für Fonds, Investoren, Anleger und Vermögensverwalter. Beratung, Auskunft und Geldanlage gibt es in Dalian, China. In der chinesischen Hafenstadt findet derzeit das Treffen vom Weltwirtschaftsforum in Sachen Finanzen statt. Zum Auftakt gab Wen Jiabao, Ministerpräsident von China mit gönnerhaften Gesten als guter Gastgeber Auskunft an Investoren, Anleger und Fonds: „Wir haben viele Male unsere Bereitschaft betont, eine helfende Hand auszustrecken“. So spricht jemand, der wie China als Investor auf Fonds und Finanzen mit Devisenreserven von 3,2 Billionen US-Dollar sitzt. Im Verbund mit anderen BRIC Staaten können sich China und sein Premier Unterstützung der Märkte und Finanzen der kriselnden Schuldenstaaten in Europa und den USA vorstellen. Lösen China und Wen bei Investoren, Finanzen und Fonds eine neue „Neiddebatte“ aus? Eine Auskunft:

 „Neiddebatten“. Davon gibt es viele. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Investoren, Anleger und Vermögensverwalter vor einer Neiddebatte zwischen Ost und West wegen der Finanzen gewarnt. Silvia Neid, Bundestrainerin der Frauen-Fußballnationalmannschaft hat keine guten Ratgeber und eine angestoßen. Und Ernst Welteke gab Auskunft über seine Finanzen und katapultierte den Begriff 2006 auf die Auswahlliste zum „Unwort des Jahres“. Der ehemalige Bundesbankchef hatte damals Diskussionen um die Auskunft über die Finanzen von Millionenbezügen von Spitzenmanagern als „kleinkarierten Neid“ zurückgewiesen. Die inzwischen kleine und karierte FDP wusste Welteke als Ratgeber Analyse hinter sich. Aktuell geben die Liberalen ganz konterkariert Auskunft, was „Gelb vor Neid“ heißt.

Und schon sind Investoren, Anleger und Vermögensverwalter zurück in Dalian, China.

China sei ein „geduldiger Gläubiger“, sagt Wen. Aber die Hilfe vom Investor China bei der Geldanlage gibt es für Fonds und Schuldenstaaten nicht umsonst. Die Wunschliste von Ratgeber China ist klar

Erster Wunsch, der Eintrag ins Klassenbuch der westlichen Finanzen, Anleger und Investoren: „Jeder muss sein Haus selbst in Ordnung bringen“, mahnte Wen an die Adresse der Europäer und Amerikaner. Investoren und Vermögensverwalter haben es gehört.

Zweiter Wunsch, eine respektvolle Geste. Europa und seine Investoren und Anleger sollen China neidlos als Ratgeber in Sachen Marktwirtschaft anerkennen. Die Auskunft soll aktuell kommen, noch bevor das Land 2016 in die Welthandelsorganisation (WTO) aufgenommen wird.

Dritter Wunsch, Öffnung der Märkte. Der Zukauf westlicher Unternehmen durch chinesische Investoren und Anleger soll erleichtert werden.

Bei vielen Zuhörern und Investoren aus Europa und den USA wird bei diesen Worten über Finanzen und Analyse die vornehme Blässe ins Gelbliche gewechselt haben. Muss sich die westliche Welt jetzt voller Neid vor den lächelnd vorgetragenen Wünschen vom Finanzen Ratgeber aus China beugen? Auskunft und Analyse erbeten.

China ist ein guter Gläubiger gegenüber seinen Investoren und dem Anleger. Es besitzt so viel Etikette, dass seine Gäste, Investoren und Vermögensverwalter nicht das Gesicht verlieren. China gab Auskunft und Beratung. Es werde seine Dollar Anleihen halten, Euro Anleihen zukaufen und seine Märkte weiter für Produkte aus Europa und den USA öffnen. „Die EU-Wirtschaft wird von der Anhebung des chinesischen Imports gewaltig profitieren“, so der chinesische Ökonom Li Daokui. Für Investoren und Anleger war diese Analyse richtig.

SJB FondsSkyline. Fazit. Richard Nixon warnte Investoren, Anleger und Vermögensverwalter 1969 vor der „gelben Gefahr“. Heute hängen die USA, für Investoren und Anleger klar erkennbar, selbst verschuldet am Tropf der chinesischen Politik. Geht es nach Auskunft und Analyse von Wen Jiabao, soll Europa bald dazu kommen. Müssen Fonds, Ratgeber und Investoren aus Europa und den USA wirklich neidisch sein auf China? Die „gelbe Gefahr“ hat zwei Seiten. Chinas Finanzen, Investoren und Anleger wären als Hauptgläubiger der USA von einem Zahlungsausfall des Landes am stärksten betroffen. Ins fern ist die Stärke von China und seinen Finanzen gleichzeitig seine Schwäche. China und seine Devisenreserven sollten keine Neiddebatte auslösen. Aber die Suche nach Investments ist mehr als ein Luxusproblem. Das Weltwirtschaftsforum als Dialogplattform ist für Investoren, Anleger, Vermögensverwalter und ihre Finanzen ein konstruktiver Rahmen, gemeinsam mit China nach vernünftigen Lösungen zu suchen.

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