SJB-Fonds-Investoren-StandPunkte-Merkel-Gipfel: Worum geht es Merkel auf dem Gipfel?

09. Januar 2012 von um 17:35 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline OHG 1989.Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-Fonds-Investoren-StandPunkte-Merkel-Gipfel: Worum geht es Merkel auf dem Gipfel? „Berlin und Paris sind aus den Ferien wieder da, und es geht gleich zur Sache, sagt Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline OHG 1989 in seinem aktuellen StandPunkt. „Heute treffen sich Angela Merkel und Nicolas Sarkozy, um den EU Gipfel Ende Januar vorzubereiten. Investoren sowie Unternehmer und Führungskräfte werden es erwartet haben: Es soll auf dem Gipfel nicht wieder nur um Schulden, Rettungsfonds und ihre Refinanzierung gehen, sondern auch um Kapitalanlage und ein besseres Wachstum in der EU. Im Vorwahljahr braucht Merkel  Gipfel mit mehr Glanz für eine bessere Presse. Auch in Frankreich wird gewählt.“

Liebe FondsBlogger, neben den Dauersorgen um die Rettungsfonds der verschuldeten Euro-Südländer will Merkel den Deutschen und Europäern Mut machen. Nach den ständigen Diskussionen um Rettungsfonds und Sanierung in der Euro-Zone, soll es 2012 auch um die Frage gehen, wie in der Euro-Zone mehr Wachstum und Beschäftigung erreicht werden kann. Für Investoren sowie Unternehmer und Führungskräfte mag wichtiger sein, ob und zu welchen Konditionen sich Italien oder Spanien an den Finanzmärkten neues Geld beschaffen können. Doch weil hier Ungemach für das FondsDepot des Bundes droht und Merkel sich lieber positiv darstellen möchte, verschiebt sich den Gipfel Fokus in Richtung Wirtschaft. Merkel sei überzeugt, heißt es in Regierungskreisen vor dem Gipfel, mit dem Fiskalpakt nun die nötigen Rahmenbedingungen für eine solidere Haushaltspolitik der Euro-Länder erreicht zu haben. Die Gespräche über den zwischenstaatlichen Vertrag seien wesentlich schneller vorangekommen als Investoren sowie Unternehmer und Führungskräfte einkalkuliert hatten. „Eine fachliche Einigung“, sagte der Europaabgeordnete Elmar Brok (CDU) zu Reuters, „bereits bei der nächsten Sitzung am Donnerstag ist nicht ausgeschlossen.“

Auch die Debatte über Rettungsfonds für angeschlagene Euro-Staaten bei der Refinanzierung ihrer Schulden ist nach Ansicht von Merkel erheblich weitergekommen. Merkel hat bei den Verhandlungen über den dauerhaften Euro Rettungsfonds ESM beim umstrittenen Punkt der Gläubigerhaftung eingelenkt. Auch dieser Vertrag soll möglichst noch im Januar auf dem Gipfel beschlossen werden. Noch offen ist vor dem Gipfel, ob es im Rettungsfonds zunächst beim vorgesehenen Haftungsrahmen mit einer Obergrenze von 500 Milliarden Euro bleiben wird oder ob der Rettungsfonds ESM bereits jetzt aufgestockt werden soll. Dies hatte Merkel – anders als Sarkozy –bisher abgelehnt. Dennoch dürften Merkel und Sarkozy auf dem Gipfel auch über die Schuldenkrise in Italien und Spanien beraten. Merkel favorisiert, die Angelegenheit international zu behandeln:  Der Rettungsfonds des IWF soll mit zusätzlichen Finanzmitteln gestärkt werden, damit er im Notfall Euro-Staaten gegen strikte Auflagen größere Kreditlinien eröffnen kann. Für die Kapitalanlage der Investoren sowie Unternehmer und Führungskräfte kein unkritisches Verfahren: Bislang ist der IWF als Rettungsfonds nicht ausreichend bestückt. Der Bedarf in Italien zum Beispiel wird auf 600 Milliarden Euro geschätzt.

Dass Merkel und Sarkozy auf ihrem Gipfel neue große EU-Programme ankündigen, ist unwahrscheinlich. Wie Investoren sowie Unternehmer und Führungskräfte im neuen Jahr Kapitalanlage und FondsDepot checken lassen, will Merkel eine Bestandsaufnahme: Die EU-Kommission soll aufgefordert werden, die Jugendarbeitslosigkeit in den Euro-Ländern zu analysieren und Vorschläge für nationale Reformen vorzulegen. Das ist ein populäres Thema, das sowohl Merkel im Vorwahljahr als auch Sarkozy im französischen Präsidentschaftswahlkampf gelegen kommt. Monatlich sollen Sondertreffen der 17 Euro-Staaten die Themen vom Gipfel vertiefen: Wettbewerbsfähigkeit, Arbeitslosigkeit und Wachstumsstrategien. Wichtig für Investoren sowie Unternehmer und Führungskräfte: Es soll auch darum gehen wie kleinen und mittleren Unternehmen in der EU besser geholfen werden kann und wie die Milliarden aus den EU-Strukturfonds und  Kohäsionsfonds effektiver eingesetzt werden können, um das Wachstum in den Euro-Staaten anzukurbeln. Wachstum wird somit auch als Kapitalanlage und im FondsDepot für Investoren sowie Unternehmer und Führungskräfte wieder interessant.

Was Investoren sowie Unternehmer und Führungskräfte gar nicht erfreuen dürfte, ist, dass Merkel ihre Pläne einer Finanztransaktionssteuer weiter verfolgt. Der britische Premierminister David Cameron hatte sie am Wochenende erneut vehement abgelehnt.  Nicolas Sarkozy dagegen kündigte an, die Transaktionssteuer auf die Kapitalanlage notfalls auch im Alleingang einführen zu wollen. Merkel ist für ein gemeinsames Vorgehen aller 17 Euro-Länder und besser noch aller 27 EU Länder. Eine deutsch-französische Abstimmung in dieser für Investoren sowie Unternehmer und Führungskräfte wichtigen Frage wird Anfang Februar 2012 erwartet. Merkel und Sarkozy treffen am 20. Januar auch mit Italiens Regierungschef Mario Monti zusammen, um mit ihm über das Abgleiten vieler Euro-Länder in eine Rezession zu beraten.

SJB FondsSkyline. Fazit. Worum geht es Merkel auf dem Gipfel? Fiskalpakt und Haushaltsdisziplin wollen Merkel und Sarkozy in ganz Europa etablieren. Eine bestechende Vision auch für Kapitalanlage und FondsDepot der Investoren,  Unternehmer und Führungskräfte. Wenn der Haushalt eines Landes kalkulierbarer wird, gilt das auch die Kapitalanlage. Allein, der SJB fehlt der Glaube. Es gab Maastricht-Kriterien für die Haushaltsdisziplin und kaum jemand hat sich daran gehalten, auch Deutschland nicht. Wie soll der „automatische Korrekturmechanismus“ mitsamt Sanktionen greifen, wenn der Sünder pleite ist? Investoren sowie Unternehmer und Führungskräfte fahren besser damit, das eigene FondsDepot mit eigenen „Rettungsfonds“ zu bestücken. Mit SJB Liquidität retten Sie Ihr Geld vor den nationalen Rettern. Oder glauben Sie, die seien alle liquide? Damit Sie es bleiben stattet die SJB Sie aus mit den besten Geldmarkt- und Rentenfonds der Welt: In Euro und in den aussichtsreichsten Währungen der Welt. So sind Sie auf alles vorbereitet. SJB Liquidität wird für Sie individuell und aktiv gemanagt und auf Wunsch über Länder und Währungen diversifiziert. Zu Ihrer Sicherheit. Zum Beispiel mit diesen Fremdwährungsfonds: UBS Money Market – AUD (australischer Dollar, WKN 972219, ISIN LU0066649970), Allianz RCM RMB Currency (chinesische Renminbi, WKN A1JEEA, ISIN  LU0665630819).

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Ihr persönlicher SJB FondsBerater rät weiter zur Vorsicht: Mit SJB Liquidität. Sie erreichen ihn unter der Rufnummer +49 (0) 2182-852-0 oder per E-Mail unter Fonds@sjb.de.

 

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