SJB-Fonds-Investoren-StandPunkte: Haben Investoren und FondsBerater Staatstrojaner in der Software?

10. Oktober 2011 von um 19:00 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline OHG 1989.Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-Fonds-Investoren-StandPunkte: Haben Investoren und FondsBerater Staatstrojaner in der Software? Dieser Blog richtet sich an alle Investoren, Privatanleger und FondsBerater, die unkontrollierte Staatstrojaner in der Software für eine massive Bedrohung der freien Marktwirtschaft, der Märkte für Aktien und Renten sowie der FondsIndustrie halten. Zwar sollten die Staatstrojaner „nur“ auf private Computer von Investoren und nicht beim Berater auf den Firmenrechner geschmuggelt werden. Doch wenn Verdächtige Software der Firmen-Rechner nutzen, sollen deren Systemadministratoren „eingebunden“ werden. Die Staatstrojaner können dann über die zentrale Software auf jeden Arbeitsplatzrechner zugreifen, zum Beispiel beim Handel mit Aktien. Was genau bewirkt ein Staatstrojaner im Computer von Investoren und deren Software? Sind Investoren, die Besitzer von Fonds und Aktien sowie ihre FondsBerater überhaupt betroffen? Braucht die FondsIndustrie für die rund 6.900 Investmentfonds und der Handel mit Aktien eine besonders sichere Software? FondsSpezialist Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer der SJB FondsSkyline OHG 1989, ist überzeugt, dass die 123 Vertreter der FondsIndustrie, die Handelsplätze für Aktien und andere Wertpapiere und innovative FondsBerater darüber nachdenken.

Werte FondsBlogger, als hätten Investoren und FondsBerater mit ihren Aktien und der Eurokrise nicht genug zu tun. Jetzt teilt der Chaos Computer Club (CCC) mit, dass der Staatstrojaner, die Späh-Software der Bundesregierung, voraussichtlich verfassungswidrig ist. Investoren, FondsBerater und die Besitzer von Aktien sind alarmiert. Die Hacker aus Hamburg hatten sich eine Software-Kopie des Staatstrojaners verschafft und diese analysiert. Ergebnis: Die Software zur staatlichen Fernüberwachung von Computern sei voller Mängel, erfasse Personendaten über einen Server in den USA und verstoße voraussichtlich gegen deutsches Recht. FondsIndustrie, FondsBerater und Investoren – ob Aktien direkt oder FondsAnteile – müssen also wissen, wie die Software bei einem Staatstrojaner funktioniert und wer am meisten von einem Zugriff auf die heimische Software durch einen Staatstrojaner profitieren würde.

Ein Staatstrojaner ist eine Software, die Funktionen ausführt, die Nutzer wie FondsBerater oder Investoren nicht erlaubt haben und nicht kontrollieren können, zum Beispiel beim Handel mit Aktien. Das Programm wird heimlich oder als nützliche Software getarnt auf dem Computer von Investoren oder FondsBerater installiert. Ein Staatstrojaner dient der Online-Durchsuchung seitens der Bundesregierung, zum Beispiel zur Terrorbekämpfung. Dabei wird der Computer über seine Software einmalig oder über einen bestimmten Zeitraum überwacht, ohne dass der Nutzer das bemerkt, wenn er Aktien kauft oder verkauft. Dies betrifft auch Investoren, FondsBerater und die gesamte FondsIndustrie.

Mit einem Staatstrojaner lässt sich unerkannt eine beliebige Software installieren, zum Beispiel ein Key-Logger. Das ist eine Software, das Tastatur-Anschläge des Investors oder FondsBeraters auswerten und so Passwörter ermitteln kann. Auch Stichwörter wie „Aktie“ oder „Anleihe“ und besondere Inhalte kann ein Staatstrojaner systematisch durchforsten. Über beide Funktionalitäten verfügt auch der aktuelle Staatstrojaner. Die Inhalte überspielt er an die auswertende Behörde. Der jetzt von den CCC-Hackern analysierte Staatstrojaner kann zusätzlich Internet-Telefonate abhören, was in engen Grenzen auch legal ist und zum Beispiel im Handel mit Aktien durchaus die Sicherheit der FondsIndustrie, der Investoren und der FondsBerater steigern kann. Doch diese Software kann offenbar zusätzlich Codes aus dem Netz nachladen und damit auch Dritten eine Hintertür (back door) zum Rechner von Investoren öffnen. Diese Funktionen machen den Staatstrojaner und seine Software mutmaßlich verfassungswidrig und für FondsBerater und Investoren und Besitzer von Aktien so gefährlich.

„Welche Behörden haben ein Interesse an Software und einem Staatstrojaner?“, fragt ihr SJB FondsBerater stelltvertretend für die FondsIndustrie und den Handel mit Aktien. Die Sicherheitsbehörden natürlich, Innenminister, Polizei, Verfassungsschutz. Und sonst? Bereits im März 2011 hatten die CCC-Hacker unter großem Interesse der FondsBerater die Software einer eigentümlichem Institution im Visier: Bundesrepublik Deutschland – Finanzagentur GmbH. Der Erwerb von Anteilen oder Aktien ist nicht möglich: Einziger Gesellschafter der privatwirtschaftlichen GmbH ist die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium der Finanzen. Die drei wesentlichen Aufgaben dieser staatlichen Investoren: Führen des Bundesschuldbuchs, Ausgleich des Kontos der Bundesrepublik Deutschland, Privatkundengeschäft für Bundeswertpapiere. Am 8. Juni 2010 kam das Mandat für den europäischen Fonds zur Eurorettung European Financial Stability Facility (EFSF) hinzu – in den Augen des Handels mit Aktien, der FondsBerater und FondsIndustrie eine gewaltige Herausforderung.

Der Befund der Hacker: Anders als bei einem seriösen FondsBerater, im Handel mit Aktien oder in der FondsIndustrie konnte jeder Internetnutzer auf der Seite der Agentur jahrelang über seine eigene Software eigene Angebote für Geldgeschäfte einstellen und Angebote der Finanzagentur verändern. Wie bei einem Staatstrojaner. Die Ordnerstruktur des Servers sei offen einsehbar gewesen. Wie bei einem Staatstrojaner. Dadurch hätten Benutzerdaten, Passwörter und PIN-Nummern von Investoren ohne großen Aufwand abgefangen werden können. Wie bei einem Staatstrojaner. Das sei eine „schwerwiegende Sicherheitslücke“, so der CCC im März. Die Finanzagentur nahm den Server für die Investoren damals sofort vom Netz und überprüfte ihre Software. Man stelle sich vor, die Frankfurter Börse würde dies mit ihren Aktien tun.

SJB FondsSkyline. Fazit. Wem dient ein Staatstrojaner? Bundesfinanzminister Schäuble hat aus Sicht der FondsIndustrie und des Handels mit Aktien ein viel dringenderes Informationsbedürfnis als der Bundesinnenminister Friedrich. Was kann ein Staatstrojaner über die Software nicht alles ausspähen: Welcher deutsche Investor hat noch wie viel auf dem Konto, um deutsche Bundespapiere zu kaufen? Wie viele Anteile von Fonds oder Aktien können Sie noch in Fonds zur Eurorettung stecken? Bekommen Sie nicht auch regelmäßig Post mit Angeboten für Bundesanleihen und andere Bundeswertpapiere? Zugegeben, das ist ein absurdes Szenario. Doch war die Verstaatlichung europäischer Banken nicht früher auch absurd? Als Besitzer von Fonds und Aktien können Sie – wie wir als FondsBerater – diese potenzielle Sicherheitslücke leicht schließen. Durch Abstinenz.

Fragen Sie nach! Rufen Sie an.

Ihr persönlicher SJB FondsBerater ist bei Investoren immer für Safety first. Und erläutert Ihnen gern die Sicherheitsmaßnahmen der SJB gegen einen Staatstrojaner. Sie erreichen ihn unter der Rufnummer +49 (0) 2182-852-0 oder per E-Mail unter Fonds@sjb.de.

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