SJB-Fonds-Investoren-StandPunkte-Aktien-Frankfurt: Was bedeutet die geplatzte Fusion der Börsen für Frankfurt?

02. Februar 2012 von um 17:35 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline OHG 1989.Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-Fonds-Investoren-StandPunkte-Aktien-Frankfurt: Was bedeutet die geplatzte Fusion der Börsen für Frankfurt? „Wer profitiert von einer Börsenfusion? Zuerst ausländische Akteure, die nun über die Finanzierungsbedingungen inländischer Unternehmen mitreden können“, sagt Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline OHG 1989, im aktuellen StandPunkt. „In Frankfurt sind Interessenkonflikte nicht selten. Das gilt bei Aktien ebenso wie bei Fonds aus Frankfurt. Die Vorsicht der EU-Wettbewerbshüter im Umgang mit den Börsen ist also verständlich. Und man wird den Eindruck nicht los, dass beide Börsen erleichtert sind: In New York und in Frankfurt.”

Liebe FondsBlogger, die geplante Fusion der Börsen in Frankfurt und New York ist geplatzt. Die EU-Kommission hat nach sorgfältiger Analyse ihr Veto gegen das Vorhaben eingelegt. Sie hatte schwerwiegende wettbewerbsrechtliche Bedenken, die nicht nur die Aktien, sondern auch weitere Produkte wie Derivate und Fonds aus Frankfurt betraf. Die Community der Investoren befand, dass New York und Frankfurt gemeinsam jeden Wettbewerb um die besten Aktien aufgehoben hätten. Die New York Stock Exchange (NYSE) zeigte sich enttäuscht, aber nicht überrascht.

Der Esprit der Börsen bestehe ohnehin in der Streuung ihrer Produkte, befindet die Financial Times Deutschland. Hier sei die Börse aus Frankfurt auch ohne Partner gut aufgestellt. Erstens im klassischen Handel mit Aktien, der den Börsen insgesamt, der Börse Frankfurt und den Investoren gerade viel Freude bereite. Denn aufgrund der Finanzkrise wird die Geschwindigkeit im Umschlag der Aktien erhöht, so SJB Research. Das treibt die Transaktionserlöse. Zweitens boomt unter den Investoren der Handel mit Derivaten an der Börsen-Tochter Eurex. Sie war der Knackpunkt, der die Fusion an der EU-Kommission scheitern ließ. Drittens im Geschäft mit der Verrechnung und der Verwahrung von Wertpapieren, das die Börsen-Töchter Clearstream und Eurex Clearing betreiben. Dieser Dreiklang beschert der Deutschen Börse aus Frankfurt momentan Umsatzrenditen von über 50 Prozent.

In ihrer Analyse konzentriert sich die Community der Investoren derzeit besonders auf derivative Produkte wie Knock-out-, Discount- und Bonus-Zertifikate sowie Zinscap und Zinsfloor. Zwar verstehen Investoren auch nach der Analyse kaum, was diese Produkte genau ausmacht. Doch das stört niemanden. Mit Aktien und Fonds aus Frankfurt kann man investieren, mit Derivaten aus Frankfurt kann man an den Börsen spekulieren. Die Investoren wetten auf alles, was sich verändert: Kurse von Aktien oder Währungen, Preise für Rohstoffe oder die Entwicklung von Zinsen. Ganz sicher hat die Commnity auch darauf gewettet, dass die Fusion der Börsen von New York und Frankfurt scheitert. Das wären dann, neben den Fonds aus Frankfurt, die ersten Gewinner beider Börsen.

Was schlussfolgern die Investoren aus Frankfurt aus ihrer Analyse für die Zukunft? „Asien!“, ruft die Community und schlägt den deutschen Börsen vor, die Fonds Suche auf den Osten auszudehnen. Doch unter den Investoren und Fonds in Frankfurt gibt es auch kritische Stimmen. Viel Kraft habe die Deutsche Börse in die Fusion mit anderen Börsen gesteckt – und immer wieder mit leeren Händen dagestanden. Zwei Mal wollte man die London Stock Exchange kaufen. Und selbst an den Börsen von  Mailand, Chicago und Paris, nämlich der Euronext, kamen die Investoren aus Frankfurt letztlich nicht zum Ziel.

SJB FondsSkyline. Fazit. Was bedeutet die geplatzte Fusion der Börsen für Frankfurt? „Die Deutsche“ – damit bezeichnen die Investoren der Community aus Frankfurt entweder die Deutsche Börse oder die Deutsche Bank. Mit ihren Stärken im Transaktionsgeschäft und im Derivategeschäft sind die beiden strukturell auch ganz ähnlich aufgestellt. So registrieren die Fonds aus Frankfurt in der Börsen-Analyse genau, was die Deutsche Bank in ihrer heutigen Bilanz an Trends vorgibt. Wie sich zeigt, ist die Bank sehr vom Investmentbanking abhängig. In diesem Bereich müssen für Rechtsstreitigkeiten wegen umstrittener Derivategeschäfte in den USA 380 Millionen Euro zurückgelegt werden. Das Privatkundengeschäft dagegen lieferte Gewinne in Höhe von 227 Millionen Euro ab. Daraus schlussfolgert die SJB für Fonds aus Frankfurt: Mit Derivaten vermögen Fonds vieles und ohne Investoren nichts. Was sie mit Hilfe von Investoren vermögen, zeigen zwei Fonds aus Frankfurt exemplarisch: Der DWS Deutschland (WKN 849096, ISIN DE0008490962) und der Allianz RCM Nebenwerte Deutschland (WKN 848176, ISIN DE0008481763).

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