SJB-Fonds-Sparer-StandPunkte-Banken-Basel: Zu wenig Eigenkapital für Basel III?

13. April 2012 von um 17:35 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline OHG 1989.Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-Fonds-Sparer-StandPunkte-Banken-Basel: Zu wenig Eigenkapital für Basel III? Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) schlägt für FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer Alarm: Laut Fonds Analyse benötigen die weltweit größten Banken noch fast 500 Milliarden Euro hartes Eigenkapital. „Dieses Geld ist notwendig, um die höheren Anforderungen der Eigenkapital-Richtlinie Basel III zu erfüllen“, analysiert Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline OHG 1989, im aktuellen StandPunkt. „Basel III verlangt, dass ab 2015 die Risiken einer Bank zu 4,5 Prozent mit hartem Eigenkapital gedeckt sind. Bis 2019 steigt die geforderte Quote auf 7,0 Prozent.

Liebe FondsBlogger, die Grundidee von Basel III ist, das Eigenkapital der Institute zu stärken, damit sie bei künftigen Krisen besser bestehen und das Geld der FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer besser schützen können. Zudem werden die Vorgaben verschärft, wie liquide die Investment Basis einer Bank zu sein hat. In den vergangenen Jahren waren viele Banken in Refinanzierungsnöte geraten. Um für FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer den Stand zu ermitteln, hat die BIZ 212 Institute untersucht: Die größten 103 Banken der „systemrelevanten“ Gruppe 1 wiesen zwar per 30. Juni 2011 eine harte Kernkapital-Quote von 7,1 Prozent auf. Doch habe die Durchschnittszahl für viele FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer verdeckt, dass einige Banken die Vorgaben deutlich verfehlten. Den Kapitalbedarf bis zum Erreichen von 4,5 Prozent Eigenkapital bezifferte die BIZ auf 38,8 Milliarden Euro. Um ein Eigenkapital von 7,0 Prozent zu erreichen, müssten sich diese Banken noch 485,6 Milliarden Euro hartes Eigenkapital besorgen. Zum Vergleich: In den zwölf Monaten bis Ende Juni vergangenen Jahres verdienten die Banken dieser Gruppe zusammen rund 357 Milliarden Euro. Etwas besser sieht die Lage bei den 109 kleineren Banken der Gruppe 2 aus. Hier werden zum Erreichen der Marke von 4,5 Prozent Eigenkapital noch 8,6 Milliarden Euro benötigt und für 7,0 Prozent Eigenkapital noch 32,4 Milliarden Euro aufgewendet werden. Insgesamt fehlen den 212 Banken, um den erhöhten Liquiditäts-Anforderungen ab 2015 gerecht zu werden, noch rund 1,76 Billionen Euro.

„Woher soll das Geld kommen?“, fragen FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer. „Vom Markt“, antwortet Professor Hans-Peter Burghof von der Universität Hohenheim. Zwar würden bei Kapitalerhöhungen alte Aktien verwässert, aber dennoch sei diese Geldanlage unumgänglich. Denn noch immer hätten nicht alle Banken Zugang zum Markt. Ob es gelinge, das fehlende Geld zu bekomme, hänge davon ab, wie umfangreich die Bank vom Staat für eine bestimmte Dienstleistung missbraucht werde: Viele Banken, so Burghof, hätten im Gegenzug zum günstigen Geld von der Notenbank weitere südeuropäische Staatsanleihen zugekauft. „Fakt ist, dass die Krise mitnichten ausgestanden ist“, erklärt Burghof. „Wir haben bisher nur Scheinlösungen erreicht.“

Was folgt aus einem höheren Eigenkapital, wie Basel III es vorschreibt? Für die Banken bedeuten die Regeln den Abschied von Traumrenditen von 20 bis 25 Prozent. Bob Diamond, Chef des britischen Finanzriesen Barclays, gibt offen zu, dass sich FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer in der neuen Finanzwelt auf deutlich niedrigere Eigenkapitalrenditen von 15 Prozent oder weniger einstellen müssen. Denn die Regulierungen beschränken sich nicht auf das Eigenkapital. Neue Vorschriften in den USA beschränken die lukrative Dienstleistung rund um Derivate. Die Politik zwingt die Institute, sich weitgehend aus dem spekulativen Eigenhandel zurückzuziehen. Der Boom im Eigenhandel mit Anleihen, Rohstoffen und Devisen ist zu Ende. Dieser Bereich brach bei Goldman Sachs schon im zweiten Quartal 2011 um über 60 Prozent ein. Basel III mit seinen neuen Regeln für das Eigenkapital rundet das Sortiment der Reformen ab. Tatsächlich haben einige Banken bereits mit tiefgreifenden Sparplänen auf die neue Realität reagiert. Andere Institute planen, risikoärmere und weniger kapitalintensive Geschäftsbereiche auszubauen. HSBC will sich ebenso wie Barclays von Randgeschäften trennen und Bereiche radikal zurechtstutzen, die die internen Renditeziele nicht erfüllen.

Das Eigenkapital zu erhöhen, wie von Basel III gefordert, ist alles andere als risikolos. Die Schuldenkrise in Europa ist für FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer der wohl gefährlichste Brandherd, denn die Banken haben, zum Teil auf Geheiß ihrer Regierungen, den betroffenen Staaten sehr viel Geld geliehen. Allein Griechenland stand bei den 90 Banken, die am europäischen Stresstest teilnahmen, mit 98,2 Milliarden Euro in der Kreide. Bei Irland waren es 52,7 Milliarden Euro und bei Portugal 43,2 Milliarden Euro. Die Schulden von Italien und Spanien sind darin noch gar nicht berücksichtigt. Bisher haben nur sehr wenige Banken den dramatischen Wertverfall europäischer Staatsschulden in ihren Bilanzen verarbeitet. FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer sollten die Dienstleistung einer unabhängigen SJB Fonds Analyse in Anspruch nehmen.

SJB FondsSkyline. Fazit. Zu wenig Eigenkapital für Basel III? Eine Gefahr in der näheren Zukunft sind Leitzinserhöhungen aufgrund von Inflationsgefahren in Europa. Volkswirte gehen davon aus, dass die EZB schon im Oktober einige Basispunkte aufsatteln werden. Aktuell gibt es den Euro für die Banken von der EZB praktisch zum Nulltarif. Das Geld verdiente sich fast von allein. Doch durch steigende Leitzinsen wird es für die Banken teurer, sich frisches Geld zu beschaffen. Viele Bankbilanzen wären auf einen Schlag sehr viel weniger wert. Was also tun, wenn Sie als FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer liquide sind, aber in den heimischen Banken keine Substanz erkennen? Mit der Strategie SJB Antizyklik in die Substanz Asiens investieren! Zum Beispiel mit diesen Fonds; GAM Star China Equity USD (WKN A0MW0K, ISIN IE00B1W3WS58) mit Domizil in Dublin, Fidelity China Consumer (WKN A1JH3J, ISIN LU0594300252) mit Domizil in Luxemburg und First State Greater China Growth (WKN A0BKZB, ISIN GB0033874107) mit Domizil in London.

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Eine Antwort zu "SJB-Fonds-Sparer-StandPunkte-Banken-Basel: Zu wenig Eigenkapital für Basel III?"

  1. Einfach nur schade, dass es jetzt 66% weniger Kredite geben wird.

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