SJB-Fonds-Investoren-StandPunkte-China-Wachstum: Wo steht die Wirtschaft in China?

12. April 2012 von um 17:35 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline OHG 1989.Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-Fonds-Investoren-StandPunkte-China-Wachstum: Wo steht die Wirtschaft in China? „Die Hoffnungen in die Konjunktur der chinesischen Wirtschaft sind für FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer nach wie vor hoch. Doch jetzt hat die Weltbank ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum Chinas nach unten korrigiert“, analysiert Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline OHG 1989, im aktuellen StandPunkt. „Die Weltbank rechnet in ihrer Analyse für 2012 nur noch mit 8,2 Prozent Wirtschaftswachstum in China. Die schrittweise Verlangsamung werde sich fortsetzen, doch werde im nächsten Jahr wieder mit 8,6 Prozent gerechnet sagte der Chefökonom der Weltbank in China, Ardo Hansson, in Peking. 2011 war die zweitgrößte Volkswirtschaft der Erde noch um 9,2 Prozent gewachsen und galt für FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer als Motor der Weltkonjunktur. Im Jahr 2010 hatte China einen Rekordwert von 10,4 Prozent Wachstum erreicht.“

Liebe FondsBlogger, als Gründe für diese Analyse der Wirtschaft  nannte die Weltbank zur Überraschung der FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer Unsicherheiten in den für chinesische Exporte wichtigen Märkten in Europa und den USA sowie einen Rückgang der Investitionen im Binnenmarkt. In der Wertpapiermitteilung zur Wirtschaft heißt es, China müsse bereit sein, der nationalen Wirtschaft gegebenenfalls neue Impulse zu geben. Die Weltbank erwartet 2012 einen leichten Rückgang des heimischen Konsums, sagte Hansson. Er sah aber eine positive Entwicklung: Die Risiken einer Überhitzung schwächen sich ab, was die Aussichten verbessert, eine weiche Landung zu erreichen.“

Müssen FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer, die China eine Investment Basis in China aufgebaut haben, um die Wirtschaft und ihr Investment fürchten? Die Entschiedenheit, mit der die Regierung in China handelt, spricht dagegen.  Bewundernd weist die in Singapur lebende Investment-Legende Jim Rogers auf Regierungsmaßnahmen seit 2010 zur Eindämmung des der Immobilienpreisblase hin – die erschwerte Kreditvergabe mit höheren Eigenmittelanforderungen beziehungsweise höheren Anzahlungen beim Erwerb sowie die Beschränkung der Anzahl der von einer Person zu erwerbenden Immobilien. Rogers betont mit Blick auf FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer es sei immer richtig zu verfolgen, was die Regierung tue. Man müsse den aktuellen Fünf-Jahres-Plan studieren, um festzustellen, welche Fonds Ideen China favorisiere. Dort können FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer zum Beispiel nach SJB Angaben nachlesen, dass der Nachfrage der Wirtschaft in China nach Rohstoffen aus dem Westen sinken wird. Der Treiber des weltweiten Wachstums ändert die Richtung. Die chinesische Regierung kündigte an, die Wirtschaft stärker auf den inländischen Konsum auszurichten, und lässt nun Taten folgen. Damit dürfte die Zeit der Rekordwachstumsraten für chinesische Rohstoffimporte vorbei sein. Die Wirtschaft orientiert sich um. Zum Beispiel produzierten die Stahlkonzerne in China zuletzt nur noch 1,7 Millionen Tonnen Stahl am Tag, während es im Sommer 2011 noch mehr als zwei Millionen waren. Manche Unternehmen wie Wuhan Steel kamen in ihrer Analyse zum Schluss, sich völlig branchenfremden Aktivitäten wie der Schweinezucht zuzuwenden.

Keine schlechte Fonds Idee, denn China beherbergt ein Fünftel der Weltbevölkerung, besitzt aber weniger als ein Elftel des agrarisch nutzbaren Landes. Die Regierung kündigte in einem im Februar veröffentlichten Papier an, dass China den Einsatz von Technologie vorantreiben werde, um das Nahrungsmittelangebot langfristig abzusichern. Man werde in die Entwicklung von landwirtschaftlichen Technologien investieren, um die Getreideproduktion zu stabilisieren. 634 Milliarden US-Dollar sind bis 2020 zum Beispiel für Wasserversorgungsmaßnahmen vorgesehen.

Das Geld wird China bei der Förderung der heimischen Wirtschaft laut SJB Research sicher nicht ausgehen. Die staatlichen Investoren in China verfügen laut IWF aktuell über Währungsreserven in Höhe von rund 3,2 Billionen US-Dollar. Diese Investment Basis erlaubt, konsequent antizyklische Fonds Ideen zu verfolgen. Um die Cashquote nachhaltig auszubauen und im Notfall liquide zu sein, nutzt China den gefallenen Goldpreis, um unbemerkt von der Öffentlichkeit seine Goldreserven aufzustocken. Allein im Februar führte China mit 40 Tonnen fast 13 Mal mehr Gold über Hongkong ein als vor einem Jahr.

SJB FondsSkyline. Fazit. Wo steht die Wirtschaft in China? Wenn es um die Wirtschaft geht, sind Politiker, aber auch FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer schnell geneigt, die eigenen Verhältnisse auf China zu übertragen. Wer als Unternehmer (auch negative)  Erfahrungen mit China hat, weiß es besser: China denkt in wirklich großen Maßstäben. Wenn die Priorität von einem Sektor der Wirtschaft auf den anderen verlagert wird, dann züchten Stahlkocher eben Schweine. FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer mögen das eigenartig finden. Doch für ein Schwellenland ist das nicht unüblich. Diese Intuition für die spezifische Geldanlage in China ist das Kriterium für die SJB Auswahl der Fonds: GAM Star China Equity USD (WKN A0MW0K, ISIN IE00B1W3WS58) mit Domizil in Dublin, Fidelity China Consumer (WKN A1JH3J, ISIN LU0594300252) mit Domizil in Luxemburg und First State Greater China Growth (WKN A0BKZB, ISIN GB0033874107) mit Domizil in London.

Fragen Sie nach! Rufen Sie an. Ihr persönlicher SJB FondsBerater sieht nicht durch die chinesische Brille. Aber er kennt jemanden, der es tut. Sie erreichen ihn unter der Rufnummer +49 (0) 2182-852-0 oder per E-Mail unter Fonds@sjb.de.

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