SJB-Fonds-Anleger-StandPunkte: Was soll die Steuersenkung ab 2013 bewirken?

07. November 2011 von um 17:35 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline OHG 1989.Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-Fonds-Anleger-StandPunkte: Was soll die Steuersenkung ab 2013 bewirken? Die Regierungskoalition aus CDU, CSU und FDP hat sich auf eine Steuersenkung von 6 Milliarden Euro für Investoren, FondsSparer und Kapitalanleger mit kleinen und mittleren Einkommen ab 2013 geeinigt. Endlich kann die FDP melden: „Wir haben geliefert!“ Ob sich die Leistung der Regierung für FondsSparer, Kapitalanleger und Investoren wegen der Steuersenkung wieder lohnen wird, steht auf einem anderen Blatt. Auf jeden Fall präsentiert sich die Regierung mit der Ankündigung der Steuersenkung das erste Mal seit Jahren wieder „neoliberal“. Wer als Regierung durch eine Steuersenkung mehr Einkommen für Kapitalanleger, FondsSparer und Investoren gewährt, kann gleichzeitig auf mehr indirekte Steuereinnahmen durch mehr Konsumausgaben hoffen. So die graue Steuertheorie der Regierung. Gleichzeitig will die Regierung wie der Liberale Urvater Adam Smith dafür sorgen, dass die offene Hand des Staats für Investoren, FondsSparer und Kapitalanleger wieder in Stück unsichtbarer wird. Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline OHG 1989 stellt sich auf den Standpunkt, dass die ab 2013 angepeilte Steuersenkung der Regierung für FondsSparer, Kapitalanleger und Investoren mehr Symbolpolitik ist, als volkswirtschaftlicher Nutzen.

Liebe FondsBlogger, kennen Sie als FondsSparer, Kapitalanleger und Investoren das „Laffer Theorem?“ Unter der Hauptstadt Journaille heißt das: Immer wenn die Regierung der Kanzlerin gute Nachrichten wie eine Steuersenkung für Investoren, Kapitalanleger und FondsSparer verbreitet, lädt sie zu gutem Essen, sprich „Wein und Käse“ ins Kanzleramt ein. Dieses Mal gab es beim Thema Steuersenkung nur Selters, aber für Kapitalanleger, FondsSparer und Investoren herzerwärmende Szenen der Regierung.

Um 19.30 Uhr konnten die Spitzen der Koalition die neuen Eckpfeiler der Arbeit der Regierung präsentieren. Vor allem die zur Steuersenkung. Neben CSU Chef Horst Seehofer und FDP Frontmann Philipp Rösler hatte sogar Kanzlerin Angela Merkel Zeit. Die „Chefin“ bekam extra von Nicolas Sarkozy frei, um wegen der Vereinbarung der Steuersenkung im Interesse der Investoren, FondsSparer und Kapitalanleger zwischen zwei Euro Krisengipfeln bei der Regierung in Berlin vorbeizuschauen.

Die gute Nachricht der Regierung zur Nacht: Die Koalition will die Empfänger kleiner und mittlerer Einkommen 2013 und 2014 eine Steuersenkung von insgesamt 6 Milliarden Euro bescheren. Die Steuersenkung soll durch Anhebung der Grundfreibeträge geschehen. Ab 2014 wäre diese Maßnahme der Regierung aufgrund der Rechtssprechung des Bundesverfassungsgerichts ohnehin für Kapitalanleger, Investoren und FondsSparer fällig gewesen. Jetzt wird die Steuersenkung um ein Jahr vorgezogen. Der Bund wird 4 Milliarden Euro dieses Pakets der Steuersenkung tragen, Länder und Kommunen 2 Milliarden Euro.

Hinter dieser Steuersenkung der Regierung für FondsSparer, Investoren und Kapitalanleger stecken zwei Absichten. Erstens ein Wahlgeschenk an die in Wahlumfragen bei 4,0 Prozent dümpelnden Liberalen. Diese Steuersenkung soll der FDP helfen, endlich etwas aus der Regierung „geliefert“ zu haben, wie es ihr Vorsitzender Rösler versprochen hat. Statt „kalter Progression“ sollen sich die Investoren, FondsSparer und Kapitalanleger wieder für die Liberalen erwärmen. Der Wahlkampf 2013 ist eröffnet.

Zweite volkswirtschaftliche Absicht der Regierung ist das „Laffer Theorem“. Wenn der Staat auf der einen Seite eine Steuersenkung veranlasst und privaten Haushalten und Unternehmen mehr Einkommen gewährt, kann er am Ende mit mehr Steuereinnahmen durch mehr Konsumausgaben und ggf. neue Beschäftigungsverhältnisse rechnen. Konsumenten und Produzenten mehren ihre Vorteile und erhöhen den „sozialen Überschuss“ für die Volkswirtschaft. Anders gesagt: Je weniger Steuern ein Staat für FondsSparer, Investoren und Kapitalanleger erhebt, desto „unsichtbarer“ wird die öffentliche Hand, die ihn regiert. Dieses Bild des liberalen Urvaters Adam Smith vor Augen, wird ausnahmsweise für Investoren, FondsSparer und Kapitalanleger erkennbar, warum die schwarz-gelbe Regierung als neoliberal gilt.

Vielleicht ist es das letzte Mal, dass sich die Regierung in Sachen Steuersenkung von ihrer freigiebigen Seite zeigen kann. Bevor für Bund und Länder die Schuldenbremse ab 2016 bzw. 2020 verbindlich wird, ist noch genug Zeit, die „Gegenfinanzierung“ der Steuersenkung zu organisieren. So jedenfalls die stille unausgesprochene Hoffnung der Regierung. Gelingt das nicht, steht für viele Kapitalanleger, FondsSparer und Investoren fest, verschwindet die öffentliche Hand für immer im Schuldensumpf.

SJB FondsSkyline. Fazit. Angela Merkel legt Wert darauf, dem Anlass entsprechend gekleidet zu sein. Passend dazu wählte die Kanzlerin gestern für die Verhandlungen mit den Koalitionspartnern CSU und FDP zur Steuersenkung einen grauen Blazer. Denn mit der eisernen Sparfaust in der Tasche entwarf sie mit den Parteichefs Seehofer und Rösler ein aufgewärmtes Szenario der Steuersenkung aus der grauen theoretischer Vorzeit der Investoren, Kapitalanleger und FondsSparer. 6 Milliarden Euro Steuersenkung für Investoren, FondsSparer und Kapitalanleger, um mit der Konsumfreude kleiner und mittlerer Einkommen die deutsche Wirtschaft vor einer Rezession zu bewahren. Diese Maßnahme der Steuersenkung der Regierung gegen die „kalte Progression“ definiert den Begriff „neoliberal“ für Investoren, FondsSparer und Kapitalanleger ganz neu. Im langsam aufkommenden Bundestagswahlkampf soll die FDP mit der Steuersenkung für potenzielle Wähler der SPD über die 5,0 Prozent Hürde gehievt werden. Ein kühner Plan, meinen viele FondsSparer, Kapitalanleger und Investoren. Gut, dass die Kanzlerin und ihr Bundesbankpräsident Jens Weidmann die 181 Milliarden Euro an Währungsreserven der Bundesrepublik vehement gegen den Zugriff aus Euroland verteidigt haben. Sonst wäre diese angekündigte Steuersenkung für die Bürgerinnen und Bürger nicht drin gewesen. Fortschritt kann sich so warm anfühlen.

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