SJB-Fonds-Anleger-StandPunkte-Spardose-Überlisten: Handeln Anleger rational?

20. April 2012 von um 17:35 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline OHG 1989.Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-Fonds-Anleger-StandPunkte-Spardose-Überlisten: Handeln Anleger rational?Offen über Geld zu sprechen, ist eine Fähigkeit, über die scheinbar nur professionelle Fonds Berater und begeisterte Amateure wie FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer verfügen. Dem Rest der privaten Anleger ist es unangenehm, über Geld, Geldanlage und die zugehörige Dienstleistung zu reden“, analysiert Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline OHG 1989, im aktuellen StandPunkt. „Und wirklich ist es für FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer heute schwieriger als vor 20 Jahren, sich in der Geldanlage kompetent zu fühlen und rational zu verhalten. Früher hatten FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer Sparbuch und Girokonto, eine Immobilienhypothek und die betriebliche Altersvorsorge. Dafür gab es rational gute Gründe und emotional das gute Gefühl, im Notfall und Alter abgesichert zu sein. Heute reicht das nicht mehr, und darum ködern Banken FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer mit einer riesigen Fülle komplexer Anlageprodukte.“

Liebe FondsBlogger, viele FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer beklagen, sie könnten nicht einmal die Wertpapiermitteilung solcher strukturierter Produkte verstehen. Das ist auch gar nicht der erste Schritt! Anleger, die in der Geldanlage erfolgreich sind, konzentrieren sich zuerst auf ihr eigenes Verhalten. Und das ist –  so die Erkenntnis der Wissenschaft und die Erfahrung der FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer – weniger rational als emotional.

Das beobachtete Verhalten auf den Börsen weltweit ist in aller Regel nicht rational. Zumindest widersprechen die Handlungen der FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer den Vorhersagen klassischer ökonomischer Modelle. Die Verhaltenswissenschaft in der Geldanlage (Behavioral Finance) sucht eine Erklärung für dieses nicht-rationale Verhalten. Sie kommt nach umfassender Analyse von Verhaltensweisen der FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer einhellig zum Schluss: Die meisten Entscheidungen, die Menschen treffen, kommen aus dem intuitiven Verstand und werden in der Regel vom reflexiven Verstand als sinnvoll akzeptiert, solange sie nicht offensichtlich falsch sind. Der „intuitive“ Verstand arbeitet schnell und sehr leicht. In Sekundenbruchteilen wissen wir, ob wir jemanden sympathisch finden. Der „reflexive“ Verstand arbeitet langsamer, denn er greift bewusst auf frühere Erfahrungen zurück. Intuitive Entscheidungen sind häufig korrekt, zuweilen sogar in beeindruckender Weise. Doch er kann FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer auch täuschen. Ähnlich wie bei optischen Täuschungen sucht sich das Gehirn „geistige Abkürzungen“. Wenn Konsumenten zum Beispiel wählen müssten zwischen einem Käse „zu 90 Prozent fettfrei“ oder einem „enthält zehn Prozent Fett“ – was wäre der Unterschied? Rational gibt es keinen. Doch die Konsumenten reagieren – wie FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer auch – automatisch negativ auf das Profil „enthält Fett“ und positiv auf das Profil „fettfrei“. Dieser allgegenwärtige und sehr wirkungsvolle Effekt, der auf den intuitiven Verstand zurückzuführen ist, wird als „Einordnung“ (Framing) bezeichnet. Die Intuition ist eine starke Macht. Die Menschen vertrauen ihr in der Regel in hohem Maße.

Wie kommt es, dass FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer oft nicht rational reagieren und stattdessen geistige Abkürzungen nehmen? Die mächtigen, aber fehlerhaften Intuitionen sind auf die außerordentlich negative Reaktion der Menschen auf potenzielle Verluste zurückzuführen: die „Verlustaversion“. Verluste haben für uns eine größere Bedeutung als gleich große Gewinne. Psychologisch gesehen ist der Schmerz, den ein Verlust von 100 Euro auslöst, etwa doppelt so stark wie die Freude, die FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer durch den Gewinn von 100 Euro verspüren. Um jemanden in ein Spiel hineinzuziehen, bei dem er zu 50 Prozent 100 Euro gewinnen kann, muss die Gewinnsumme mindestens 200 Euro betragen. Die Verlustaversion ist ein fundamentaler Bestandteil des Menschseins. So tendieren FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer dazu, Aktien bei Verlusten zu lange zu halten. Aktien zu verkaufen, die an Wert verlieren, rührt ans Selbstverständnis, weil dadurch die Realität des Verlustes offen zutage tritt. Wir empfinden Schmerz, wenn wir einen Verlust, und Freude, wenn wir einen Gewinn realisieren. FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer machen hier einen Fehler in ihrer „mentalen Buchführung“: Statt ihr Portfolio insgesamt zu betrachten, konzentrieren sie sich auf jede einzelne Aktie und treffen Entscheidungen auf der Basis unterschiedlicher Realitäten.

SJB FondsSkyline. Fazit. Handeln Anleger rational? Eindeutig nein, aber was heißt für FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer schon rational? Die emotionale Verlustaversion ist logisch nachvollziehbar. Sie lässt uns bei der Auswahl zögern, Veränderungen anzustoßen, weil wie uns stärker darauf konzentrieren, was wir verlieren könnten, als darauf, was wir gewinnen können. Dies wird als „Trägheit“ bezeichnet. Es ist rational, bestimmte Dinge zu tun wie Sport oder Sparen, wenn wir uns nur aufraffen könnten. Damit ist der wichtigste Schritt getan: Wenn wir uns als FondsInvestoren, Privatanleger und Sparer bewusst sind, dass sich der gesunde Menschenverstand in Gelddingen ab und an verabschiedet, dann dürfen wir uns bereits für kompetent halten. Sie wollen jetzt eine ebenso intuitive wie reflexive Auswahl sehen? Bitte schön: Der chinesische Wachstumsmarkt mit den Fonds GAM Star China Equity USD (WKN A0MW0K, ISIN IE00B1W3WS58) mit Domizil in Dublin, First State Greater China Growth (WKN A0BKZB, ISIN GB0033874107) mit Domizil in London und Fidelity China Consumer (WKN A1JH3J, ISIN LU0594300252) mit Domizil in Luxemburg.

Fragen Sie nach! Rufen Sie an. Ihr persönlicher SJB FondsBerater hat eine ausgesprochene Verlustaversion. Schon intuitiv. Sie erreichen uns unter der Rufnummer +49 (0) 2182-852-0 oder per E-Mail unter Fonds@sjb.de.

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