SJB-Fonds-Anleger-StandPunkte: Wer ist die größte Pappnase der Eurozone?

11. November 2011 von um 19:30 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline OHG 1989.Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-Fonds-Anleger-StandPunkte: Wer ist die größte Pappnase der Eurozone? Auch ein Kolumnist für Investoren, FondsSparer und Privatanleger kommt am 11.11.11 nicht um das Thema Karneval drum rum. Und tatsächlich gibt es in Europa und der Eurozone aus Sicht der Privatanleger, FondsSparer und Investoren jede Menge Kandidaten, für die eine Pappnase die richtige Auszeichnung ist. Von der Ratingagentur S&P, über die neuen Ministerpräsidenten von Italien und Griechenland, den Sachverständigenrat der fünf Wirtschaftsweisen, überzählige EZB Direktoriumsmitglieder aus Italien bis zu Commerzbank. Alle haben sie viel Helau und Alaaf für FondsSparer, Investoren und Privatanleger der Eurozone in petto gehabt. Das gemeinsame Schunkeln in der Eurozone heißt dann: Volatilität. Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer der SJB FondsSkyline OHG 1989 steht auf dem Standpunkt, dass Privatanleger, Investoren und FondsSparer den Begriff der Narrenfreiheit einmal kritisch prüfen müssen. Doch Vorsicht, eine Pappnase geht so leicht nicht mehr ab.

Liebe FondsBlogger, Helau, Alaaf und Ahoi. Heute ist der 11.11.11. Karneval. Ein Jahrtausendereignis für Investoren, FondsSparer und Privatanleger der Eurozone mit Pauken und Trompeten. Solch ein dreifach närrisches Datum beim Karneval kommt erst 3011 wieder für FondsSparer, Privatanleger und Investoren der Eurozone. Wer daher heute in der Eurozone mit der „Pappnase des Tages“ ausgezeichnet wird, wird sich daran bestimmt lange und intensiv erinnern. Und die Liste der Kandidaten für die Pappnase im Karneval ist lang.

Die erste Pappnase für den Karneval 2011/2012 in der Eurozone geht an S&P. Die Ratingagentur hat gestern um 15.57 Uhr an Investoren, Privatanleger und FondsSparer gemeldet: „Bei Frankreich gibt es eine Änderung.“ Da es vom bisherigen „AAA“ bei einer Veränderung nur eine Richtung geben kann, hieß das für Privatanleger, FondsSparer und Investoren im Klartext: „Abwertung“. Damit stand auch das Rating für den Rettungsschirm der Eurozone EFSF auf dem Spiel. Knapp zwei Stunden später, um 17.40 Uhr dann die Erlösung: Das mit Frankreich, sei ein „technischer Fehler“ gewesen, meldete S&P. Das Land darf das „AAA“ behalten, vorläufig. In Zeiten hypernervöser Märkte der FondsSparer, Investoren und Privatanleger der Eurozone kurz vor Karneval ein schlechter Scherz, der Präsident Nicolas Sarkozy auch ohne Pappnase die Zornesröte ins Gesicht hat steigen lassen.

Deswegen geht Pappnase Nummer Zwei für den Karneval in der Eurozone an Lorenzo Bini Smaghi. Der Italiener aus dem Direktorium der EZB muss auf Betreiben des wütenden französischen Staatschefs seinen Sessel räumen. Zwei Italiener im Spitzengremium der EZB sind in der Eurozone einer zu viel. Eine Woche vor dem Karneval hatte Smaghi noch versucht, durch eine „unverbindliche Anfrage“ die Währungsreserven der Mitglieder der Eurozone in den EFSF zu ziehen, scheiterte dann am „furor teutonicus“. Obwohl der in Sachen Eurozone verflogen zu sein scheint.

Denn Pappnasse Nummer Drei aus dem Karneval geht an die fünf deutschen Wirtschaftweisen. Die Pappnase bekommen sie für den Vorschlag, den sie zwei Tage vor Karneval für Investoren, Privatanleger und FondsSparer unterbreitet haben. 2,3 Billionen Euro an „überschüssigen“ Staatsschulden der Eurozone sollen einfach in gemeinschaftlichen Staatsfonds der Eurozone versenkt werden. Für dieses schwarze Schuldenloch sollen dann die FondsSparer, Investoren und Privatanleger der Mitglieder der Eurozone mit Steuereinnahmen und – schau an – den Währungsreserven haften. Ist die deutsche Pappnase im Karneval doch nicht der Musterknabe in Sachen Staatsfinanzen?

Wenn man den vierten Träger einer Pappnase im Karneval der Eurozone anschaut, gehen die Zweifel weiter. Die Commerzbank, inzwischen teilverstaatlicht, führt wie in Griechenland auch im Falle Italiens als Pappnase im Karneval die Rangliste der deutschen Banken an, die für viele Privatanleger, FondsSparer und Investoren zu den größten privaten Gläubigern gehören. Die ausstehenden Forderungen gegen den griechischen Staat in der Eurozone summieren sich bei der Commerzbank auf rund 3,0 Milliarden Euro. In Italien wartet das Kreditinstitut auf die Rückzahlung von 11,7 Milliarden Euro. Hinter der französischen BNP Paribas und der belgischen Dexia rangiert die Commerzbank auf Platz drei der größten privaten Gläubiger Italiens aus der Eurozone.

Die besondere Pappnase der Investoren, FondsSparer und Privatanleger für das Lebenswerk Karneval der Eurozone teilen sich Lucas Papademos und Mario Monti. Die beiden Technokraten dürfen sich übergangsweise als Regierungschefs von Griechenland und Italien versuchen. Aus Sicht der Privatanleger, Investoren und FondsSparer sehr undankbare Posten mit Pappnase der Eurozone, müssen sie doch die Konfettis und Kamelle wegkehren, die ihre Vorgänger Giorgos Papandreou und Silvio Berlusconi unters Volk geschmissen haben. Alte Besen kehren halt gut in der Eurozone für Investoren, FondsSparer und Privatanleger. Das gilt vor allem für den designierten griechischen Ministerpräsidenten Papademos, der Griechenland für Fondssparer, Investoren und Privatanleger vor zehn Jahren als Gouverneur der dortigen Notenbank überhaupt in die Eurozone gebracht hat.

Mario Monti wurde zum Dank für den aus Sicht der Privatanleger, FondsSparer und Investoren der Eurozone gewagten Karriereschritt von Staatspräsident Giorgio Napolitano gestern zum Senator auf Lebenszeit ernannt. Er wird die Pappnase also nie wieder los werden. Und da im Leben wie im Karneval alles kunterbunt im Kreis verläuft, war es Monti, dem die Investoren, Privatanleger und FondsSparer der Narrenhochburg Nordrhein-Westfalen das Ende das West/LB verdankt. Als Wettbewerbskommissar hatte Monti die Klage der EU-Kommission gegen NRW veranlasst, wegen seiner Meinung nach unzulässiger Unterstützung der öffentlich-rechtlichen Bank.

SJB FondsSkyline. Fazit. Narrenfreiheit. Das werfen Politiker gern den Märkten vor. Und verschärfen deshalb die Regularien, wo es nur geht. Die Märkte, inklusive der Investoren, Privatanleger und FondsSparer ihrerseits wünschen sich von den Trägern der Wirtschaftspolitik in der Eurozone vor allem Stabilität, Zuverlässigkeit und Glaubwürdigkeit. An diesem Dialog hapert es in der Eurozone derzeit gewaltig. Stattdessen wird gemeinsam mit der Pappnase in den Karneval geschunkelt. Im Finanzjargon heißt das: Volatilität. Was Pappnase Hoppediz im Karneval in Düsseldorf oder das Dreigestirn jeder mit Pappnase im Karneval in Köln heute auch immer an humoresken Petitessen und Standpauken produzieren, die größten Witze für Privatanleger, FondsSparer und Investoren reißen die Großen. Pappnase? Uff!

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