SJB-Fonds-Anleger-StandPunkte-Mehr-Netto: 2012 mehr Netto vom Brutto?

02. Januar 2012 von um 17:35 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline OHG 1989.Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-Fonds-Anleger-StandPunkte-Mehr-Netto: 2012 mehr Netto vom Brutto? „160 Euro mehr im Portemonnaie!“, frohlockt die FDP. „41 Millionen Erwerbstätige, Rekordstand!“, jubelt der DIHK. „Leider ist in der Kapitalanlage nicht alles Gold, was glänzt“, sagt Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline OHG 1989 in seinem aktuellen StandPunkt. „Europa als Ganzes bleibt die auf die Hilfe von außen angewiesen. Vor allem aus Asien. Besonders Deutschland.“

Liebe FondsBlogger, 2012 sollen Arbeitnehmern sowie Unternehmer und Führungskräfte durchschnittlich bis zu 160 Euro mehr Netto vom Brutto bleiben. Fast alle Arbeitnehmer werden von Abgabensenkungen profitieren, heißt es. Durchschnittsverdienern bleiben dann jährlich bis zu 160 Euro mehr in der Tasche: mehr, als die Steuersenkungen 2013 bringen. Grund seien eine Reihe kleinerer Änderungen im Steuer- und Abgabenrecht, die sich aufsummierten. Dies ist zum Beginn eines neuen Jahres durchaus üblich. Doch oft halten sich Be- und Entlastungen für Unternehmer und Führungskräfte dabei in etwa die Waage, sodass die Bürger die Neuregelungen kaum mitbekommen.

Diesmal jedoch werden die allermeisten Arbeitnehmer von den Gesetzesänderungen durch mehr Netto vom Brutto profitieren, wie der Ökonom Frank Hechtner von der Freien Universität Berlin (FU) errechnet hat. Hauptnutznießer sind demnach Beschäftigte mit einem Jahresbruttolohn zwischen 24.000 und 66.000 Euro. Die wichtigsten Änderungen des Jahres 2012 ergeben sich in der gesetzlichen Rentenversicherung. Hier sinkt der Beitragssatz von insgesamt 19,9 auf 19,6 Prozent des Bruttogehalts. Allein das bringt einem Durchschnittsverdiener rund 60 Euro mehr Netto vom Brutto im Jahr. Gleichzeitig können die Beschäftigten einen größeren Teil ihrer Aufwendungen die Altersvorsorge-Komponente im FondsDepot von der Steuer absetzen.

Außerdem wird im Januar zum ersten Mal die Erhöhung des Arbeitnehmer-Pauschbetrags von 920 auf 1000 Euro regulär in der Gehaltsabrechnung berücksichtigt. Anders als bei Steuersenkungen üblich, profitieren Unternehmer und Führungskräfte von den Änderungen zum Jahreswechsel 2011/2012 nicht mehr als die Bezieher kleiner und mittlerer Gehälter. Für einzelne Bevölkerungsgruppen ist aber auch 2012 schon mehr Netto vom Brutto möglich, das deutlich über 160 Euro hinausgeht und in den FU-Berechnungen noch unberücksichtigt sind: Wer Kinder betreuen lässt, kann die Kosten dafür künftig von der Steuer absetzen, ohne dem Finanzamt erläutern zu müssen, ob die Betreuung beispielsweise wegen Krankheit oder Berufstätigkeit notwendig war. Mehr Netto vom Brutto, wo es wirklich sinnvoll ist!

Auch der Arbeitsmarkt meldet positive Zahlen. 2011 waren in der Bundesrepublik laut Statistischem Bundesamt erstmals mehr als 41 Millionen Menschen erwerbstätig. Klar ist: Hier werden Netto und Brutto vertauscht. Auch Ein-Euro-Jobber und Minijobber werden zum Beispiel als Erwerbstätige gezählt, obwohl sie von ihrem Verdienst nicht leben können und auf staatliche Leistungen angewiesen sind. Netto und Brutto werden auch in der Arbeitslosenstatistik verwechselt, wo erst in der vergangenen Woche rund 100.000 Erwerbslose einfach aus der Statistik verschwanden. Menschen über 58 Jahre, die ein Jahr Hartz IV beziehen und kein Angebot bekommen haben, werden nicht mehr als arbeitslos gezählt werden. Hier werden Netto und Brutto nicht verwechselt, sondern gezielt verschleiert.

Das beste Konsumjahr seit zehn Jahren“, resultiere aus dem hohen Beschäftigungsniveau, erklärt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK). „Der private Verbrauch ist um mindestens 1,2 Prozent gestiegen.“ Heißt das, dass die Binnenkonjunktur den deutschen Export entlasten kann? Auch der DIHK rechnet derzeit wohl lieber Brutto statt Netto. Ausländische Ökonomen wie Barry Eichengreen aus Berkeley verweisen darauf, dass Deutschlands Exporteure im Vergleich zu europäischen Konkurrenten besonders stark in Schwellenländern engagiert sind. 2012 dürfte China erstmals zum zweitwichtigsten Markt aufsteigen, so das Ifo-Institut. Bei den größeren Industriefirmen liege der Absatzanteil in den aufstrebenden Staaten bei mehr als 50 Prozent. Weltweit werden allein die BRIC-Staaten Brasilien, Russland, Indien und China 2012 rund 72 Prozent des globalen Wirtschaftswachstums beisteuern, erwarten Experten.

SJB FondsSkyline. Fazit. Was ändert sich Netto für Brutto? Durch Zahlenspielereien mit Netto und Brutto löst sich die Wirklichkeit im FondsDepot nicht in Luft auf. Die Schuldenkrise in Europa dauert an. Gerade drängt Griechenland Banken und Versicherer, die rund 200 Milliarden Euro griechische Staatsanleihen als Kapitalanlage halten, zu einem Forderungsverzicht von 75 statt 50 Prozent. Es ist die griechische Art der Netto-Brutto-Rechnung. Alle Euro-Staaten zusammen müssen bis Ende April 650 Milliarden Euro an Altschulden tilgen und neues Geld durch den Verkauf von Staatsanleihen hereinholen. Allein Italien, Spanien, Belgien und Frankreich müssen in ihrem FondsDepot mehr als 400 Milliarden Euro umschulden. So gern man auch bei den Schulden Netto für Brutto nehmen würde: Die Schuldenspirale wird sich durch die hohen Zinslasten immer schneller drehen und den Euro weiter belasten. Ein klarer Fall: Unternehmer und Führungskräfte sollten im FondsDepot schleunigst ihr Währungsrisiko streuen und das FondsDepot SJB Liquidität nutzen. Zum Beispiel mit dem UBS Money Market – AUD (australische Dollar, 972219, LU0066649970) oder dem Allianz RCM RMB Currency (chinesische Renminbi, A1JEEA, LU0665630819).

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