SJB-Fonds-Anleger-StandPunkte: Ist Mario Monti unser Super Mario?

14. November 2011 von um 17:35 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline OHG 1989.Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-Fonds-Anleger-StandPunkte: Ist Mario Monti unser Super Mario? Anleger, Berater und Verwalter haben es herbei gesehnt: Silvio war gestern, heute ist Mario. Super Mario Monti aus Mailand gilt nicht nur unter Beratern, Verwaltern und Fonds, sondern auch unter Anlegern als gebildet, kultiviert, zurückhaltend und leise. Mit einem Wort: Das Gegenteil von Silvio Berlusconi, obwohl der bisherige Verwalter des Regierungsamtes ursprünglich ebenfalls aus Mailand stammt. Der unschlagbare Vorteil von Super Mario Monti für Anleger und Berater: Er kennt nicht nur Mailand und Rom, sondern auch Brüssel wie seine Westentasche. Seit 1995 ist der Wirtschaftsprofessor Monti Mitglied in der EU-Kommission, erst als Kommissar für den Binnenmarkt, dann für den Wettbewerb. Unter Beratern und Verwaltern von Fonds heißt es, dass Super Mario noch nie einem Streit aus dem Wege gegangen ist. Diese Eigenschaft wird Monti nach Auffassung der Anleger und Berater jetzt zugute kommen. Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer der SJB FondsSkyline OHG 1989 hat dazu einen klaren StandPunkt: Echte Erkenntnis erlangt man als Anleger ebenso wie als Berater und Verwalter nur durch Schmerzen. Und echte Veränderungen genau so.

Liebe FondsBlogger, jetzt ist es vollbracht. Die eigene Partei lässt Silvio Berlusconi fallen und schwenkt zu Super Mario! Um seine Rückkehr zu verhindern, gab die politische Klasse Italiens, gaben Anleger, Berater und Verwalter gestern für Mario Monti alles. In siebzehn Treffen schwor Staatspräsident Giorgio Napolitano die Granden und Verwalter der italienischen Parteien auf den neuen Regierungschef Mario Monti ein. Mit Erfolg: Selbst Forza Italia, Berlusconis eigene Partei, stimmte der Nominierung Montis zu. „Wir werden die finanzielle Situation lösen. Und wir werden auf Wachstumskurs zurückkehren“, erklärte der parteilose Wirtschaftsprofessor Mario Monti am Abend. „Wir wollen für unsere Kinder eine hoffnungsvolle Zukunft bauen.“ Super Mario.

Was geschehen kann, wenn die Zinslast steigt, zeigen Anleger und Fonds in Griechenland. In diesem Augenblick ziehen auch die griechischen Anleger auf Anraten ihrer Berater und Verwalter Einlagen in großem Stil ab. „Ich möchte nicht eines Morgens aufwachen und statt Euro Drachmen auf dem Konto haben“, sagt ein Anleger seinem Berater. Für die Banken ist die Lage dramatisch, erkennen  nicht nur die Experten um Mario Monti, sondern auch Berater und Verwalter von Fonds mit Sorge.

Die Einlagen der Geschäftsbanken sind, so die Verwalter der griechischen Zentralbank, seit Ende 2009 von 237,5 Milliarden Euro auf 183,2 Milliarden Ende September 2011 zusammengeschmolzen – minus 22,9 Prozent, davon die Hälfte im laufenden Jahr. Allein im September sanken die Einlagen um 5,46 Milliarden Euro. Seit Beginn der europäischen Schuldenkrise haben die Banken noch nie in nur einem Monat so viele Gelder bei Anlegern und Fonds eingebüßt. Für Mario Monti ein Albtraum. Die Folge in Griechenland: Die Kreditvergabe der Banken wurde rigide zusammengestrichen. Viele Unternehmen müssen ihre Rücklagen auflösen, die Privathaushalte drosseln den Konsum – für Berater und Verwalter eine vorhersehbare Situation.

Mario Monti stemmt sich einer vergleichbaren Entwicklung in Italien entgegen. Der Präsident der Mailänder Wirtschaftsuniversität legt unter dem Blick der Berater ein Sparpaket mit einem Volumen von 59,8 Milliarden Euro vor. Die Anleger und Verwalter von sind gespannt. Mario Monti sieht vor, die Mehrwertsteuer von 20 auf 21 Prozent sowie die Benzinpreise zu erhöhen, Staatseigentum zu verkaufen, die Löhne im öffentlichen Sektor bis 2014 einzufrieren, das Rentenalter von 60 auf 65 Jahren zu erhöhen und Bartransaktionen auf 2.500 Euro zu begrenzen. Die Verwalter der EU-Kommission, der Super Mario seit 1995 selbst angehört, sitzen nun Monti selbst im Nacken. In diesem Moment prüft eine Brüsseler Delegation in Rom mit Mario Monti die Bücher. Anleger, Berater, und Verwalter aus aller Welt sehen dabei zu.

SJB FondsSkyline. Fazit. Super Mario! In den vergangenen 15 Jahren, so Berater und Verwalter von Fonds, wuchs die Wirtschaft Italiens im Durchschnitt um 0,75 Prozent – mit Blick auf den Anleger wahrlich kein Ruhmesblatt. Umso schwerer werden es Mario Monti und seine Berater haben, seinen Katalog in der italienischen Gesellschaft durchzusetzen, vor allem in Süditalien. Obwohl der Mezzogiorno seit den 1950er Jahren vom Norden Transferzahlungen erhält, liegt der Produktivitätsgrad im Süden nur bei 60 Prozent. Diese Kluft zwischen Nord und Süd ist natürlich Monti, jedem Anleger, Berater und Verwalter von Fonds bekannt. Mario Monti wird es darum nicht beim Sparen belassen, sondern seinen Anfangsbonus beim Anleger nutzen. Heute um 11 Uhr hat Super Mario schon damit angefangen: Auf einer Auktion ließ Monti Staatsanleihen bis 2016 mit einem Volumen von 3,0 Milliarden Euro auf den Markt für private und institutionelle Anleger werfen. Damit die Italiener – Anleger, Berater und Verwalter von Fonds – nicht plötzlich von der Lira träumen.

Fragen Sie nach! Rufen Sie an.

Ihr persönlicher SJB FondsBerater gibt dem Anleger für Europa keine Entwarnung. Doch Ihr Berater und Verwalter kann einen allerersten Silberstreif erkennen. Sie erreichen ihn unter der Rufnummer +49 (0) 2182-852-0 oder per E-Mail unter Fonds@sjb.de.

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