SJB-Fonds-Anleger-StandPunkte: Welches Land war wie oft im Staatsbankrott?

03. November 2011 von um 17:35 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline OHG 1989.Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-Fonds-Anleger-StandPunkte: Welches Land war wie oft im Staatsbankrott? Der griechische Ministerpräsident Giorgos Papandreou treibt Griechenland mit seiner Idee einer Volksabstimmung zum Euro Rettungspaket in den Staatsbankrott. Entweder weil sein Volk „Nein“ sagt, oder weil das Geld Griechenlands bis zum Abstimmungstermin im Dezember schon nicht mehr reicht. Beides ist für viele Investoren, FondsSparer und Privatanleger kein erfreulicher Ausblick. Aber, es ist auch nichts Neues. Immerhin wäre der nächste Staatsbankrott bereits der sechste, den Griechenland für FondsSparer, Investoren und Privatanleger seit 1829 hingelegt hat. Anderer Staaten haben die Reißleine Staatsbankrott wesentlich öfter gezogen. An der Spitze der Reihe der Pleitegeier rangiert Welt- und Europameister Spanien. Diese „Meisterleistung“ scheint aus Sicht der Investoren, FondsSparer und Privatanleger ansteckende Wirkung zu haben. Sowohl der Nachbar Portugal, als auch die ehemaligen Kolonien der beiden Staaten in Südamerika halten die meisten Plätze unter den 20 Länder, die am häufigsten einen Staatsbankrott erlitten haben. Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline OHG 1989 zieht in seinen Standpunkten eine nüchternde Bilanz. Das Thema Staatsbankrott gehört nicht der Vergangenheit an. Für Privatanleger, FondsSparer und Investoren ist es besser, sich gezielt auf dieses Ereignis vorzubereiten.

Liebe FondsBlogger, der Olympische Geist „höher“, „schneller“, „weiter“ ist eine Erfindung der Neuzeit. Der Franzose Pierre de Coubertin hat ihn 1894 für FondsSparer, Investoren und Privatanleger ins Leben gerufen, bei seiner Neubegründung der Olympischen Spiele. Seinen Ursprung hat der sportliche Wettkampf für Investoren, Privatanleger und FondsSparer natürlich in Griechenland. Wenn Giorgos Papandreou mit seiner Idee einer Volksabstimmung über das Euro Rettungspaket sein Land in den Staatsbankrott führt, denkt er auch sportlich.

Mit gerade fünf Fällen von Staatsbankrott seit der Unabhängigkeit 1829 schafft es Griechenland nicht unter die „G20“. Zur Gruppe der 20 wirtschaftsstärksten Industrie- und Schwellenländer der Welt und ihrem Gipfel in Cannes darf Giorgos Papandreou ohnehin nur ausnahmsweise und auf besondere Einladung. Anders als viele FondsSparer, Investoren und Privatanleger annehmen, gehört Griechenland aber auch nicht zum Club der 20 größten Pleitemacher unter der Sonne. Zu diesen Ländern will der griechische Ministerpräsident mit seinem sechsten Staatsbankrott Griechenlands endlich aufschließen. Sofern er noch dazu kommt. In Athen wird heftig über eine Ablösung Papandreous diskutiert. Investoren, FondsSparer und Privatanleger dürfen das Drama in Griechenland mit ansehen.

Die Masse dieses Staatsbankrott Clubs kann sich im Rahmen eines iberoamerikanischen Gipfels treffen, der ebenfalls aus 20 Staaten besteht. Denn die Länder der iberischen Halbinsel und Lateinamerikas dominieren die Liste der Staaten, die zum Leidwesen der FondsSparer, Investoren und Privatanleger am häufigsten einen Staatsbankrott erlitten haben. Unter den 15 „führenden“ Ländern sind 13 aus diesem Raum. Ausnahmen aus Sicht der Investoren, FondsSparer und Privatanleger sind Frankreich und Ungarn, die bereits acht bzw. sieben Mal eine Staatsbankrott Erklärung abgeben mussten.

Unangefochtener Welt- und Europameister in dieser für Privatanleger, FondsSparer und Investoren unerfreulichen „Disziplin“ ist Spanien. Insgesamt 13 Mal hieß es für Investoren, FondsSparer und Privatanleger in Spanien seit 1557 „Kasse leer“, sprich Staatsbankrott. Bis 1800 haben die Iberer sechs Mal einen Staatsbankrott erlebt, weitere sieben Mal dann im 19. Jahrhundert. Der Anteil der Jahre, in denen Spanien seit seinem Bestehen für Privatanleger, FondsSparer und Investoren pleite gewesen ist, liegt bei 23,7 Prozent. Prozentualer Spitzenreiter der Pleitegeier in Sachen Staatsbankrott ist Mexiko. Seit der Unabhängigkeit 1821 hat das Land acht Mal den Weg in den Staatsbankrott gefunden. Der Anteil der für Privatanleger, FondsSparer und Investoren pleitefreien Jahre liegt bei 55,4 Prozent.

Europa gebührt neben der Führungsrolle beim Thema Staatsbankrott auch die Ehre den ersten Staatsbankrott der Geschichte für FondsSparer, Investoren und Privatanleger hingelegt zu haben. 1340 musste Großbritannien eingestehen, seine Schulden an Italien nicht mehr bezahlen zu können. Anlass für den Kapitalbedarf war ein Krieg gegen Frankreich, der dann knapp 100 Jahre dauerte.

SJB FondsSkyline. Fazit. Die Privatanleger, FondsSparer und Investoren Europas werden in Kürze einen neuen Staatsbankrott erleben. Ob mit oder ohne Papandreou. Es ist nicht der erste und wird nicht der letzte sein, mit dem FondsSparer, Investoren und Privatanleger konfrontiert sein werden. Weder die Welt der griechischen, noch die der deutschen Investoren, FondsSparer und Privatanleger wird davon untergehen. Wichtig ist, sich als FondsSparer, Investoren und Privatanleger bei diesem Thema von Denkverboten zu befreien und von der Unmöglichkeit Staatsbankrott auszugehen. Das Phänomen Staatsbankrott kann überall auf der Welt passieren. Jetzt ist Europa wieder dran. Deutschland aus Sicht der FondsSparer, Investoren und Privatanleger scheint finanzpolitisch der Einäugige unter den Blinden beim Staatsbankrott zu sein, der aber zu lange beide Auge zugedrückt und sich vor der Realität seiner europäischen Nachbarn weggeduckt hat. 20 Jahre nach der deutschen Einheit stehen Privatanleger, Investoren und FondsSparer in Deutschland vor dem nächsten historischen Schritt. Neue währungspolitische Unabhängigkeit. Ob wir wollen oder nicht.

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