SJB-Fonds-Anleger-StandPunkte: Ist Italien ohne Berlusconi besser dran?

08. November 2011 von um 18:30 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline OHG 1989.Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-Fonds-Anleger-StandPunkte: Ist Italien ohne Berlusconi besser dran? Silvio Berlusconi tritt wohl heute seinen letzten Kampf an. Und der wird nicht wirklich ritterlich. Weder die Abgeordneten der eigenen Koalitionen, noch die Kapitalanleger, Investoren und FondsVerwalter an den Finanzmärkten wollen für ein Italien unter Berlusconi noch eine Lanze brechen. Stattdessen muss das mit 120 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) verschuldete Italien für FondsVerwalter, Investoren und Kapitalanleger mit 6,68 Prozent an Zinsen für zehnjährige Staatsanleihen bluten. Das wird nicht lange durchzuhalten sein und wenn EU und IWF Italien und Berlusconi noch so sehr auf die Finger schauen. Kapitalanleger, FondsVerwalter und Investoren konnten in den letzten Tagen mit ansehen, wie „Cavaliere“ Berlusconi auf seinen letzten Raubritterzug ging. Durch seinen Vertrauten im EZB Direktorium wollte an die Währungsreserven der Euro Mitgliedsstaaten ran, um für den Fall des eigenen Staatsbankrotts an EFSF zu stärken. Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline OHG 1989 stellt für Investoren und Kapitalanleger in seinen Standpunkten einen anderen Aspekt in den Vordergrund. Die Hysterie der Märkte die lange Zeit bekannte Strukturschwäche von Italien auf die Person Berlusconi zu kaprizieren ist aus seiner Sicht bedenklich und kurzsichtig.

Liebe FondsBlogger, „Il Cavaliere“ Silvio Berlusconi wird für Kapitalanleger, FondsVerwalter und Investoren immer mehr zum Ritter der traurigen Gestalt aus Italien. Gestern war der 75-Jährige Gerüchten über seinen Rücktritt mit den Worten entgegen getreten: „Gerüchte über meinen Rücktritt entbehren jeder Grundlage“. Dies erklärte Berlusconi via Facebook. Und trotzig schob er für FondsVerwalter, Investoren und Kapitalanleger nach: „Ich behalte das Vertrauen“!

Damit meint Berlusconi die Abstimmung über die nachträgliche Genehmigung des Haushalts 2010, die heute im Parlament von Italien ansteht. Durch die war Berlusconi bereits einmal gerasselt. Mutig zog der „Cavaliere“ das Kettenhemd über, klappt das Visier auf und boxt sich weiter durch. Es wird vergeblich sein. Davon sind Investoren, FondsVerwalter und Kapitalanleger überzeugt.

Die Finanzmärkte und viele Investoren, Kapitalanleger sowie FondsVerwalter spucken Gift und Galle in den Staatshaushalt von Italien. Die Verzinsung für zehnjährige Staatsanleihen aus Italien stieg gestern als Reaktion der Investoren, FondsVerwalter und Kapitalanleger auf Machtspiele von Berlusconi auf den Rekordwert von 6,68 Prozent. Damit ist der „kritische Wert“ von 6,5 Prozent Verzinsung für den 1,9 Billionen Euro hohen Schuldenvesuv in Italien überschritten. Die Staatsschuldenquote von 120 Prozent der Jahreswirtschaftsleistung wird für Italien aus Sicht der Kapitalanleger, Investoren und FondsVerwalter kaum mehr zu stemmen sein. Auch wenn Berlusconi und Kriegsknechte alles versucht haben.

Die Idee, die Währungsreserven der europäischen Mitgliedsländer des IWF, die die „Sonderziehungsrechte“ der Weltwährungshüter absichern, zugunsten des europäischen Rettungsschirms EFSF zu poolen, stammt von Berlusconi aus Italien. Direktoriumsmitglied Lorenzo Bini Smaghi hat versucht, auf diese Weise an Währungsreserven im Wert von 50 bis 60 Milliarden Euro der anderen Staaten der Eurozone ranzukommen. FondsVerwalter, Investoren und Kapitalanleger sehen das als einen letzten Lehnsakt gegenüber seinem Ministerpräsidenten Berlusconi vor seinem von Frankreich gewünschten vermutlichen Ausscheiden aus der EZB.

Dabei hätte Italien nach Meinung der FondsVerwalter, Investoren und Kapitalanleger erstmal im eigenen Burghof kehren können. Italien besitzt mit rund 2.450 Tonnen die viertgrößten Goldreserven der Welt. Beim aktuellen Goldpreis haben diese Goldbestände für Kapitalanleger, FondsVerwalter und Investoren einen Wert von rund 102,1 Milliarden Euro. Das sind rund 74,0 Prozent aller Währungsreserven von Italien. Dass Italien und Berlusconi hier nicht ran wollen, ist aus Sicht der FondsVerwalter, Investoren und Kapitalanleger auch eine Frage des Prestige. Schließlich rangiert Frankreich mit 2.435 Tonnen Gold im Staatssäckel nur knapp hinter dem „kranken Mann Europas“, Italien. Angesichts von Staatsschulden in Höhe von 1.924 Milliarden Euro wäre der Verkauf der Goldreserven für betroffene Kapitalanleger, Investoren und FondsVerwalter in Italien ein Tropfen auf dem heißen Stein.

In Deutschland sähe es für Investoren, FondsVerwalter und Kapitalanleger nicht anders aus. Mit rund 3.400 Tonnen Gold verfügt Deutschland zwar hinter den USA über die zweitgrößten Goldbestände der Welt. Deren Wert von 141,7 Milliarden Euro steht einer Staatsschuld von 2.122 Milliarden Euro gegenüber. Kein Wunder, dass Bundesbankpräsident Jens Weidmann diesen „Schatz“ mit Zähnen und Klauen vor italienischen Raubrittern verteidigen will.

SJB FondsSkyline. Fazit. Die Aufseher von IWF und EU werden sich bald einen anderen Ansprechpartner als Berlusconi in Italien suchen müssen. Und schuld werden natürlich die Anderen gewesen sein, zum Beispiel Investoren, Kapitalanleger und FondsVerwalter. Wie anders kann ein Ritter wie Berlusconi fallen, als durch die Verkettung unglücklicher Umstände. Höchstverzinsung für die Staatsanleihen, Rekordstand der Staatsschulden, Vertrauensabstimmungen ohne Mehrheit und ein kläglicher Versuch, den Staatsschatz anderer Länder zu rauben. Ritterlichkeit, Herr Berlusconi, sieht anders aus. Es sei denn, FondsVerwalter, Kapitalanleger und Investoren denken an Götz von Berlichingen. Mit dessen berüchtigtem Zitat hat Berlusconi vor kurzem das eigene Land Italien betitelt. Bemerkens- und bedenkenswert ist die Hysterie, mit der die Märkte der Investoren, FondsVerwalter und Kapitalanleger die massiven Strukturprobleme eines Staates wie Italien so sehr auf die Person des Ministerpräsidenten Berlusconi kaprizieren. Es ist richtig anzunehmen, dass Berlusconi keinen Plan hat, wie er den wirtschaftlichen und wahrscheinlich auch gesellschaftlichen Strukturwandel in Italien in die Wege leiten soll. Unter Aufsicht des IWF und der EU wird nach Meinung vieler FondsVerwalter, Investoren und Kapitalanleger auch ein Nachfolger Berlusconis gestellt. Denn genau wie in Griechenland hat sich in Italien noch kein wirklicher Gewährsmann gefunden, der dem Staat und letztlich der Eurozone weiterhelfen könnte. Bis dahin ist die Eurozone für Investoren, FondsVerwalter und Kapitalanleger fast täglich in Gefahr, in die nächste Krise gerissen zu werden. Frau Merkel und Herr Sarkozy können schon mal Termine für den nächsten Schuldengipfel freimachen.

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