SJB-Fonds-Anleger-StandPunkte: Warum macht die EZB einen Zinsschritt zurück?

04. November 2011 von um 17:35 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline OHG 1989.Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-Fonds-Anleger-StandPunkte: Warum macht die EZB einen Zinsschritt zurück? Der neuen EZB Chef Mario Draghi hat seine Amtszeit gleich mit einem Paukenschlag begonnen. Die Leitzinserhöhung, mit der Jean-Claude Trichet im Juli in der Schuldenkrise das Signal an FondsSparer, Investoren und Kapitalanleger gegeben hat, das Liquidität der Märkte nicht Alles ist, hat Draghi wieder kassiert. Der Basiszins für die Eurozone ging 25 Basispunkte auf 1,25 Prozent nach unten. Als Italiener kennt sich EZB Chef Draghi mit dem Thema Schuldenkrise und Geldkreislauf bestens aus. Wer wie Investoren, FondsSparer und Kapitalanleger in Europa und der Eurozone in der Schuldenkrise steckt, muss die Verbindlichkeiten im Fluss halten, um flüssig zu bleiben. Daher scheint sein Zinsschritt mit der EZB nur konsequent zu sein. In Sachen Schuldenkrise bedeutet das für Kapitalanleger, Investoren und FondsSparer aber, dass die Uhr von zehn wieder auf fünf vor Zwölf gerückt ist. Genau wie in Griechenland, wo heute um Mitternacht die von Ministerpräsident Papandreou gerufenen Geister einer Volksabstimmung wieder verjagt werden. Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline OHG 1989 stellt in seinen Standpunkten die Zinspolitik der EZB und die griechische Demokratiebewegung an der Staatsspitze gegenüber. Die Schreckgespenster der Schuldenkrise sind FondsSparer, Investoren und Kapitalanleger in Europa noch lange nicht los.

Liebe FondsBlogger, ob er es wirklich so gewollt hat? Schuldenkrise, Währungsflaute, Rezessionsangst, Notstandsregierung, ein Ministerpräsident zu Hause ohne Vertrauen im Volk und im Parlament kurz vor dem Abflug! Der Amtsantritt des Italieners Mario Draghi als EZB Präsident hätte aus Sicht der FondsSparer, Investoren und Kapitalanleger sicherlich „milder“ ausfallen können, als mit einer Schuldenkrise.

Genauso wie die Rezession, die der neue oberste Währungshüter der EZB für Investoren, Kapitalanleger und FondsSparer in Europa und der Eurozone wegen der Schuldenkrise prognostiziert. Um dieser Gefahr der Schuldenkrise für Kapitalanleger, FondsSparer und Investoren entgegenzuwirken, setzt EZB Chef Draghi auf seiner Meinung nach bewährte geldpolitische Mittel. Der Neue hat den Zinsschritt für Investoren, FondsSparer und Kapitalanleger seines EZB Vorgängers Jean-Claude Trichet vom Juli 2011 von 25 Basispunkten gleich wieder kassiert. Catenaccio“ ist halt eine italienische Tugend, die der EZB Chef in der Schuldenkrise gut beherrscht.

In diesem Fall allerdings ist es ein Rückzugsgefecht der EZB für Investoren, Kapitalanleger und FondsSparer mit offensiver Absicht in der Schuldenkrise. Schließlich soll mehr Liquidität durch die EZB die Märkte in Europa für FondsSparer, Investoren und Kapitalanleger in der Schuldenkrise wieder ankurbeln. Ob der EZB das gelingt, ist auch Sicht der Kapitalanleger, Investoren und FondsSparer fraglich, denn die Geschäftsbanken werden in der eigenen Schuldenkrise eher an die Mittelbeschaffung für die von EU und EZB geforderte Kernkapitalquote von 9,0 Prozent bis Juni 2012 denken, als dass sie der Wirtschaft oder gar einander Kredit gewähren.

Worauf EZB Chef Draghi Wert legt, ist, dass er sich diesen rückläufigen Zinsschritt für FondsSparer, Kapitalanleger und Investoren in der Schuldenkrise ganz allein überlegt hat. „Wir werden von niemandem gedrängt. Wir sind unabhängig. Wir bilden uns unsere eigene Meinung“. Soll heißen: Wer uns bei der EZB etwas einreden will, dem werden wir was husten.

Dass mehr Liquidität im Markt der Schuldenkrise durch die EZB für Investoren, FondsSparer und Kapitalanleger auch mehr Staatsschulden in Europa und der Eurozone bedeutet, scheint EZB Chef Draghi nicht zu stören. Als Italiener ist er beim Thema Staatsschulden und Schuldenkrise einiges gewöhnt. Bei einem Schuldenstand von 1,9 Billionen Euro und einer Schuldenquote von 120,0 Prozent der Jahreswirtschaftsleistung ist es für FondsSparer, Investoren und Kapitalanleger in Italien in Sachen Schuldenkrise buchstäblich immer „fünf vor Zwölf“. Inzwischen wird Silvio Berlusconi wegen seiner verfehlten Finanzpolitik und der Schuldenkrise vom IWF kontrolliert und sogar vom eigenen Finanzminister zum Rücktritt gedrängt.

Wenn es heute Mitternacht schlägt, wird für Investoren, Kapitalanleger und FondsSparer das Schreckgespenst eines griechischen Euro Referendums in der Schuldenkrise endgültig verschwunden sein. Entweder Ministerpräsident Giorgos Papandreou geht in einer nationalen Notstandsregierung auf, oder verschwindet von der eigenen sozialdemokratischen Partei geschasst für Investoren, Kapitalanleger und FondsSparer ganz in der Versenkung. Wie FondsSparer, Investoren und Kapitalanleger bemerkt haben, musste Papandreou seine Idee einer Volksabstimmung zum Euro Rettungspaket für die Schuldenkrise vorher schon beerdigen. Nicht auf Druck von Präsident Sarkozy, Kanzlerin Merkel, der EZB den G20 oder den Märkten. Sondern einzig und allein auf innerparteilichen Druck hin. Wahrscheinlich schätzen die sozialdemokratischen Abgeordneten die Vorstellung nicht sehr, sich in der Schuldenkrise in die Reihe der 17,0 und bald 20,0 Prozent der Arbeitslosen in Griechenland einzureihen.

SJB FondsSkyline. Fazit. Giorgos Papandreou ist aus Sicht der FondsSparer, Investoren und Kapitalanleger ein Paradebeispiel dafür, wie frei jemand agieren kann, der nichts mehr zu verlieren hat. Volksabstimmung, Notregierung und Vertrauensfrage. Griechenlands Regierungschef holt in der Schuldenkrise seines Landes das ganze Potpourri der Demokratie ans Licht. Wer keine Verpflichtung besitzt und an wen keine Erwartungen der Investoren, Kapitalanleger und FondsSparer mehr gestellt werden, kann in der Schuldenkrise denken und handeln, wie er will. In gewisser Hinsicht ist das eine bedingungslose Unabhängigkeit. Von dieser Unabhängigkeit träumt auch EZB Chef Mario Draghi, allerdings deshalb, weil er für FondsSparer, Investoren und Kapitalanleger in der Schuldenkrise weiter Italiens „La bella addormentata“ gibt. Sein Zinsschritt mit der EZB ist eine einfache, aber keine effektive Lösung für die Schuldenkrise. Der größte Schritt für Investoren, Kapitalanleger und FondsSparer in der ganzen Diskussion um Euro, EZB Schuldenkrise, Eurozone und Griechenrettung ist bisher, vom Denken einer satten Eigenkapitalrendite hin zu einer festen Kernkapitalquote zu kommen. Eine Eigenkapitalrendite von 25,0 Prozent lässt sich schnell erreichen, wenn die Summe des Eigenkapitals in Relation zum auf Schulden basierenden Gesamtkapital entsprechend klein ist. Eine Kernkapitalquote von 9,0 Prozent müssen sich FondsSparer, Kapitalanleger und Investoren erst verdienen. Dann ist ein weißes Laken wirklich ein Ruhekissen und kein Zeichen einer Kapitulation.

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