SJB-Fonds-Anleger-StandPunkte-Europa-Verschwendung: Verschwendet Europa seine Jugend?

01. März 2012 von um 17:37 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline OHG 1989.Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-Fonds-Anleger-StandPunkte-Europa-Verschwendung: Verschwendet Europa seine Jugend? Angela Merkel hat bei ihrem gestrigen Bürgerdialog viel aufgenommen. Vor allem den Eindruck, dass ihre Bürger langsam aber sicher zum unbekannten Wesen werden“, erklärt Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline OHG 1989, im aktuellen StandPunkt: „Mit so einer Kakophonie hatte Merkel beim ausgewählten Teilnehmerkreis nicht gerechnet. Ob auch der richtige Ton dabei war, ist noch offen. So sind wichtige Punkte, die die Zukunft Europas betreffen schon lange nicht mehr auf den Tisch gekommen. Zum Beispiel warum Europa seine Jugend durch Armut und Arbeitslosigkeit für die Wirtschaft einfach verschwendet. Anleger und Investoren wissen: In Schwellenländern läuft das anders.“

Liebe FondsBlogger, gestern traf Angela Merkel den „Nerv der Bevölkerung“. In Erfurt, beim ersten „Bürgerdialog“ unter dem Motto: „Wie wollen wir zusammenleben?“ Von Barack Obama hat sich die Kanzlerin das Format abgeschaut. Dessen „Townhall-Meetings” sind riesige Live-Events mit Livestreams, Warm-Up-Programm, Twitter Wall und jubelnden Anhängern.

Die waren in Erfurt zwar Fehlanzeige. Aber 100 auserkorene Bürgerinnen und Bürger – darunter auch Anleger und Investoren – durften frei von der Leber weg ihre Ideen und Vorschläge für Deutschland und seine Wirtschaft und Gesellschaft zu Gehör bringen. Gleich einer der ersten Teilnehmer brachte beim Thema „Zusammenleben“ die Forderung nach einem „bedingungslosen Grundeinkommen“ an Geld vor. „Wenn man das jedem gibt, muss man die Steuern extrem erhöhen”, entgegnet Merkel, „aber ich bin ja nicht hier, um das gleich zu bewerten.” Die Kanzlerin wollte erstmal zuhören, was andere Anleger und Investoren zu sagen hatten.

Und zu hören bekam sie Einiges von den Bürgerinnen und Bürgern: Vom Entwicklungspotenzial der Wirtschaft des ländlichen Raums, über mangelnde Wertschätzung gegenüber ausländischen Mitbürgern, bis zur mit ausreichend Geld bezahlbaren Ganztagesbetreuung für Alleinerziehende. Die Kanzlerin hörte geduldig zu und stellte Nachfragen. Zum Beispiel der Schülerin, die sich wünscht, dass Bildung doch Bundessache sein solle. Vor allem wegen der Ausstattung mit Geld. Ein ums andere Mal brachte Merkel hervor: „Ich nehm’ das mal auf.“

Beobachter sagen, dass die Kanzlerin die Sache zwar im Griff hatte, aber von der Vielfalt und Dynamik der Meinungen der Anleger und Investoren im Raum schon überrascht gewesen sein soll. Dein Bürger, das unbekannte Wesen? Wütend und unkalkulierbar? Dabei ist die Entwicklung in Deutschland noch zurückhaltend.

In Teilen Europas sieht es anders aus. Vor allem wegen der angespannten Lage der Wirtschaft Rund 7,5 Millionen Menschen zwischen 15 und 24 Jahren haben in Europa weder Ausbildungs- noch Arbeitsplatz. Das geht aus einer aktuellen Studie der Wirtschaftsforscher von Conference Board hervor.

Besonders hart ist die Jugend in den PIIGS Staaten betroffen. Fast die Hälfte aller jungen Spanier ist ohne Job, bei den Griechen sind es 45 Prozent. In Irland, Italien, Portugal und Polen hat jeder dritte Jugendliche keinen Arbeitsplatz. In Frankreich, Ungarn und selbst in Schweden sucht jeder vierte Heranwachsende eine Beschäftigung in der Wirtschaft gegen Geld.

„Neets“ ist die offizielle EU-Bezeichnung für diese nach Einschätzung von Conference Board zur Passivität verdammten und von Armut bedrohten Betroffenen. Das Akronym steht für „Not in Employment, Education or Training.“ Die Sozialkosten an Geld für die Betreuung dieser Menschen liegen laut EU bei 100 Milliarden Euro pro Jahr. Die Kosten für Anleger, Investoren und Wirtschaft wegen der Untätigkeit einer ganzen Generation sind darin noch gar nicht enthalten. Eindringlich appelliert OECD-Generalsekretär Angel Gurría deshalb an die europäischen Staats- und Regierungschefs vor ihrem heutigen Gipfel: „Investiert in die Jugend, investiert in die Zukunft”!

SJB FondsSkyline. Fazit. SJB-Fonds-Anleger-StandPunkte-Europa-Verschwendung: Verschwendet Europa seine Jugend? Die Düsseldorfer Band DAF hat 1981 das Lied „Verschwende Deine Jugend“ rausgebracht. Ganz unter dem Eindruck der Sozialromantik von Punk und New Wave glaubten die Musiker, dass die Jugend sich freiwillig zu dieser Verschwendung hinreißen lassen könne. 30 Jahre später ist die Situation so, dass die Jugend scheinbar gar keine Wahl hat, als ihre jungen Jahre zu verschwenden. Das wird nicht lange gut gehen. In dieser Gemengelage gärt politischer, sozialer und ökonomischer Zündstoff, der sich erstmal Gehör bei Politik und Wirtschaft und vielleicht auch Ressourcen der Anleger und Investoren verschaffen wird. Ein Generationenkonflikt ums Geld, dessen Folgen noch gar nicht abschätzbar sind. „Verschwende Deine Jugend“, das kann sich aus Sicht der Anleger und Investoren mit Blick auf Demographie und Dynamik der Schwellenmärkte im globalen Wettbewerb der Wirtschaft eigentlich keine Industrienation leisten. Frau Merkel, nehmen Sie das mal auf! Damit das Kind für Wirtschaft, Anleger und Investoren nicht in den Brunnen fällt.

Dort geht es zwar auch im liquide Mittel, aber nicht solche, die Investoren und Anlegern genug Bodenhaftung für ihr Geld gewährleisten. Das können die besten Renten- und Geldmarktfonds der Welt, gesetzlich vor Insolvenz geschützt durch den Status Sondervermögen. Renditechancen jenseits des Euroraums haben zum Beispiel der Pictet CHF Liquidity P (WKN 675161, ISIN LU0128498697) von Pictet mit Sitz in Genf. Oder der Nordea 1 – Norwegian Bond (T)* (WKN 988130, ISIN LU0087209911) von Nordea mit Sitz in Stockholm.

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