SJB-Fonds-Anleger-StandPunkte: Steht der Euro vor dem Zerfall?

05. Dezember 2011 von um 17:35 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline OHG 1989.Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-Fonds-Anleger-StandPunkte: Steht der Euro vor dem Zerfall? Pünktlich zum zweiten Advent setzt wieder starker Reiseverkehr ein. Angela Merkel besucht Nicolas Sarkozy in Paris, und Timothy Geithner beide in Brüssel. „Der US-Finanzminister hat Zusagen im Gepäck“, sagt Gerd Bennewirtz, FondsSpezialist und Geschäftsführer der SJB FondsSkyline OHG 1989 aus Korschenbroich, „Aber werden sich alle darüber freuen können? Sparer, Investoren und Anleger sind gut beraten, mit allem zu rechnen: Auch mit einem Zerfall des Euro.“

Liebe FondsBlogger, die Financial Times Deutschland fragte und die meisten Volkswirte antworteten. Keiner der 26 Volkswirte, die sich zum möglichen Euro-Zerfall äußerten, schloss aus, dass die Euro-Zone einen Teil ihrer Mitgliedsstaaten verliert oder unter dem Druck der Schuldenkrise dem Zerfall geweiht ist. Das ist das Ergebnis von Zusatzfragen zur monatlichen Zinsumfrage der Zeitung. Sparer, Investoren und Anleger müssen wissen: Banken weltweit halten den Zerfall des Euro in ihrer heutigen Form für ein relevantes Szenario. Derzeit sehen 12 der 26 Volkswirte die Wahrscheinlichkeit für den Zerfall des Euro bei 20 bis 30 Prozent, 10 Volkswirte taxieren das Risiko für einen Zerfall bei 10 Prozent. Für Sparer, Investoren und Anleger ist das ein ernstes Signal, unabhängige Auskunft bei ihrem Berater oder Verwalter einzuholen.

Die geringste Wahrscheinlichkeit für den Zerfall des Euro gaben die Nordea Bank mit 5 Prozent, sowie die Dekabank mit 1 Prozent an. Die höchste Wahrscheinlichkeit für einen Zerfall sehen Intesa Sanpaolo mit 40 Prozent und Invesco mit 70 Prozent. Die Sparer, Investoren und Anleger sind alarmiert. Auch die Banken arbeiten entsprechende Notfallpläne aus und preisen somit den Zerfall des Euro in ihre unternehmerischen Entscheidungen ein. Bis vor Kurzem hatte ein Zerfall des Euro für die große Mehrheit der Volkswirte sowie für die Sparer, Investoren und Anleger als unrealistisch gegolten. An den Devisenmärkten hören Sparer, Investoren und Anleger nach wie vor, zu einem Zerfall des Euro werde es nicht kommen. Dennoch haben Handelshäuser wie ICAP und die Devisenhändler der Banken damit begonnen, ihre Computerprogramme im Devisenhandel zu testen, wie bei einem Zerfall des Euro die Kursverhältnisse neuer Währungspaare neu berechnet werden können. Sie wollen für ihre Sparer, Investoren und Anleger vorbereitet sein.

Und was tun die Währungshüter für die Sparer, Investoren und Anleger und gegen einen Zerfall des Euro? Wie die Welt berichtet, ist die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) zusammen mit den 17 Zentralbanken der Euro-Zone bereit, dem Internationalen Währungsfonds (IWF) Geld für krisengeschüttelte Euro-Länder zur Verfügung zu stellen. Die Zentralbanken der Euro-Zone sollen einen mehrstelligen Milliardenbetrag in einen Spezialfonds einzahlen, aus dem dann Programme für Krisenländer finanziert würden, um einen Zerfall des Euro zu verhindern. Auch die Fed erwäge, einen Teil der Kosten zu finanzieren. US-Finanzminister Tim Geithner kommt in dieser Woche nach Europa, um sich mit Politik und Notenbanken über einen möglichen Zerfall des Euro zu beraten. Ein Rettungsfonds gegen den Zerfall des Euro könnte auch Gegenstand der heutigen Gespräche zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy sein. Sparer, Investoren und Anleger sehen die Gipfel mittlerweile skeptisch.

Über die Größenordnung des Spezialfonds wurden keine Angaben gemacht, was Sparer, Investoren und Anleger nicht gerade beruhigt. „Sämtliche Zahlen sind im Moment reine Spekulation“, sagte ein hochrangiger Teilnehmer der Gespräche. Vertreter der Euro-Zone nannten dennoch verschiedene Summen, die von „deutlich weniger als 100 Milliarden Euro“ bis hin zu „mehreren 100 Milliarden Euro“ reichten. Damit soll der IWF reagieren können, falls auch größere Euro-Staaten wie Spanien oder Italien auf mehrjährige Notkredite des IWF angewiesen sein sollten. Der IWF, der schon jetzt rund ein Drittel der laufenden Rettungspakete gegen den Zerfall des Euro trägt, gerät wegen der Hilfen für das „reiche“ Europa zunehmend in die Kritik der am IWF beteiligten Schwellenländer.

SJB FondsSkyline. Fazit. Steht der Euro vor dem Zerfall?

Instrumente zur Rettung vor einem Zerfall des Euro haben Sparer, Investoren und Anleger schon viele gesehen. Irland und Portugal haben bisher je ein Rettungspaket erhalten, Griechenland zwei. Der Multimilliardenfonds EFSF wurde bereits aufgestockt, ein weiterer ständiger Rettungsfonds ESM ist in Planung. Sparer, Investoren und Anleger wissen: Zusätzlich ist für den EFSF ein Billionenhebel aus privaten Gelder der Sparer, Investoren und Anleger geplant. Nichts davon hat bisher nachhaltige Wirkung gegen einen Zerfall des Euro gezeigt. Der Zerfall des Euro arbeitet sich vor, wie ein Schwamm in der Wand. Was können Sparer, Investoren und Anleger tun? Haben Sie als Sparer, Investoren und Anleger Investmentfonds gekauft, ist das Geld gesetzlich gegen Insolvenz geschützt, da es sich um Sondervermögen handelt. Wenn für den Fonds in Deutschland ein Preis gestellt wird – was bei allen Fonds mit deutscher Vertriebserlaubnis der Fall ist – notiert dieser Fonds nach dem Zerfall des Euro in der neuen Ersatzwährung.

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Ihr persönlicher SJB FondsBerater nimmt für Sie die Herausforderung an. Sie erreichen ihn unter der Rufnummer Management49 (0) 2182-852-0 oder per E-Mail unter Fonds@sjb.de.

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