SJB-Fonds-Anleger-StandPunkte: Bleiben dem Euro noch drei bis sechs Monate?

01. Dezember 2011 von um 17:41 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline OHG 1989.Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-Fonds-Anleger-StandPunkte: Bleiben dem Euro noch drei bis sechs Monate? Die Ereignisse an den Finanzmärkten rund um den Euroüberschlagen sich. Jahrzehnte alte Tabus werden im Minutentakt abgeräumt. „ Anleger, Investoren und Sparer, die jetzt den Kopf nicht verlieren“, sagt Gerd Bennewirtz, FondsSpezialist und Geschäftsführer der SJB FondsSkyline OHG 1989 aus Korschenbroich, „werden ganz vorn sein, wenn sich der Pulverdampf um den Euro lichtet.“

Liebe FondsBlogger, Gustav Horn, Direktor des gewerkschaftsnahen Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK), teilte  Anleger, Investoren und Sparer heute mit: Den Euro-Regierungschefs bleibt nicht mehr viel Zeit, die Euro-Schuldenkrise in den Griff zu bekommen. „Ich gebe dem Euro noch drei bis sechs Monate, wenn nichts geschieht“, sagte er dem Handelsblatt. Mit Blick auf  Anleger, Investoren und Sparer stellt Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble zerknirscht fest, dass Europa bei der Rettung des Euro und der Publikumsfonds internationale Hilfe braucht. Der Internationale Währungsfonds (IWF) soll mehr Geld von den Mitgliedsstaaten bekommen, um die Schuldenstaaten zu retten. Was europäische  Anleger, Investoren und Sparer stört: Der IWF hat seinen Sitz in Washington und repräsentiert 187 Länder. Derzeit umfasst der internationale Fonds rund 286 Milliarden Euro, also nur wenig mehr als der europäische Rettungsfonds EFSF.  Anleger, Investoren und Sparer wissen, dass allein Italien bis Ende 2012 einen Refinanzierungsbedarf von 307 Milliarden Euro hat, der Großteil mit Fälligkeit im ersten Quartal. Für  Anleger, Investoren und Sparer wird deutlich: Der IWF ist auf Industriestaaten nicht eingestellt. Weder der IWF-Standardkredit für Staaten mit Zahlungsbilanzproblemen noch die bestehenden Instrumente zur Krisenprävention passen auf einen Fall wie Italien. Doch die EU-Vertragsänderungen, mit denen Deutschland und Frankreich die Haushalte sanieren und den Euro Euro retten wollen, kommen viel zu spät. „Wir erreichen nun die entscheidende Phase von zehn Tagen, um die Krisenreaktion der Europäischen Union fertig zu stellen und zu beschließen“, drückt EU-Währungskommissar Olli Rehn aufs Tempo. Die deutschen  Anleger, Investoren und Sparer dagegen stehen mit Blick auf ihre Publikumsfonds mit gutem Grund auf der Bremse: Über den IWF kommt die europäische Wirtschaftspolitik massiv unter den Einfluss der USA, Japans und auch Chinas. Überdies vertreten die meisten Schwellenländer und auch Industriestaaten wie Japan die Meinung, die reichen Europäer sollten erst eigene Reserven in Anspruch nehmen, bevor sie die Weltgemeinschaft über den IWF um Hilfe bitten. Doch Europa hat keine Wahl: Nur zusammen mit dem Fonds des IWF kann der Rettungsschirm EFSF kurzfristig sicherstellen, dass die Staaten auf dem Primärmarkt – also bei der Ausgabe neuer Staatsanleihen – ihren Zugang zu Kapital behalten. Ein zweiter Helfer in der Not soll die Europäische Zentralbank (EZB) sein. Seit Monaten kauft die EZB Staatsanleihen maroder Staaten auf dem Sekundärmarkt, also von anderen Investoren. Eine direkte Finanzierung von Staatsdefiziten ist durch die europäischen Verträge ausgeschlossen. Die EZB versorgte gestern in einer gemeinsamen Aktion mit den großen Notenbanken der Welt Banken weltweit mit günstigen US-Dollar-Krediten. Die Kurse der meisten Staatsanleihen und entsprechender Publikumsfonds zogen an. Das bedeutet, dass mit den Renditen für  Anleger, Investoren und Sparer auch die Kosten für die Länder sanken. Seit 2008 die Finanzkrise ausbrach, versorgt die EZB die Banken großzügiger mit Geld als sonst. Zuletzt drehte die EZB den Geldhahn wieder weit auf, weil die Kreditinstitute zögern, sich gegenseitig Geld zu leihen. Banken konnten sich für sechs Monate zum Leitzins von 1,5 Prozent so viel Geld borgen wie sie wollten (Vollzuteilung). In normalen Zeiten sind die Laufzeiten kürzer und es wird nur eine festgelegte Summe versteigert. Daneben vergibt die EZB Darlehen mit kürzerer Laufzeit und mit begrenzter oder voller Zuteilung. Ziel dieser Maßnahmen ist, die europäischen Unternehmen vor einer Kreditklemme (credit crunch) zu bewahren. Doch  Anleger, Investoren und Sparer sowie Publikumsfonds fragen sich, ob hier nicht der Bock zum Gärtner gemacht wird. Vor drei Jahren haben die Banken, statt es weiter zu reichen, das Geld geparkt und weltweite Finanzspekulationen angeheizt.

SJB FondsSkyline. Fazit. Bleiben dem Euro noch drei bis sechs Monate?

Nachdem die europäische Politik ihre Hilfsbedürftigkeit eingestanden hat, fragen sich  Anleger, Investoren und Sparer und Publikumsfonds: Ist der Euro noch zu retten? Und was bedeutet das für meine Publikumsfonds? Gefährlich wird es, wenn die Renditen von Schrottanleihen auf höchsten Niveaus verharren und solide Staaten wie Deutschland auf ihren niedriger verzinsen Staatsanleihen sitzen bleiben. Beides ist in der vergangenen Woche passiert. Wenn Deutschland sich nicht mehr angemessen refinanzieren kann und ins Visier der Ratingagenturen gerät, kann es mit dem Euro ganz schnell zu Ende gehen. Denn wir verraten Ihnen ein Geheimnis: Deutschland ist kein Musterschüler. Wir haben auch Schulden. Aber nicht weiter sagen. Und die Publikumsfonds der  Anleger, Investoren und Sparer? Hier empfehlt sich – wie immer in Währungsturbulenzen – die Streuung über Währungen und Sachwerte, zum Beispiel in Rohstoffe. Zwei Publikumsfonds dazu sind: Der M&G Global Basics Fund (WKN A0MLUU, ISIN GB00B1RXYT55) und der Craton Capital Precious Metal Fund (WKN 964907, ISIN LI0016742681).

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