SJB-Fonds-Anleger-StandPunkte: Welche Enthüllungen gibt es vom Eurogipfel?

25. Oktober 2011 von um 17:35 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline OHG 1989.Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-Fonds-Anleger-StandPunkte: Welche Enthüllungen gibt es vom Eurogipfel? Dem Enthüllungsportal Wikileaks geht das Geld aus, weil die Zuwendungen der Investoren, Kapitalanleger und FondsVerwalter an Gründer Julian Assange nur noch tröpfchenweise kommen. Beim EU Gipfel soll auch Schluss sein, mit den Strömen an Staatsschulden, um zu verhindern, dass die öffentlichen Hände in Europa bald blank dastehen. Damit nicht alle 440 Milliarden Euro aus dem EFSF nach Griechenland fließen, soll für die Peloponnes der Schuldenschnitt her. Die EU will von Banken und anderen privaten Gläubigern wie Investoren, FondsSparer und Kapitalanleger einen Forderungsverzicht von 60,0 Prozent sehen. Die Kreditwirtschaft ihrerseits bietet derzeit nur 40,0 Prozent durch Zinsverzicht an. Das Feilschen um Euro und Schuldenschnitt hat begonnen. Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline OHG 1989 zum Thema Euro Krisengipfel steht auf dem Standpunkt, das eine Schuldenschnitt ein Schritt zu einer großen Lösung ist, damit Europa ein stabiler Wirtschaftsstandort und eine standhafte Demokratie für Kapitalanleger, FondsVerwalter und Investoren bleibt.

Liebe FondsBlogger, wenn ein Leck abgedichtet wird, dann ist das normalerweise eine gute Nachricht für Kapitalanleger, Investoren und FondsVerwalter. Aber wie ist das im Fall von Wikileaks? Der „Drohne der Demokratie“ und ihrem Protagonisten Julian Assange droht der Geldhahn der Investoren und Kapitalanleger abgedreht zu werden. 48.000 Euro kostet der Betrieb seiner Website jeden Monat. 2010 war die Finanzierung kein Problem, kamen doch monatlich im Schnitt 100.000 Euro an Spenden in die Kasse. Diese Quelle ist versiegt, derzeit sind es im gleichen Zeitraum nur 6.000 bis 7.000 Euro. Ein Schuldenschnitt steht an. Also macht Assange erstmal Schluss mit Enthüllungen und hüllt sich für FondsVerwalter, Investoren und Kapitalanleger in Schweigen. Stattdessen ist wieder Eigen-PR angesagt und der Wikileaks-Macher spricht über Geld, das er nicht hat.

Das tun auch die Staats- und Regierungschefs der EU auf einem neuen Krisengipfel. Nur die drehen unter den Augen der Investoren, FondsVerwalter und Kapitalanleger den Geldhahn auf, lassen neue Staatsschulden in Strömen fließen und liefern, bevor sie blank sind, Stoff für jede Menge Enthüllungen. Ein französischer Präsidenten, der dem britischen Premier erklärt, beim Thema Euro Schuldenschnitt „die Klappe zu halten“, bis zu einem italienischen Ministerpräsidenten, der den eigenen EZB-Direktor „umbringen“ lassen will. Investoren, Kapitalanleger und FondsVerwalter müssen feststellen: Die Nerven in Sachen Euro Schuldenschnitt liegen blank. Zeit für Fakten.

Geht es nach dem Willen der EU, hilft in der Eurokrise nur noch ein Euro Schuldenschnitt für Griechenland im Umfang von 60,0 Prozent der Forderungen der privaten Finanzwirtschaft, darunter auch FondsVerwalter, Investoren und Kapitalanleger. Das entspricht einem Forderungsausfall beim griechischen Euro Schuldenschnitt von rund 143 Milliarden Euro. Wird dieser Schuldenschnitt nicht vollzogen, kann der Kreditbedarf Griechenlands für Kapitalanleger, FondsVerwalter und Investoren bis 2020 auf bis zu 440 Milliarden Euro steigen. Das ist exakt die Summe, die derzeit in den Eurorettungsschirm EFSF eingestellt ist. Für andere Krisenstaaten wie Portugal, Spanien oder Italien bliebe den Eurorettern nichts anderes übrig, als vor einem neuen Euro Schuldenschnitt den Hebel anzusetzen.

Statt die Schulden eines Krisenstaats in voller Summe abzuschirmen, soll es für Investoren, Kapitalanleger und FondsVerwalter nur eine Versicherung von 20,0 Prozent geben. Im Umkehrschluss heißt das, bei einem Schuldenschnitt müssten private Gläubiger wie FondsVerwalter, Kapitalanleger und Investoren im schlimmsten Fall nicht einen Forderungsausfall von 60,0 Prozent hinnehmen, sondern sogar 80,0 Prozent.

Aber deutsche und europäische Banken wären nicht im Kreditgeschäft, wenn sie nicht etwas vom Feilschen in Sachen Euro Schuldenschnitt verstehen würden und machen der Politik ein Angebot. Nicht auf Forderungen, aber auf Zinszahlungen aus Athen wollen die Banken beim Euro Schuldenschnitt verzichten. Aus Sicht der Investoren, FondsVerwalter und Kapitalanleger eine einfache Lösung, denn der aufgezinste Barwert, der für Kapitalanleger, FondsSparer und Investoren sowieso nicht in den Büchern der Banken stehen darf, wird im Fall vom Euro Schuldenschnitt einfach wieder abgezinst. Je nachdem, welche Laufzeiten der betroffen Staatsanleihen einbezogen werden, schreiben die Banken durch diese Lösung in Fall vom Euro Schuldenschnitt zwischen 21,0 und 40,0 Prozent der erwarteten Erträge für FondsVerwalter, Investoren und Kapitalanleger ab.

Zu diesem großen ganzen Thema Euro Schuldenschnitt tritt noch der französische Kampfgockel, der den EFSF mit einer Lizenz zum Gelddrucken via EZB ausstatten will, damit der Rettungsschirm für Investoren, Kapitalanleger und FondsVerwalter „unbegrenzte Feuerkraft“ hat. Und ein deutscher Adler, der sich mit Regierungschefin und Parlament daran festkrallt, dass sein Anteil an der Finanzmisere Euro Schuldenschnitt nicht mehr wird als die eingeplanten 211 Milliarden Euro.

SJB FondsSkyline. Fazit. Dass Wikileaks Gründer Julian Assange gern der Hahn im Korb ist, hat er der Weltöffentlichkeit der FondsVerwalter, Investoren und Kapitalanleger zur Genüge unter Beweis gestellt. Dieses tradierte Rollenverständnis scheint kein tragfähiges Geschäftsmodell zu sein. Weder das einer Website, noch das eines Staates. Anstatt dass Spendengelder der Investoren, Kapitalanleger und FondsVerwalter fließen, kommen Zuwendungen für Wikileaks nur noch tröpfchenweise. Zu wenig, wenn man wie Assange heiße Eisen anpackt. Ein „Haircut“ bei Assange ist nicht ausgeschlossen. Ein Schuldenschnitt steht an. So sensitiv reagieren Menschen und Märkte der Kapitalanleger, FondsVerwalter und Investoren auf Kommunikationsimpulse, dass es nicht nur darauf ankommt, welche guten und schlechten Nachrichten es gibt, sondern auch, welcher Charakterkopf sie überbringt. „Don’t kill the messenger“, das gilt nicht mehr für Investoren, FondsVerwalter und Kapitalanleger, auch nicht beim Thema Schuldenschnitt. Das erklärt vielleicht, warum Kanzlerin Angela Merkel so vorsichtig ist in ihrer öffentlichen Kommunikation zum Euro Schuldenschnitt. Was oft kühl und berechnend wirkt, ist oft eine kluge Zurückhaltung für Kapitalanleger, Investoren und FondsVerwalter. Reden ist Silber, Schweigen ist Gold. Bis auf ein, zwei Ausnahmen von jenseits der Alpen und des Rheins haben die Hähne Europas erkannt, dass die goldenen Eier immer noch die Hennen legen. Und die sollte man durch einen Schuldenschnitt tunlichst nicht schlachten, damit Europa für Investoren, Kapitalanleger und FondsVerwalter ein solider Wirtschaftsfaktor und eine standfeste Demokratie bleibt.

Fragen Sie nach! Rufen Sie an.

Ihr persönlicher SJB FondsBerater macht keine großen Worte. Sondern greift gezielt antizyklisch in ihr FondsDepot ein. Sie erreichen ihn unter der Rufnummer +49 (0) 2182-852-0 oder per E-Mail unter Fonds@sjb.de.

[top]

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Ich akzeptiere die Datenschutzerklärung der SJB FondsSkyline OHG 1989.


*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>