SJB-Fonds-Anleger-StandPunkte: Helfen Elite-Bonds dem Euro-Fonds?

28. November 2011 von um 17:35 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline OHG 1989.Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-Fonds-Anleger-StandPunkte: Helfen Elite-Bonds dem Rettungsfonds? Wo anfangen? Am besten erst bei der schlechten Nachricht: Der Rettungsfonds EFSF funktioniert nicht, lesen Investoren, Anleger und Sparer heute im Spiegel. Ende Oktober hatten die Regierungschefs beschlossen, den Rettungsfonds EFSF auf eine Billion Euro zu hebeln. „Damit sollten notfalls auch größere Länder gerettet werden können“, sagt Gerd Bennewirtz, FondsSpezialist und Geschäftsführer der SJB FondsSkyline OHG 1989 aus Korschenbroich. „Doch die Investoren, Anleger und Sparer sind offenbar nicht von der Nachhaltigkeit des Rettungsfonds überzeugt.“

Liebe FondsBlogger, der Versuch, die verbliebenen Mittel des EFSF in Höhe von 250 Milliarden Euro auf eine Billion Euro zu hebeln, steht offenbar vor dem Scheitern. Investoren, Anleger und Sparer fragen sich, wie es weiter geht. „Beim Treffen der Euro-Gruppe Anfang nächster Woche will EFSF-Chef Klaus Regling den Finanzministern deshalb zwei Varianten vorlegen“, berichtet der Spiegel. „Darin geht es nur noch um die Verdoppelung, allenfalls Verdreifachung der Restmittel – also auf 500 oder höchstens 750 Milliarden Euro.“ Ursprünglich sollten private Investoren, Anleger und Sparer das Volumen des Rettungsfonds auf das Vier- bis Fünffache steigern. Grund für das Scheitern sei die Zurückhaltung potentieller Investoren, Anleger und Sparer, vor allem aus Asien. Das Konzept für den Rettungsfonds EFSF sieht zwei Hebel vor: 1. Eine Teilkaskoabsicherung für das Geld privater Investoren, Anleger und Sparer durch Kapital aus dem Rettungsfonds. Im Gespräch ist eine Absicherung von Staatsanleihen zwischen 25 und 30 Prozent. 2. Ein Koinvestitionsmodell, nach dem der EFSF Rettungsfonds und private Investoren, Anleger und Sparer gemeinsam über einen Sonderfonds Anleihen von Krisenländern kaufen. Beide Modelle stoßen bisher auf schwaches Interesse der Investoren, Anleger und Sparer. Potenzielle Investoren wie asiatische Staatsfonds wollen erst wissen, welche Euro-Länder genau Hilfe brauchen. Und sie verlangen vom Rettungsfonds mehr Engagement mit Eigenmitteln, was die Basis für den Hebel noch kleiner ausfallen lässt

Während auf der Einnahmenseite des Rettungsfonds nichts herein kommt, wachsen die Risiken auf der Ausgabenseite für Investoren, Anleger und Sparer in schwindelerregende Höhen. Die Haftungsrisiken, die von der Bundesregierung für den Rettungsfonds eingegangen sind, übersteigen das Volumen des Bundeshaushaltes, der gerade für das kommende Jahr in einer Höhe von 306 Milliarden Euro verabschiedet wurde, um mehr als 80 Prozent, so das Ifo-Institut. Der größte Einzelposten besteht mit 253 Milliarden Euro aus den Garantien, die Deutschland gegenüber dem Rettungsfonds EFSF abgegeben hat. Zweitgrößter Posten sind mit 172 Milliarden Euro die „Target“-Kredite der Bundesbank für angeschlagene Euro-Länder. Bei einem Zahlungsausfall aller Krisenländer kämen auf den deutschen Staat laut Ifo Zahlungsverpflichtungen im Umfang von bis zu 560 Milliarden Euro zu. Investoren, Anleger und Sparer sorgen sich um der Bonität Deutschlands.

So genannte „Elite-Bonds“ sollen Geld in die Euro-Kasse bringen. Nach Informationen der Welt arbeitet die Bundesregierung mit Frankreich an einem neuen Stabilitätsvertrag, um nicht nur strengere Haushaltsregeln, sondern auch die Einführung von Elite-Bonds durchzusetzen. Am Freitag gab es zu den Elite-Bonds Treffen der Finanzminister aus Deutschland, Finnland und den Niederlanden. Auch Großbritannien ist in die Beratungen um Elite-Bonds einbezogen. Laut Plan sollen die sechs Euro-Länder, die über die höchste Kreditwürdigkeit (Triple A) an den Finanzmärkten verfügen, künftig gemeinsam Elite-Bonds begeben, deren Zinssatz zwischen 2,0 und 2,5 Prozent liegen soll. Mit diesen Elite-Bonds sollen nicht nur die eigenen Schulden der Triple-A-Länder finanziert werden, sondern auch Hilfen für Wackelkandidaten wie Italien und Spanien. Zu den „AAA“-Ländern zählen Deutschland, Finnland, Frankreich, Luxemburg, die Niederlande und Österreich. Das Geld durch die Elite-Bonds könnte dem Rettungsfonds EFSF für Anleihenkäufe von Krisenländern zur Verfügung gestellt oder als Versicherung für die EZB bei Anleihenkäufen genutzt werden.

Die neuen Elite-Bonds sind keine Gemeinschaftsanleihen, also keine Euro-Bonds. Wer keine Bestnote hat, soll zum „Berliner Klub“ explizit nicht dazu gehören. In Wien spekulieren jedoch Investoren, Anleger und Sparer, „ob die Elite-Bonds von Berlin ernsthaft in Erwägung gezogen werden oder bloß als Druckmittel dienen, um Widerstände gegen eine rasche Umsetzung der Fiskalunion zu überwinden“. Beruhigend klingt das nicht für Investoren, Anleger und Sparer, zumal in Rom die Spatzen von den Dächern pfeifen, dass der Internationale Währungsfonds IWF derzeit einen vorbereitet. Der Zinssatz soll zwischen 4 und 5 Prozent liegen. Damit sollen Mario Monti, dem neuen Premier Italiens, 12 bis 18 Monate Zeit gegeben werden, um die Staatsfinanzen in den Griff zu bekommen. Auch Spanien soll Zugang zu Krediten des IWF bekommen.Kredit in Höhe von 400 bis 600 Milliarden Euro für Italien

SJB FondsSkyline. Fazit. Helfen Elite-Bonds dem Euro-Fonds? Investoren, Anleger und Sparer fragen: Warum greift der IWF in Italien und Spanien ein? Das kann nur bedeuten, dass die internationalen Finanzmärkte nicht mehr daran glauben, dass Europa die Schuldenkrise in den Griff bekommt, weder mit ihrem Rettungsfonds noch mit Elite-Bonds. Die USA und Asien sind um ihre Wirtschaftsentwicklung besorgt. Die Europäer wollen oder können nicht, also bringt der US-dominierte IWF seine eigene Bazooka in Stellung. 600 Milliarden Euro werden in Italien für einige Monate für Ruhe sorgen und Investoren, Anleger und Sparer entlasten. Die europäischen Regierungen können sich wieder einmal mit dem befassen, wofür sie gewählt wurden: Wirtschaftswachstum durch die heimischen Unternehmen. Denn die Wirtschaft in Europa ist in besserer Verfassung als die Politik. Investoren, Anleger und Sparer, die sich hier engagieren wollen, können dies im Bereich der Unternehmensanleihen mit dem Invesco Euro Corporate Bond Fund (WKN A0J20H, ISIN LU0243957825) tun und im Bereich der Unternehmensaktien mit dem JPMorgan Europe Dynamic Fund (WKN 580674, ISIN LU0119062650). Diese „Rettungsfonds“ haben nämlich eines schon bewiesen. Sie funktionieren.

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