SJB-Fonds-Anleger-StandPunkte-Deutschland-Klassenprimus: Kommt erst die Moral und dann das Fressen?

29. Februar 2012 von um 17:45 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline OHG 1989.Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-Fonds-Anleger-StandPunkte-Deutschland-Klassenprimus: Kommt erst die Moral und dann das Fressen?Deutschland tut sich wieder als Klassenprimus in Sachen Wirtschaft und Geld in Europa hervor. Vielleicht ist das der Grund, warum der Rest der Europäer meint, die deutsche Bundesregierung ist nicht ehrlich zu ihnen“, erklärt Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline OHG 1989, im aktuellen StandPunkt: „Die Angst vor einer Bevormundung durch Deutschland ist groß in Griechenland und anderen Ländern der europäischen Peripherie. Viele Investoren und Anleger von dort holen sogar den moralischen Zeigefinger durch Anspielungen an die Vergangenheit Deutschlands hervor. Es ist fraglich, ob dieser Maßstab beim Thema Wirtschaft, Geld und Anlagen wirklich angebracht ist? Schließlich geht es darum, das Anleger und Investoren den Begriff ‚Wohlfahrt’ in der Wirtschaft wieder richtig verstehen.“

Liebe FondsBlogger, sollten Anleger und Investoren noch auf der Suche sein nach einem Titel für das Drama, das sich beim Thema Geld und Wirtschaft zwischen Europa, Deutschland und Griechenland abspielt, hier ein Vorschlag in Anlehnung an das Profil von Bertolt Brecht: „Erst kommt die Moral und dann kommt das Fressen!“

Schön, dass Christian Wulff gerade heute aktuell mit der Entscheidung über seinen Ehrensold den Takt in der „Dreigroschenoper“ vorgibt.

Aber auch der „Spiegel“ hat sich in dieser Woche dem Thema verschrieben. „Reichtum fördert Unmoral“ titelt das im Zweifel linke Nachrichtenmagazin. Reiche Menschen die die Anlage Aktien und andere Assetklassen beherrschen würden laut Spiegel häufiger lügen und betrügen als solche, die in der sozialen Nahrungskette weiter unten stehen. Außerdem nehmen sie anderen im Straßenverkehr öfter die Vorfahrt und scheren sich auch sonst weniger um Regeln. Zu diesem Ergebnis kommen amerikanische Forscher im Fachmagazin “Proceedings of the National Academy of Sciences”. Wahrscheinlich, so die Vermutung der Wissenschaftler, verhielten sich Angehörige höherer sozialer Schichten deshalb unmoralischer, weil Gier in diesem Teil der Gesellschaft in einem positiveren Licht gesehen werde.

Dank dieser für Anleger und Investoren präzisen Aussagen der Psychologen scheint jetzt belegt zu sein, was der Volksmund in Deutschland als „stinkreich“ bezeichnet. Apropos Volksmund: Dass der griechische nicht gut auf die Deutschen zu sprechen ist, hat sich inzwischen bei vielen Anlegern und Investoren rumgesprochen. So angefressen sind Investoren und Anleger in Griechenland, dass sie selbst ehrlich gemeinte Hilfe durch die deutsche Wirtschaft in Form von Geld und guten Worten ablehnen.

“Die vorläufige Bilanz des deutschen Unterstützungsangebots fällt ernüchternd aus”, heißt es im Profil eines internen Papiers aus dem Bundesministerium für Wirtschaft. Das heißt im Klartext: Die griechische Regierung legt beim Aufbau neuer Verwaltungsstrukturen und der Verbesserung der Investitionsbedingungen für ausländische Unternehmer und Führungskräfte offenbar keinen großen Wert auf fremde Hilfe.

Eine Frage des Nationalethos? Oder traut Griechenland dem reichen EU-Musterschüler einfach nicht über den Weg, weil wir es mit dem Armenhaus Europas gar nicht ehrlich meinen können? Schließlich haben die Deutschen Griechenland und den Rest der Investoren und Anleger in der EU in Sachen Mustergültigkeit in Finanzfragen erst heute wieder deklassiert, berichtet die „Financial Times Deutschland.“

So wird Deutschland bereits in diesem Jahr eine wichtige finanzpolitische Vorgabe des neuen EU Fiskalpakts erfüllen. Das strukturelle Defizit von Bund, Ländern, Gemeinden und den gesetzlichen Sozialversicherungen in Geld wird 2012 auf rund 0,5 Prozent der jährlichen Leistung der Wirtschaft sinken, was exakt der in der EU beschlossenen Zielmarke entspricht. Wieder einmal darf Deutschland in der Rolle des reichen Klassenprimus glänzen.

Also drängt sich die moralisch maßgebende Frage auf: Wem nehmen die Deutschen die Vorfahrt? Sind es wirklich alle Länder, die mit Tapas, Rotwein und ab und zu ein bisschen Lamm und Fisch auf dem Grill zufrieden sind? Sie wollen zur Sonne und zur Freiheit, aber der große Bruder aus Deutschland und sein Geld werfen ihre Schatten voraus! Kein Wunder, weiß doch selbst Nicolas Sarkozy an Investoren und Anleger zu berichten, dass Kanzlerin Angela Merkel buchstäblich moralisch „auf die Linie achtet“, aber dann doch zur Käseplatte greift

SJB FondsSkyline. Fazit. SJB-Fonds-Anleger- StandPunkte-Deutschland-Klassenprimus: Kommt erst die Moral und dann das Fressen? Allen Moralaposteln im In- und Ausland, ob arm oder reich, sei ein Blick in das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland Artikel 14 empfohlen. In Absatz 2 heißt es für alle Investoren und Anleger lesbar: „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.“ Hinter dieser Formulierung steckt ein wichtiges Stück soziale Marktwirtschaft, nämlich die Wohlfahrtsökonomie. Das hat nichts mit dem Verkauf von Briefmarken oder Weihnachtsbaumgehänge an Investoren und Anleger zu tun, sondern mit einer volkswirtschaftlichen Theorie. Die besagt, der maximale Grad an Wohlfahrt eines Landes sei erreicht, wenn jeder Marktteilnehmer in der Lage ist, seinen maximalen wirtschaftlichen Nutzen durch effizienten Gebrauch der Ressourcen wie Geld zu erzielen. Ein Gedanke, den man vielen Menschen ans Herz legen kann. Investmentfonds spiegeln diese Einstellung zur Wirtschaft wider. Ein kollektives Finanzvehikel für die Anlage in Aktien, Renten oder andere Assetklassen mit individuellem Nutzen für Anleger und Investoren. Zum Beispiel der Allianz RCM RMB Currency (A) (WKN A1JEEA, ISIN LU0665630819)der Allianz Global Investors mit Sitz in Frankfurt am Main. Oder der Fidelity – EuroBond(A) (WKN 973275, ISIN LU0048579097) von Fidelity Investment mit Sitz in Boston.

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