SJB-Fonds-Anleger-StandPunkte: Warum hat Deutschland 55 Milliarden Euro weniger Staatsschulden?

31. Oktober 2011 von um 17:37 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline OHG 1989.Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-Fonds-Anleger-StandPunkte: Warum hat Deutschland 55 Milliarden Euro weniger Staatsschulden? Wegen einer Fehlbilanzzierung bei der Bad Bank der Hypo Real Estate (HRE), der staatseigenen FMS Wertmanagement hat Deutschland jetzt 55,0 Milliarden Euro weniger Staatsschulden. Nur wenige Politiker können sich deswegen ein Lächeln abbringen. Dabei bedeuten 55,0 Milliarden Euro weniger Staatsschulden 2,6 Prozentpunkte weniger Schuldenquote im Vergleich zum Bruttoinlandsprodukt (BIP). Für FondsSparer, Investoren und Privatanleger ein spürbares Stück Erleichterung. Im Vergleich zu den immer noch rund 2,07 Billionen Euro Gesamtverschuldung der öffentlichen Hand in Deutschland sind die 55,0 Milliarden Euro zwar ein kleiner Anteil. Aber auf dem „Better-Life-Index“ der OECD wird die Nachricht Deutschland weiter voranbringen. Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline OHG 1989 macht in seinen Standpunkten klar, dass Deutschland mit der 55,0 Milliarden Euro Aktion gleichzeitig auch auf den „Misery-Index“ eingezahlt hat. Vor allem, da Privatanleger, FondsSparer und Investoren die offensichtliche Überforderung der Manager und der Politik mit den Milliarden an Staatsschulden erkennen.

Liebe FondsBlogger, Punkt, Punkt, Komma, Strich, fertig ist für FondsSparer, Investoren und Privatanleger das lächelnde Mondgesicht. Oder die Staatsschulden Bilanz der FMS Wertmanagement, der Bad Bank der HRE. In diesem Pamphlet sind jetzt für Privatanleger, Investoren und FondsSparer 55,0 Milliarden Euro weniger an Verbindlichkeiten, bzw. Staatsschulden auf-, bzw. besser abgetaucht. Die angenehme Folge: Deutschlands Investoren, Privatanleger und FondsSparer können mit 2,6 Prozentpunkten weniger Staatsschulden rechnen. Die Quote der Staatsschulden liegt nun bei 81,1 Prozent des BIP. Für viele FondsSparer, Investoren und Privatanleger wäre das ein Grund zu Freude. Nicht so in Deutschland.

Stattdessen beginnt jetzt das Hauen, Stechen, Heulen und Zähneklappern. „Das ist kein Betrag, den die schwäbische Haufrau in einer Keksdose versteckt oder vergisst“, gibt zum Beispiel SPD Fraktionsgeschäftsführer Thomas Oppermann markig zum Thema Staatsschulden zu Protokoll und setzt noch einem drauf. „Milliarden sind nicht mehr so wichtig. Wir rechnen in Billionen.

Selbst der liberale Koalitionspartner des Bundesfinanzministers geht mit 55,0 Milliarden weniger Staatsschulden hart ins Gericht. „Schäuble als oberster Dienstherr der HRE muss schleunigst für Aufklärung sorgen“, meint Birgit Reinemund (FDP), Vorsitzende des Finanzausschusses des Bundestags.

Was hat, fragen sich viele FondsSparer, Investoren und Privatanleger, diesen Aufschrei an Empörung unter den Eurorettern des deutschen Parlaments wegen 55,0 Milliarden Euro weniger an Staatsschulden aufgelöst? Am Freitag hatte das Bundesfinanzministerium bekannt gegeben, dass in der Staatsschulden Bilanz der FMS Wertmanagement kein Saldo zwischen den Forderungen und den Verbindlichkeiten der Bank gegenüber denselben Geschäftspartnern gezogen wurde. Beide Posten gingen unsaldiert in die Bilanz für FondsSparer, Investoren und Privatanleger. Durch die nachträgliche Korrektur stellte sich heraus, dass die Bank, die zu 100 Prozent in Staatsbesitz ist, ihren Gläubigern 55,0 Milliarden Euro weniger an Staatsschulden schuldet. Insgesamt sind seit 2010 auf unanbringlichen Forderungen basierende Wertpapiere im Umfang von 175 Milliarden Euro an die FMS Wertmanagement ausgelagert.

Davon gehören 8,8 Milliarden zu griechischen Staatsschulden, von denen die Bank mit Blick auf ihre Investoren, FondsSparer und Privatanleger nach dem Euro Krisengipfel vom Mittwoch letzter Woche jetzt die Hälfte endgültig abschreiben muss. Peinlich ist die Sache aus Sicht der FondsSparer, Privatanleger und Investoren vor allem für die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Pricewaterhouse Coopers (PWC), die der Bad Bank in Sachen Staatsschulden eine tadellose Bilanz attestiert hatte.

SJB FondsSkyline. Fazit. Wer in der Staatsschulden Politik in Deutschland die Zähne zeigt, hat selten ein Lächeln auf den Lippen. „The pursuit of happiness“. Das steht für FondsSparer, Investoren und Privatanleger halt in der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung, aber nicht in der deutschen Verfassung. Dabei haben deutsche Investoren, Privatanleger und FondsSparer in dieser Hinsicht sogar Fortschritte gemacht. Im „Misery Index“, den der Ökonom Arthur Okun in den 70er Jahren entwickelt hat, liegt Deutschland auf Platz 20 von 105. Mit Blick auf Arbeitslosigkeit und negative Folgen der Geldentwertung liegt laut diesem Index hierzulande alles noch im grünen Bereich für FondsSparer, Investoren und Privatanleger. Der „Better-Life-Index“ der OECD bestätigt das. Hier rangiert Deutschland auf Platz 16 von 34, wenn es um die Ausstattung einer Volkswirtschaft mit Geld, Gesundheit, Bildung, Freizeit und einer intakten Umwelt geht. Der Bund der Steuerzahler musste in der Nacht von Samstag auf Sonntag wegen der 55,0 Milliarden Euro weniger Staatsschulden die für Investoren, Privatanleger und FondsSparer populäre Schuldenuhr bei einer Gesamtverschuldung von 2,07 Billionen Euro nur ein kleines Stück zurückdrehen. Aber dieses Stück weniger Staatsschulden wird Deutschland im „Better-Life-Index“ ein Stück voranbringen. Die Misere der Milliarden Angelegenheit ist, dass für FondsSparer, Investoren und Privatanleger deutlich wird, wie überfordert Manager, die Politik und besonders Wirtschaftsprüfer doch sind.

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