SJB-Fonds-Anleger-StandPunkte: Schafft es die Commerzbank aus eigener Kraft?

23. November 2011 von um 17:35 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline OHG 1989.Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-Fonds-Anleger-StandPunkte: Schafft es die Commerzbank aus eigener Kraft? Mit neuen Kapitalanforderungen stellt die European Banking Authority (EBA) die Commerzbank vor schier unlösbare Aufgaben. Voraussichtlich fehlen der zweitgrößten Bank in Deutschland nicht die erwarteten 2,9 Milliarden Euro, sondern 5,0 Milliarden Euro Eigenkapital, um auf die geforderte harte Kernkapitalquote von 9,0 Prozent zu kommen, berichtet Reuters. Eigner der Aktien sowie Sparer, Anleger und Sparer sind konsterniert. Für Gerd Bennewirtz, FondsSpezialist und Geschäftsführer der SJB FondsSkyline OHG 1989 aus Korschenbroich, strahlt die Nachricht bis weit in die deutsche Finanzbranche hinein. „In grellem Licht wirken dunkle Flecken für Sparer, Anleger und Sparer noch viel dunkler. Die Aktien sind beschädigt, und die Commerzbank kämpft um die Reputation der deutschen Banken insgesamt.

Liebe FondsBlogger, die Europäische Bankenaufsicht EBA will die Regeln für die Kapitalberechnung nochmals verschärfen, was bei zahlreichen Banken die Lücke im „harten“ Kernkapital vergrößern würde. Die deutsche Finanzaufsicht BaFin leistet aber noch Widerstand gegen neue Hürden. Zum Verständnis der Sparer, Anleger und Sparer: Unter hartem Kernkapital versteht man Kapital, das sofort verfügbar ist, also neben dem Grundkapital aus Aktien auch Aktien und Gewinnrücklagen. „Die Commerzbank hätte schon die 2,9 Milliarden nur geschafft, wenn sie sich stark gestreckt hätte. Fünf Milliarden schafft sie auf keinen Fall“, sagen Aktien-Analysten. Die Ratingagentur Fitch warnte Sparer, Anleger und Sparer schon vor zwei Wochen, dass die Commerzbank möglicherweise noch einmal Staatshilfe beanspruchen muss. Die Bemühungen der Bank, die verschärften Eigenkapital-Vorschriften bis Mitte 2012 aus eigener Kraft mit Hilfe von Sparmaßnahmen und Pflege der Aktien zu erfüllen, sehen neben Experten auch Sparer, Anleger und Sparer kritisch.

Was kann die Commerzbank überhaupt tun, um das Eigenkapital zu erhöhen und Sparer, Anleger und Sparer auf ihre Seite zu ziehen? Erstens könnte die Commerzbank über den Aktien-Markt das Kapital erhöhen. Zweitens könnte die Commerzbank weiter schrumpfen, bis das vorhandene Eigenkapital für die geforderte Unterlegung der Risiken reicht. Dazu müsste die Commerzbank die Kreditvergabe einschränken sowie Firmenteile und Portfolios verkaufen. Drittens darf die Commerzbank mit ihren Aktien keine Verluste schreiben, die das Eigenkapital weiter aufzehren. Keiner dieser Wege scheint für die SJB sowie Sparer, Anleger und Sparer derzeit realistisch.

Eine Kapitalerhöhung über Aktien ist nur theoretisch möglich. Die Commerzbank hat in diesem Jahr bereits elf Milliarden Euro eingesammelt. Welche Sparer, Anleger und Sparer kaufen zur Zeit Aktien der Commerzbank? Wegen der Gerüchte über den deutlich höheren Finanzbedarf, verloren die Aktien der Commerzbank unter den Augen der Sparer, Anleger und Sparer am Dienstag 15 Prozent an Wert. Zuvor waren die Aktien im Handelsverlauf auf ein neues Allzeittief von 1,12 Euro gesackt. Nach dem Urteil der Sparer, Anleger und Sparer sind mit den Aktien der Commerzbank derzeit am Markt bestenfalls 0,80 Euro pro Aktie zu erzielen. Doch selbst diese Option ist für Sparer, Anleger und Sparer verschlossen, weil die Commerzbank neue Aktien nicht unter dem rechnerischen Nennwert von 1,00 Euro ausgeben. Welche Sparer, Anleger und Sparer hätten das für möglich gehalten: Die Aktien der Commerzbank bewegen sich an der Grenze zum Pennystock. Eine Schrumpfkur hat die Commerzbank längst in Gang setzt.Der Vorstand hatte schon angesichts der bisherigen 2,9 Milliarden Euro einen Notfallplan aufgestellt. Danach sollten die Bilanzrisiken, genauer: das risikogewichtete Aktivum (Risk Weighted Asset, RWA) von zuletzt 244 Milliarden Euro um 30 Milliarden gedrückt werden. Dazu stoppte die Commerzbank das Neugeschäft des größten deutschen Immobilienfinanzierers Eurohypo. Im Mittelstandsgeschäft vergibt die Commerzbank nur noch Kredite, wenn sie mit den Kernmärkten Deutschland oder Polen zu tun haben. Auch deutsche Kommunen, denen die Commerzbank Milliarden leiht, dürfen betroffen sein. Sparer, Anleger und Sparer gewinnen den Eindruck: Wie ein Schwergewichtsboxer, der sich kurz vor dem Titelkampf auf Mittelgewicht herunter hungert. Und auch Verluste, mussten Sparer, Anleger und Sparer registrieren, gab es für die Commerzbank in den letzten Tagen reichlich. Vom Verlust der Aktien hat die SJB im Text oben schon berichtet. Als wäre es für Sparer, Anleger und Sparer nicht ohnehin schon traurig genug, verzeichnet die Commerzbank im dritten Quartal auch noch im operativen Geschäft einen Verlust von fast 700 Millionen Euro. Drei Wege, drei Sackgassen. Sparer, Anleger und Sparer fragen sich: Was bleibt der Commerzbank übrig?

Wahrscheinlich ist, dass die Commerzbank zum dritten Mal den Bankenrettungsfonds Soffin um Staatsgeld bitten muss. „Ich gehe da nicht noch mal hin“, sagt zwar Commerzbank-Chef Blessing für sich und wohl auch stellvertretend für seine amtierenden Vorstandskollegen. Doch der Commerzbank wird dieser Schritt nach Faktenlage wohl nicht erspart bleiben, sollen die Aktien wieder steigen. Ob mit dem amtierenden Vorstand oder ohne.

SJB FondsSkyline. Fazit. Schafft es die Commerzbank aus eigener Kraft? Und wieder steht die Commerzbank im Fokus der Märkte sowie der Sparer, Anleger und Sparer. 2009 hatte die Sparer, Anleger und Sparer insgesamt 18 Milliarden Euro an frischem Kapital vom Bankenrettungsfonds Soffin erhalten. Mehr als 90 Prozent der stillen Einlage hat sie sogar zurückgezahlt. Und doch sind die Commerzbank und die Entwicklung ihrer Aktien nicht unabhängig. Der Staat hält immer noch 25 Prozent an Deutschlands zweitgrößter Bank. Ist das der Grund für die Hartleibigkeit der EBA? Wollen die Europäer einen angeschlagenen Boxer aus Deutschland sehen? Klar ist nur, dass die Konkurrenz abgetaucht ist und ihrerseits Vorkehrungen trifft. So stellt die Deutsche Bank eines ihres Kerngeschäftsfelder auf den Prüfstand. Die Vermögensverwaltung für institutionelle Anleger und das FondsGeschäft sei in der „strategischen Überprüfung“, heißt es in einer Mitteilung des Branchenführers. Die Überprüfung erstrecke sich auf den gesamten Unternehmensbereich Asset Management weltweit mit Ausnahme des Geschäfts der FondsTochter DWS in Deutschland, Europa und Asien, welches „ein Kernbestandteil des Angebots der Deutschen Bank für private Kunden in diesen Märkten“ bleibe. Es fehlt: Amerika.

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