SJB-Fonds-Anleger-StandPunkte-China-Rettungsfonds: Will China dem EU-Rettungsfonds helfen?

03. Februar 2012 von um 17:35 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline OHG 1989.Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-Fonds-Anleger-StandPunkte-China-Rettungsfonds: Will China dem EU-Rettungsfonds helfen? Auf ihrem Besuch in Kanton wurde Kanzlerin Angela Merkel von Chinas Regierungschef Wen Jiabao begleitet. „Die Diplomaten waren verblüfft und werteten dies als besondere Geste“, sagt Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline OHG 1989, im aktuellen StandPunkt. „Der besonderen Wertschätzung der Anleger in China darf sich die Kanzlerin gewiss sein. Deren Analyse einer Geldanlage schließt solche Gesten immer mit ein. Ob dadurch ein Vorteil für den EU-Rettungsfonds entsteht, muss der deutsche Anleger abwarten.“

Liebe FondsBlogger, die Produkte der Presse sind sich in der Analyse nicht einig: Will China nun den Rettungsfonds mit einer Geldanlage unterstützen oder sucht es seinen Vorteil woanders? Der Regierungschef von China, Wen Jiabao, gab in einer gemeinsamen Pressekonferenz den Spekulationen über eine Geldanlage im EU-Rettungsfonds Nahrung: „China prüft konkrete Wege, wie es über den Internationalen Währungsfonds IWF bei der Lösung der europäischen Schuldenprobleme durch die Kanäle stärker involviert werden kann.“ Sind mit diesen „Kanälen“ die Rettungsfonds EFSF und ESM gemeint? Die SJB Analyse geht der Frage weiter nach. China lässt sich zu seinem Vorteil bei der Fonds Suche nicht in die Karten schauen. Klaus Regling, deutscher Chef des Rettungsfonds EFSF, schreibt in seiner Analyse, die Geldanlage in einem so genannten Co-Investment-Fonds könne eine Option für China sein.

Merkel scheint zufrieden. China will sich in enger Zusammenarbeit mit Deutschland für einen stabilen Euro einsetzen. Bei den Gesprächen der Kanzlerin Angela Merkel mit der chinesischen Führung in Peking gab es zwar vorerst keine festen Zusagen für Milliardenhilfen aus China, doch sahen Regierungskreise positive Signale für eine Geldanlage in den Rettungsfonds. Vor ihrer Weiterreise nach Südchina wurde Merkel am Freitag in Peking noch von Staats- und Parteichef Hu Jintao und Parlamentschef Wu Bangguo empfangen. Danach stand ein deutsch-chinesisches Wirtschaftsforum und die Besichtigung eines Werkes von Herrenknecht, einem deutschen Tunnelbauer, auf dem Programm. Offenbar hat sich die Kanzlerin etwas abgeschaut: Auch sie arbeitet sich über Tunnel an die Anleger heran. „China ist bereit, sich im Rahmen der allgemeinen Verantwortung für die Weltwirtschaft für einen stabilen Euro einzusetzen“, erklärte sie beispielsweise und fügte hinzu: „Wenngleich die Hauptaufgabe in den europäischen Ländern liegt.“

Mit dem Sparpaket und den eingeleiteten Reformen seien die Europäer „auf dem richtigen Weg“, sagte die Kanzlerin in einer Rede vor der Akademie der Sozialwissenschaften. Sparen und Wachstum seien kein Widerspruch. Über Reformen am Arbeitsmarkt und Abbau der Bürokratie werde Europa seine Wettbewerbsfähigkeit verbessern und seinen Vorteil für Europa ausbauen. Gezielt ging Merkel dort auf Fonds Suche, wo in China das große Geld zu finden ist. Sie traf Zentralbankchef Zhou Xiaochuan sowie Liu Jiwei, den Chef des Staatsfonds China Investment Corporation. Der Fonds ist für die Geldanlage eines Teils der Devisenreserven Chinas zuständig. Sie sind mit einem Volumen von insgesamt 2,4 Billionen Euro die größten weltweit.

SJB FondsSkyline. Fazit. Will China dem EU-Rettungsfonds helfen? China wird nicht helfen um des Helfens willen. China sucht seinen Vorteil, auch wenn es die Rettungsfonds unterstützten sollte. Ein wichtiger Punkt für die chinesischen Machthaber ist die Frage, ob China bei einer Geldanlage stets das Gesicht wahrt. Dazu braucht China nach eigener Analyse gleichwertige Gegner. Angela Merkel hat sich diesen Vorteil verschafft und ihre Fonds Suche mit harten Forderungen gewürzt: Sie wolle einen besseren Marktzugang in China. Deutsche Unternehmer in China wollten gleich behandelt werden mit chinesischen Unternehmen. Auch sei ein besserer Urheberrechtsschutz notwendig. Und schließlich müsse China seine Wechselkurspolitik flexibler gestalten. „Umso mehr Chancen wird China auch haben.“ Und umso Chancen werden auch deutsche Anleger in China haben, prognostiziert die SJB. Zum Beispiel mit dem Geldmarktfonds Allianz RCM RMB Currency (WKN A1JEEA,  ISIN LU0665630819) und mit dem Rentenfonds ACMBernstein RMB Income Plus Portfolio (WKN A1JG4Q, ISIN LU0633139125).

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