SJB-Fonds-Anleger-StandPunkte: Was sollte die Brandrede von IWF Chefin Lagarde in China erreichen?

09. November 2011 von um 17:35 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline OHG 1989.Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-Fonds-Anleger-StandPunkte: Was sollte die Brandrede von IWF Chefin Lagarde in China erreichen? Christine Lagarde hat in China vor einem neuen „verlorenen Jahrzehnt“ für Investoren, Kapitalanleger und FondsVerwalter gewarnt. Damit wollte die IWF Chefin sie chinesische Bankenvertreter aufrütteln, mehr gegen die Euro Krise zu tun. Sollte der Rauch der Währungskrise für Kapitalanleger, FondsVerwalter und Investoren in Euroland nicht bald verschwinden, steht bald das globale Dach in Flammen. Natürlich kann diese Entwicklung der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt nicht egal sein. Schließlich macht das Handelsvolumen an Importen und Exporten zusammen mehr als ein Drittel des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von China aus. Und sinkt dessen Wachstum unter 9,0 Prozent drohen soziale Unruhen. Wirklich Feuer und Flamme für Europa und den Euro ist man in China wegen der Rede der IWF Chefin nicht geworden. Die Antwort aus China auf die Brandherde westlicher FondsVerwalter, Investoren und Kapitalanleger und die Brandrede von Lagarde ist die Konzentration auf die eigene Stärke. Mehr als 1,3 Milliarden Konsumenten sind gute Argumente sich auf den Binnenkonsum zu konzentrieren. FondsVerwalter Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer der SJB FondsSkyline OHG 1989 steht deshalb auf dem Standpunkt, dass IWF Chefin Lagarde bei ihrem Werben um Investoren und Kapitalanleger aus China für Europa nicht den richtigen Ton getroffen hat. Statt den Nutzen für China zu skizzieren, den Euroraum zu retten, malte sie 22 Jahre nach dem Mauerfall nur schwarz.

Liebe FondsBlogger, haben Sie es als Investoren, FondsVerwalter und Kapitalanleger gemerkt? Heute ist der 9. November. Ein deutscher Schicksalstag. Vor 22 Jahren fiel die Mauer. Ein Ereignis, das für viele Kapitalanleger, FondsVerwalter und Investoren einen beispiellosen Transformationsprozess in Gang gesetzt hat. Nicht nur in Deutschland und Europa. Weltweit sind Marktwirtschaft und Demokratie dabei, sich durch Kapitalanleger, Investoren und FondsSparer durchzusetzen. Selbst in China.

Dort in China lobt man diese beim ganzen Trara um IWF Aufsicht, Schuldenkrise, Krisengipfel und Euro Schwäche fast vergessene Leistung Deutschlands und Europas als Vorbild. Als Modernisierungsmodell sollten Investoren, Kapitalanleger und FondsVerwalter Europa keineswegs abschreiben. Diese Meinung vertritt zum Beispiel Wu Si. Der Historiker und Zeitschriftenherausgeber war als Intellektueller mit im Gepäck der Delegation aus China beim G20 Gipfel in Cannes.

„Auch China befindet sich ja in einem Transformationsprozess“, sagt Wu Si. Da gibt es viele Fragen“. Zum Beispiel die, welche Methoden gibt es für Kapitalanleger, FondsVerwalter und Investoren, mit Problemen fertig zu werden? Die Antwort liefert IWF Chefin Christine Lagarde in China.

Ihren Auftritt vor Bankenvertretern in Beijing nutzte die ehemalige französische Finanzministerin und jetzige IWF Chefin für eine Brandrede. Darin warnte die oberste Währungshüterin des IWF Investoren, FondsVerwalter und Kapitalanleger vor einem Übergreifen der Euro Krise auf die Weltwirtschaft. Sollte der Rauch in Europa den globalen Dachstuhl erreichen, drohen auch für Kapitalanleger, Investoren und FondsVerwalter in China „eine Abwärtsspirale der finanziellen Instabilität“ und ein „verlorenes Jahrzehnt“.

Diese Probleme beträfen daher die Kapitalanleger, FondsVerwalter und Investoren führender Wirtschaftsnationen der Welt „alle gemeinsam“. Daher sollte China nach Meinung der IWF Chefin seine Währung nicht künstlich niedrig halten, sondern den Renminbi langsam, aber sicher zu einer frei konvertierbaren Währung für Investoren, FondsVerwalter und Kapitalanleger machen. Mit Devisenreversen von mehr als 3,2 Billionen US-Dollar verfügt China über starke währungspolitische Argumente, die Europäern und IWF inzwischen auszugehen drohen. „Es sind ganz klar Wolken am Horizont, insbesondere in der EU und den USA“, sagte IWF Chefin Lagarde. Ein Donnergrollen ohne Blitze, mehr nicht. Eine wirklich „flammende“ Brandrede für FondsVerwalter, Kapitalanleger und Investoren klingt anders.

Ob Warnungen und Appelle an die Solidarität reichen, um China zum Handeln in der Euro Krise zu bewegen? Ein Land, in dem selbst über 80-jährige Intellektuelle zugestehen, dass die Frage wie man als Investoren, FondsVerwalter und Kapitalanleger Geld verdienen kann, geklärt ist.

Sollte es trotz der Rede der IWF Chefin nichts werden mit Zuschüssen aus China für Eurozone, spendet wenigstens Wu Si weiter Trost: In seiner Monatszeitschrift „Yanhuang Chunqiu“ preisen viele altgediente Revolutionäre immer noch den „Großen Sprung nach vorn“, zu dem Mao Tse Tung das Land 1958 hat antreten lassen. Und die Osteuropa-Historikerin Jin Yanan, die die Entwicklung Europas 20 Jahre nach dem Mauerfall gründlich analysiert. Sie erinnert an Deng Xiaopings Maxime „Im Fluss nach Steinen tasten“. Soll für Investoren, Kapitalanleger und FondsVerwalter heißen: „Nicht debattieren! Erst mal einfach probieren.“ Wie die Mauerspechte am 9. November 1989.

SJB FondsSkyline. Fazit. China ist mit einem BIP von 6,5 Billionen US-Dollar die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt. Die Devisenreserven übersteigen die Staatsverschuldung Chinas um das Dreifache. Ein Musterknabe des IWF. Die Wirtschaft wird 2011 rund 9,1 Prozent wachsen. Der Außenhandelsüberschuss des Exportweltmeisters China liegt bei mehr als 200 Milliarden US-Dollar. Wen der vielen FondsVerwalter, Investoren und Kapitalanleger wollte IWF Chefin Lagarde mit ihrer „Brandrede“ in China wirklich vom „Feuertopf“ wegholen? Ganz falsch ist das Wachrütteln durch das IWF nicht gewesen. Seit sich China nach Verabschiedung des 12. Fünfjahresplans auf den Binnenkonsum konzentriert, verliert die chinesische Führung manchmal den Blick auf die äußeren Umstände. Chinas Intellektuelle geben Europa und dem IWF den Rat, Geduld zu haben. Erst wenn die Chinesen mehr Geld haben, gerät eine Kulturregion wie Europa wieder in ihr Blickfeld. Bis dahin könnte es für Investoren, FondsVerwalter und Kapitalanleger in Europa leider zu spät sein. Denn die Brandmauer ist schon rußgeschwärzt.

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