SJB-Fonds-Anleger-StandPunkte: Welche Bedingungen stellt China für die Euro Rettung?

28. Oktober 2011 von um 17:35 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline OHG 1989.Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-Fonds-Anleger-StandPunkte: Welche Bedingungen stellt China für die Euro Rettung? „Milliardenpoker“. Den Begriff assoziieren FondsSparer, Investoren und Privatanleger derzeit vor allem mit dem Euro und dem Schuldengipfel. Wenn wie jetzt für viele Investoren, Privatanleger und FondsSparer absehbar auch noch China zur Gruppe der Euro Retter tritt, ist die Runde um ein weiteres Milliardenpaket reicher. Ob die Ressourcen der Welt noch lange für die steigende Weltbevölkerung reichen, ist unklar. Seit gestern leben offiziell sieben Milliarden Menschen auf der Welt, Tendenz weiter steigend. Allein in China leben rund 1,3 Milliarden Menschen. Um die Grundversorgung aller Menschen zu gewährleisten, müssen bis 2050 rund 70 Prozent mehr Feldfrüchte produziert werden, auf einer immer kleiner werdenden landwirtschaftlich nutzbaren Fläche. „Bio“ heißt halt „Leben.“ Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline OHG 1989 stellt in den heutigen Standpunkten fest, dass sich alle Diskussionen um den Euro für FondsSparer, Investoren und Privatanleger relativieren, wenn man den Blick auf die wirkliche Makroökonomie richtet, die von sieben Milliarden Menschen gemacht wird.

Liebe FondsBlogger, seid umschlungen Milliarden. Es bleibt für FondsSparer, Privatanleger und Investoren im Euro auch gar nichts anderes übrig, schließlich gibt es jetzt offiziell sieben Milliarden Menschen auf der Welt, die meisten in China. Mehr Menschen bedeutet für Investoren, Privatanleger und FondsSparer auch mehr Geschäft. 11,2 Milliarden Tonnen an festem Abfall fallen jährlich weltweit an. Sammlung und Recycling dieses Mülls bedeuten 410 Milliarden US-Dollar Umsatz für Investoren, FondsSparer und Privatanleger im Jahr. Ein Wachstumsmarkt, denn: 60 Prozent der Weltbevölkerung werden 2030 in den Städten von Deutschland, den USA, China und anderswo leben. 70 Prozent mehr Getreide, Obst und Gemüse müssen nach Schätzungen der UNO bis 2050 produziert werden, obwohl die zur Verfügung stehende Fläche an Ackerland pro Kopf in China und dem Rest der Welt von 0,24 Hektar auf 0,17 Hektar schrumpfen wird. 6,2 Prozent Umsatzplus pro Jahr bis 2015 erwarten Privatanleger, FondsSparer und Investoren von der fleischverarbeitenden Industrie allein in der Region Asien/Pazifik, inklusive China.

Und an diese milliardenschweren Fleischtöpfe wollen die EU und die Euro Retter ran, nicht an die aus Fleisch und Blut, sondern an die aus Kapital. Besonders geht es um das Eingemachte aus China. Damit die Eurozone nach dem Euro Schuldengipfel nicht in ein paar Wochen oder Monaten für FondsSparer, Investoren und Privatanleger wieder auf den Hund kommt, haben deren Staats- und Regierungschef Klaus Regling einen Auftrag erteilt. Der deutsche EFSF Chef soll bei Regierung und Staatsfonds aus China vorstellig werden und mit rund 100 Milliarden Euro an „Zuschüssen“ für Investoren, Privatanleger, FondsSparer und den Euro Rettungsfonds wiederkommen.

Der Milliardenmarkt aus China zahlt dieses Sümmchen quasi aus der Portokasse, sitzt das Land doch lächelnd auf Devisenreserven von rund 3,2 Billionen US-Dollar, bzw. 2,3 Billionen Euro. Ein Viertel davon ist bereits in Euro dotierte Staatsanleihen investiert. Die Geldmacher aus China hatten sich davon wie andere vernünftige Investoren, FondsSparer und Privatanleger auch eine Diversifikation ihrer schuldenträchtigen US-Dollar Bestände versprochen, dann brach die Euro Krise herein.

Wenn China jetzt im Interesse der FondsSparer, Investoren und Privatanleger zur Rettung und Stabilisierung des Euro einen Beitrag leistet, dann vor allem aus Selbstschutz und Notwehr. Aber so will die Führung aus China ihr Engagement für Investoren, FondsSparer und Privatanleger nicht verstanden wissen. Man würde ja sonst das Gesicht verlieren, das Schlimmste, was FondsSparer, Investoren und Privatanleger jemanden in China antun kann. Damit der Schein der Business Etikette in China gewahrt bleibt und der Renminbi gegenüber dem Euro seinen Glanz behält, darf China Bedingungen für die Euro Rettung stellen.

Li Daokui von der Zentralbank in China wünscht sich zum Beispiel, dass auch andere internationale Investoren, FondsSparer und Privatanleger Geld in den Euro Rettungsschirm einzahlen. Geteiltes Leid ist halbes Leid. Das wird schwierig. Die FondsSparer, Investoren und Privatanleger aus den BRIC Staaten Brasilien, Russland und Indien haben bereits abgewunken. Also will China wie anderen verantwortungsbewusste Privatanleger FondsSparer und Investoren Sicherheiten haben. Zum Beispiel die Zusicherung, dass die Europäer und Euro Vertreter aufhören, die Wirtschaftspolitik von China zu kritisieren. Plagiate sind Chinas Geschäftskultur und ein niedrig gehaltener Renminbi hilft den Exporten aus China. Sollten die Chinesen das Risiko einer direkten Euro Investition in den EFSF scheuen, haben sie die indirekte Beteiligungen über vermehrte Beiträge an den Stützungszahlungen des IWF für den Euro in Aussicht gestellt. Die „Gegenleistung“ wäre dann mehr Mitsprache bei Entscheidungen der Weltwährungshüter.

SJB FondsSkyline. Fazit. Die Meldung, dass die Weltbevölkerung die sieben Milliarden Grenze überschritten hat, relativiert für Investoren, Privatanleger und FondsSparer den Milliardenpoker um den Euro. Plötzlich wird für FondsSparer, Investoren und Privatanleger wieder klar, dass die Abkürzung für das Wort Billionen „Bio“, sprich Leben ist. Und das wird immer zahlreicher und länger in China und anderswo. Zwar wird sich die Zahl der Kinder pro Frau weltweit bis zum Jahr 2100 im Vergleich zu 1950 von 5 auf 2 mehr als halbieren. Dafür sterben nur noch 11,5 Kinder von 1.000 im ersten Lebensjahr. 1950 waren es noch 125. Das Durchschnittalter wird sich im gleichen Zeitraum von 45 auf 81 Jahre annähernd verdoppeln. Schon heute erwirtschaftet jeder der sieben Milliarden Menschen, darunter FondsSparer, Investoren und Privatanleger in China und dem Euro Raum durchschnittlich 9.116 US-Dollar im Jahr, von allen Erwerbstätigen müssen rund 600 Millionen allerdings mit 1,25 US-Dollar und weniger am Tag auskommen. Wenn es dieser Tage für viele Privatanleger, FondsSparer und Investoren um eine „Zweckgesellschaft“ zwischen Europa, Euro und China geht, hilft es, die Dinge auch mal aus der Sicht des „Großen Ganzen“ zu sehen. Angesichts der lebendigen Daten zur Biosphäre der Weltbevölkerung ist fraglich, ob die Billionen Euro an Staatsschulden als totes Kapital noch Raum für eine lebenswerte Zukunft lassen.

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