SJB-Fonds-Anleger-StandPunkte: Kann eine Task-Force Griechenland helfen?

17. November 2011 von um 17:35 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline OHG 1989.Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-Fonds-Anleger-StandPunkte: Kann eine Task-Force Griechenland helfen? Der Deutsche Horst Reichenbach hat keine leichte Aufgabe. Vor den Augen der Anleger, Investoren und Berater stellt der Leiter der EU Task-Force Griechenland heute in Brüssel den ersten Bericht der Task-Force vor. Die in Brüssel und Athen aktive Task-Force der EU-Kommission greift der Verwaltung in Griechenland seit Anfang September bei der Bewältigung der Schuldenkrise unter die Arme. “Die Erwartungen der Anleger und Investoren sowie ihrer Berater ist entsprechend hoch”, sagt Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer der SJB FondsSkyline OHG 1989. ” Die Task-Force unterstützt Griechenland laut SJB Research zum Beispiel bei Anträgen auf EU-Fördergelder sowie bei der Modernisierung der Verwaltung. Dadurch sollen die Berater der Task-Force die Wettbewerbsfähigkeit, Wachstum und Beschäftigung in Griechenland fördern.” FondsSpezialist und Berater der SJB hat dazu einen ganz anderen StandPunkt.

Liebe FondsBlogger, auf Nachfrage vieler Anleger und Investoren betont die SJB: Die Task-Force inklusive ihrer Berater hat nichts mit der Troika aus EU, EZB und IWF zu tun, die in Griechenland die Umsetzung der vereinbarten Sparmaßnahmen überprüft. „Wir haben keine Wunderlösungen“, betont der Chef der Task-Force, Reichenbach. Seine 30 Berater unterstützten Griechenland bei dem Kampf gegen Steuerhinterziehung, bei Kürzungen im Budget und bei Transparenzmaßnahmen in staatlichen Behörden. Anleger, Investoren und Berater sehen darin eine Schlüsselfunktion für eine wirtschaftliche Gesundung in Griechenland. Auch die Reform des defizitären Gesundheitssystems in Griechenland stehe auf der Agenda der Task-Force, was antizyklische Anleger, Investoren und Berater im Hinterkopf behalten werden. Die schwierigste Aufgabe sei nach Ansicht von Reichenbachs die Rezession. Die Task-Force werde alles tun, um Wachstum zu schaffen. Unter anderem sei zu prüfen, wie das Liquiditätsproblem der griechischen Anleger, Investoren und Banken gelöst werden könne. Dabei schloss der erfahrene Leiter der Task-Force nicht aus, dass auf Empfehlung der Berater die Strukturfonds der EU in Griechenland aktiv werden könnten.

Die EU Task-Force in Griechenland hat schnell in Portugal Nachahmer gefunden. Nach Griechenland bekommt auch Portugal Unterstützung von einer EU Task-Force zur Bewältigung seiner Schuldenkrise. Die Berater haben den Auftrag, Portugal technische Hilfestellung zu leisten und die Verwendung europäischer Fonds zu überwachen, so die EU-Kommission Anfang Oktober mit Blick auf Berater, Anleger und Investoren. Portugal bekommt von EU, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds Hilfszahlungen in Höhe von 78 Milliarden Euro. Im Gegenzug hatte sich das Land mit Blick auf Anleger und Investoren zu einem Sparkurs und Strukturreformen verpflichtet. Die EU-Kommission richtete die Task-Force auf Bitten Portugals ein. Die portugiesische Task-Force wird geleitet von Hervé Carré, dem ehemaligen Direktor des europäischen Statistikamts Eurostat.

Task-Force gut, alles gut? Ganz so ist es offenbar nicht, wie Anleger, Investoren und Berater jetzt in Griechenland erfahren müssen. Laut Athener Staatsanwaltschaft soll die Privatbank Proton bis zu 700 Millionen Euro unterschlagen haben, berichtet die Süddeutsche Zeitung für Anleger und Investoren. Das ist in Griechenland und Gesamteuropa politisch besonders brisant, weil die Bank erst vor kurzem unter Aufbietung von 900 Millionen Euro verstaatlicht worden ist. Einem Untersuchungsbericht der Zentralbank in Griechenland entnehmen fassungslose Anleger und Investoren sowie ihre Berater, dass das Kapital in Offshore-Firmen, deren tatsächliche Inhaber unbekannt sind, versickert ist. Die 900 Millionen Euro stammen aus dem Rettungsschirm, den die Euro-Staaten und der IWF über Griechenland aufgespannt haben.

SJB FondsSkyline. Fazit. Kann eine Task-Force Griechenland helfen? Die Aufgabe der Task-Force in Griechenland ist unlösbar. Denn Berater, Anleger und Investoren wissen: Man kann nur dem nachhaltig helfen, der sich auch helfen lässt. Der Fall Proton hat nicht nur für die Task-Force und ihre Berater in Griechenland, sondern auch für Anleger und Investoren weltweit unabsehbare Folgen. Nach SJB Auffassung müssen die EU und ihre Task-Force in Griechenland jetzt nicht nur die Polizeiarbeit leisten, sondern auch für die Schäden aus den kriminellen Machenschaften haften. Welche Anleger, Investoren und Berater sollen da noch Vertrauen fassen. Griechenland ist eindeutig in der Bringschuld. Euro hin oder Euro her – Griechenland steht vor seiner ganz persönlichen Odyssee.

Fragen Sie nach! Rufen Sie an.

Ihr persönlicher SJB FondsBerater bewundert die ehrenhafte Arbeit der Task-Force. Und er sieht Griechenland vor dem ökonomischen und ethischen Abgrund. Sie erreichen ihn unter der Rufnummer +49 (0) 2182-852-0 oder per E-Mail unter Fonds@sjb.de.

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