SJB-Fonds-Anleger-StandPunkte-Adventskalender-Türchen Zwei: Kann ein neuer Marshallplan Licht in Europas Dunkel bringen?

02. Dezember 2011 von um 17:35 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline OHG 1989.Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-Fonds-Anleger-StandPunkte- Adventskalender-Türchen Kann ein neuer Marshallplan Licht in Europas Dunkel bringen? Advent, Advent, Europa brennt. Marktexperten prognostizieren für Sparer, Anleger und Investoren eine Vorweihnachtszeit zwischen Himmel und Hölle. Statt Frieden an den Märkten, droht im Advent der Staatsbankrott. Daran glauben im Advent mehr als vier von fünf Deutschen. Wer kann den drohenden Staatsbankrott noch verhindern? Mehr als die Hälfte der Anleger, Investoren und Sparer meint, die Bundesregierung hätte beim Thema Verhinderung vom Staatsbankrott inzwischen den Überblick verloren. Jetzt sollen die USA und ein Marshallplan reloaded Licht ins Dunkel bringen. Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline OHG 1989 setzt sich in den heutigen Standpunkten zum zweiten Advent damit auseinander, ob ein neuer Marshallplan für Investoren, Sparer und Anleger einen Staatsbankrott noch verhindern kann.

Liebe FondsBlogger, am Wochenende ist der zweite Advent. Und langsam wird es brenzlich für Investoren, Sparer und Anleger in einem Europa ohne Marshallplan. Jeden Tag, wenn die deutschen Anleger, Investoren und Sparer morgens das Türchen ihres Briefkastens öffnen und zur Tageszeitung greifen, werden sie mit Hiobsbotschaften zu Währungskrise und Staatsbankrott konfrontiert. Das zeigt Wirkung.

Laut ARD Deutschlandtrend meinen 84 Prozent der Deutschen, dass der schlimmste Teil der Euro- und Schuldenkrise – ein Staatsbankrott – nach dem Advent noch bevorsteht. 58 Prozent der befragten Investoren, Anleger und Sparer glauben, dass die Bundesregierung angesichts des Ausmaßes der Krise den Überblick verloren hat. Immerhin 54 Prozent trauen der Bundesregierung zu, mit der Krise fertig zu werden. Auch mit einem Staatsbankrott. Aber mit welchen Mitteln?

Bisher ist, wie die konzertierte Aktion der Notenbanken in dieser Woche im Advent zeigt, politisch und wirtschaftlich Verantwortlichen für Anleger, Sparer und Investoren kaum etwas anderes eingefallen, als die Märkte mit Geld zu fluten. Die Folgen zeigt die Statistik: Vor Ausbruch der Finanzkrise im Sommer 2007 lagen die deutschen Staatsschulden bei rund 65 Prozent. Jetzt sind sie auf 82 Prozent geklettert. Die Wahrscheinlichkeit für einen Staatsbankrott ist für Anleger, Sparer und Investoren rund um den Advent realer geworden.

Manchen Marktbeobachtern wird bei diesen Zahlen schwindlig und sie rufen für Anleger, Sparer und Investoren nach göttlichem Beistand. „Ein Kontinent zwischen Himmel und Hölle“, schreibt heute die Financial Times Deutschland. Für die Wirtschaftszeitung sind es gerade fünf Schritte zum Zusammenbruch der Eurozone und zum Staatsbankrott. Die Abkürzung zur Finanzhölle wird im Advent befeuert von Streik der Investoren, Wirtschaftseinbruch, Panik der Anleger, politischem Druck und Bankenpleiten für Sparer.

Jetzt soll die „One nation under God“ in Europa und der Eurozone einen Staatsbankrott mit einem neuen Marshallplan verhindern. „Wir haben doch nicht all dieses Geld für den Marshallplan ausgegeben, damit Europa jetzt wieder die Welt auseinandersprengt“, sagt zum Beispiel David Zervos, Marktexperte bei der US Investmentbank Jeffries. Sein Vorschlag: „Schaltet die Fed ein!“ Die US Notenbank solle Staatsanleihen der Sparer, Investoren und Anleger aus der Eurozone kaufen, am besten gleich „massenweise“. Natürlich, sie sind ja auch im Advent massenweise im Angebot. Die USA sollen wieder Hilfe leisten wie beim Marshallplan nach dem Zweiten Weltkrieg.

Der erste Impuls für einen Marshallplan reloaded für Investoren, Sparer und Anleger hatte Wirtschaftsnobelpreisträger Myron Scholes, nicht im Advent, sondern im August. Da die EZB nominell keine Staatsschulden finanzieren dürfe, ist ihre Rolle bei der Abwendung eines Staatsbankrotts schwach. Die Federal Reserve könne mit Anleihenkäufen in Europa die Rolle eines Helfers wie beim Marshallplan übernehmen. Damit könne die Fed einen Staatsbankrott in Europa verhindern und gleichzeitig etwas für die US-Konjunktur tun. Mit dem Kauf würde die Fed für Sparer, Anleger und Investoren Eurobonds eine gewisse Werthaltigkeit zuschreiben, die zur Aufwertung des Euro gegenüber dem US-Dollar führen würde. Und ein schwacher Dollar ist der Fed lieber, um das Handelsdefizit der US-Wirtschaft auch über Advent im Griff zu halten.

SJB FondsSkyline. Fazit Die Idee eines Marshallplan reloaded ist aus Sicht der Investoren, Anleger und Sparer ein antizyklisches Investment unter Staatsfinanzen, um einem Staatsbankrott vorzubeugen. Sollten sich die öffentlichen Kreditausgaben der USA und Europas gegenseitig durch entsprechende Transaktionen für werthaltig deklarieren, ist diese Form von Marshallplan für Anleger, Sparer und Investoren eine Alternative gegenüber der Politik der permanenten Liquiditätsschwemme. Denn mehr Liquidität im Markt bedeutet auch mehr Mittel, um gegen Regulierungen und Rettungspakete der Staaten zu spekulieren. Gehen die Regierungen diesen Weg weiter, ist einem drohenden Staatsbankrott und Kollaps der Eurozone nicht nur ein Türchen, sondern ganze Tore geöffnet. Private Investoren, Anleger und Sparer sollten diese angedachten Transaktionen mit Rentenpapieren nur aus der Ferne beobachten, denn hier gilt die alte Börsenregel: „Greife nie in ein fallendes Messer“. Mit dem Austausch von Schuldtiteln untereinander – dem Marshallplan reloaded – wäre die Gefahr, sich die Hand abzuhacken und einen Staatsbankrott hinzulegen, für viele Staaten im Advent verringert. Wahrscheinlich würden sie sich durch den Marshallplan nur noch die Finger verbrennen. Für Investoren, Anleger und Sparer ist dieser Marshallplan das geringere Übel im Vergleich zu einem Staatsbankrott im Advent.

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