SJB-Fonds-Anlegen-StandPunkte-Advent-Türchen-Neunzehn: Kommt die D-Mark wieder?

19. Dezember 2011 von um 17:35 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline OHG 1989.Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-Fonds-Anlegen-StandPunkte-Advent-Türchen-Neunzehn: Kommt die D-Mark wieder? Mitten im Advent Schlangen vor den Geldautomaten, Banken geht das Geld aus – Ist das auch bei uns möglich? „Im Baltikum sehen wir im Advent solche Bilder schon“, sagt Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline OHG 1989 im aktuellen StandPunkt. „Eine einzige Twitter-Meldung über eine schwedische Bank reichte, und die Balten fürchteten im Advent um ihre Kapitalanlage und räumten die Banken leer. Unternehmer und Führungskräfte wissen: Bei Wiedereinführung der D-Mark wäre das bei uns nicht anders.“

Liebe FondsBlogger, die Finanzminister der Europäischen Union besprechen sich am Montagnachmittag zu den bilateralen Darlehen an den Internationalen Währungsfonds (IWF) und den neuen EU-Haushaltsregeln. Aus Euro-Zonen-Kreisen verlautete laut Reuters, dass die Finanzminister im Advent auch über den permanenten Rettungsfonds ESM beraten würden. Dabei gehe es um ein neues Mehrheits-Stimmverfahren für den Rettungsfonds. Auf dem EU-Gipfel am 9. Dezember war ein Vorziehen des ESM um ein Jahr beschlossen worden. Der permanente Mechanismus soll den Rettungsfonds EFSF im Juli 2012 ablösen. Die IWF-Gelder sollen um bis zu 200 Milliarden Euro aufgestockt werden.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble erwägt, so die Rheinische Post im Advent, den deutschen Anteil am dauerhaften Euro-Rettungsfonds ESM bereits im kommenden Jahr vollständig bereitzustellen: „Klar ist, je schneller und je mehr der ESM an eingezahltem Eigenkapital hat, umso mehr gewinnt er Vertrauen an den Finanzmärkten. Vertrauen schaffen hat für mich Priorität“, wird der Minister im Advent zitiert. Unternehmer und Führungskräfte fragen sich: Warum ohne Not vorpreschen? Oder ist Schäuble in Not? Kommt gar die D-Mark wieder? Der Rettungsfonds ESM soll den bisherigen Rettungsfonds EFSF ablösen und erfordert von den teilnehmenden Staaten reale Einlagen, nicht nur Garantien. Die erste deutsche Zahlung soll 4,3 Milliarden Euro betragen. Der gesamte deutsche Anteil an der ESM-Kapitalanlage von 80 Milliarden Euro beläuft sich auf 21,5 Milliarden Euro. Ursprünglich sollte diese Kapitalanlage mit Blick auf die Schuldenbremse in fünf Jahrestranchen von 4,3 Milliarden Euro ab 2013 überwiesen werden. Wegen der deutschen Zahlungen hatte sich Schäuble im Advent bereits für einen Nachtragshaushalt ausgesprochen.

Schäuble geht nicht davon aus, dass sich die USA an der geplanten Aufstockung der IWF-Mittel zur Bekämpfung der Schuldenkrise beteiligen werden. Angesichts der Mehrheitsverhältnisse im US-Kongress gebe es derzeit im Advent keine Chance dafür, dass die USA dem IWF einen bilateralen Kredit zur Verfügung stellten. Großbritannien soll 30,9 Milliarden Euro in das neue Hilfspaket des IWF stecken. Doch auch hier gibt es parlamentarischen Widerstand. Der euroskeptische Flügel der konservativen Tory-Partei lehnt Zahlungen Großbritanniens für eine Rettung des Euro grundsätzlich ab.

„Wenn aber die Angelsachsen nicht mitmachen“, denken Unternehmer und Führungskräfte im Advent, „und mit Wall Street und London die größten Finanzplätze der Welt außen vor bleiben, muss dann nicht mit allem gerechnet werden? Sogar mit dem Ende des Euro und der Wiedereinführung der D-Mark?“ Es wäre sogar verantwortungslos, nicht darüber nachzudenken, ist die SJB überzeugt. Wie könnte eine Rückkehr zur D-Mark aussehen, wenn der Euro zerfällt und was kommt auf Unternehmer und Führungskräfte zu? Die Bundesbank dementiert ausdrücklich und dennoch werden die Gerüchte um die D-Mark täglich mehr. Rund die Hälfte der Deutschen, so Umfragen von Forsa und Emnid im Advent, wünscht sich die D-Mark zurück. Am vergangenen Donnerstag berichtete das Wall Street Journal über Notfallpläne europäischer Notenbanken, für den Fall, dass Euro-Länder die Währungsunion verlassen, die Euro-Zone auseinander bricht und die Nationalwährungen wie die D-Mark wiederkommen. Es geht im Advent schlicht um die Frage, wie eine Wiedereinführung einer Altwährung wie der D-Mark  praktisch zu bewerkstelligen ist. Unternehmer und Führungskräfte kalkulieren einen Crash des Euro bereits mit ein. „Zum Teil wird in Verträgen bei Übernahmen festgehalten, dass bei Fälligkeit des Kaufpreises die Währung Euro durch den Dollar oder die D-Mark ersetzt werden kann“, erklärt ein Wirtschaftsanwalt. Allerdings: Ein schnelles Auseinanderbrechen der Euro-Zone und eine schnelle Wiederkehr der D-Mark sind unwahrscheinlich. Credit-Suisse-Analysten sprechen von einer Wahrscheinlichkeit „unter zehn Prozent“.

Doch Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste, denken Unternehmer und Führungskräfte und lassen von ihrem FondsBerater noch im Advent einen Depotcheck durchführen. Was können Unternehmer und Führungskräfte, tun, wenn der Euro zerbricht und die D-Mark zurück kommt? Eines ist klar: Der Tag, an dem der Euro scheitert zugunsten der D-Mark, wird mit einer Schließung der Banken beginnen. Sparer, Anleger und Investoren sind dann handlungsunfähig. Wer das Szenario um die D-Mark in seine Planung mit einbezieht, sollte seine Kapitalanlage noch im Advent neu ausrichten. Hintergrund: Die Unterschiede in der Wirtschaftskraft kann Europa nachhaltig nur überwinden, wenn die schwachen Länder ihre Währungen abwerten können, um wettbewerbsfähig zu werden. Zerbricht der Euro, müssten Problemländer gegen Deutschland abwerten. „Gemessen an der Wettbewerbsfähigkeit, müsste die D-Mark um rund 20 Prozent gegen den Rest-Euro aufwerten“, sagt die Schweizer UBS. Kurzfristig bestehe für die D-Mark außerdem die Gefahr einer massiven Überbewertung aufgrund hoher Zuflüsse.

SJB FondsSkyline. Fazit. Kommt die D-Mark wieder?

In jedem Fall wäre die Wiedereinführung der D-Mark ein Staatsgeheimnis. Andernfalls würden Sparer, Anleger und Investoren – vor allem aus abwertungsbedrohten Staaten – die Banken plündern. Jeder würde versuchen, Euro noch vor dem Zwangsumtausch in Drachme oder Lira in Sachwerte wie Gold, Zigaretten oder Weltwährungen wie US-Dollar oder Schweizer Franken umzuwandeln. In der Argentinienkrise 2001 durften Sparer, Anleger und Investoren nur Peso im Gegenwert von 250 US-Dollar pro Woche abheben. Buenos Aires wollte Kapitalflucht verhindern, die Bevölkerung sollte ihr Geld nicht in US-Dollar tauschen. „Am besten bar und in kleinen Scheinen“, heißt in solchen Situationen die Faustregel. Die Hyperinflation 1923 belehrt uns eines Besseren. Bargeld kann auch rapide an Wert verlieren. Die gesetzlich sicherste Anlageform ist das Sondervermögen von Investmentfonds. Zum Beispiel der Allianz Pimco Money Market US Unternehmer und Führungskräfte (WKN 974293, ISIN LU0057107152) und der Pictet CHF Liquidity P (WKN 675161, ISIN LU0128498697).

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