SJB-Fonds-Anlegen-StandPunkte-Advent-Türchen-Fünfzehn: Was bedeutet die Flucht der USA aus dem Euro?

15. Dezember 2011 von um 17:35 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline OHG 1989.Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB-Fonds-Anlegen-StandPunkte-Advent-Türchen-Fünfzehn: Was bedeutet die Flucht der USA aus dem Euro? „Die Europäische Zentralbank hat im Advent zum zweiten Mal in Folge den Leitzins gesenkt. Es wird nicht das letzte Mal sein. Denn die Staaten und Banken in Europa haben im Advent einen riesigen Refinanzierungsbedarf.“, sagt Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline OHG 1989 im aktuellen StandPunkt. „Die resultierende Abwertung des Euro als Kapitalanlage hinterließ verursachte in den USA keinerlei Kopfschmerzen. Die USA holen ihr Geld zurück.

Liebe FondsBlogger, europäische Banken haben in den USA im Advent einen immer schwereren Stand, teilt die Financial Times mit. Die Kapitalanlage der Amerikaner bei ausländischen Instituten sind in den vergangenen sechs Monaten um ein Viertel oder rund 291 Milliarden US-Dollar gesunken. Ende Mai lagen sie bei rund 1,2 Billionen US-Dollar, Anfang Dezember nur noch bei 879 Milliarden US-Dollar, können Unternehmer und Führungskräfte Daten der US-Notenbank Federal Reserve entnehmen. Besonders betroffen sind Tochtergesellschaften europäischer Banken in den USA. So sind laut Financial Times bei Trust Company Americas, einer Tochter der Deutschen Bank, die Einlagen allein im dritten Quartal 2011 um 6,8 Prozent oder 2,1 Milliarden US-Dollar gesunken.

Gründe: Die europäischen Banken haben in den letzten Monaten einige ihrer USA-Kunden aussortiert, weil der Verwaltungsaufwand für eine Kapitalanlage extrem hoch geworden sei. Zudem bekommen Unternehmer und Führungskräfte aus den USA von den ausländischen Banken im Advent nur magere Zinsen, wenn sie langfristig sparen wollen. Vor allem bereitet die Euro-Krise den Amerikanern Sorgen. „Viele US-Firmen, die früher Geschäfte mit ausländischen Banken gemacht haben, schauen auf die Nachrichten und sagen ‘Ich will irgendwo hin, wo es sicherer ist’“, zitiert die Financhial Fimes einen Analysten von Wells Fargo.

Sogar der chinesische Renminbi, der für Unternehmer und Führungskräfte seit 2001 unter dem Dauerverdacht der Unterbewertung steht, kam zuletzt unter Abwertungsdruck. Der Renminbi darf börsentäglich nur in einem engen Band schwanken. Zuletzt jedoch wurde sein Kurs im Advent an mehreren Tagen hintereinander auf den tiefsten möglichen Wert gedrückt. Die kontinuierliche Aufwertung des Renminbi ist schon seit Ende Oktober praktisch zum Stillstand gekommen. Das bedeutet: Der Euro ist schwach, doch viel stärker fällt ins Gewicht, dass der US-Dollar stark ist. Nach handelsgewichtetem Wert stand der US-Dollar noch Ende Juli nahe dem Allzeittief. Im September ist er dann drastisch gestiegen, unterbrochen von einer Gegenbewegung im Oktober. Seit November geht es für den US-Dollar erneut aufwärts.

Doch hatten die USA im Advent nicht auch eine klitzekleine Schuldenkrise? Die Welt fürchtet, dass sich das weltweite Wirtschaftswachstum verlangsamt und selbst China, Indien, Europa und weitere Regionen davon betroffen sein könnten. Dies veranlasst viele US-Investoren, ihr Geld im Advent nach Hause holen, Folge: Der US-Dollar steigt. In der Krise fühlen sich Investoren im eigenen Land stets am sichersten. Gesünder wird die US-Wirtschaft dadurch nicht und der Schuldenberg wird auch nicht kleiner. Mittelfristig sehen Unternehmer und Führungskräfte die USA und den US-Dollar auch deutlich negativer. Unternehmer und Führungskräfte wissen: Eine Reihe von Konjunkturprogrammen zur Krisenbekämpfung läuft 2012 aus. US-Notenbankchef Ben Bernanke jedenfalls ist „sehr beunruhigt“. Die Frage, ob die Fed im schlimmsten Fall über Finanzhilfen für Europa nachdenke, sagte Bernanke: Nein.

Vielleicht ist das die Stunde der Russen. Russland will der Euro-Zone im Kampf gegen die Schuldenkrise über den Internationalen Währungsfonds (IWF) mindestens zehn Milliarden Dollar als Kapitalanlage zur Verfügung stellen, berichtet Reuters. „Wir sind bereit, unseren Anteil über den IWF zu erfüllen“, sagte ein Berater von Präsident Dmitri Medwedew. „Zehn Milliarden US-Dollar sind der Mindestbeitrag.“ Die EU-Länder hatten auf ihrem jüngsten Gipfel vereinbart, binnen zehn Tagen zu klären, ob ihre Notenbanken dem IWF zusätzlich 200 Milliarden Euro in Form bilateraler Darlehen zur Verfügung stellen können. Das Geld soll als Investment über diesen Umweg zurück nach Europa fließen

SJB FondsSkyline. Fazit. Was bedeutet die Flucht der USA aus dem Euro? Warum ausgerechnet US-Dollar, fragen sich viele Unternehmer und Führungskräfte. Ganz einfach: Der US-Dollar hat die größte Liquidität. Die wichtigsten Rohstoffe sind in US-Dollar notiert. Mehr als 50 Währungen sind an den US-Dollar gekoppelt. Der US-Dollar steht für den größten Kapitalmarkt der Welt. Dabei laufen die Märkte aktuell im Krisenmodus. Anleger und Investoren geben das Geld in Kurzläufer, die als überschaubar gelten, obwohl die Renditen wegen der Nachfrage teilweise sogar negativ sind. Die SJB hält es für sinnvoller, das Risiko durch breit streuende Sondervermögen zu reduzieren und trotzdem positive Renditen zu erzielen. Beispiele: Der Allianz Pimco Money Market US $ (WKN 974293, ISIN LU0057107152) und der GS Global Fixed Income Portfolio Base $ (WKN A0MJUU, ISIN LU0268109229).

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