SJB-Bennewirtz-Fonds-Wissen: Kratzt die Krisengeschichte am Wertpapierdepot?

08. Dezember 2011 von um 19:30 Uhr
Bennewirtz Gründungsgesellschafter und Geschäftleiter der SJB.Was ist wichtig? Was kann ich hier tun? Wie komme wieder raus? Leser der Encyclopaedia Britan­nica standen 1771 vor den gleichen Herausforderungen wie Sie jetzt. Einziger Unterschied: Das Wissen hat sich alle 15 Jahre verdoppelt. Das SJB FondsWissen bietet Ihnen Orientierung. Durch Kon­zen­tration auf das Wichtige. Durch anschauliche Texte. Schlagen Sie ein neues einzig­artiges Kapitel auf. ...

Bei der FondsAuswahl zählt die Unabhängigkeit vom Anbieter! SJB-Fonds-Wissen-Anleihen-Krisengeschichte: Was einen Investor, Sparer und Anleger aktuell interessiert! Die WissensFrage heute, die im Zusammenhang mit Investmentfonds steht: Kratzt die Krisengeschichte am Wertpapierdepot? Erst zwei Jahre ist es her, dass  Unternehmer und Führungskräfte von riesigen Konjunkturpaketen profitierten und Investoren beruhigt auf ihr Wertpapierdepot schauten, sagt Gerd Bennewirtz, FondsSpezialist und Geschäftsführer der SJB FondsSkyline OHG 1989 aus Korschenbroich im Rhein-Kreis Neuss. „Heute sind die Kassen leer. Und dennoch bieten sich dem Wertpapierdepot Chancen. Wir müssen nur aus der Krisengeschichte lernen.

Liebe FondsBlogger, „Yes, we can“, dieser Slogan hatte Barack Obama Anfang 2009 ins Amt getragen. Doch die Krisengeschichte nach Lehman ließ US-Präsidenten schnell bescheidener werden. Hope and Responsibility prägten fortan die Krisengeschichte. In Deutschland begann zur Freude der  Unternehmer und Führungskräfte der Run auf die Abwrackprämie. Ende März 2009 stapelten sich 1,3 Millionen Anträge beim zuständigen Bundesamt. Anfang September waren die fünf Milliarden Euro verteilt. Die Konjunkturspritze Wertpapierdepot machte sich für  Unternehmer und Führungskräfte positiv im Wertpapierdepot bemerkbar. Gold ist die Währung der Krisengeschichte. In den USA organisierten  Unternehmer und Führungskräfte seit April 2009 Goldpartys, um Schmuck in Bares umzutauschen. Ein Ehering, dessen Materialwert zur Hochzeit 1975 rund 177 US-Dollar pro Unze betrug, war nun 900 US-Dollar wert. Das Wertpapierdepot vieler  Unternehmer und Führungskräfte erweiterte sich um eine Edelmetallposition.

Robustere Amerikaner lassen sich von der Krisengeschichte nicht verunsichern. „Du hast 2.500 Dollar? Kaufe ein Haus!“, warb Wells Fargo. „Das Geld ist billiger als Dreck. Die Hauspreise sind so niedrig wie 2003. Der Bund legt 8.000 Dollar dazu. Es ist die beste Gelegenheit für einen Hauskauf, die sich dieser Generation bieten wird.“ Dieses Denken drehte die Spirale der Krisengeschichte eine Drehung weiter.  Unternehmer und Führungskräfte wurden vorsichtig und ließen ihr Wertpapierdepot einem Depotcheck unterziehen. Im Juli 2009 zog FondsManager Jim Rogers wegen der explodierenden US-Staatsverschuldung die Reißleine und begann, aus seinem Wertpapierdepot US-Staatsanleihen zu verkaufen. „Es ist eine irrsinnige Vorstellung“, schrieb er für  Unternehmer und Führungskräfte in die Krisengeschichte, „dass jemand noch bereit wäre, der US-Regierung für 30 Jahre Kapital zu einem Zinssatz von drei, vier, fünf oder sechs Prozent zu leihen.“

Ein im Bereich der strukturierten Produkte führendes Emissionshaus Europas streckte zeitgleich die Waffen. Nach 220 Jahren Unabhängigkeit musste sich die Privatbank Sal. Oppenheim von der Deutschen Bank schlucken lassen. Die Krisengeschichte der Derivate forderte ihre ersten Opfer. Zwei Wochen vor Weihnachten 2009 wird Griechenland zum ersten Mal erwähnt. Die Ratingagentur Moody’s sagt für 2010 „tumultartige Zeiten“ voraus. Neben Moody’s senkte auch Fitch Griechenlands Bonität herab, Standard & Poor’s senkte den „Ausblick“ auf negativ. Innerhalb einer Woche kam es im Wertpapierdepot der Banken zu einem Ausverkauf griechischer Anleihen und zu hohen Risikoaufschlägen. Die Krisengeschichte Griechenlands nahm ihren Lauf. 1.355 Euro Korruptionsgelder zahlte ein Grieche 2009 im Durchschnitt an öffentliche Stellen, gegenüber 2007 ein Plus von 23 Prozent.

Staatsbankrott, das in der bisherigen Krisengeschichte undenkbare Wort, wird für  Unternehmer und Führungskräfte konkret. Lange standen die PIIGS am Pranger, also Portugal, Irland, Italien, Griechenland und Spanien. Nun weitete sich der Blick der  Unternehmer und Führungskräfte auf die Staatsdefizite in Deutschland, Europa und USA. Das Anlageuniversum für die Anleihenposition im Wertpapierdepot wurde übersichtlich. Weihnachten 2010 begann der Arabische Frühling mit  Tunesien, Algerien, Ägypten und Libyen. Deutschland beschäftigte sich lieber mit der Doktorarbeit von Karl Theodor zu Guttenberg, ohne jeden Bezug zur Krisengeschichte. Im Frühjahr 2011 wuchs an den Finanzmärkten die Skepsis gegenüber Staatsanleihen insgesamt. Bill Gross, FondsManager des US-Anleihenspezialisten Pimco, gab bekannt, dass er sämtliche US-Staatsanleihen im Wertpapierdepot verkauft hat. Im August drohte die US-Ratingagentur Standard & Poor’s den USA mit dem Staatsbankrott, für  Unternehmer und Führungskräfte ein Novum in der Krisengeschichte. „Am 4. August müssen die USA die Staatsanleihen zurückzahlen. Ansonsten wird S&P das Land sofort auf D herunterstufen. Die Bonitätsnote wird sofort gesenkt, es gib keine Schonfrist.“ Letztlich beließ es S&P bei einer Abstufung von AAA auf AAKrisengeschichte. Das Wertpapierdepot der Chinesen und Japaner in US-Dollar wog politisch zu stark. „Sehr stark“ schlägt „stark“, das gilt auch in der Krisengeschichte.

SJB-Fazit von Gerd Bennewirtz. Kratzt die Krisengeschichte am Wertpapierdepot? Die Krisengeschichte lehrt, dass sich  Unternehmer und Führungskräfte mit ihrem Wertpapierdepot auf neue Verhältnisse einstellen müssen. Alte Gewissheiten der Krisengeschichte gelten nicht mehr: Heute müssen selbst große Staaten wie Italien oder Spanien zu sehr hohen Zinsen von sieben Prozent und mehr Geld leihen. Auch die Geschäftsbanken in der Euro-Zone haben teilweise große Probleme, an frisches Geld zu kommen. Investoren von außerhalb der Euro-Zone sind mit ihrem Wertpapierdepot äußerst vorsichtig geworden. Laut Wall Street Journal schreibt die US-Großbank J.P. Morgan  Unternehmer und Führungskräfte an und rät, sich gegen ein Ende des Euro abzusichern. Die Wahrscheinlichkeit, dass dieser in der Krisengeschichte einmalige Fall eintritt, beziffert die Bank auf 20 Prozent.

Für das Wertpapierdepot der  Unternehmer und Führungskräfte bedeutet die Krisengeschichte: Sicherheit durch Streuen. Wenn Staatsanleihen Gegenstand kurzfristiger Spekulationen sind, sollten Investoren sich mittel- bis langfristig engagieren. Zum Beispiel im Sektor Renten international Ertrag mit dem M&G Optimal Income Fund (WKN A0MND8, ISIN GB00B1VMCY93) und im Sektor Aktienfonds international Wachstum mit dem Carmignac Investissement (WKN A0DP5W, ISIN FR0010148981). Denn einer antizyklischen SJB Investmentstrategie für  Unternehmer und Führungskräfte ist nichts zuträglicher als eine transparente Krisengeschichte,

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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