SJB-Bennewirtz-Fonds-Wissen: Was macht den Cost-Average-Effekt so erfolgreich?

28. November 2011 von um 19:00 Uhr
Bennewirtz Gründungsgesellschafter und Geschäftleiter der SJB.Was ist wichtig? Was kann ich hier tun? Wie komme wieder raus? Leser der Encyclopaedia Britan­nica standen 1771 vor den gleichen Herausforderungen wie Sie jetzt. Einziger Unterschied: Das Wissen hat sich alle 15 Jahre verdoppelt. Das SJB FondsWissen bietet Ihnen Orientierung. Durch Kon­zen­tration auf das Wichtige. Durch anschauliche Texte. Schlagen Sie ein neues einzig­artiges Kapitel auf. ...

Bei der FondsAuswahl zählt die Unabhängigkeit vom Anbieter! SJB-Fonds-Wissen-Fonds-Sparplan-Cost-Average-Effekt: Was einen Investor, Sparer und Anleger aktuell interessiert! Die WissensFrage heute, die im Zusammenhang mit Investmentfonds steht: Was macht den Cost-Average-Effekt so erfolgreich? Das kann man dröge oder saftig erklären, sagt Gerd Bennewirtz, FondsSpezialist und Geschäftsführer der SJB FondsSkyline OHG 1989 aus Korschenbroich. Erst für faktenorientierte  Sparer, Anleger und Investoren die dröge Variante: Wer regelmäßig einen festen Betrag in einen Publikumsfonds einzahlt, erwirbt bei niedrigen Anteilpreisen relativ mehr Anteile, bei hohen Anteilpreisen jeweils relativ weniger Anteile. Der durchschnittliche Einstandspreis der Sparer, Anleger und Investoren sinkt so unter den durchschnittlichen Preis (Cost Average) des Fonds. Diese Eigenschaft von Publikumsfonds nennt man Cost-Average-Effekt. Voraussetzung ist, dass der Anteilpreis sich nicht linear verhält, sondern um seinen Mittelwert schwankt.“

Liebe FondsBlogger, und nun die saftige Variante für taffe Sparer, Anleger und Investoren: Denken Sie sich einen FondsSparplan über 300 Euro im Monat. Anfangspreis: 6 Euro pro Anteil. Plötzlich ein Attentat auf den US-Präsidenten! Der Fonds fällt auf 3 Euro. Entsetzte Sparer, Anleger und Investoren. Anschlag auf den Papst! Der Fonds fällt auf 1 Euro. Der Papst erholt sich. Sparer, Anleger und Investoren atmen auf. Der Fonds ebenfalls, auf 3 Euro pro Anteil. Auswertung: Zwischen erster und vierter Einzahlung liegen 50 Prozent Marktverlust, zwischenzeitlich sogar über 83 Prozent. Für Sparer, Anleger und Investoren ein Horror. Doch der Cost-Average-Effekt schützt dagegen: 50 Anteile erhalten die Sparer, Anleger und Investoren zu 6 Euro, 100 Anteile zu 3 Euro, 300 Anteile zu 1 Euro und 100 Anteile zu 3 Euro. Macht insgesamt 550 Anteile, die bei einem Preis von 3 Euro insgesamt 1.650 Euro wert sind. Investiert haben Sparer, Anleger und Investoren 1.200 Euro, macht einen Ertrag von 450 Euro. Trotz Marktabstürzen von 50 Prozent erzielen disziplinierte Sparer, Anleger und Investoren einen Gewinn von über 37 Prozent! Ein einfacher Sparplan mit Cost-Average-Effekt leistet für Sparer, Anleger und Investoren das Gleiche wie ein komplexer und oft riskanter Hedgefonds.

Natürlich kann, was so einfach ist, nicht unwidersprochen bleiben. Die Gruppe Behavioral Finance der Universität Mannheim zum Beispiel sagt: Der Cost-Average-Effekt ist ein Mythos! „Weder kann man von einer renditeerhöhenden Wirkung des Cost-Average-Effekt sprechen, noch wird die höhere Volatilität zu einer wünschenswerten Eigenschaft, sobald im Rahmen eines Einzahlungsplans nicht einmalig, sondern regelmäßig investiert wird“, heißt es in einem Arbeitspapier. Quintessenz: „Es gibt keinen Cost-Average-Effekt.“ Ein Sparplan sei bei fallenden Preisen nur dann für Sparer, Anleger und Investoren von Vorteil, wenn der Preis in der Folge wieder ansteige. „Eine triviale Aussage“, hält Praktiker Bennewirtz den Wissenschaftlern entgegen. „Alle Sparer, Anleger und Investoren wissen: Jedes Investment braucht letztlich steigende Kurse, um Erträge zu erwirtschaften. Und den Sparplan gegen die Einmalanlage in Stellung zu bringen, ist ebenfalls fragwürdig. Sparer, Anleger und Investoren die von Anfang an über die volle Investitionssumme verfügen, haben natürlich den Vorteil, dass der Zinseszins die gesamte Investitionssumme hebelt, und zwar von Anfang an. Mit einem Sparplan bauen Sparer, Anleger und Investoren ein vergleichbares Volumen ja erst langfristig auf.“ Sparer, Anleger und Investoren, die über ausreichend Kapital verfügen, fahren gut mit einer Kombination. Eine Einmalanlage in einen Publikumsfonds sorgt für einen soliden Kapitalstock, auf dem dann der Sparplan aufsetzt. Je nach Marktlage sollte ein Sparplan, der dem Vermögensaufbau dient, mindestens sieben Jahre laufen. Ist er einmal langfristig eingerichtet, sorgt die antizyklische Automatik dafür, dass jede Börsenphase für den Publikumsfonds und die Sparer, Anleger und Investoren ideal ist.

Ein authentischer Beleg für den Cost-Average-Effekt aus der SJB Praxis: Eine Investorin richtet am 29. Februar 2000 einen monatlichen Sparplan über 500 Euro in den Publikumsfonds nordasia.com ein – mitten in den lauten Knall der platzenden Technologieblase hinein. Der nordasia.com ist ein hochspezialisierter und spekulativer Publikumsfonds. Das steht klar im Verkaufsprospekt. Der Publikumsfonds konzentriert sich nur auf eine Branche: Internet. Und dort nur auf eine Region: Asien. Und der Publikumsfonds ist voll investiert, kann also nicht bei fallenden Kursen verkaufen und auf bessere Zeiten warten. Am 15. Juli 2003 schrieb der FondsSparplan wieder tiefschwarze Zahlen. Was ist geschehen? Der nordasia.com hatte vom Allzeithoch am 21. Februar 2000 bis zum 31. Juli 2002 88,47 Prozent verloren. Zwischen dem Allzeithoch von 132,53 Euro am 21. Februar 2000 und dem Allzeittief von 10,83 Euro am 11. März 2003 betrug der Verlust sogar 91,83 Prozent. Von da an ging es genauso steil bergauf. Am 15. Juli 2003 verzeichnet der Publikumsfonds ein Plus von 138,97 Prozent. Bei einem investierten Gesamtbetrag von 20.500 Euro und unter Berücksichtigung der 5-prozentigen Ausgabeaufschläge und Verwaltungsgebühren verzeichnete die Investorin am 15. Juli 2003 ein Plus von 12,10 Prozent oder 2.480 Euro. „Das ist keine Zauberei“, erklärt Bennewirtz, „sondern ein weiterer Praxisbeleg dafür, dass der Cost-Average-Effekt gerade mit Publikumsfonds in volatilen Märkten funktioniert. Während die Kundin Anfang März 2000 für 500 Euro gerade einmal 4 FondsAnteile erhielt, waren es Anfang April 2003 satte 39 Anteile. Bei teuren Preisen wenig und bei günstigen Preisen viel kaufen – die automatisch mitgelieferte Antizyklik ist das ist das Erfolgsgeheimnis von Sparplänen, die in Publikumsfonds investieren.

SJB-Fazit von Gerd Bennewirtz: Je höher die Volatilität der Publikumsfonds desto stärker profitieren Sparer, Anleger und Investoren vom Cost-Average-Effekt. Dabei konfrontieren Einmalanlagen die Sparer, Anleger und Investoren mit größeren Kursrisiken als Sparpläne. Wenn Sparer, Anleger und Investoren das falsche Timing wählen und vor einem Crash groß einsteigen, kann das Geld schnell weg sein. Darum empfiehlt die SJB, auch Einmalanlagen in mehreren Tranchen in den Publikumsfonds zu investieren und dabei kurzfristige Kurskorrekturen für Nachkäufe zu nutzen. Auf diese Weise können Sparer, Anleger und Investoren den Cost-Average-Effekt nicht nur per Sparplan, sondern auch mit Hilfe einer Serie von Einmalanlagen nutzen. Folgende Publikumsfonds bieten eine vergleichsweise hohe Volatilität und eine langfristige Perspektive: Wie geschaffen für den Cost-Average-Effekt! Der Magna Latin American Fund (WKN A1CZH9, ISIN IE00B3QHJ640) profitiert vom Rohstoffreichtum Lateinamerikas, der Fidelity South East Asia Fund (WKN 986394, ISIN LU0069452877) von der Dynamik der Boomregion Südostasien.

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

Empfehlung von FondsVerwalter Bennewirtz für den FondsBlog und den FondsBlogger: Sie wollen mehr FondsAuskünfte von Ihrer SJB FondsSkyline? Sie wünschen sich eine direkte Antwort auf Ihre individuelle(n) FondsFrage oder FondsFragen bevor Sie Fonds, Funds oder einen Fund kaufen? Sie wollen als Anleger, Sparer und Investor neben der Frage: – Was macht den Cost-Average-Effekt so erfolgreich? – vertiefende Informationen, Nachrichten und Analysen auch Auskünfte rund um das Thema Geldanlage und zu Fonds sowie den Spezialthemen finden? Diese finden Sie auf allen auch hier verlinkten SJB Internetseiten. Ob Beratung, Verwaltung oder Rabatte. Kein Problem. Einfach Anfragen. Für Kunden gibt es zukünftig das FondsPortal mit direktem, exklusiven Depotzugang. Bis Sie Kunde sind lieber Blogger, Ihre direkte Frage einfach hier im Blog, oder kurz unter Fragen stellen. Alternativ besuchen Sie uns doch einfach einmal zu einem Webinar, Seminar oder direkt zu einer individuellen Beratung in unserem Büro in Korschenbroich. Wir freuen uns immer. Genau auf Sie!

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