SJB-Bennewirtz-Fonds-Wissen: Was trägt die Asset Allocation zur Rendite bei?

21. November 2011 von um 19:00 Uhr
Bennewirtz Gründungsgesellschafter und Geschäftleiter der SJB.Was ist wichtig? Was kann ich hier tun? Wie komme wieder raus? Leser der Encyclopaedia Britan­nica standen 1771 vor den gleichen Herausforderungen wie Sie jetzt. Einziger Unterschied: Das Wissen hat sich alle 15 Jahre verdoppelt. Das SJB FondsWissen bietet Ihnen Orientierung. Durch Kon­zen­tration auf das Wichtige. Durch anschauliche Texte. Schlagen Sie ein neues einzig­artiges Kapitel auf. ...

Bei der FondsAuswahl zählt die Unabhängigkeit vom Anbieter! SJB-Fonds-Wissen-Fonds-Rendite-Asset-Allocation?: Was einen Investor, Sparer und Anleger aktuell interessiert! Die WissensFrage heute, die im Zusammenhang mit Investmentfonds steht:Was trägt die Asset Allocation zur Rendite bei? Für Gerd Bennewirtz, FondsSpezialist und Geschäftsführer der SJB FondsSkyline OHG 1989 aus Korschenbroich bedeutet die Asset Allocation einfach ausgedrückt: „Nicht alle Eier in einen Korb legen!“ und sollte als goldene Regel für Sparer, Anleger und Investoren gesehen werden. Doch was dann? Die sinnvolle Aufteilung des Vermögens der Sparer, Anleger und Investoren, d.h. die Asset Allocation, ist Aufgabe eines professionellen Beraters. Mit den technischen Mitteln der Handelsplätze hat sich die die Anzahl der Anlageklassen vervielfacht. „Das Anlageuniversum für Sparer, Anleger und Investoren reicht heute  von Wertpapieren über Derivate bis hin zur Kunst“, sagt Bennewirtz. „Und jede Klasse hat ihre eigenen Risiken und Chancen.

Liebe FondsBlogger, Streuen ist erste Pflicht für Sparer, Investoren und Anleger. Denn Investoren, die ein diversifiziertes Portfolio aufbauen, erzielen das beste Verhältnis aus Risiko und Rendite. Der Grund für den Erfolg der Asset Allocation: Die Anlageklassen schöpfen ihre Renditen aus unterschiedlichen Quellen. Ein Aktienfonds erzielt im wesentlichen Dividenden und Kursgewinne, ein Rentenfonds Zinserträge und Kursgewinne, ein Immobilienfonds Miete, Pacht und Verkaufserlöse. Eine professionelle Asset Allocation nutzt diese Quellen, um entsprechend den individuellen Zielen der Anleger, Investoren und Sparer das Risiko so weit wie möglich zu reduzieren oder die Rendite so hoch wie möglich zu schrauben. Diesen Nutzen der Asset Allocation belegen finanzmathematische Studien. Als bestimmende Faktoren für die Rendite eines Portfolios („Determinants of Portfolio Performance“) ermittelten die US-Amerikaner Gary Brinson, Randolph Hood, und Gilbert Beebower 1986 drei Größen, die sie 1991, 1995 und 2005 durch Folgeuntersuchungen bestätigten: Die Auswahl der Finanzinstrumente (Selection) trägt 2,5 Prozent zur Rendite bei, die Wahl des Zeitpunkts (Timing) 1,7 Prozent und die Aufteilung des Vermögens (Asset Allocation) 93,6 Prozent. Die restlichen 2,2 Prozent sind marktunabhängigen Einflüssen wie zum Beispiel politischen Wahlen etc. zuzuschreiben. Ohne eine professionelle Asset Allocation läuft nichts im Portfolio der Anleger, Sparer und Investoren.

Die Grundlage der Studie ist die Renditeentwicklung von 91 großen Pensionsfonds, die zwischen 1977 bis 1987 im Wesentlichen in Aktien, Anleihen und Cash, also relativ wenige Anlageklassen investierten. Umso erstaunlicher ist es, dass die Asset Allocation allein durch die unterschiedliche Gewichtung der Wertpapiere einen so signifikanten Einfluss auf die Rendite ausüben könnte. Kritiker und die SJB wiesen in der Folge darauf hin, dass Brinson und seine Kollegen die Kosten der Transaktionen, die die Pensionsfonds durchführten, bei der Asset Allocation nicht angemessen berücksichtigt hätten. Doch auch wenn das Brinson das Ergebnis 1995 auf  91,5 Prozent Einfluss der Asset Allocation herunter korrigierte, bleibt die Aussage für den Berater bestehen: Die Asset Allocation ist die mit Abstand wichtigste Entscheidung, die Sparer, Investoren und Anleger im Gespräch mit dem Berater zu fällen haben.

In den klassischen Anlageklassen haben sich im Lauf der Schuldenkrise die Verhältnisse auf den Kopf gestellt. Sparer, Anleger und Investoren betrachteten Staatsanleihen zum Beispiel als risikolose Wertpapiere mit ordentlicher Rendite. Heute stehen sogar deutsche Staatsanleihen über 10 Jahre im Feuer, obwohl sie derzeit im Durchschnitt nur 1,96 Prozent  Rendite abwerfen. Dieses Verhältnis von Risiko und Rendite ist für die Asset Allocation unattraktiv. Ein zweites Beispiel: Gegenüber 10-jährigen US-Anleihen bieten US-Aktien eine Risikoprämie von 7,1 Prozent. Inflationsbereinigt erzielen US-Anleihen nur noch 0,03 Prozent, während bei den Aktien allein die Dividendenrendite bei 2,1 Prozent liegt. Es ist Zeit, dass Investoren, Anleger und Sparer umdenken.

Ein Schlüsselbegriff für die Asset Allocation ist die Korrelation. Die Kennziffer steht für die wechselseitige Beeinflussung zweier Anlageklassen. Die Skala reicht von gegenläufig (Korrelation -1), über unabhängig (Korrelation 0) bis gleichläufig (Korrelation +1). Beispiel für eine negative Korrelation (-1): Steigt Wert A um 5 Prozent, sinkt Wert B um 5 Prozent und umgekehrt. Eine Korrelation von 0 oder Non-Korrelation gibt an, dass es keinerlei statistischen Zusammenhang zwischen den Verläufen gibt: Die Investments sind völlig unabhängig voneinander. Eine Korrelation von +1 bedeutet, dass sich die Verläufe vollständig angleichen: Steigt Wert A um 5 Prozent, steigt auch Wert B um 5 Prozent. Die Korrelation hat eine wichtige „erzieherische“ Funktion für Investoren, Anleger und Sparer: Sie verhindert einseitige Vorlieben für bestimmte Anlagearten und öffnet den Blick für die strategische Kapitalanlage: Welche Anlagearten passen zusammen, welche senken das Risiko und welche erhöhen die Rendite?

SJB-Fazit von Gerd Bennewirtz: Mit der modernen Portfoliotheorie hat Harry Markowitz, Nobelpreisträger von 1990, nachgewiesen, dass eine Asset Allocation, die über Anlagearten mit niedriger Korrelation streut, für Anleger, Sparer und Investoren zwei positive Effekte hat: Bei gleich hoher Rendite reduziert sie das Risiko. Eine gute Strategie, wenn die Märkte oben sind. Und bei gleich niedrigem Risiko erhöht sie die Rendite. Eine unerlässliche Strategie, wenn die Märke, wie jetzt, am Boden sind. Eine professionelle Asset Allocation kann Verluste in Geldwerten wie Staatsanleihen durch Gewinne in Realwerten wie Rohstoffen oder Aktien wieder ausgleichen. Den Zeitpunkt der Investition bestimmt der SJB Berater mit Hilfe fundamentaler und technischen Analyse.

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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