SJB-Fonds-StandPunkte: Wirtschaftsregierung gut für Sachwerte.

17. August 2011 von um 23:05 Uhr
Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter SJB der SJB FondsSkyline OHG 1989.Die StandPunkte sind der börsentägliche Informationsservice für die Premiumkunden der SJB. Sie behandeln Ereignisse aus dem Alltag, sind aber alles andere als alltäglich. Wir sind politisch, wenn nötig polemisch und immer ironisch. Warum sonst hätten wir abendliche Stammleser seit 2003? Hm?

Garantierte Individualität finden Sie bei uns in jedem FondsDepot! SJB FondsSkyline–täglicher Standpunkte: Wollen Sie im trockenen stehen? Wirtschaftsregierung gut für Sachwerte. Lieber FondsBlogger, was ist herausgekommen beim Gipfel zwischen Präsident Nicolas Sarkozy und Kanzlerin Angela Merkel? Der Euro verlor an Wert. „Das deutsch-französische Treffen hat keine einzige klare Lösung gebracht“, sagte ein Devisenhändler beim Börsenstart in Tokio. „Das führt zu Euro-Verkäufen an den Märkten.“ Vizekanzler Philipp Rösler dagegen sieht die „richtigen Signale“ auf dem Weg zu einer Stabilitätsunion. Wann flüstert ihm jemand zu, dass eine zentrale Wirtschaftsregierung nationale Wirtschaftsminister überflüssig macht?

Den Geldwerten, also Anleihen und Devisen, ist zumindest kurzfristig wenig geholfen. Bis die Maßnahmen auf dem Weg sind, bleibt die hohe Volatilität den internationalen Bond- und Währungsmärken erhalten. Davon profitieren erfahrungsgemäß Sachwerte wie Infrastruktur und Immobilien. Die hatten nach der amerikanischen Immobilienkrise 2007 weltweit einen schweren IHK1IHK1.

Doch nun haben die europäischen Immobilienmärkte ihren Boden gefunden, wenn auch nicht überall im gleichen Maße. Auf Grundlage der Hauspreise lassen sich nach DB und SJB Research drei Gruppen unterscheiden: Erstens die Länder, in denen die Finanz- und Wirtschaftskrise kaum oder gar nicht an der Hauspreisentwicklung abzulesen ist. Dazu zählen z.B. Österreich, Belgien, Schweden, Deutschland, die Schweiz und auch Portugal. In Deutschland gingen die Hauspreise bis 2006 zwar leicht zurück, aber seit 2007 tendieren sie wieder aufwärts.

Zweitens die Länder, in denen die Krise den Preisauftrieb deutlich verlangsamt hat und die nun gerade wieder zu ihren Vorkrisenniveaus zurückfinden. Dazu zählen Frankreich, Großbritannien, Italien und die Niederlande. Drittens die Länder, in denen die Hauspreise stark unter Druck geraten sind und immer noch sinken. Dazu zählen Spanien, Griechenland und Irland.

SJB FondsSkyline. Fazit. Was folgt daraus für FondsInvestoren? Die politischen Rahmenbedingungen sind mitentscheidend für das Aufwärtspotenzial der Immobilien, zumindest solange die europäische Harmonisierung nicht umgesetzt ist. Wer Risiken vermeiden will, sollte seine Immobilienposition international streuen. Denn: In Gruppe eins fehlen Preiskorrekturen, in Gruppe zwei sind sie nur moderat. Weitere Abwärtsrisiken sind nicht auszuschließen. Doch anders als bei Geldwerten hängen Sachwerte wenigstens nicht von einsamen Gipfelentscheidungen ab. Sondern von Angebot und Nachfrage.

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