SJB-Bennewirtz-Fonds-Anleger-Markt-Frage: Was ist ein Währungsrisiko?

19. Oktober 2011 von um 23:51 Uhr
Facettenreiche Märkte - kommentiert von Gerd Bennewirtz.Am ersten Tag schuf Gott die Sonne. Der Teufel den Sonnenbrand. Am zweiten Tag schuf Gott das Geschlecht. Der Teufel die Ehe. Am dritten Tag schuf Gott einen Öko­nomen. Das war eine Herausforderung. Der Teufel dachte lange nach und schuf... noch einen Ökonomen. Lesen Sie hier, wie der aktuelle Stand ist. ...

Die SJB Handelstrategie für Fonds ist die Antizyklik! SJB-Fonds-Kaufen-Währungsrisiko-Euro: Was den Investor, FondsSparer und Privatanleger aktuell interessiert! Die FondsFrage heute, die im Zusammenhang mit Investmentfonds steht: Was ist ein Währungsrisiko? Bei der Geldanlage in Fonds wird das Währungsrisiko vom Investor, dem FondsSparer und Privatanleger häufig unterschätzt. Selbst wenn beispielsweise beim Kauf eines internationalen Aktienfonds die darin enthaltenen Titel die richtige Richtung einschlagen und nach oben klettern, können Veränderungen der Wechselkurse dazu führen, dass die Gewinne vollständig neutralisiert werden oder sich sogar die Performance in Euro ins Gegenteil verkehrt. FondsSparer, Investor und Privatanleger sind dann verblüfft. Wie kann man dem Währungsrisiko entgegentreten, fragt sich der Investor, FondsSparer und Privatanleger. Gerd Bennewirtz, FondsBerater und Geschäftsführer der SJB FondsSkyline OHG 1989 aus Korschenbroich geht dieser Frage nach und untersucht, durch welche Maßnahmen der Privatanleger, FondsSparer und Investor sein Währungsrisiko minimieren kann. Zugleich räumt er mit irrtümlichen Annahmen zum Währungsrisiko von Investmentfonds auf.

Ein Währungsrisiko aus Sicht des Euroanlegers besteht bei jedem Fonds, der in anderen Währungen als dem Euro notierende Aktien oder Anleihen in seinem Portfolio hält. Erwirbt ein Investor, FondsSparer oder Privatanleger zum Beispiel einen in US-Dollar notierenden, US-Aktien haltenden Fonds, ist das Währungsrisiko offensichtlich. Ein positiver Ertrag der Wertpapiere in US-Dollar kann durch Kursverluste desselben verringert werden oder sogar in einen Verlust in Euro übergehen. Umgekehrt sind aber auch zusätzliche Kursgewinne möglich. Legen die im Aktienfonds enthaltenen Titel zu und festigt sich zusätzlich der US-Dollar zum Euro, gewinnt das gesamte Investment der Investoren, FondsSparer und Privatanleger an Wert.

Zur Verdeutlichung zwei Beispiele für alle Investoren, FondsSparer und Privatanleger zum Währungsrisiko: Ein auf US-Dollar lautender Investmentfonds gewinnt 10 Prozent an Wert, zugleich legt der US-Dollar 5 Prozent gegenüber dem Euro zu. Der Gesamtertrag für die FondsAnlage in Euro beträgt nun 15,5 Prozent.

Zweites Beispiel: Ein auf Schweizer Franken lautender Fonds verliert 5 Prozent an Wert, zugleich gibt der Franken gegenüber dem Euro 3 Prozent ab. Der Privatanleger, FondsSparer und Investor hat damit einen Gesamtverlust von 8,15 Prozent in Euro zu verbuchen.

Kann der Privatanleger, FondsSparer oder Investor nun allein aus der FondsWährung eines Investmentfonds schließen, ob ein Währungsrisiko besteht? Leider nein. So ist ein in Euro notierender Türkeifonds, der ausschließlich an der Börse in Istanbul notierte Titel erwirbt, selbstverständlich dem Währungsrisiko der türkischen Lira ausgesetzt, auch wenn dies dem Privatanleger, FondsSparer und Investor nicht unmittelbar ersichtlich ist. Hier findet die Umrechnung der Notierungen von Lira in Euro bereits auf Fondsebene statt. Würde der Fonds seine Anteile in türkischer Lira notieren, würden die Fondspreise erst vom Privatanleger, FondsSparer oder Investor selbst in Euro umgerechnet – das Ergebnis wäre aber das gleiche. Die alleinige Tatsache, ob die FondsWährung der Euro oder irgendeine andere Währung ist, sagt also noch gar nichts über das Bestehen eines Währungsrisikos aus. Dies sollte der Privatanleger, FondsSparer oder Investor wissen. Ob ein Währungsrisiko besteht oder nicht, hängt ausschließlich von den im Fonds enthaltenen Wertpapieren und nicht von der FondsWährung (ob Euro oder nicht) ab. Wenn also mittlerweile in Euro notierende Indien- oder Chinafonds an den Markt kommen, hat dies nichts damit zu tun, dass hier das Währungsrisiko eliminiert wäre. Privatanleger, FondsSparer oder Investor sollten aufhorchen. Denn die Kursschwankungen der indischen Rupie oder des chinesischen Yuan zum Euro macht der Anleger, Investor und FondsSparer trotzdem mit, nur werden die Verrechnungen bereits auf FondsEbene vorgenommen und fallen nicht sonderlich auf. Einsteigern am FondsMarkt wird derart eine gewisse Sicherheit vorgespielt, die sich bei näherem Hinsehen als trügerisch erweist. Privatanleger, FondsSparer oder Investor sollten aber genau hinsehen. Keinerlei Währungsrisiko für den Investor, FondsSparer und Privatanleger aus der Eurozone gibt es nur in Investmentfonds, die ausschließlich in Euro notierende Aktien und Anleihen erwerben. Die FondsWährung allein lässt jedoch keinerlei Rückschlüsse auf ein bestehendes Währungsrisiko zu.

SJB Fazit von Gerd Bennewirtz: Wenn man als Privatanleger, FondsSparer oder Investor aus der Eurozone sein Geld in einer ausländischen Währung investiert und es am Ende der Laufzeit wieder in Euro zurücktauscht, geht man immer ein Währungsrisiko ein, da nie davon auszugehen ist, dass der Wechselkurs beider Umtauschaktionen exakt identisch ist. Ob dieser Umtausch auf Fondsebene oder direkt beim Privatanleger, FondsSparer oder Investor erfolgt, ist für das Bestehen von einem Währungsrisiko irrelevant. Das Währungsrisiko ist also nicht mit der FondsWährung verknüpft, sondern einzig und allein darauf zurückzuführen, ob die Preise der im Fonds enthaltenen Wertpapiere in ausländischer Währung notieren und somit einem Währungsrisiko ausgesetzt sind. Alle Aktien- oder Anleihenfonds besitzen ein Währungsrisiko, die Wertpapiere in ausländischen Währungen bzw. Aktien ausländischer Unternehmen enthalten – unabhängig davon, ob die FondsWährung auf Euro lautet oder auf irgendeine andere Währung. Will man jedes Währungsrisiko vermeiden, muss man als Privatanleger, FondsSparer oder Investor also nur Anteile von Euro Rentenfonds kaufen oder Anteile von solchen Aktienfonds, die ausschließlich in Werte aus der Eurozone bzw. Deutschland investieren. Ein Beispiel für einen Fonds ohne jedes Währungsrisiko wäre der Fidelity Germany (WKN 973283, ISIN LU0048580004), der ausschließlich deutsche Aktien erwirbt und den Euro als FondsWährung hat. Welche weiteren Fonds die besten für Ihr Depot sind, sagt Ihnen Ihr SJB FondsBerater. Fragen Sie nach, lieber Investor, Fondsparer und Privatanleger!

 

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

Empfehlung von FondsVerwalter Bennewirtz für den FondsBlog und den FondsBlogger: Sie wollen mehr FondsAuskünfte von Ihrer SJB FondsSkyline? Sie wünschen sich eine direkte Antwort auf Ihre individuelle(n) MarktFrage oder MarktFragen bevor Sie Fonds, Funds oder einen Fund kaufen? Sie wollen als Anleger, Sparer und Investor neben der Frage – Was ist ein Währungsrisiko?– vertiefende Informationen, Nachrichten und Analysen auch Auskünfte rund um das Thema Geldanlage und zu Investmentfonds sowie den Spezialthemen finden? Diese finden Sie auf allen auch hier verlinkten SJB Internetseiten. Ob Beratung, Verwaltung oder Rabatte. Kein Problem. Einfach Anfragen. Für Kunden gibt es zukünftig das FondsPortal mit direktem, exklusiven Depotzugang. Bis Sie Kunde sind lieber Blogger, Ihre direkte Frage einfach hier im Blog, oder kurz unter Fragen stellen. Alternativ besuchen Sie uns doch einfach einmal zu einem Webinar, Seminar oder direkt zu einer individuellen Beratung in unserem Büro in Korschenbroich. Wir freuen uns immer. Genau auf Sie!

FondsSuche: Sie suchen Informationen zum Fidelity Germany Fund (ISIN LU0048580004, WKN 973283)

Die FondsPreisentwicklung auf Eurobasis im letzten Monat betrug +2,53 Prozent. Die Rendite des Fidelity Germany Fund (ISIN LU0048580004, WKN 973283) über ein Jahr betrug -10,00 Prozent. Die Verluste über drei Jahre bezogen auf eine Einmalanlage von 10.000 Euro ohne Ausgabeaufschlag betrugen -1158,54 Euro. Der Fidelity Germany Fund (ISIN LU0048580004, WKN 973283) eignet sich sowohl für eine Einmalanlage mit Auszahlplan, als auch als Sparplan! Weitere Informationen finden Sie zukünftig in unseren Hitparaden für Fonds mit einem großen Angebot von Investmentfonds zur freien Auswahl in übersichtlichen Tabellen. Rat für Sparer und Anleger: Erwerben Sie den Fonds als Anlage zur Altersversorge erst nach einer individuellen Beratung.

Kategorien: Markt. Facettenreich.
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