SJB-Bennewirtz-Fonds-Investorenfrage: In welchem FondsMarkt agiert laut EFAMA die Ombudsstelle Investmentfonds in Europa?

28. Februar 2012 von um 21:20 Uhr
Fragen zu aktuellen FondsThemen? Gerd Bennewirtz antwortet.Die Fragen unserer Kunden haben allesamt mit der Verunsicherung aufgrund der aktuellen Lage an den Märkten zu tun: „Was passiert mit dem Euro?“„Sind Staatsbankrotte zu erwarten?“„Welche Inflation kommt auf uns zu?“„Wie entwickeln sich die Finanzierungszinsen?“„Ist Gold noch attraktiv?“ Solche Fragen hören wir sehr häufig. Hier die Antworten. ...

Zuverlässigkeit zählt bei uns doppelt. Tag für Tag! SJB-Fonds-kaufen-Fonds-FondsAuswahl? Was einen Investor, FondsSparer und Anleger aktuell interessiert! Die FondsFrage heute, die im Zusammenhang mit Fonds steht: In welchem FondsMarkt agiert laut EFAMA die Ombudsstelle Investmentfonds in Europa? Seit September 2011 gibt es die Ombusstelle Investmentfonds mit Sitz in Berlin. Diese vom Bundesverband Investment und Asset Management (BVI) mit Sitz in Frankfurt am Main betriebene Einrichtung soll bei rechtlichen Streitfällen, die Anleger, Investoren und private FondsSparer mit Blick auf ihr Geld mit Anbietern der FondsIndustrie haben können, schlichten. Jetzt ist die Ombusstelle Investmentfonds Mitglied im europäischen Netzwerk der Schlichtungsstellen für Finanzdienstleistungen (Fin-Net) mit Sitz in Brüssel geworden. Für private Anleger, FondsSparer und Investoren bedeutet das eine Erleichterung, wenn es um Streitfälle beim Geld in internationalen Investmentfonds geht. Dass diese rechtlichen Problemstellungen im europäischen Rahmen auftreten können, zeigt ein Blick der FondsSparer, Investoren und Anleger auf die Daten der European Fund and Asset Management Association (EFAMA) mit Sitz in Brüssel. In einer aktuellen Wertpapiermitteilung hat die EFAMA die Zahlen für die FondsIndustrie in Europa für das Jahr 2011 vorgelegt. FondsVerwalter Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer der SJB FondsSkyline OHG 1989, stellt auf Basis der Wertpapiermitteilung von EFAMA als Service das Marktumfeld vor, mit dem Anleger, Investoren und FondsSparer rechnen müssen, wenn es um Streitfragen zu einem Investmentfonds für ihr Geld im Bereich der FondsIndustrie in Europa geht.

Die Ombudsstelle Investmentfonds, die der BVI seit September 2011 betreibt, hat nach Angaben der Financial Times Deutschland (FTD) bisher 125 Beschwerden und 150 sonstige Anfragen der Investoren, FondsSparer und Anleger bearbeitet. 40,0 Prozent der eingereichten Beschwerden, die private Anleger, Investoren und FondsSparer mit Blick auf rechtliche Streitfragen um ihr Geld in Investmentfonds eingereicht haben, hat die Ombudsstelle Investmentfonds bisher abgelehnt, weil sie nicht zuständig gewesen sei.

Die Einrichtung der Ombudsstelle Investmentfonds für Streitigkeiten der Anleger, Investoren und FondsSparer mit der FondsIndustrie durch den BVI geht auf die EU-Richtlinie 2009/65/EG und eine entsprechende Novellierung der deutschen Investmentgesetzes (InvG) zurück. Jetzt wird diese zunächst national aufgestellte Einrichtung wieder in den Rechtsrahmen von Europa eingebunden, denn die Ombudsstelle Investmentfonds ist jetzt Mitglied im Fin-Net, dem europäischen Netzwerk der Schlichtungsstellen für Finanzdienstleistungen. Diese neue Anbindung macht es für private Anleger, FondsSparer und Investoren in Deutschland wesentlich leichter, bei Streitfällen über Geld in Sondervermögen internationaler FondsAnbieter einen Schlichter anzurufen. Das betrifft vor allem das Investment in Undertakings for Collective Investment in Transferable Securities (UCITS), der europäischen Rechtsbezeichnung für Publikumsfonds, die für den Vertrieb an private Anleger, FondsSparer und Investoren vorgesehen sind.

Wie groß dieser Bedarf ist, zeigen die Zahlen. Laut BVI summiert sich das Geld privater Anleger, Investoren und FondsSparer in 6.739 Publikumsfonds (UCITS) in Deutschland per 31. Dezember 2011 auf 651,2 Milliarden Euro. Laut der jüngsten Wertpapiermitteilung der EFAMA beläuft sich die Summe an Geld, das Investoren, private Anleger und FondsSparer in UCITS deutscher Herkunft platziert haben, auf 226,5 Milliarden Euro. Laut EFAMA ein Rückgang an Geld von -9,2 Prozent gegenüber dem Jahr 2010. Demnach haben deutsche Investoren, FondsSparer und Anleger ihr Geld nur zu gut einem Drittel in deutsche Investmentfonds wie dem Allianz RCM Nebenwerte Deutschland – A – EUR (ISIN: DE0008481763; WKN: 848176) der FondsGesellschaft Allianz Global Investors mit Sitz in Frankfurt am Main platziert. Der BVI bestätigt laut SJB Recherche diese Zahlen der EFAMA durch die Information, dass 38,0 Prozent der privaten Investoren, FondsSparer und Anleger aus Deutschland ihr Geld in UCITS aus Luxemburg platziert haben.

Dazu passend liefert die EFAMA in ihrer aktuellen Wertpapiermitteilung die Auskunft, dass Luxemburg mit einem FondsVermögen von 1,76 Billionen Euro aus dem Geld privater Investoren, Anleger und FondsSparer per 31. Dezember 2011 der größte FondsMarkt in Europa ist. Das ist laut EFAMA ein Marktanteil der UCITS aus Luxemburg von 31,2 Prozent. Diese Produkte für das Geld privater Investoren, Anleger und FondsSparer können auch von deutschen Vertretern der FondsIndustrie angeboten werden. Ein Beispiel ist der DJE – Dividende & Substanz P (ISIN: LU0159550150; WKN: 164325) der FondsGesesllschaft DJE Kapital mit Sitz in München.

Ende 2010 belief sich das FondsVolumen, das Investoren, private Anleger und FondsSparer laut EFAMA mit ihrem Geld in Luxemburger UCITS aufgebaut hatten auf 1,88 Billionen Euro. Innerhalb eines Jahres ist das FondsVolumen an Geld der UCITS aus Luxemburg gemäß der Wertpapiermitteilung von EFAMA rund -6,4 Prozent zurückgegangen. Dabei gibt es FondsMärkte in Europa, die 2011 nach Auswertung der Wertpapiermitteilung von EFAMA durch die SJB wesentlich stärkere Mittelabflüsse an Geld der FondsSparer, Investoren und Anleger hinnehmen mussten, sowohl prozentual, als auch absolut.

Die stärksten Mittelabflüsse in absoluten Zahlen haben laut EFAMA private Anleger, Investoren und FondsSparer in Frankreich verursacht. Rund -90,9 Milliarden Euro an Geld wurden aus Fonds französischer Herkunft wie dem Carmignac Investissement (ISIN: FR0010148981; WKN: A0DP5W) der FondsGesellschaft Carmignac mit Sitz in Paris abgezogen. Am meisten Kapital hinzugewonnen haben laut EFAMA Investmentfonds aus Irland wie der Baring Australia Fund (EUR) (ISIN: IE0004866665; WKN: 933582) der britischen FondsGesellschaft Barings mit Sitz in London. Rund 61,6 Milliarden Euro aus dem Geld privater Anleger, FondsSparer und Investoren sind laut EFAMA in diese Investmentfonds aus Irland geflossen.

Die stärksten prozentualen Zuwächse aller FondsMärkte für Investmentfonds in Europa hat laut EFAMA Rumänien. Das FondsVolumen an Geld dieser Investmentfonds stieg gemäß EFAMA 44,2 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro. Hier scheint die Präsenz von Dr. Mark Mobius, Schwellenländerlegende der FondsGesellschaft Franklin Templeton mit Sitz in San Mateo zu wirken, der seit Ende 2010 den rumänischen Staatsfonds Fondul Proprietatea verwaltet. Prozentual am stärksten verloren in der Gunst privater Investoren, Anleger und FondsSparer hat laut EFAMA ein anderer FondsMarkt auf dem Balkan. Aus Griechenland zogen private Anleger, FondsSparer und Investoren Geld im Umfang von -37,3 Prozent ab. Rund 7,0 Milliarden Euro an Geld verbleiben gemäß EFAMA in Investmentfonds griechischer Herkunft.

SJB-Fazit von Gerd Bennewirtz: Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Streitfall ums Geld zwischen der FondsIndustrie auf der einen sowie dem Anleger, Investoren und FondsSparer auf der anderen Seite einen Investmentfonds betrifft, der internationalen Bezug hat, ist aus Sicht der SJB nach Durchsicht der EFAMA Daten sehr groß. Laut EFAMA sind zwei Drittel des FondsVermögens, das private FondsSparer, Investoren und Anleger aus Deutschland in Form von Geld in Investmentfonds platzieren, davon berührt. Insofern ist die Integration der Ombudsstelle Investmentfonds des BVI in das europäische Fin-Net Netzwerk ein wichtiger Fortschritt und Qualitätsbeweis. Denn ohne dass die Ombudsstelle Investmentfonds die Qualitätsrichtlinien der EU-Kommission (Empfehlung 98/257/EG) umgesetzt hätte, wäre die Einrichtung nicht Teil des Fin-Net geworden. Wichtig bleibt festzuhalten: Sofern Investoren, Anleger, FondsSparer und ihr Geld Fragen zu Wertentwicklung, Strategie oder Asset Allokation eines Investmentfonds haben, ist der Kontakt zu einem unabhängigen FondsVerwalter wie der SJB der richtige Weg.

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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