SJB-Bennewirtz-Fonds-Investorenfrage: Welche Änderungen gibt es in der FondsVermögensVerwaltung durch MiFID II?

09. März 2012 von um 21:20 Uhr
Fragen zu aktuellen FondsThemen? Gerd Bennewirtz antwortet.Die Fragen unserer Kunden haben allesamt mit der Verunsicherung aufgrund der aktuellen Lage an den Märkten zu tun: „Was passiert mit dem Euro?“„Sind Staatsbankrotte zu erwarten?“„Welche Inflation kommt auf uns zu?“„Wie entwickeln sich die Finanzierungszinsen?“„Ist Gold noch attraktiv?“ Solche Fragen hören wir sehr häufig. Hier die Antworten. ...

Zuverlässigkeit zählt bei uns doppelt. Tag für Tag! SJB-Fonds-kaufen-Fonds-FondsAuswahl? Was Investoren, FondsSparer und Anleger aktuell interessiert! Die FondsFrage heute, die im Zusammenhang mit Fonds steht: Welche Änderungen gibt es in der FondsVermögensVerwaltung durch MiFID II? Die Markets in Financial Instruments Directive (MiFID) ist die derzeit gültige EU Finanzmarktrichtlinie für die FondsVermögensVerwaltung der Investoren, Anleger und FondsSparer. Die MiFID regelt und harmonisiert mit ihrer Auswahl an Bestimmungen die Dienstleistung des Wertpapierhandels in Europa. Zudem soll die MiFID den Schutz der FondsSparer, Investoren und Anleger verbessern, durch Verhaltens- und Transparenzpflichten der FondsVermögensVerwaltung. Dritter Aspekt der MiFID ist die Förderung des Wettbewerbs zwischen Handelsplattformen und ihrer Dienstleistung für FondsVermögenVerwaltung, Anleger, Investoren und FondsSparer. Seit 2007 ist die MiFID deutsches Recht. Im Oktober 2011 hat die EU eine weitreichende Reform der Finanzmarktrichtlinie und ihrer Auswahl an Bestimmungen für die Dienstleistung FondsVermögensVerwaltung angekündigt. Diese soll unter dem Begriff MiFID II bis 2014 in nationales Recht der Mitgliedsstaaten gegossen werden. FonderVerwalter Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer der SJB FondsSkyline OHG 1989, stellt im ersten Teil einer Serie eine Zusammenfassung der wichtigsten Änderungen der geplanten MiFID II für die FondsVermögensVerwaltung als Dienstleistung für Anleger, Investoren und FondsSparer vor. In weiteren Teilen in loser Folge werden die einzelnen Teilbereiche für FondsSparer, Anleger und Investoren vertieft.

Die MiFID für die FondsVermögensVerwaltung als Dienstleistung für Investoren, Anleger und FondsSparer hat ihren Ursprung in der Richtlinie 2004/39/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 21. April 2004 über Märkte für Finanzinstrumente. In Deutschland ist die MiFID am 1. November 2007 in Kraft getreten. Die Auswahl aller dafür notwendigen gesetzlichen Anpassungen in der FondsVermögensVerwaltung wurde im Finanzmarktrichtlinie-Umsetzungsgesetz (FRUG) zusammengefasst. Die Änderungen im Sinne der MiFID betrafen vor allem Wertpapierhandelsgesetz (WpHG). Aber auch das Kreditwesengesetz (KWG) und das Börsengesetz (BörsG). Ergänzend wurde vom Bundesministerium der Finanzen mit Sitz in Berlin und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) mit Sitz in Frankfurt am Main die Verordnung zur Konkretisierung der Verhaltensregeln und Organisationsanforderungen für Wertpapierdienstleistungsunternehmen (WpDVerOV) erlassen.

Nach rund vier Jahren in der europäischen Rechtspraxis für Investoren, Anleger und FondsSparer hat sich eine Auswahl der Bestimmungen der MiFID teilweise als lückenhaft herausgestellt. Dazu beigetragen haben auch die Erfahrungen, die Politik, FondsVermögensVerwaltung, Investoren, Anleger und FondsSparer im Rahmen der Finanz- und Wirtschaftskrise sowie der Schuldenkrise in Europa bei der Auswahl der Dienstleistung im Bereich der Finanzmärkte machen mussten.

Daher will die EU Kommission mit Sitz in Brüssel bei der Auswahl der Bestimmungen der MiFID deutlich nachbessern. Neben der Regulierung der Dienstleistung neuer Handelsplätze für die FondsVermögensVerwaltung und bislang nicht erfasster Produktklassen für Investoren, FondsSparer und Anleger sowie weitreichender Befugnisse für die neue zentrale Aufsichtsbehörde European Securities and Markets Authority (ESMA) sollen die Informations- und Berichtspflichten für die Anlageberatung der FondsVermögensVerwaltung erweitert werden.

Die dafür notwendige Auswahl an Änderungen der MiFID hat EU Binnenmarktkommissar Michel Barnier am 20. Oktober 2011 in einem 196 Seiten starken Entwurf für FondsSparer, Investoren und Anleger vorgestellt. Die überarbeitete Auswahl an Regelungen der MiFID wird sich massiv auf die Branche der FondsVermögensVerwaltung und ihre Dienstleistung für FondsSparer, Investoren und Anleger auswirken. Insbesondere ist eine Ausweitung der strengen Regulierung durch MiFID II auf Segmente der Wertpapiermärkte der FondsVermögensVerwaltung vorgesehen, die bisher gar nicht oder nur wenig reguliert waren. Die EU Kommission hat zudem festgestellt, dass der Schutz der privaten Anleger, FondsSparer und Investoren weiter verbesserungswürdig ist, was die Auswahl gesetzlicher Änderungen durch MiFID II ebenfalls leisten soll. Bis 2014 soll MiFID II in allen EU Mitgliedsstaaten in Kraft sein.

Erster aus Sicht der Investoren, FondsSparer und Anleger wichtiger Punkt ist, dass ein FondsVerwalter informieren muss, ob er eine unabhängige oder abhängige Beratung bei der Auswahl von Fonds in der FondsVermögensVerwaltung durchführt. „Unabhängig“ heißt, dass Anleger, FondsSparer und Investoren davon ausgehen können, dass ein FondsVerwalter keinerlei Gebühren, Provisionen oder andere monetäre Vorteile von Dritten entgegengnimmt. Eine FondsVermögensVerwaltung, die für die Dienstleistung z.B. Rückvergütungen von konto- oder depotführenden Banken ihrer Investoren, FondsSparer und Anleger oder von Kapitalanlagegesellschaften (KAG) vereinbart, würde folglich keine unabhängige Beratung bei der Auswahl von Fonds anbieten. MiFID II soll sogar soweit gehen, diese Form von Deckungsbeträgen für die Dienstleistung der FondsVermögensVerwaltung auszuschließen.

Um die Transparenz der Anlageberatung und FondsVermögensVerwaltung als Dienstleistung für FondsSparer, Investoren und Anleger zu gewährleisten, sollen nach der Auswahl der neuen Bestimmungen der MiFID II alle Telefongespräche, die Aufträge der FondsSparer, Investoren und Anleger zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten betreffen, zukünftig ausnahmslos aufgezeichnet werden.

Nächster Punkt der MiFID II, der Investoren, FondsSparer und Anleger unmittelbar betrifft, ist, dass EU-Wertpapierfirmen auch außerhalb Deutschlands voraussichtlich Protokolle der Gespräche verfassen müssen, in denen sie die Dienstleistung der Anlageberatung und FondsVermögensVerwaltung erbringen.

Auch die Auswahl der Produkte für die FondsVermögensVerwaltung wird sich durch MiFID II ändern. So werden fondsgebundene Versicherungen oder Zertifikate auf Fonds zukünftig als komplexe Produkte für FondsSparer, Investoren und Anleger eingestuft, die den Bestimmungen der MiFID II unterliegen. Auch werden Anleger, FondsSparer und Investoren laut MiFID II im Rahmen der FondsVermögensVerwaltung nur solche Sondervermögen der Anbieter im Depot führen können, die für ihre Dienstleistung eine Zweigniederlassung in der EU haben. Das betrifft z.B. KAG aus der Schweiz oder den USA.

SJB-Fazit von Gerd Bennewirtz: Die Auswahl der Neuerungen der MiFID II kommen für die FondsVermögensVerwaltung nicht aus heiterem Himmel. Sie stehen im Zusammenhang mit der Beseitigung der Defizite der Regulierung der Kapitalmärkte in Europa, die Finanzkrise und Schuldenkrise in Europa aufgedeckt haben. Den für die EU typischen Dreiklang in der Finanzmarktgesetzgebung aus Harmonisierung, Anlegerschutz und Wettbewerbsförderung soll auch MiFID II leisten. Nur die Rahmenbedingungen für die Dienstleistung der Anlageberatung und FondsVermögensVerwaltung werden sich durch MiFID II deutlich ändern. Aus Sicht der SJB sind die Änderungen der MiFID II zum überwiegenden Teil zu begrüßen. Welche Vor- und Nachteile für FondsSparer, Investoren und Anleger dazu im Einzelnen entstehen, zeigt die SJB als unabhängiger FondsVerwalter in den kommenden Teilen der Serie über MiFID II im SJB Blog.

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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