SJB-Bennewirtz-Fonds-Investoren-Frage: Welche neuen gesetzlichen Regelungen gibt es für Kapitalanleger 2012?

07. Dezember 2011 von um 18:30 Uhr
Fragen zu aktuellen FondsThemen? Gerd Bennewirtz antwortet.Die Fragen unserer Kunden haben allesamt mit der Verunsicherung aufgrund der aktuellen Lage an den Märkten zu tun: „Was passiert mit dem Euro?“„Sind Staatsbankrotte zu erwarten?“„Welche Inflation kommt auf uns zu?“„Wie entwickeln sich die Finanzierungszinsen?“„Ist Gold noch attraktiv?“ Solche Fragen hören wir sehr häufig. Hier die Antworten. ...

Zuverlässigkeit zählt bei uns doppelt. Tag für Tag! SJB-Fonds-Kaufen-Fonds-FondsAuswahl: Was einen Investor, Sparer und Anleger aktuell interessiert! Die FondsFrage heute, die im Zusammenhang mit Investmentfonds steht: Welche neuen gesetzlichen Regelungen gibt es für Kapitalanleger 2012? Advent heißt „Ankunft“. Was jedes Jahrs aufs Neue für Investoren, Kapitalanleger und FondsVerwalter ankommt, sind neue gesetzliche Regelungen. Vor allem die Themen Abgeltungsteuer und Altersvorsorge haben es in sich für das Kapital der Unternehmer und Führungskräfte. Die Tarife für Einkommen-, Erbschaft- und Abgeltungsteuer bleiben unverändert. Kapitalanleger, FondsVerwalter und Investoren können jetzt im Advent damit rechnen, dass ihre Erträge, die sie zum Beispiel für die Altersvorsorge einplanen, 2012 gleich belastet werden. Es gibt aber Änderungen im Detail. FondsVerwalter Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer der SJB FondsSkyline OHG 1989 hat für Kapitalanleger und Investoren in einer Serie die wichtigsten gesetzlichen Änderungen 2012 zusammengestellt. Eine gute Nachricht für Unternehmer und Führungskräfte zum Advent vorab: Es gibt auch Erleichterungen!

Die laufende Zeit des Advent ist für Unternehmer und Führungskräfte immer Anlass, das abgelaufene Jahr Revue passieren zu lassen. Wichtiger für Planung und Entwicklung in Sachen Kapital ist aber der Blick nach vorn. Und der fällt während des Advent unweigerlich auf neue Regelungen, die der Gesetzgeber 2012 für Investoren, FondsVerwalter, Kapitalanleger und ihr Kapital für die Altersvorsorge und andere Vermögensziele mit Fonds in petto hat.

Erster Punkt: Besteuerung von Dividenden mit der Abgeltungsteuer: Der Einbehalt von Dividenden, die Kapitalanleger, Investoren und FondsVerwalter mit ihrem Kapital als Teil der Erträge in Fonds generieren, wird grundlegend umgestellt. Die Abgaben, die Unternehmer und Führungskräfte auch mit Blick auf die steuerliche Behandlung ihrer Altersvorsorge im Blick haben sollten, werden nicht mehr von der ausschüttenden Aktiengesellschaft ans Finanzamt abgeführt, sondern von der depotführenden Bank.

Bei Tafelgeschäften müssen Investoren, FondsVerwalter und Kapitalanleger mit den gleichen Regelungen rechnen. Zum Beispiel sofern FondsVerwalter, Investoren und Kapitalanleger gegen Vorlage eines Dividendenscheins die Ausschüttung in bar ausgezahlt oder aufs Konto überwiesen wird, wird die Abgeltungsteuer von 25 Prozent direkt am Bankschalter fällig. Die schöne Beschäftigung vieler Unternehmer und Führungskräfte, rund um den Advent zusammen mit dem Enkel Zins- und Dividendenscheine von Wertpapieren zu trennen und zur Bank zu gehen, fällt ab 2012 also mit weniger Vorfreude aus. Diese Neuregelung bei Dividenden betrifft auch Fonds, die in Aktien investieren.

Beim Thema Altersvorsorge kommt im Advent im Kreise der Unternehmer und Führungskräfte die Diskussion über das Für und Wider der Riester oder Rürup Rente auf. Zehn Jahre nach Einführung der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge, die es auch auf Basis von Fonds gibt, sind die Fallstricke immer noch hoch. Aus Sicht der Investoren, FondsVerwalter und Kapitalanleger betrifft das vor allem die Bereiche Zulage und Besteuerung.

So hat der von der FondsGesellschaft Union Investment herausgegebene „Vorsorge Atlas“ 2011 ergeben, dass es inzwischen 15 Millionen Verträge für Produkte der Riester oder Rürup Rente in Deutschland gibt, in denen rund 37 Milliarden Euro angespart sind. Allerdings würden Investoren, FondsVerwalter und Kapitalanleger auf rund 1,3 Milliarden Euro an staatlichen Zulagen für ihr Kapital verzichten, auf die sie Anrecht für die Altersvorsorge hätten. Gleichzeitig stellt die Zeitschrift „Finanztest“ in ihrer Ausgabe zum 1. Advent fest, dass die Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) bis Mitte 2011 rund 490 Millionen Euro an staatlichen Zulagen für Investoren, FondsVerwalter und Kapitalanleger zurückgebucht hat. Viele Kapitalanleger, FondsVerwalter und Investoren hätten zuviel Förderung für das Kapital ihrer Altersvorsorge bekommen.

Unternehmer und Führungskräfte sind demnach gerade im Advent zurecht skeptisch, ob die Riester oder Rürup Rente der richtige Weg ist, um durch das Anlegen von privatem Kapital die Altersvorsorge sicherzustellen. Das Staat versucht, diese Skepsis der Investoren, FondsVerwalter und Kapitalanleger, ihr Kapital in Riester oder Rürup Produkte zur Altersvorsorge zu platzieren, durch immer neue steuerliche Anreize abzubauen.

So steigt 2012 der Anteil von Kapital Beiträgen zur Rürup Rente, die selbstständige Unternehmer und Führungskräfte als Aufwendungen für die Altersvorsorge von der Steuer absetzen können, von 72 auf 74 Prozent. Die Höchstgrenze steigt um 400 Euro auf 14.800 Euro für Einzelpersonen und 29.600 Euro für verheiratete Investoren, Kapitalanleger und FondsVerwalter. Im Gegenzug werden die Bezüge aus der mit privatem Kapital gedeckten Altersvorsorge bei neu hinzukommenden Rentenjahrgängen mit 64 statt 62 Prozent besteuert.

Bei der Riester Rente für die Altersvorsorge verlangt der Gesetzgeber ab 2012, dass Investoren, Kapitalanleger und FondsVerwalter einen Mindestbetrag von 60 Euro an Kapital pro Jahr für mittelbar zulagenberechtige Unternehmer und Führungskräfte einzahlen.

Bei Lebensversicherungen der Riester und Rürup Renten sowie der betrieblichen Altersvorsorge über Direktversicherungen, Pensionskassen oder Pensionsfonds steigt das Mindestrentenalter von 60 auf 62 Jahre. Für betroffene Investoren, FondsVerwalter und Kapitalanleger gilt das dann, wenn sie einen Vertrag für die private Altersvorsorge ab 2012 abschließen. Bei einer Unterschrift der Unternehmer und Führungskräfte bis Silvester 2011, also im Advent, bleibt es dauerhaft beim 60. Geburtstag. Investoren, FondsVerwalter und Kapitalanleger, die Kapital für die Altersvorsorge ansparen, müssen demnach 24 Monate weniger auf die erste Auszahlung warten. Unternehmer und Führungskräfte sollten daher genau hinschauen, wenn neue ab 2012 abgeschlossene Verträge für die Altersvorsorge auf eine Ausschüttung und Besteuerung von Kapital auf ein Renteneintrittsalter von 60 Jahren abstellen. Ist das der Fall, greift am Ende nicht nur die Abgeltungsteuer, sonder die gesamte staatliche Förderung für die Altersvorsorge der Kapitalanleger, FondsVerwalter und Investoren ginge verloren.

SJB-Fazit von Gerd Bennewirtz: Für viele Unternehmer und Führungskräfte, die die SJB betreut, ist Advent spannend, wenn sie für die Vermögensplanung neue gesetzliche Bestimmungen konsultieren. Fakt für Investoren, Kapitalanleger und FondsVerwalter ist und bleibt: Beim Thema Altersvorsorge wird der Gesetzgeber so lange neue Regelungen treffen, bis die angespannte Deckung durch staatliches Kapital endlich der Demographie angepasst ist. Problem ist nur: Die Decke aus dem privaten Kapital der Investoren für die Altersvorsorge wird bis dahin immer kürzer. Vor allem bei Mischprodukten wie Riester oder Rürup herrscht weiter große Unklarheit, und das soll politisch auch so bleiben. Eine individuelle Vermögensplanung der Privatanleger, FondsVerwalter und Investoren für die Altersvorsorge auf FondsBasis ist der steuerlich effektivere und marktgerechtere Weg. Morgen geht es an dieser Stelle im SJB Blog darum, welche direkten gesetzlichen Änderungen auf das Kapital der FondsVerwalter, Investoren und Privatanleger mit Blick auf Fonds, unternehmerische Beteiligungen und Immobilien zukommen.

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

Empfehlung von FondsVerwalter Bennewirtz für den FondsBlog und den FondsBlogger: Sie wollen mehr FondsAuskünfte von Ihrer SJB FondsSkyline? Sie wünschen sich eine direkte Antwort auf Ihre individuelle(n) FondsFrage oder FondsFragen bevor Sie Fonds, Funds oder einen Fund kaufen? Sie wollen als Anleger, Sparer und Investor neben der Frage: – Welche neuen gesetzlichen Regelungen gibt es für Kapitalanleger 2012? – vertiefende Informationen, Nachrichten und Analysen auch Auskünfte rund um das Thema Geldanlage und zu Fonds sowie den Spezialthemen finden? Diese finden Sie auf allen auch hier verlinkten SJB Internetseiten. Ob Beratung, Verwaltung oder Rabatte. Kein Problem. Einfach Anfragen. Für Kunden gibt es zukünftig das FondsPortal mit direktem, exklusiven Depotzugang. Bis Sie Kunde sind lieber Blogger, Ihre direkte Frage einfach hier im Blog, oder kurz unter Fragen stellen. Alternativ besuchen Sie uns doch einfach einmal zu einem Webinar, Seminar oder direkt zu einer individuellen Beratung in unserem Büro in Korschenbroich im Rhein-Kreis Neuss. Wir freuen uns immer. Genau auf Sie!

Kategorien: Fragen. Aktuell.
[top]

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Ich akzeptiere die Datenschutzerklärung der SJB FondsSkyline OHG 1989.


*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>