SJB-Bennewirtz-Fonds-Investoren-Frage: Wie haben sich die Investitionen in geschlossene Fonds 2011 entwickelt?

03. Januar 2012 von um 18:00 Uhr
Fragen zu aktuellen FondsThemen? Gerd Bennewirtz antwortet.Die Fragen unserer Kunden haben allesamt mit der Verunsicherung aufgrund der aktuellen Lage an den Märkten zu tun: „Was passiert mit dem Euro?“„Sind Staatsbankrotte zu erwarten?“„Welche Inflation kommt auf uns zu?“„Wie entwickeln sich die Finanzierungszinsen?“„Ist Gold noch attraktiv?“ Solche Fragen hören wir sehr häufig. Hier die Antworten. ...

 Zuverlässigkeit zählt bei uns doppelt. Tag für Tag! SJB-Fonds-kaufen-Fonds-FondsAuswahl? Was einen Investor, Sparer und Kapitalanleger aktuell interessiert! Die FondsFrage heute, die im Zusammenhang mit Fonds steht: Wie haben sich die Investitionen in geschlossene Fonds 2011 entwickelt? In der Nachfrage der Investoren, Kapitalanleger und FondsVerwalter nach unternehmerischen Beteiligungen hat 2011 ein Strukturwandel begonnen, der sich 2012 weiter fortsetzen wird. Das zeigen erste Zahlen aus dem Kapitalanlage Segment der unternehmerischen Beteiligungen und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Nach Daten des Beteiligungsemittenten dima24 hat die Nachfrage der Kapitalanleger, FondsVerwalter und Investoren nach unternehmerischen Beteiligungen aus dem Bereich Rohstoffe erstmals diejenige nach geschlossenen Immobilienfonds übertroffen. Als Gründe dafür nennt der Anbieter Inflationsschutz, Diversifikation und die Nachfrage aus Schwellenländern. Damit spiegeln die unternehmerischen Beteiligungen den Trend der „Flucht in die Sachwerte“ wider. FondsVerwalter Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer der SJB FondsSkyline OHG 1989, präsentiert anhand von Datenmaterial, wie der Strukturwandel im Bereich der unternehmerischen Beteiligungen für die Kapitalanlage der Investoren und Sparer aussieht.

In unternehmerischen Beteiligungen bzw. geschlossene Fonds bündeln FondsVerwalter als Kapitalsammelstellen das Kapital mehrerer Investoren, um gemeinsam ein Wirtschaftsgut zu finanzieren, das einzelne Kapitalanleger nicht finanzieren können. Die FondsVerwalter bieten für private Kapitalanleger und Investoren damit die Möglichkeit der Teilhabe an großen Investitionsvorhaben.

Nach Angaben der vom Verband geschlossene Fonds (VGF) als Branchenvertretung vorliegenden Zahlen waren 2010 rund 5,8 Milliarden Euro aus der Kapitalanlage der Investoren und Anleger in die Eigenkapitalausstattungen der unternehmerischen Beteiligungen der FondsVerwalter platziert. Bis Ende des 3. Quartal 2011 waren es 2,5 Milliarden Euro.

Im Gegensatz zu Aktien oder offenen Fonds geht es bei Fonds für unternehmerische Beteiligungen nicht um die Finanzierung eines zeitlich unbegrenzten und unbestimmten Vorhabens. Im Zentrum des Geschäftsmodells der FondsVerwalter für Investoren und Kapitalanleger steht typischerweise eine projekt- und objektbezogene, zeitlich befristete Investition überwiegend in Sachwerte wie Immobilien, Schiffe, Rohstoffe oder auch Gold.
Unternehmerische Beteiligungen und geschlossene Fonds sind im Regelfall als GmbH & Co. KG organisiert. Mit dem Erwerb ihrer Beteiligung werden Investoren und Kapitalanleger steuerlich und haftungsrechtlich zum Kommanditgesellschafter und Mitunternehmer. Das schließt zum Beispiel auch eine Nachschusspflicht für den Fall ein, in dem der Finanzierung einer unternehmerischen Beteiligung die Überschuldung drohen würde.

Unternehmerische Beteiligungen unterliegen den Regelungen von HGB und GmbH-Gesetz. Geschlossene Fonds werden von den Emissionshäusern als Anbietern konzipiert und gestaltet. Diese vertreiben in der Regel die Produkte nicht selbst an Kapitalanleger und Investoren, sondern unter Einbeziehung unabhängiger FondsVerwalter wie der SJB. Grundsätzlich dienen die unternehmerischen Beteiligungen in der Gesamtallokation des Vermögens als substanzieller langfristiger Baustein mit großem börsenunabhängigen Diversifikationspotenzial.

Gleichzeitig steigt für FondsVerwalter, Investoren und Kapitalanleger mit unternehmerischen Beteiligungen der unmittelbare Einfluss des Konjunkturklimas auf die wirtschaftliche Entwicklung der finanzierten Projekte. Vor dem Hintergrund des 2012 für Investoren, Kapitalanleger und FondsVerwalter erwarteten schwierigen konjunkturellen Umfelds ist aus Sicht der SJB davon auszugehen, dass sich strukturelle Änderungen, die die Nachfrage nach unternehmerischen Beteiligungen betreffen, fortsetzen werden.

Die Konjunktur in Europa und anderen westlichen Industrienationen wird 2012 maßgeblich von zwei Faktoren bestimmt werden. Erstens die weiteren Entwicklungen bzw. Verschärfungen der Schuldenkrise in Europa und den USA. Zweitens die Wachstumsaussichten der Schwellenmärkte. Während zum Beispiel die Analysten der Economist Intelligence Unit 2012 in Europa ein Wachstum von -0,2 Prozent erwarten, werden die Volkswirtschaften in Osteuropa, Lateinamerika und Asien ohne Japan zwischen +3,4 und +6,5 Prozent wachsen.

Beide Faktoren fördern ihrerseits zwei Wirtschaftstrends. Zum einen die Nachfrage der FondsVerwalter, Investoren und Kapitalanleger nach einem Inflationsschutz wie Gold. Nach einer Umfrage von Steinbeis Research halten 93,4 Prozent der FondsVerwalter, Investoren und Kapitalanleger diesen Aspekt der unternehmerischen Beteiligungen für wichtig. Zum anderen zieht die Wachstumsmaschine Schwellenmärkte eine verstärkte Nachfrage nach Rohstoffen nach sich. Beide Trends spiegeln sich auch in der Nachfrage nach unternehmerischen Beteiligungen wider.

Nach Angaben des Münchner Emissionshauses dima24 hat die Nachfrage der Investoren, FondsVerwalter und Kapitalanleger nach unternehmerischen Beteiligungen im Bereich Rohstoffe 2011 erstmals die nach Beteiligungsmodellen im Immobilienbereich übertroffen. Unter Rohstoffen subsumieren sich für Investoren, FondsVerwalter und Kapitalanleger so unterschiedliche Modelle unternehmerischer Beteiligungen wie Ölraffinerien oder Gold.

Danach hatten Rohstofffonds einen Anteil von 44,0 Prozent am beim FondsVerwalter platzierten Eigenkapital der Investoren und Kapitalanleger. Die unternehmerischen Beteiligungen im Immobiliensegment kamen auf 38,0 Prozent. Es folgen Infrastrukturfonds mit 11,0 Prozent, Umweltfonds mit 3,0 Prozent und Schifffonds mit 2,0 Prozent.

Die Zahlen des VGF können die Daten von dima24, die selbst nicht Mitglied im Branchenverband sind, teilweise bestätigen bzw. ergänzen. Danach haben geschlossene Immobilienfonds mit inländischem Portfolio bis Ende 3, Quartal 2011 rund 1,1 Milliarden Euro an Eigenkapital aus der Kapitalanlage der Investoren und Kapitalanleger generieren können. Zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr waren es 1,4 Milliarden Euro.

Den Rohstoffbereich schlüsselt der VGF für FondsVerwalter, Investoren und Kapitalanleger in die Kategorien Energiefonds und Spezialitätenfonds auf. Dabei wurden im Bereich Energiefonds bis Ende 3. Quartal 2011 rund 217,0 Millionen Euro der Investoren, FondsVerwalter und Kapitalanleger eingesammelt. Zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres waren es 560,9 Millionen Euro. Der Rückgang basiert in erster Linie auf einer nachlassenden Nachfrage im Bereich Solarfonds, die sich laut VGF im 3. Quartal auf -80,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr beläuft. Die Spezialitätenfonds unter den unternehmerischen Beteiligungen konnten 2011 bis Ende des 3. Quartals rund 66,4 Millionen Euro aus der Kapitalanlage der Investoren, Kapitalanleger und FondsVerwalter generieren

Was den Strukturwandel der Nachfrage der FondsVerwalter, Investoren und Kapitalanleger nach unternehmerischen Beteiligungen weiterhin kennzeichnet, ist eine zunehmende Tendenz nach kürzeren Laufzeiten. Das bestätigt auch eine Umfrage der Financial Times Deutschland (FTD) vom Dezember. Danach würden 64 Prozent der Investoren, Kapitalanleger und FondsVerwalter kurze Laufzeiten der unternehmerischen Beteiligungen präferieren. Dazu zählt zum Beispiel der Habona deutsche Einzelhandelsimmobilien Fonds 02 mit einer Laufzeit von 5 Jahren.

SJB-Fazit von Gerd Bennewirtz: Der Wunsch der Investoren und Kapitalanleger an die FondsVerwalter nach unternehmerischen Beteiligungen mit kürzeren Laufzeiten ist sicherlich der zunehmenden Volatilität an den Kapitalmärkten und Unsicherheiten hinsichtlich der konjunkturellen Entwicklung geschuldet. Kapitalanleger, FondsVerwalter und Investoren wünschen sich mehr Flexibilität, um schneller auf Umschwünge im Konjunkturklima reagieren zu können. Insofern ist die Nachfrage nach unternehmerischen Beteiligungen ein Spiegelbild der Wirklichkeit an den Märkten. So ist die Nachfrage der Investoren und Kapitalanleger nach unternehmerischen Beteiligungen im Bereich Schiffe mit Blick auf die konjunkturabhängigen und derzeit weiter rückläufigen Charterraten im Welthandel praktisch zum Erliegen gekommen. Gleichzeitig steigt die Nachfrage nach einer Kapitalanlage in Segmenten, die im derzeitigen Umfeld weiter als Konstanten gelten. Das sind Sachwerte in Form von Rohstoffen und Gold. Flexibilität und Verbindlichkeit. Das sind Eigenschaften, nach denen jeder Unternehmer in konjunkturell schwierigen Phasen suchen muss. Investoren und Kapitalanleger im Segment der unternehmerischen Beteiligungen werden bei einem Gespräch mit einem unabhängigen Vermögensverwalter fündig werden. Sprechen Sie die SJB zum Beispiel auf kurzlaufende unternehmerische Beteiligungen im Bereich deutsche Einzelhandelsimmobilien an.

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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