SJB-Bennewirtz-Fonds-Investoren-Frage: Was ist ein FondsVerwalter?

15. Dezember 2011 von um 19:45 Uhr
Fragen zu aktuellen FondsThemen? Gerd Bennewirtz antwortet.Die Fragen unserer Kunden haben allesamt mit der Verunsicherung aufgrund der aktuellen Lage an den Märkten zu tun: „Was passiert mit dem Euro?“„Sind Staatsbankrotte zu erwarten?“„Welche Inflation kommt auf uns zu?“„Wie entwickeln sich die Finanzierungszinsen?“„Ist Gold noch attraktiv?“ Solche Fragen hören wir sehr häufig. Hier die Antworten. ...

 Zuverlässigkeit zählt bei uns doppelt. Tag für Tag! SJB-Fonds-kaufen-Fonds-FondsAuswahl?: Was einen Investor, Sparer und Kapitalanleger aktuell interessiert! Die FondsFrage heute, die im Zusammenhang mit Investmentfonds steht: Was ist ein FondsVerwalter? Wenn es bei der Kapitalanlage in FondsDepots um den Begriff FondsVerwalter geht, haben es Kapitalanleger, FondsSparer und Investoren mit zwei Arten dieser Einrichtung zu tun. Auf der einen Seite stehen Kapitalanlagegesellschaften (KAG) oder EU Verwaltungsgesellschaften, die als FondsVerwalter deutsche oder EU Investmentvermögen betreuen. Rechtliche Grundlage dieser FondsVerwalter in der Kapitalanlage der Investoren, FondsSparer und Investoren ist das Investmentgesetz (InvG). Auf der anderen Seite stehen Institute wie die SJB, die mit den Bereichen Finanzportfolioverwaltung und Kapitalanlage Verwaltung betraut sind. Diese Finanzdienstleistungen basieren auf dem Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) und dem Kreditwesengesetz (KWG). Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline OHG 1989, stellt mit Blick auf die verschiedenen Aufgaben für die FondsDepots der Investoren, FondsSparer und Kapitalanleger diese beiden Formen der FondsVerwalter vor.

Die seit 1. Juli 2011 geltende Novellierung des InvG hat die durch die dritte und vierte Anpassung der EU Richtline für Undertakings of Collective Investment in Transferable Securities (UCITS III und IV) durchgeführte Harmonisierung der Begriffe und Rechtsrahmen für FondsVerwalter in deutsches Recht umgesetzt. Danach gilt das InvG im Hinblick auf die Kapitalanlage für FondsVerwalter in Form einer KAG, also auch einer EU Verwaltungsgesellschaft. Laut §2 Abs. 6 InvG sind KAG „inländische Unternehmen, deren Hauptzweck in der Verwaltung von inländischen Investmentvermögen oder EU Investmentvermögen sowie der individuellen Vermögensverwaltung besteht.“

EU Verwaltungsgesellschaften sind laut §2 Abs. 6a InvG „Unternehmen mit Sitz in einem anderen Mitgliedstaat der EU oder einem anderen Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum (EWR), die den Anforderungen an eine Verwaltungsgesellschaft im Sinne der Richtlinie 2009/65/EG (UCITS IV) entsprechen.“

Kurz gesagt sind FondsVerwalter gemäß InvG also deutsche und europäische FondsGesellschaften, die hierzulande für Kapitalanleger, FondsSparer und Investoren Sondervermögen bereitstellen, die für die Kapitalanlage in FondsDepots dienen sollen. Die Neuerung des InvG im Hinblick auf die Definition und den Rechtsrahmen für FondsVerwalter ist nötig, um den Markt für FondsVerwalter in Europa im Sinn der Kapitalanlage der FondsSparer, Investoren und Kapitalanleger EU weit zu harmonisieren.

Zum Beispiel soll laut UCITS IV ein für FondsVerwalter in Europa geltender EU Pass eingeführt werden. Der EU Pass kann von einer lokalen Aufsichtsbehörde für einen FondsVerwalter ausgestellt werden. Es gelten die Anforderungen der EU-weit geltenden UCITS-Richtlinie und der Markets in Financial Instruments Directive (MiFID). Für die Kapitalanlage der FondsSparer, Investoren und Kapitalanleger bedeutet das, dass FondsVerwalter nicht in jedem EU-Land eine Zweigniederlassung haben müssen, um ihre Investments in einem lokalen FondsMarkt der EU zu vertreiben.

Umso wichtiger für die Bereitstellung relevanter und aussagekräftiger Daten für die Allokation der FondsDepots der Investoren, Kapitalanleger und FondsSparer werden unabhängige FondsVerwalter im Sinne des WpHG und KWG.

Das Ziel der Harmonisierung ist, mehr Wettbewerb für die Kapitalanlage der Investoren, FondsSparer und Kapitalanleger in Europa zu schaffen. Mehr Wettbewerb heiß in diesem Fall nicht zwangsläufig noch mehr Angebote für die FondsDepots. Im Gegenteil: Eine Vereinheitlichung und teilweise Vereinfachung des Rechtsrahmens für UCITS und FondsVerwalter in Europa und der EU soll den Weg freimachen für mehr Synergien am Markt.

Warum das nötig ist, zeigen die Zahlen. Laut European Fund and Asset Management Association (EFAMA) bieten FondsVerwalter in Europa derzeit rund 36.200 UCITS für die FondsDepots der Inverstoren, Kapitalanleger und FondsSparer an. Zusammen kumulieren sie rund 5,5 Billionen Euro aus der Kapitalanlage. Zum Vergleich: In den USA werden laut International Investment Funds Association (IIFA) rund 7.500 Fonds mit einer kumulierten Kapitalanlage von umgerechnet 6,0 Billionen Euro angeboten. D.h. in Europa werden annähernd fünf Mal so viele Investments für rund 500 Milliarden Euro weniger an Kapitalanlage für FondsSparer, Investoren und Kapitalanleger angeboten. Die Produktivität der US Fonds als Portfolioinvestitionen für die Kapitalanlage ist aus Sicht der FondsVerwalter wesentlich höher.

Marktexperten wie die SJB gehen daher davon aus, dass die Vereinheitlichung der Wettbewerbungsbedingungen für FondsVerwalter in Europa eher zu einer Abnahme der Zahl an UCITS für Investoren, FondsSparer und Kapitalanleger führen wird. Eine Entwicklung, die den FondsDepots der Investoren, FondsSparer und Kapitalanleger mehr Vorteile als Nachteile bringen wird.

Einen EU-Pass auf Basis der MiFID gibt es für FondsVerwalter, die als Finanzdienstleistungsinstitute mit Finanzportfolioverwaltung und Kapitalanlage Verwaltung gemäß WpHG und KWG betraut sind, schon lange. Seit 1. November 2007 dürfen FondsVerwalter, die diesen EU-Pass nicht besitzen, keine Investments für die FondsDepots der Kapitalanleger, FondsSparer und Investoren vertreiben, die aus einem anderem EU-Land als dem heimischen Markt kamen.

Die SJB, die als Finanzdienstleistungsinstitut nach §32 KWG unter der Aufsicht der Bundesbank und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) steht, erfüllt die MiFID Voraussetzungen für FondsVerwalter. Für die Investoren, Kapitalanleger und FondsSparer der SJB stehen alle in Deutschland zum Vertrieb zugelassenen UCITS für die Kapitalanlage zur Verfügung. Das sind derzeit rund 6.900 Fonds von 123 KAG für FondsSparer und Kapitalanleger.

Das KWG definiert FondsVerwalter für Investoren, FondsSparer und Kapitalanleger in zweifacher Form. Laut §1 Abs.1a Nr.3 KWG sind FondsVerwalter einerseits mit der Finanzportfolioverwaltung betraut. Finanzportfolioverwaltung ist „die Verwaltung einzelner in Finanzinstrumenten angelegter Vermögen für andere mit Entscheidungsspielraum.“ Zu diesen Finanzinstrumenten für die Kapitalanlage der FondsSparer, Investoren und Kapitalanleger gehören gemäß §1 Abs.11 KWG ausdrücklich Anteile an Investmentvermögen, die von einer KAG oder einer ausländischen Investmentgesellschaft für FondsDepots ausgegeben werden.

§1 Abs.1a Nr.11 KWG ergänzt die Definition des Begriffs FondsVerwalter. Danach kann ein FondsVerwalter auch mit der Anlageverwaltung für die FondsDepots der Kapitalanleger, FondsSparer und Investoren betraut sein. Unter Anlageverwaltung durch FondsVerwalter ist zu verstehen: „Die Anschaffung und die Veräußerung von Finanzinstrumenten für eine Gemeinschaft von Anlegern, die natürliche Personen sind, mit Entscheidungsspielraum bei der Auswahl der Finanzinstrumente, sofern dies ein Schwerpunkt des angebotenen Produktes ist und zu dem Zweck erfolgt, dass diese Anleger an der Wertentwicklung der erworbenen Finanzinstrumente teilnehmen.“

Diese Definition gemäß KWG schließt praktisch alle Aktivitäten ein, die FondsSparer, Investoren und Kapitalanleger unternehmen, um in Zusammenarbeit mit einem FondsVerwalter für ihre FondsDepots Fonds zu kaufen oder Fonds zu verkaufen. Ein unabhängiges Finanzdienstleistungsinstitut, das wie die SJB eine Zulassung laut KWG besitzt, darf sich daher mit vollem Recht FondsVerwalter nennen.

Für diese Transaktion des Fonds kaufen oder Fonds verkaufen bildet das WpHG für FondsVerwalter die maßgebliche rechtliche Grundlage. Dabei übernimmt das WpHG für Kapitalanleger, FondsSparer und Investoren die doppelte Definition des KWG zum Begriff FondsVerwalter. D.h. FondsVerwalter sind laut §2 Abs. 3 Nr.7 WpHG Institute, die mit der Finanzportfolioverwaltung oder gemäß §1 Abs.1a Nr.11 KWG mit einer erlaubnispflichtigen Anlageverwaltung für Investoren, Kapitalanleger und FondsSparer betraut sind. Der Unterschied: Diese FondsVerwalter werden laut WpHG als Wertpapierdienstleistungsunternehmen definiert. Laut KWG sind diese FondsVerwalter wie die SJB Finanzdienstleistungsinstitute.

SJB-Fazit von Gerd Bennewirtz: Ohne FondsVerwalter geht es nicht für die Kapitalanlage der Investoren, Kapitalanleger und FondsSparer in Fonds. Einerseits sorgen FondsVerwalter als KAG bzw. als EU-Verwaltungsgesellschaften für ein marktfähiges Angebot für die FondsDepots. Andererseits sind FondsVerwalter im Bereich Anlageverwaltung per Gesetz mit der rechtmäßigen Administration der Kapitalanlage der FondsSparer, Investoren und Kapitalanleger in FondsDepots betraut. Das bedeutet, der Begriff FondsVerwalter manifestiert die zu allen Seiten gesicherte Rechtsgrundlage für die Kapitalanlage der Investoren, FondsSparer und Kapitalanleger in Fonds. Insofern kommt einem FondsVerwalter für die FondsDepots eine zentrale Rolle zu. Grundsätzlich sollten Investoren, FondsSparer und Kapitalanleger, die erstmals Kontakt zu einem FondsVerwalter wie der SJB aufnehmen, fragen, auf welcher rechtlichen Grundlage der Geschäftsbetrieb besteht. Dabei ist die Verankerung eines unabhängigen FondsVerwalters als Finanzdienstleistungsinstitut laut KWG ein Qualitätsmerkmal für die Kapitalanlage in der ganzen EU. FondsSparer, Investoren und Kapitalanleger sollten im Sinne ihrer Kapitalanlage in FondsDepots darauf achten.

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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Kategorien: Fragen. Aktuell.
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