SJB-Bennewirtz-Fonds-Investoren-Frage: Was ist ein FondsBerater?

14. Dezember 2011 von um 20:30 Uhr
Fragen zu aktuellen FondsThemen? Gerd Bennewirtz antwortet.Die Fragen unserer Kunden haben allesamt mit der Verunsicherung aufgrund der aktuellen Lage an den Märkten zu tun: „Was passiert mit dem Euro?“„Sind Staatsbankrotte zu erwarten?“„Welche Inflation kommt auf uns zu?“„Wie entwickeln sich die Finanzierungszinsen?“„Ist Gold noch attraktiv?“ Solche Fragen hören wir sehr häufig. Hier die Antworten. ...

Zuverlässigkeit zählt bei uns doppelt. Tag für Tag!  SJB-Fonds-kaufen-Fonds-FondsAuswahl?: Was einen Investor, Sparer und Kapitalanleger aktuell interessiert! Die FondsFrage heute, die im Zusammenhang mit Investmentfonds steht: Was ist ein FondsBerater? Ein FondsBerater übt für Kapitalanleger, Investoren und FondsSparer eine spezielle Form von Anlageberatung aus. Ein FondsBerater fokussiert Wertpapierdienstleistungen, die im Zusammenhang mit der Kapitalanlage in Investmentfonds stehen. Dabei steht im Vordergrund, persönliche Empfehlungen für die FondsDepots der Investoren, FondsSparer und Kapitalanleger abzugeben. Dabei muss ein FondsBerater eine Reihe gesetzlicher Grundlagen wie das Wertpapierhandelsgesetz (WpHG), die Markets in Financial Instruments Directive (MiFID) oder das Anlegerschutz- und Funktionsverbesserungsgesetz und die daraus abgeleiteten inhaltlichen und formellen Vorgaben beachten. Die Handelstätigkeit, für die Kapitalanlage Fonds zu kaufen und Fonds zu verkaufen, ist nicht Gegenstand der Tätigkeit vom FondsBerater. Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline OHG 1989, liefert für Kapitalanleger, FondsSparer und Investoren eine klare Übersicht über den Begriff FondsBerater.

Der gesetzliche Rahmen, in dem sich ein FondsBerater mit Blick auf die Kapitalanlage in FondsDepots bewegt, ist eine besondere Form der Anlageberatung für Kapitalanleger und FondsSparer. Das WpHG definiert Anlageberatung für die Kapitalanlage so: „die Abgabe von persönlichen Empfehlungen an Kunden oder deren Vertreter, die sich auf Geschäfte mit bestimmten Finanzinstrumenten beziehen, sofern die Empfehlung auf eine Prüfung der persönlichen Umstände des Anlegers gestützt oder als für ihn geeignet dargestellt wird und nicht ausschließlich über Informationsverbreitungskanäle oder für die Öffentlichkeit bekannt gegeben wird.“

Das heißt, jede Beratung zur Kapitalanlage in FondsDepots setzt eine Geschäftsbeziehung zwischen Investoren, FondsSparern und Kapitalanlegern sowie dem FondsBerater voraus, die dokumentationspflichtig ist. Dafür hat das am 1. Juli 2011 in Kraft getretene Anlegerschutz- und Funktionsverbesserungsgesetz Sorge getragen. Dieses Gesetz soll den Anlegerschutz optimieren, in dem zum Beispiel die Ansprüche der Kapitalanleger, FondsSpaarer und Investoren im Falle einer Falschberatung durch einen FondsBerater zur Kapitalanlage in FondsDepots besser geregelt sind.

Die gesetzliche Grundlage für die Kapitalanlage wurde durch eine Anpassung und Erweiterung des WpHG geschaffen. Um diese Verbesserung für die Kapitalanlage der Investoren, FondsSparer und Kapitalanleger zu gewährleisten, besteht für einen FondsBerater in zweifacher Hinsicht eine Pflicht zur Dokumentation.

Auf der einen Seite muss gemäß des neuen §34d WpHG jeder Mitarbeiter eines Wertpapierhandelsunternehmens, der als FondsBerater für die Kapitalanlage tätig ist, bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) registriert sein. Vorbild ist nach Angabe des Bundesfinanzministeriums (BMF) das Financial Services Authority (FSA) Register, das die Wertpapieraufsicht in Großbritannien für FondsBerater führt.

Auf der anderen Seite besteht laut der Novellierung von §34 Abs. 2a und 2b WpHG seit 1. Juli 2011 eine Protokollpflicht für FondsBerater sowie Investoren, FondsSparer und Kapitalanleger in der Kapitalanlage. Darin heißt es: „Ein Wertpapierdienstleistungsunternehmen muss über jede Anlageberatung bei einem Privatkunden ein schriftliches Protokoll anfertigen. Das Protokoll ist von demjenigen zu unterzeichnen, der die Anlageberatung durchgeführt hat; eine Ausfertigung ist dem Kunden unverzüglich nach Abschluss der Anlageberatung, jedenfalls vor einem auf der Beratung beruhenden Geschäftsabschluss, in Papierform oder auf einem anderen dauerhaften Datenträger zur Verfügung zu stellen.“ Ob Kapitalanleger und FondsSparer die Protokolle gegenzeichnen ist abhängig von den Geschäftsbedingungen der Wertpapierhandelsunternehmen für die Kapitalanlage. Bei der SJB ist das üblich.

In einem Rundschreiben der Bafin an FondsBerater vom 25. Juni 2010 hat die deutsche Finanzaufsichtsbehörde noch einmal den persönlichen und sachlichen Anwendungsbereich der neuen gesetzlichen Vorgaben für die Kapitalanlage in FondsDepots konkretisiert. Danach ist jede FondsBeratung durch einen FondsBerater für die FondsDepots Kapitalanleger, FondsSparer und Investoren schriftlich zu protokollieren. Diese Dokumentationspflicht ist unabhängig vom Umfang des Beratungsgesprächs, oder der Häufigkeit der Kontakte, die zwischen einem FondsBerater und Investoren, Kapitalanlegern und FondsSparern zur Kapitalanlage in FondsDepots stattfinden.

Durch die Formvorschriften, die die Verordnung zur Konkretisierung der Verhaltensregeln und Organisationsanforderungen für Wertpapierdienstleistungsunternehmen (WpDVerOV) hinsichtlich der Dokumentation macht, ist der Inhalt des Gesprächs zwischen FondsBerater und Investoren, FondsSparer und Kapitalanlegern zu FondsDepots und Kapitalanlage weitgehend festgelegt. Danach muss der FondsBerater folgende Informationen festhalten: 1. den Anlass der FondsBeratung zur Kapitalanlage. 2. die Dauer des Beratungsgesprächs zum FondsDepot. 3. die der Beratung zugrundeliegenden Informationen über die persönliche Kapitalanlage Situation der Investoren, FondsSparer und Kapitalanleger, einschließlich der nach § 31 Absatz 4 Satz 1 des WpHG einzuholenden Informationen, sowie über die Finanzinstrumente und Wertpapierdienstleistungen, die Gegenstand der Anlageberatung durch den FondsBerater sind. 4. die durch Kapitalanleger, FondsSparer und Investoren im Zusammenhang mit der Anlageberatung durch den FondsBerater geäußerten wesentlichen Anliegen der Kapitalanlage und deren Gewichtung. 5. die im Verlauf des Beratungsgesprächs durch den FondsBerater erteilten Empfehlungen für Kapitalanleger, Investoren und FondsSparer und die für diese Empfehlungen genannten wesentlichen Gründe für die Kapitalanlage.

Diese Pflichten muss ein FondsBerater erfüllen wenn es darum geht, aus dem FondsDepots Fonds zu kaufen und Fonds zu verkaufen. Eine weitere Pflicht, die ein FondsBerater für die Kapitalanlage erfüllen muss, ist vor jeder Beratung, „ein kurzes und leicht verständliches Informationsblatt“ für FondsSparer, Investoren und Kapitalanleger zur Verfügung zu stellen. Dieses Produktinformationsblatt (PIB) gehört seit 1. Juli 2011 zu den Pflichtpublikationen, die FondsGesellschaften für Kapitalanleger, Investoren und FondsSparer bereit halten müssen. Damit setzt die Bundesregierung im Investmentgesetz (InvG) bereits in Teilen die vierte Novellierung der europäischen Richtlinie für Undertakings for Collective Investment in Transferable Securities Directives (UCITS IV) um.

Weiterer maßgeblicher europäischer Gesetzesrahmen für FondsBerater ist die MiFID Richtlinie vom 21. April 2004, die seit 1. November 2007 für die Kapitalanlage verbindlich in Kraft ist. Die Präambel der MiFID schließt ausdrücklich die Anlageberatung durch einen FondsBerater in den Geltungsbereich der Richtlinie ein. Darin ist von einer wachsenden Abhängigkeit der Kapitalanleger, FondsSparer und Investoren von persönlichen Empfehlungen der FondsBerater die Rede.

Daher sei eine Zulassung der Tätigkeit als FondsBerater für europaweit durchführbare Wertpapiergeschäfte der Kapitalanlage für Kapitalanleger und FondsSparer gemäß der MiFID Richtlinie notwendig. Für einen unabhängigen FondsBerater wie die SJB kommt die MiFID allein dann schon zum Tragen, wenn es um Empfehlungen zu Fonds in den FondsDepots der Investoren, Kapitalanleger und FondsSparer geht, die im benachbarten Luxemburg aufgelegt worden sind.

Angesichts von 36.225 UCITS Fonds, die die European Fund and Asset Management Association (EFAMA) per 3. Quartal 2011 als für die FondsDepots der Kapitalanleger, FondsSparer und Investoren in Europa als verfügbar ausweist, wird mit Blick auf die Anforderungen an einen FondsBerater zweierlei deutlich: Erstens ist die Einordnung der Bedeutung von Empfehlungen durch FondsBerater für die Kapitalanlage der Investoren, Kapitalanleger und FondsSparer nicht nur eine abstrakte rechtliche Vorgabe, sondern Marktrealität. Zweitens sind Empfehlungen zu den FondsDepots durch einen FondsBerater qualitative Dienstleistungen für die Kapitalanlage, deren Vergütung sinnvoll und gerechtfertig ist.

SJB-Fazit von Gerd Bennewirtz: Unter Berücksichtigung der Vielzahl und Vielschichtigkeit der Kapitalanlage im Bereich Fonds empfiehlt es sich vor allem für FondsSparer, Investoren und Kapitalanleger mit wenig Erfahrung, in Investments einen FondsBerater in Anspruch zu nehmen. Ohne Erfahrungen und Grundwissen ist es für Investoren, FondsSparer und Kapitalanleger fast unmöglich, den passenden Fonds für die FondsDepots auszuwählen und damit die Ziele der Vermögensplanung zu erreichen. Ein FondsBerater erarbeitet in Zusammenarbeit mit den Investoren, FondsSparern und Kapitalanlegern ein Profil der Kapitalanlage. Inhaltliche Schwerpunkt sind dabei die finanziellen Anforderungen sowie das persönliche Anlageziel der Kapitalanleger, FondsSparer und Investoren. Im ersten Schritt erstellt der FondsBerater eine Risikobewertung der FondsDepots. Dazu dient eine individuelle Analyse der Vermögensstruktur der FondsSparer, Investoren und Kapitalanleger. Sind diese Parameter festgelegt, kann der FondsBerater eine qualifizierte Auswahl in den verschiedenen FondsTypen, FondsKategorien und Risikoklassen vornehmen. Kapitalanleger, Investoren und FondsSparer die bei der Kapitalanlage einen FondsBerater in Anspruch nehmen, sollten möglichst darauf achten, dass dieser unabhängig von einer FondsGesellschaft oder einem Kreditinstitut tätig ist. Eine objektive Beratung für die FondsDepots der FondsSparer und Kapitalanleger ist nur auf diesem Wege möglich. Andernfalls besteht die Gefahr, dass der FondsBerater nur an die jeweilige Gesellschaft gebundene Investments anbietet und dabei womöglich das persönliche Profil der FondsDepots der Investoren, FondsSparer und Kapitalanleger aus den Augen verliert.

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

Empfehlung von FondsVerwalter Bennewirtz für den FondsBlog und den FondsBlogger: Sie wollen mehr FondsAuskünfte von Ihrer SJB FondsSkyline? Sie wünschen sich eine direkte Antwort auf Ihre individuelle(n) FondsFrage oder FondsFragen bevor Sie Fonds, Funds oder einen Fund kaufen? Sie wollen als Anleger, Sparer und Investor neben der Frage: – Was ist ein FondsBerater? – vertiefende Informationen, Nachrichten und Analysen auch Auskünfte rund um das Thema Geldanlage und zu Fonds sowie den Spezialthemen finden? Diese finden Sie auf allen auch hier verlinkten SJB Internetseiten. Ob Beratung, Verwaltung oder Rabatte. Kein Problem. Einfach Anfragen. Für Kunden gibt es zukünftig das FondsPortal mit direktem, exklusiven Depotzugang. Bis Sie Kunde sind lieber Blogger, Ihre direkte Frage einfach hier im Blog, oder kurz unter Fragen stellen. Alternativ besuchen Sie uns doch einfach einmal zu einem Webinar, Seminar oder direkt zu einer individuellen Beratung in unserem Büro in Korschenbroich im Rhein-Kreis Neuss. Wir freuen uns immer. Genau auf Sie!

Kategorien: Fragen. Aktuell.
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