SJB-Bennewirtz-Fonds-Investoren-Frage: Welche großen Börsengänge werden 2012 in Deutschland erwartet?

02. Januar 2012 von um 18:00 Uhr
Fragen zu aktuellen FondsThemen? Gerd Bennewirtz antwortet.Die Fragen unserer Kunden haben allesamt mit der Verunsicherung aufgrund der aktuellen Lage an den Märkten zu tun: „Was passiert mit dem Euro?“„Sind Staatsbankrotte zu erwarten?“„Welche Inflation kommt auf uns zu?“„Wie entwickeln sich die Finanzierungszinsen?“„Ist Gold noch attraktiv?“ Solche Fragen hören wir sehr häufig. Hier die Antworten. ...

Zuverlässigkeit zählt bei uns doppelt. Tag für Tag! SJB-Fonds-kaufen-Fonds-FondsAuswahl? Was einen Investor, Sparer und Privatanleger aktuell interessiert! Die FondsFrage heute, die im Zusammenhang mit Fonds steht: Welche großen Börsengänge werden 2012 in Deutschland erwartet? Die deutsche Wirtschaft hat sich 2011 krisenfest gemacht. In den FondsDepots der Kapitalanlage, der Privatanleger, FondsVerwalter und Investoren weisen deutsche Unternehmen gleich mehrere Vorteile auf. Ihr Verschuldungsgrad ist gesunken, die Eigenkapitaldecke ausreichend dick und ihre Produkte sind weltweit gefragt. Damit gehen die Unternehmen für ihre FondsVerwalter, Investoren und Privatanleger in ein Wirtschaftsjahr, das eher trübe Konjunkturaussichten verspricht. Experten prognostizieren in der Financial Times Deutschland (FTD) der deutschen Realwirtschaft 2012 ein Wachstum zwischen +0,4 und +0,5 Prozent. Für Privatanleger, FondsSparer und Investoren ist interessant, inwieweit deutsche Unternehmen dieses Konjunkturumfeld für Börsengänge nutzen werden. Hier gibt es nach der Absage mehrerer Börsengänge 2011 in diesem Jahr sogar eine Art Stau. FondsVerwalter Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer der SJB FondsSkyline OHG 1989, stellt die Unternehmen vor, die nach Meinung der FTD für Börsengänge 2012 in Deutschland in Frage kommen.

Das zurückliegende Jahr 2011 war in Deutschland kein gutes Jahr für Börsengänge. Laut der Deutsche Börse AG sind 2011 gerade zwölf Unternehmen hierzulande in den geregelten Kapitalmarkt für Aktien eingetreten. Zusammen konnten diese Unternehmen durch ihre Börsengänge rund 1,5 Milliarden Euro aus der Kapitalanlage der Privatanleger, FondsVerwalter und Investoren einsammeln.

Zum Vergleich: Der Schweizer Glencore Konzern, der größte Rohstoffhändler der Welt, konnte laut FTD bei seinem Börsengang 2011 rund 10,0 Milliarden US-Dollar der Investoren, FondsVerwalter und Privatanleger gewinnen. Damit rangiert Glencore auf Platz 1 der größten Initial Public Offerings (IPO) aller Börsengänge des vergangenen Jahres weltweit.

In Deutschland reichte es für GSW Immobilien, sein Eigenkapital in Aktien mit rund 675 Millionen US-Dollar der Investoren, Privatanleger und FondsVerwalter zu stärken, um laut FTD auf Platz 1 der größten Börsengänge Deutschlands zu kommen. Auf Platz 2 und 3 folgen der Verbindungstechnikspezialist Norma Group und das Immobilienaktienunternehmen Prime Office. Beide konnten im Rahmen ihrer Börsengänge 481 bzw. 308 Millionen US-Dollar aus der Kapitalanlage der Privatanleger, FondsVerwalter und Investoren generieren, berichtet die FTD.

Die schwache Entwicklung der Börsengänge in Deutschland führen Marktbeobachter laut FTD auf die schwache Börsenentwicklung nach den Einbrüchen im Sommer 2011 sowie die diversen Krisenszenarien eines möglichen Staatsbankrotts in der Eurozone zurück. „Grundsätzlich verträgt die deutsche Volkswirtschaft etwa 40 Börsengänge im Jahr“, gibt Martin Steinbach, IPO Chef von Ernst&Young, gegenüber der FTD an. 2011 waren es hierzulande gerade zwölf Börsengänge von deutschen Unternehmen, an denen Investoren, Privatanleger und FondsVerwalter mit ihrer Kapitalanlage partizipieren konnten. Auch 2012 rechnet Steinbach aus Sicht der Privatanleger, FondsVerwalter und Investoren eher mit einer geringen Anzahl Börsengänge.

Die Verunsicherung der Märkte ist weiterhin groß. „Wir leben von Tickermeldung zu Tickermeldung, das fundamentale Geschäft ist in den Hintergrund gerückt“, sagt zum Beispiel Philip Grosse, Leiter Kapitalmarkt der Credit Suisse in Deutschland in der FTD. Was FondsVerwalter, Investoren und Privatanleger endlich erwarten, ist eine umfassende und nachhaltige Lösung der Euro Schuldenkrise.

Deren negative Auswirkungen seien der wesentliche Grund, warum die Unternehmen in Deutschland und Europa 2012 nur mit einem schwachen konjunkturellen Wachstum rechnen. Kommt es, wie viele Investoren, Privatanleger und FondsVerwalter befürchten, zu einer Rezession, drückt das laut FTD die Umsätze und Gewinne der Unternehmen. Gleichzeitig könnte eine Verschärfung der Schuldenkrise in Europa eine große Belastungsprobe für Banken werden, die dann als Konsortialpartner zur Abwicklung der Börsengänge ausfallen.

Daher ist fraglich, inwieweit das konjunkturelle Umfeld 2012 mit den Gründen in Einklang gebracht werden kann, wie Unternehmen üblicherweise für Börsengänge motivieren. Grundsätzlich sollen Börsengänge Unternehmen neue finanzielle Mittel durch die Herausgabe von Aktien für Privatanleger, Investoren und FondsVerwalter zuführen. Diese Mittel aus der Kapitalanlage der FondsVerwalter, Investoren und Privatanleger sollen einerseits die Finanzierung von Wachstum und andererseits die Stärkung des Eigenkapitals ermöglichen.

Auf diese Weise können Fremdkapitalkosten bei Investitionen gesenkt und die Bonität der Unternehmen durch Börsengänge verbessert werden. So können die Unternehmen eine Optimierung der Wettbewerbsfähigkeit, aber auch eine Steigerung des Bekanntheitsgrads für die Kapitalanlage der Investoren, FondsVerwalter und Privatanleger erreichen.

Worauf die Börsengemeinde in Deutschland 2012 laut FTD wartet, ist ein „Eisbrecher“. Das ist ein Unternehmen, das sich antizyklisch trotz des angespannten politischen und konjunkturellen Umfelds für Börsengänge aufs Parkett wagt. Hier fällt immer wieder der Name Evonik. Im April 2011 hatten die Haupteigner Bund, Länder und die Gewerkschaft IG BCE angekündigt, das Essener Unternehmen binnen 15 Monaten für Investoren, FondsVerwalter und Privatanleger an die Börse zu bringen, schreibt die FTD. Das wäre bis Juli 2012. 2008 war der Börsengang wegen der Finanzkrise bereits einmal verschoben worden. Dabei sind Börsengänge für Evonik im Grundsatz nichts Neues. Schließlich ist Evonik laut FTD im Kern das Nachfolgeunternehmen der vormals für Privatanleger, FondsVerwalter und Investoren börsennotierten Degussa.

„Wenn der Börsengang kommt, müssen die FondsManager die Aktien haben“, sagt ein Chef einer internationalen Investmentbank der FTD. Als dann drittgrößter deutscher Chemieriese an der Börse hinter BASF und Bayer wäre der Titel ein heißer Kandidat für die Portfolios deutscher Aktienfonds für Investoren, Privatanleger und FondsVerwalter. Darunter die FondsKlassiker DWS Investa (ISIN: DE0008474008; WKN: 847400) oder der Fondak A (ISIN: DE0008471012; WKN: 847101) der Allianz Global Investors (AGI).

Zu den Unternehmen, die 2012 ihre im Herbst des vergangenen Jahres aufgeschobenen Börsegänge für die Kapitalanlage der Investoren, FondsVerwalter und Privatanleger nachholen könnten, zählen laut FTD unter anderem das Chemieunternehmen H.C. Stark, eine Ausgründung des Bayer Konzerns, die Siemens Tochter Osram und die Rheinmetall Tochter Kolbenschmidt.

Inwieweit der Reedereikonzern Hapag Lloyd für einen der Börsengänge 2012 in Frage kommt, ist laut FTD noch nicht abzusehen. Auch wenn der Haupteigner TUI seine Beteiligung an dem Unternehmen losschlagen will, ist der Verkauf über die Börse nicht der favorisierte Weg. Zu heterogen seien die Interessen der verbleibenden maßgeblichen Anteilseigner am Unternehmen wie Klaus-Michael Kühne oder die Stadt Hamburg.

Als „ewigen Kandidaten“ für einen der Börsengänge 2012 nennt die FTD den Versicherungskonzern Talanx. Der hatte bereits 1996 für Privatanleger, FondsVerwalter und Investoren einen Börsengang angekündigt. Jetzt scheinen die Pläne konkreter zu werden, da laut FTD bereits Banken als Konsortialpartner für das Unternehmen angesprochen worden sein sollen.

SJB-Fazit von Gerd Bennewirtz: Börsengänge sind für die Kapitalanlage der Privatanleger, FondsVerwalter und Investoren in Investmentfonds in dreifacher Hinsicht interessant. Erstens erlauben FondsStatuten teilweise Investitionen in nicht börsennotierte Unternehmen, sogenannte Pre-IPOs. Das heißt, FondsManager können Unternehmen durch Kapitalanlage bereits im Vorfeld der Börsengänge unterstützen. So können FondsManager zweitens helfen, dass die Unternehmen durch eine gute Kapitalausstattung und wettbewerbsfähige Geschäftsstrategie nach der ersten Euphorie der Privatanleger, Investoren und FondsVerwalter ein fundamental attraktiver Titel an der Börse bleiben. Drittens sind Börsengänge ein willkommener Anlass, im Falle einer Überzeichnung der neuen an Privatanleger, FondsVerwalter und Investoren ausgegebenen Aktien der Unternehmen kurzfristige Kursgewinne für die Kapitalanlage zu realisieren.

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag

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