SJB-Bennewirtz-Fonds-Investoren-Frage: Was ergab der Bankenstresstest?

09. Dezember 2011 von um 18:30 Uhr
Fragen zu aktuellen FondsThemen? Gerd Bennewirtz antwortet.Die Fragen unserer Kunden haben allesamt mit der Verunsicherung aufgrund der aktuellen Lage an den Märkten zu tun: „Was passiert mit dem Euro?“„Sind Staatsbankrotte zu erwarten?“„Welche Inflation kommt auf uns zu?“„Wie entwickeln sich die Finanzierungszinsen?“„Ist Gold noch attraktiv?“ Solche Fragen hören wir sehr häufig. Hier die Antworten. ...

Zuverlässigkeit zählt bei uns doppelt. Tag für Tag! SJB-Fonds-Kaufen-Fonds-FondsAuswahl?: Was einen Investor, Sparer und Anleger aktuell interessiert! Die FondsFrage heute, die im Zusammenhang mit Investmentfonds steht: Was ergab der Bankenstresstest? Investoren, FondsVerwalter und Kapitalanleger kennen das Sprichwort: „Die Letzten werden die Ersten sein.“ Das ist auch beim Bankenstresstest der European Banking Authority (EBA) rausgekommen. Ausgerechnet die für FondVerwalter, Investoren und Kapitalanleger angezählten deutschen Banken wie Hypo Real Estate (HRE), Landesbank Berlin oder HSH Nordbank haben laut Financial Times Deutschland (FTD) den Bankenstresstest der EBA locker bestanden. „Bestanden“ haben den europaweiten Bankenstresstest der EBA die Banken, die bereits per 30. September 2011 eine Kernkapitalquote von 9,0 Prozent ausweisen. In Deutschland sind das nach Meldung der FTD sieben von 13 getesteten Banken. Insgesamt rechnet die EBA nach dem Bankenstresstest damit, dass Europas Banken rund 114,7 Milliarden Euro brauchen, um die per 1. Juli 2012 verbindliche Kernkapitalquote von 9,0 Prozent zu erfüllen. Der Internationale Währungsfonds (IWF) war im September noch von 200 Milliarden Euro ausgegangen. Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer und FondsVerwalter der SJB FondsSkyline OHG 1989 stellt die in der FTD zusammengefassten Ergebnisse vom Bankenstresstest der EBA für Investoren, Kapitalanleger vor.

Der Bankenstresstest der EBA löst bei den Banken Europas tatsächlich Stress aus. Nicht nur jetzt, bei der Veröffentlichung der Ergebnisse der 71 Banken aus 20 europäischen Ländern , sondern auch bei der Durchführung. Kapitalanleger, FondsVerwalter und Investoren konnten in den Medien wie der FTD Kritik an dauernden Datennachforderungen und Änderungen der Erhebungsmethode durch die EBA lesen. Der Bankenstresstest der EBA war und ist ein Reizthema. Dabei gibt es sogar gute Nachrichten für Investoren. Kapitalanleger und FondsVerwalter, wie die FTD schreibt.

So liegt der Gesamtbedarf an Kapital der Investoren, FondsVerwalter und Kapitalanleger, damit die Banken Europas die EU Vorgabe einer Kernkapitalquote von 9,0 Prozent bis Ende Juni 2012 erfüllen, weit unter den vom IWF im September prognostizierten 200 Milliarden Euro. Der Bankenstresstest der EBA ergab an dieser für Kapitalanleger, Investoren und FondsVerwalter wichtigen Stelle nach Angaben der FTD einen Bedarf an Kapital von rund 114,7 Milliarden Euro.

Von diesem Gesamtumfang müssen laut EBA Griechische Banken mit 30 Milliarden Euro den größten Teil vom Kapital ihrer Investoren, FondsVerwalter und Kapitalanleger einsammeln. An zweiter Stelle liegen nach den in der FTD für Kapitalanleger, FondsVerwalter und Investoren veröffentlichten Ergebnissen des Bankenstresstest spanische Banken mit einem Bedarf von 26,2 Milliarden Euro an frischem Kapital. Allein 15,3 Milliarden Euro davon braucht die Banco Santander.

Damit ist die Banco Santander laut FTD mit Abstand das Institut mit dem größten Bedarf an neuem Kapital. Die Kernkapitalquote der spanischen Bank, deren Deutschlandzentrale im dem dem SJB Sitz Korschenbroich benachbarten Mönchengladbach liegt, liegt laut Bankenstresstest der EBA wie die FTD schreibt derzeit bei 6,7 Prozent.

An dritter Stelle der Märkte, die laut Bankenstresstest neues Kapital der FondsVerwalter, Investoren und Kapitalanleger brauchen, liegt Italien. Dessen Banken benötigen rund 15,4 Milliarden Euro. An vierter Stelle kommen laut EBA deutsche Banken mit 13,1 Milliarden Euro, gefolgt von französischen Banken mit 7,3 Milliarden Euro.

Damit hat der Bankenstresstest der EBA mit Blick auf den Bedarf an Kapital der Investoren, FondsVerwalter und Kapitalanleger für deutsche Banken eine deutliche Verschärfung der Situation zutage gefördert. Noch im Oktober war die EBA von einem Kapital Bedarf deutscher Banken von 5,2 Milliarden Euro ausgegangen. Jetzt zeigt die EBA in der FTD mit dem Bankenstresstest für Investoren, Kapitalanleger und FondsVerwalter, dass der Bedarf an Kapital der Banken mehr als 2,5 Mal so groß ist.

Für FondsManager von Aktienfonds mit Schwerpunkt Finanzsektor sind das keine guten Ergebnisse aus dem Bankenstresstest der EBA in einem ohnehin bescheidenen Jahr. So hat zum Beispiel der BGF World Financials A2 EUR (ISIN: LU0171304719; WKN: A0BL2N) im laufenden Jahr auf Eurobasis per 8. Dezember 2012 -20,21 Prozent an Wert für Kapitalanleger, Investoren und FondsVerwalter verloren. Beim DWS Financials Typ O (ISIN: DE0009769919; WKN: 976991) sind es -20,61 Prozent, beim JPM Global Financials A (acc)-EUR (ISIN: LU0157186924; WKN: 157161) -20,06 Prozent. Auch für aktive FondsManager ist es schwer, für das Kapital ihrer Investoren, Kapitalanleger und FondsVerwalter in einer Branche Wachstum und Substanz zu finden, die durch eine ausgiebige Schulden- und Kreditpolitik geprägt ist. Vor allem müssen sie mit Blick auf Erhalt und Mehrung vom Kapital ihrer Investoren, FondsVerwalter und Kapitalanleger differenzierter vorgehen, als die EBA mit dem Bankenstresstest.

So ist für FondsManager von Aktienfonds mit Schwerpunkt Banken zum Beispiel die Wettbewerbsposition eines Kreditinstituts innerhalb seines Markts wichtig. Dabei könnten FondsVerwalter, Investoren und Kapitalanleger zum Beispiel in der FTD feststellen, dass Griechenlands Banken trotz des von EBA mit 30 Milliarden Euro ermittelten größten Bedarfs an Kapital in Europa innerhalb Griechenlands gerade einen Schuldenanteil von 22 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) haben. Wie gesagt: Die Letzten werden die Ersten sein. Und die Geschichte der FTD geht für FondsVerwalter, Investoren und Kapitalanleger noch weiter!

Beispiel Großbritannien: Hier sind die Banken mit einem Anteil von 547 Prozent des BIP verschuldet. Durch den Bankenstresstest der EBA sind die vier Banken Royal Bank of Scotland, HSBC, Barclays und Lloyds ohne Schwierigkeiten gekommen. Ihre Kernkapitalquoten rangieren für Kapitalanleger, FondsVerwalter und Investoren um die 10,0 Prozent. Das Thema britische Banken hat die FTD aus ihrer Berichterstattung ganz ausgeklammert, obwohl sie, wie der aktuelle EU Gipfel zeigt, der entscheidende Hemmschuh für die Alleingänge von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Präsident Nicolas Sarkozy sein können.

Beispiel Deutschland: Immerhin sieben der 13 deutschen Banken, die die EBA dem Bankenstresstest unterzogen hat, haben laut FTD bereits heute eine Kernkapitalquote von 9,0 Prozent und mehr. Über eine Kernkapitalquote, die mit 18,6 Prozent bei mehr als dem Doppelten von der liegt, die die EU fordert, verfügt für viele Investoren, FondsVerwalter und Kapitalanleger überraschend die verstaatliche HRE. Die ebenfalls in Medien wie der FTD negativ besetzte Landesbank Berlin hat laut EBA eine Kernkapitalquote von 13,6 Prozent.

Weiter zum Kreis der deutschen Banken, die den Bankenstresstest der EBA für Investoren, FondsVerwalter und Kapitalanleger bestanden haben, zählen WGZ Bank, Bayern LB, Dekabank, HSH Nordbank und LBBW. Nur knapp dahinter im Bankenstresstest liegen laut FTD die DZ Bank und West LB. Der Kapitalbedarf des öffentlich-rechtlichen ehemaligen Spitzeninstituts aus Nordrhein-Westfalen liegt bei gerade 220 Millionen Euro, um eine Kernkapitalquote von 9,0 Prozent zu erreichen. Das Kreditinstitut mit dem größten Bedarf an Kapital der Investoren, FondsVerwalter und Kapitalanleger ist die Commerzbank, die bis Ende Juni 2012 rund 5,3 Milliarden Euro auftreiben muss. Deutschland Branchenprimus unter den Banken, die Deutsche Bank, braucht laut dem Bankenstresstest der EBA immerhin 3,2 Milliarden Euro der Investoren, FondsVerwalter und Kapitalanleger, schreibt die FTD.

SJB-Fazit von Gerd Bennewirtz: In gewisser Hinsicht hat der Bankenstresstest der EBA die Bankenlandschaft für Kapitalanleger, Investoren und FondsVerwalter in Europa auf den Kopf gestellt. Die Schlechten dürfen ins Töpfchen und die Guten ins Kröpfchen. „Gut“ sind in diesem Fall Banken, die ihr Wachstum weder ausschließlich auf fortwährendem Ausbau immer neuer Kreditlinien und Kreditrisikotransfers aufbauen, noch die Schuldenpolitik der Staaten unterstützen. Wenn Banken, wie sie sich für Kapitalanleger, Investoren und FondsVerwalter gern präsentieren, wirklich in „gesamtwirtschaftlicher Verantwortung“ stehen, hätten sie mehr auf den Aufbau realwirtschaftlicher Substanz achten sollen, als auf die Produktion von Kreditblasen. Ein Bankenstresstest der EBA, der sich stur auf die Erfüllung einer Kernkapitalquote von 9,0 Prozent reduziert, ohne auf das gesamtwirtschaftliche Umfeld zu achten, ist für Kapitalanleger, FondsVerwalter und Investoren nicht viel wert. Dass die HRE ihre Kernkapitalquote von 18,6 Prozent dadurch erreicht, dass die risikoreichen Assets an eine Bad Bank ausgelagert sind, bleibt im Bankenstresstest der EBA ebenso unberücksichtigt wie die Tatsache, dass britische Banken trotz ausreichend Kernkapital die britische Wirtschaft um mehr als das Fünffache ihrer Leistungsfähigkeit mit Krediten vollgepumpt haben. Dieses Urteil müssen sich Investoren, Kapitalanleger und FondsVerwalter selbstständig bilden.

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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Kategorien: Fragen. Aktuell.
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