SJB-Bennewirtz-Fonds-Anleger-Markt-Frage: Wie viele Milliarden Euro müssen Europas Banken wegen Griechenland abschreiben?

28. Oktober 2011 von um 21:16 Uhr
Facettenreiche Märkte - kommentiert von Gerd Bennewirtz.Am ersten Tag schuf Gott die Sonne. Der Teufel den Sonnenbrand. Am zweiten Tag schuf Gott das Geschlecht. Der Teufel die Ehe. Am dritten Tag schuf Gott einen Öko­nomen. Das war eine Herausforderung. Der Teufel dachte lange nach und schuf... noch einen Ökonomen. Lesen Sie hier, wie der aktuelle Stand ist. ...

Die SJB Handelstrategie für Fonds ist die Antizyklik! SJB-Fonds-Kaufen-Banken-Griechenland: Was einen Investor, Sparer und Anleger aktuell interessiert! Die Marktfrage heute, die im Zusammenhang mit Investmentfonds steht: Wie viele Milliarden Euro müssen Europas Banken wegen Griechenland abschreiben? Eines der Ergebnisse vom Euro Schuldengipfel ist der Schuldenschnitt für Griechenland, der auch die Geldanlage vieler Investoren, Kapitalanleger und FondsSparer betrifft. Die Einigung der Staats- und Regierungschefs der 17 Staaten der Eurozone mit Vertretern von Banken und Kreditwirtschaft sieht vor, dass private Kapitalanleger, FondsSparer und Investoren auf rund 50,0 Prozent ihrer Forderungen gegen Griechenland verzichten sollen. Das soll der Beitrag von Banken und FondsIndustrie sein, damit Griechenland bis 2012 „nur“ unter einer Schuldenlast von 120 und nicht 160 Prozent der Bruttoinlandsprodukts (BIP) ächzt. Für Giorgos Papandreou, Ministerpräsident von Griechenland war diese Nachricht ein Grund zur Freude, Umarmungen mit seinen Amtskollegen aus der Eurozone eingeschlossen. Ganz so erfreut werden Banken, FondsIndustrie, FondsSparer, Investoren und Kapitalanleger die Nachricht vom Schuldenschnitt für Griechenland von 50,0 Prozent mit Blick auf die Folgen für die Werthaltigkeit ihrer Geldanlage nicht aufgenommen haben. Zusätzlich zum Schuldenschnitt für Griechenland verlangen die politisch Verantwortlichen von den Banken Europas ihr Kernkapital, also das haftende Eigenkapital, bis Juni 2012 im Interesse ihrer FondsSparer, Kapitalanleger und Investoren auf 9,0 der Bilanzsumme zu erhöhen. Bisher war laut den für Investoren, FondsSparer und Kapitalanleger als Basel III bekannten Banken Vorgaben des Basler Bankenausschusses eine Kernkapitalquote von 4,5 Prozent bis 2015 vorgesehen. Jetzt soll alles viel schneller gehen, weil die Not der Banken groß ist. Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet damit, dass Europas Banken wegen der Abschreibungen auf Griechenland und den neuen Kernkapitalregeln einen Kapitalbedarf von rund 106 Milliarden Euro haben werden. Die Last der Rekapitalisierung ist regional in Europa für Investoren, Kapitalanleger und FondsSparer der Banken unterschiedlich verteilt. Der Kapitalbedarf stehe in Korrelation zum Risiko, das Europas Banken durch das Volumen ihres Engagements in Griechenland eingegangen sind. FondsVerwalter Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer der SJB FondsSkyline OHG 1989 aus Korschenbroich, hat für Kapitalanleger, FondsSparer und Investoren die Volumina der risikobehafteten Assets der Geldanlage der Banken in Griechenland gesichtet.

Die Schulden von Griechenland bei öffentlichen Stellen und privaten Banken summieren sich laut IWF per Ende 2. Quartal 2011 auf rund 350 Milliarden Euro. Das sind knapp 160 Prozent des BIP, dessen Volumen durch die starke Rezession in Griechenland für die Geldanlage vieler FondsSparer, Kapitalanleger und Investoren deutlich eingebrochen ist. Nach Angaben von Eurostat ist die Wirtschaft von Griechenland seit Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise im 2. Quartal 2007 rund -13,0 Prozent geschrumpft.

Diese Entwicklung hat den Schuldendruck von Banken, FondsIndustrie, FondsSparer, Kapitalanleger und Investoren auf Griechenland wegen der negativen Folge für die Geldanlage erhöht. Vor allem die Rekapitalisierung der Staatsschulden von Griechenland durch Institutionen, Banken und FondsIndustrie steht auf dem Spiel. Das Investitionsvolumen der Geldanlage der Kapitalanleger, FondsSparer und Investoren in Griechenland ist im gleichen Zeitraum um das Dreifache, genauer -35,8 Prozent zurückgegangen.

Die Geldanlage von Europas Staaten, Banken, FondsIndustrie sowie privaten Investoren, FondsSparer und Kapitalanleger sind im unterschiedlichen Ausmaß von der Talfahrt von Griechenland betroffen. Damit fallen auch Abschreibungen und Kapitalbedarf der Banken und anderer privater Gläubiger wegen des jetzt auf dem Euro Schuldengipfel beschlossenen Schuldenschnitts für Griechenland von 50,0 Prozent unterschiedlich aus. Die Forderungen der öffentlichen Gläubiger gegen Griechenland summieren sich auf rund 126 Milliarden Euro. 62 Milliarden Euro an Staatsanleihen aus Griechenland liegen bei der Europäischen Zentralbank (EZB) und anderen Notenbanken der Eurozone. Öffentliche Fonds der FondsIndustrie aus Griechenland haben einen Forderungsbestand von 30 Milliarden Euro. Öffentliche Fonds aus dem Rest der Welt wie der IWF 25 Milliarden Euro. 9 Milliarden Euro gehören zur Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung (FMS), der Bad Bank Deutschlands für die Hypo Real Estate (HRE). Private Kapitalanleger, Investoren und FondsSparer und Fonds der FondsIndustrie halten zusammen rund 68,0 Milliarden Euro an Forderungen gegen Griechenland. Den Rest der Gesamtschuldenlast von Griechenland werden FondsSparer, Investoren und Kapitalanleger bei privaten Banken finden.

Die öffentliche Hand muss wegen des Schuldenschnitts für Griechenland mit Abschreibungen von 50,0 Prozent auf insgesamt 150 Milliarden Euro, private Gläubiger der Banken und FondsIndustrie mit Abschreibungen auf die Summe von 200 Milliarden Euro zurechtkommen. Die berechtige Geldanlage Frage vieler Investoren, FondsSparer und Kapitalanleger an Banken und öffentliche Hand ist: Wer soll hier wen stützen?

Die Staats- und Regierungschefs der Eurozone haben auf dem Euro Schuldengipfel mit Blick auf die Interessen der Banken, FondsIndustrie, FondsSparer, Investoren und Kapitalanleger zwar keine Transferunion beschlossen, wohl aber Solidarität bewiesen. Keine der Banken Europas soll fallen. Die Last der kommenden Abschreibungen auf die Staatsanleihen und Kredite aus Griechenland ist zwischen Europas Banken ungleich verteilt. Größter privater Gläubiger von Griechenland ist die National Bank of Greece. Die FondsSparer, Investoren und Kapitalanleger der größten Bank aus Griechenland halten für ihre Geldanlage Forderungen von rund 12,9 Milliarden Euro, von denen jetzt die Hälfte unanbringlich wird. Zusammen haben die griechischen Banken und ihre FondsIndustrie für die Geldanlage der Kapitalanleger, Investoren und FondsSparer 52,5 Milliarden Euro an Forderungen gegen den Staat Griechenland.

Die fünf größten Gläubiger unter Banken und Versicherungen außerhalb von Griechenland sind die französische BNP Paribas mit 5,0 Milliarden Euro, die OTP Bank aus Ungarn mit 4,3 Milliarden Euro, die frisch verstaatliche belgische Bank Dexia mit 3,5 Milliarden Euro, die deutsche Commerzbank mit 3,1 Milliarden Euro und schließlich der italienische Versicherer Generali mit 3,0 Milliarden Euro. Frankreich ist nach Griechenland der Banken Markt mit dem größten Bestand an griechischen Staatsanleihen. Die spanische Effibank und ihre Investoren, FondsSparer und Kapitalanleger haben mit 37,0 Millionen Euro den kleinsten Forderungsbestand unter Europas Banken. Die Summe an Staatsanleihen und Krediten aus Griechenland bei französischen Banken, Versicherern und ihren Investoren beläuft sich vor dem Schuldenschnitt auf 15,6 Milliarden Euro. Das Engagement deutscher Banken und ihrer Kapitalanleger, FondsSparer und Investoren summiert sich auf 9,5 Milliarden Euro. Deshalb geht die Europäische Bankenaufsicht (EBA) auch davon aus, das der Kapitalbedarf deutscher Banken und Versicherer im Interesse ihrer Kapitalanleger, FondsSparer und Investoren bei gerade 5,2 Milliarden Euro liegen wird. Das ist knapp 5,0 Prozent des gesamten Kapitalbedarfs der europäischen Banken wegen des Schuldenschnitts von Griechenland, den der IWF auf rund 106 Milliarden Euro taxiert.

SJB-Fazit von Gerd Bennewirtz: Milliarden, Milliarden, Milliarden. Private Investoren, Kapitalanleger und FondsSparer müssen wegen der Brüsseler Beschlüsse zum Schuldenschnitt von 50,0 Prozent für ihre Forderungen gegen Griechenland mit deutlichen Abschlägen zurechtkommen. Es ist die Aufgabe der Banken und der FondsIndustrie, die Wertverluste für die Geldanlage der Investoren, FondsSparer und Kapitalanleger im Rahmen zu halten. Der Schuldenschnitt von Griechenland war notwendig, um für FondsSparer und Kapitalanleger aus einem wertvernichtenden Teufelskreis aus steigenden Staatsschulden und sinkender Wirtschaftskraft herauszukommen, die eine kleine Volkswirtschaft wie Griechenland praktisch zerquetscht. Kapitalanleger, FondsSparer und Investoren müssen sich mit Blick auf die Zukunft ihrer Geldanlage fragen, mit welchen Wertmaßstäben Banken und FondsIndustrie ihre Vermögensverwaltung auf Basis von Staatsanleihen betreiben. Griechische Staatanleihen waren auch vor der Krise immer ein Risikoposten im Depot, der keine Sicherheit, sondern Rendite bringen sollte. Mit dem Schuldenschnitt von 50,0 Prozent nähern sich griechische Staatsanleihen ihrem realen Wert an, der praktisch weit darunter liegt. FondsSparer, Investoren und Kapitalanleger die nach dem Milliarden Schock wirklich an einem Wiederaufbau der Wirtschaft von Griechenland interessiert sind, sollten nicht ihre Banken fragen, sondern einen unabhängigen Vermögensverwalter.

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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Kategorien: Markt. Facettenreich.
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