SJB-Bennewirtz-Fonds-Anleger-Frage: Warum halten Weltbank und Deutsche Bank die Schuldenkrise für überstanden?

13. Oktober 2011 von um 19:00 Uhr
Fragen zu aktuellen FondsThemen? Gerd Bennewirtz antwortet.Die Fragen unserer Kunden haben allesamt mit der Verunsicherung aufgrund der aktuellen Lage an den Märkten zu tun: „Was passiert mit dem Euro?“„Sind Staatsbankrotte zu erwarten?“„Welche Inflation kommt auf uns zu?“„Wie entwickeln sich die Finanzierungszinsen?“„Ist Gold noch attraktiv?“ Solche Fragen hören wir sehr häufig. Hier die Antworten. ...

Zuverlässigkeit zählt bei uns doppelt. Tag für Tag! SJB-Fonds-Kaufen-Schuldenkrise-Weltbank: Was einen Investor, Sparer und Anleger aktuell interessiert! Die FondsFrage heute, die im Zusammenhang mit Investmentfonds steht: Warum halten Weltbank und Deutsche Bank die Schuldenkrise für überstanden? Optimismus und Pragmatismus sind für Investoren, FondsSparer und Kapitalanleger zwei Merkmale der amerikanischen Mentalität in der FondsIndustrie. Auch bei führenden Positionen in internationalen Institutionen und Unternehmen blitzt dieser Wesenszug immer wieder auf. Jetzt sind Robert Zoellick, Präsident der Weltbank und Kevin Parker, Chef der Vermögensverwaltung der Deutschen Bank dran. Zoellick sieht keine Rezession auf Weltwirtschaft, FondsIndustrie, Kapitalanleger, FondsSparer und Investoren zurollen. Parker hält die Schuldenkrise in Europa in spätestens einem Jahr überwunden. FondsSparer, Kapitalanleger und Investoren fragen sich: Worher nehmen die beiden ihren Optimismus? Zoellick und Parker schauen auf die Schwellenmärkte. Die soliden Finanzen und das wirtschaftliche Aufholpotenzial der Schwellenmärkte seien für die weltweite Konjunktur so ausschlaggebend, dass die Lösung der Schuldenkrise in den USA und Europa für Investoren, FondsSparer und Kapitalanleger nicht der entscheidende Faktor ist, ob sich die globale wirtschaftliche Entwicklung der Industrie- und Schwellenmärkte abkühlt. FondsVerwalter Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer der SJB FondsSkyline OHG 1989 aus Korschenbroich stellt fest, dass die Uhren in Europa anders ticken. Viele Investoren, FondsSparer, Privatanleger und Vertreter der FondsIndustrie sehen die Zeit für die Industrienationen zugunsten der Schwellenmärkte ablaufen. Der Optimismus der US-Amerikaner wirkt auf Kapitalanleger, FondsSparer und Investoren erstaunlich.

Kevin Parker ist in der FondsIndustrie Herr über 535 Milliarden Euro. So viele Assets der Kapitalanleger, Investoren und FondsSparer kumuliert die Vermögensverwaltung der Deutschen Bank, einschließlich die der FondsTochter DWS in der Schuldenkrise. In einem aktuellen Interview mit der Zeitschrift „Börse online“ vertritt Parker aus Sicht vieler FondsSparer, Investoren und Kapitalanleger eine bemerkenswert optimistische Ansicht der FondsIndustrie zur Schuldenkrise: „Die Schuldenkrise wird meiner Meinung nach in weniger als einem Jahr gelöst sein“, so der 52-jährige Parker. Zwei Gründe nennt der Chef-Vermögensverwalter der größten deutschen Bank für seine optimistische Meinung zur Schuldenkrise. „Noch nie haben so viele Staaten gemeinsam an einem Strang gezogen wie heute.“ Darüber hinaus sei der für Investoren, FondsSparer und Kapitalanleger größte Wachstumsschub in der Geschichte zwischen 1950 und 1990 von gerade zehn Prozent der Menschen in den Industriestaaten geschaffen worden. Jetzt würden rund sieben Milliarden Menschen nach Wohlstand der Schwellenmärkte streben. „Wer jetzt auf Rezession und Untergang setzt, wettet gegen sieben Milliarden, gegen die globale Weltwirtschaft“. So hört es sich also an, wenn sich die Deutsche Bank in der Schuldenkrise den Slogan „We are 99 percent“ der Aktivisten von „Occupy Wall Street“ zueigen macht.

Ganz nebenbei können Kapitalanleger, FondsSparer und Investoren in der Schuldenkrise feststellen, dass der optimistische Parker mit seinem positivistischen Weltbild der Auffassung seines Chefs, Deutsche Bank Vorstand Josef Ackermann widerspricht. Der sieht Investoren, Kapitalanleger und FondsSparer wegen der Schuldenkrise in den USA und Europa bereit durch ein dreijähriges Tal der Rezession schreiten, ganz wie nach der Lehman Pleite im September 2008. Eines teilen Ackermann und Parker dann doch: Den Wunsch den Karren der Schuldenkrise und Bankenkrise für Kapitalanleger, FondsSparer aktiv allein aus dem Dreck zu ziehen. Ohne „Rekapitalisierung“ durch Steuergelder, dafür aber mit Hilfe der Investoren, Kapitalanleger und FondsIndustrie der Schwellenmärkte. Passivität und Teilverstaatlichung in der Schuldenkrise können sich die beiden Leistungsträger aus Leidenschaft nicht vorstellen. In jeder Hinsicht, auch in der Vermögensverwaltung. Für Investoren, FondsSparer und Kapitalanleger: „Manch einer glaubt, dass die ETF Branche zur Vermögensverwaltung gehört. Aber das ist nicht so“, gibt Parker mit kritischem Blick auf Indexfonds zu Protokoll. „Letztlich ist das Kopieren eines Index ein mathematisches Problem, mehr nicht. 

Eine neue Aktivität der Investoren, Kapitalanleger und FondsSparer der Schwellenmärkte in der Schuldenkrise meint auch Robert Zoellick zu erkennen. Und die richtet sich nach Beobachtung des Präsidenten der Weltbank von Seiten der Schwellenmärkte gegen die Industriemärkte. „Sie werden es noch erleben, dass die Schwellenmärkte in den nächsten Monaten den Internationalen Währungsfonds (IWF) zunehmend unter Druck setzen werden, mit Europa in der Art umzugehen, wie dieser mit ihnen umgegangen ist.“ FondsSparer, Investoren und Kapitalanleger inder Schuldenkrise sind gespannt.

Zoellick weiß wovon er spricht. Entwicklungspolitik für Schwellenmärkte ist seit den 70er Jahren das Kerngeschäft der Weltbank. 1945 als „International Bank for Reconstruction and Development“ gegründet, gehörte die Weltbank zum Institutionengeflecht des Systems von Bretton Woods. Nach dem Zweiten Weltkrieg sollte das System des goldgebundenen US-Dollars für internationale Währungsstabilität sorgen und eine entscheidende Stütze für den wirtschaftlichen Wiederaufbau Europas nach dem Weltkrieg. Die Weltbank sollte in diesem Zusammenhang Wiederaufbauhilfe in Form von Darlehen leisten. Nach dem Ende des Bretton Woods Systems 1971 wechselte der Fokus der Weltbank vom Wiederaufbau in Europa zur Entwicklungspolitik für Schwellenmärkte.

Der seit 1. Juli 2007 amtierende Präsident der Weltbank Robert Zoellick ist überzeugt, dass sein Haus in der Schuldenkrise einen guten Job gemacht hat. Deshalb könnten die Schwellenmärkte die aktuelle Schuldenkrise und Angst vor Rezession in Europa und den USA entspannter betrachten. „Die Erholung der Schwellenmärkte war bis in den Spätsommer hinein auf einem guten Weg“, sagte Zoellick in einem Interview mit der Zeitschrift „Wirtschaftswoche“ zur Schuldenkrise. „Mit dem Problemen im Euroraum und in den USA beobachte ich eine gewisse Schadenfreude der Schwellenmärkte, dass sich zur Abwechselung mal die entwickelten Länder darum kümmern müssen, ihr Haus in Ordnung zu bringen“. Zoellick gesteht natürlich zu, dass die Schuldenkrise und der Absturz der Aktienmärkte auch für Schwellenmärkte gravierende Auswirkungen habe. Investoren, Kapitalanleger und FondsSparer zögen wegen der Schuldenkrise ihr Geld zurück. Der Aufwertungsdruck auf Währungen der Schwellenmärkte steigt und das Wachstumsklima wird schwer beeinträchtigt. Dennoch bleibt Zoellick aus Sicht der FondsSparer, Kapitalanleger und Investoren optimistisch. „Ich glaube nicht an einen erneuten Absturz“. Ist glauben auch wissen? FondsIndustrie, Investoren, FondsSparer und Kapitalanleger sind skeptisch.

Den Ball spielt Zoellick, wie es viele Meinungsmacher aus Washington in der Schuldenkrise tun, zurück über die Schwellenmärkte nach Europa. „Was Europa fehlt, ist ein umfassender Ansatz, der für beide Probleme – Schuldenkrise und Bankenkrise – eine gemeinsame Lösung bietet. Bei der Frage, wie diese Lösung aussehen könnten, verweist der Weltbank Chef auf China: „Chinesen beantworten diese Frage so: Wir wollen nicht Wohlfahrt verteilen, sondern Wohlstand erarbeiten.“ Investoren, Kapitalanleger und FondsSparer wissen es: Die „Milliarden“ an Arbeitskräften, Kapital und Rohstoffen besitzt China schon. Jetzt kommt der technische Fortschritt dazu.

SJB-Fazit von Gerd BennewirtzKevin Parker und Robert Zoellick setzen alle Hoffnung der Investoren, Kapitalanleger und FondsSparer zur Lösung der Schuldenkrise auf die Schwellenmärkte. Auch deutsche FondsIndustrie, Kapitalanleger, FondsSparer und Investoren haben das Potenzial der Schwellenmärkte noch nicht vollständig erkannt und geschlossen. Investitionen in Investmentfonds mit Schwerpunkt Schwellenmärkte stehen viele Kapitalanleger, Investoren und FondsSparer derzeit zurückhaltend gegenüber. Die Rolle als Retter vor der Rezession, die Parker von der Deutschen Bank und Zoellick von der Weltbank für Schwellenmärkte parat haben ist politisch und strukturell noch nicht gefestigt. Wenn überhaupt, dann gelingt es Ländern wie China, Brasilien, Russland oder Indien aus der Marktbewegung heraus die Weltkonjunktur für FondsIndustrie, Investoren, Kapitalanleger und FondsSparer zu beleben. Bisher waren die Rolle von Anbieter und Nachfrager in der Weltwirtschaft gemäß des Ricardo-Modells vom komparativen Wettbewerbvorteil klar für Industrieländer und Schwellenmärkte. Jetzt wissen Schwellenmärkte nicht mehr, ob sie sich auf ihre Investoren, FondsSparer und Kapitalanleger aus den Industriemärkten verlassen können. Weder liefern sie das notwendige Angebot an Anlagegütern, Know-how oder Kapital, noch rechtfertigen die Opportunitätskosten den Kapitaleinsatz der Schwellenmärkte in der „alten Welt.“ Wer meint, diese Situation sei innerhalb eines Jahres geregelt, ist mehr als ein Berufsoptimist in der FondsIndustrie. Eine unabhängige schuldenfreie Stimme, kann hier für Investoren, FondsSparer und Kapitalanleger mehr Informationen über Schwellenmärkte liefern.

 

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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Kategorien: Fragen. Aktuell.
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