SJB-Bennewirtz-Fonds-Anleger-Frage-Rede-Fed-Chef-Ben-Bernanke: Was können Anleger von der heutigen Rede erwarten?

26. August 2011 von um 14:37 Uhr
Fragen zu aktuellen FondsThemen? Gerd Bennewirtz antwortet.Die Fragen unserer Kunden haben allesamt mit der Verunsicherung aufgrund der aktuellen Lage an den Märkten zu tun: „Was passiert mit dem Euro?“„Sind Staatsbankrotte zu erwarten?“„Welche Inflation kommt auf uns zu?“„Wie entwickeln sich die Finanzierungszinsen?“„Ist Gold noch attraktiv?“ Solche Fragen hören wir sehr häufig. Hier die Antworten. ...

Zuverlässigkeit zählt bei uns doppelt. Tag für Tag! SJB-Fonds-Kaufen-Fed-Ben-Bernanke: Was können Anleger von der heutigen Rede von Fed-Chef Ben Bernanke erwarten? Zuverlässigkeit zählt bei uns. Tag für Tag! Was Investoren, Sparer und Anleger aktuell interessiert! Die FondsFrage zu Investmentfonds heute: Was können Anleger von der heutigen Rede von Fed-Chef Ben Bernanke erwarten? Antworten von SJB FondsSkyline, FondsVerwalter Bennewirtz aus Korschenbroich. Alle Augen der Finanzwelt sind heute auf Jackson Hole im US-Bundesstaat Wyoming gerichtet. Verkündet US-Notenbankchef Ben Bernanke auf dem Zentralbankertreffen ein weiteres Aufkaufprogramm von Staatsanleihen, das dritte Quantitative Easing (QE3)? Welche anderen Optionen hat die Fed, um der schwächelnden US-Wirtschaft auf die Beine zu helfen? Und was bedeuten mögliche Fed-Entscheidungen für FondsAnleger?

QE or not QE – das ist heute Nachmittag die Frage. Bei seiner Eröffnungsrede zum 30. Symposium führender Notenbanker und Ökonomen in Jackson Hole im US-Bundesstaat Wyoming wird von US-Zentralbankchef Ben Bernanke ein wichtiges Signal für die weltweiten Aktien- und Anleihenmärkte und für die US-Konjunktur erwartet. Rückblick: Auf dem Treffen vor einem Jahr kündigte Bernanke an, dass die Federal Reserve (Fed) zum zweiten Mal mit einem massiven Anleihenkaufprogramm, genannt Quantitative Easing (QE), die US-Wirtschaft vor dem Absturz bewahren wolle. Im November startete QE2, bis Juni diesen Jahres kaufte die Fed US-Staatsanleihen für rund 600 Milliarden US-Dollar. Unterm Strich hält die Fed damit durch QE1 und QE2 Wertpapiere für 2,65 Billionen US-Dollar in ihren Büchern. Wiederholt sich heute die Geschichte?

Das wünschen sich viele Investoren – in der Hoffnung, dass mehr frisches Geld der noch immer schwächelnden US-Konjunktur endlich auf die Beine helfen könnte. „Alle Hoffnungen auf diese eine Rede zu setzen, dürfte gefährlich sein“, warnt Rob Carnell von der ING Bank vor übertriebenen Erwartungen. Schließlich ist der Kurs der Fed auch in den eigenen Reihen sehr umstritten. „Eine nochmalige Erhöhung des Einsatzes könnte die Fed vor eine Zerreißprobe stellen“, fürchtet Bernd Weidensteiner, US-Geldpolitikexperte der Commerzbank. Als der Offenmarktausschuss FOMC vor zweieinhalb Wochen erklärte, den Leitzins bis mindestens Jahresmitte 2013 nahe null Prozent halten zu wollen, stimmten im Vorfeld drei Mitglieder dagegen – so viel internen Gegenwind hatte ein Fed-Chef seit über 20 Jahren nicht mehr. Was kann Bernanke also tun?

„Wenn die Fed die Konjunktur noch weiter stimulieren will, dann könnte sie zum Beispiel versuchen, die Laufzeiten der von ihr gehaltenen Anleihen zu verlängern“, erklärt Carl Riccadonna von der Deutschen Bank. Indem sie auslaufende Anleihen durch Papiere mit längeren Laufzeiten ersetzt, würde die Notenbank das gesamtwirtschaftliche Zinsniveau noch weiter reduzieren und vor allem die langfristigen Zinsen drücken. Eine Option, die auch Gegner weiterer Ankäufe akzeptieren könnten, glaubt zum Beispiel Zach Pandl, Volkswirt bei Goldman Sachs. Die Anleihemärkte preisen diese Strategie scheinbar schon ein: Die Renditen auf Staatsanleihen mit 30 Jahren Laufzeit sanken zuletzt stärker als die für kürzere Laufzeiten. Würde Bernanke in seiner Rede diese Maßnahme ansprechen, dürfte dies seiner Ansicht nach ähnliche Auswirkungen auf die Anleihenmärkte haben wie QE2 vor einem Jahr. Problematisch an dieser Strategie finden Experten vor allem, dass sie den Ausstieg der Fed aus der lockeren Geldpolitik erschwert. Würden die Währungshüter nicht auf das Auslaufen der Papiere warten wollen, bliebe ihnen irgendwann angesichts der extrem langen Laufzeiten nur der Verkauf.

Ähnlich wie beim letzten Treffen in Jackson Hole befürchten Ökonomen in den USA auch heute eine Rezession. Damals war die Inflationsrate so niedrig, dass die Fed durch das Quantitative Easing einer Deflation vorbeugen wollte. Heute liegt die Inflationsrate seit drei Monaten bei 3,6 Prozent – ein Argument gegen das erneute Anwerfen der Notenpresse. Ein weiterer Pfeil in Bernankes Köcher wäre die Senkung des Mindestreserve-Zinssatzes für Banken. Wird es unattraktiver, Geld bei der Zentralbank zu parken, könnte das die Kreditvergabe ankurbeln. Wie wirksam all diese Optionen tatsächlich sind, ist unter Experten umstritten. „Die Fed hat nur noch eine wirkliche Waffe: Den Ankauf von Staatsanleihen“, ist Harm Bandholz, Chefvolkswirt Amerika von Unicredit, überzeugt. „Deshalb wird sie diese Panzerfaust jetzt noch nicht zücken.“ Aber wenn nicht heute, dann vielleicht auf der nächsten Sitzung des FOMC am 20. September?

Kommt QE3 also oder nicht? Dr. Michael Hasenstab, 37-jähriger Senior Vice President und Rentenfonds-Chef von Franklin Templeton, der unter anderem die FondsFlagschiffe Templeton Global Bond (ISIN: LU0029871042, WKN: 971663) und Templeton Global Total Return (ISIN: LU0170475585, WKN: 812926) managt, antwortet kurz und knapp: „Ich weiß es nicht“. Gut, wenn auch ein ausgewiesener Experte zu der marktbeherrschenden Unsicherheit steht, anstatt um den heißen Brei herumzureden. Aber was bedeutet die ungewisse Perspektive für FondsInvestoren? Ob er von US-Anleihen abrate, wurde Hasenstab vor kurzem gefragt. Seine Antwort: Sicherlich seien US-Treasuries derzeit keine attraktive Anlage. Angesichts des von der Fed verursachten niedrigen Zinsumfeldes würden damit keine Werte geschaffen. „Aber“, so der FondsManager, „es gibt auch Alternativen im öffentlichen Sektor, zum Beispiel die Anleihen anderer Körperschaften in den USA – oder eben Anleihen anderer Länder.“ Hasenstab weiter: „Im Bondbereich geschieht jetzt das, was vor zwanzig Jahren im Aktienbereich begonnen hat. Die Erkenntnis lautete, Aktie ist eben nicht Aktie, das muss ausdifferenziert werden. Da hatte der deutsche Kunde vor allem Bundesanleihen. Jetzt reicht das nicht mehr, auch im Anleihenbereich muss gestreut werden.“ Das raten unabhängige Vermögensverwalter wie die SJB FondsSkyline schon lange, schließlich ist es eine der wichtigsten Erfolgsgrundlagen aller Investmentfonds: Die breite Streuung über Länder, Branchen, Währungen und Anlagearten. Damit uns Ben Bernanke nicht das Wochenende verderben kann – egal, was er heute in Jackson Hole verkündet.

SJB Fazit von Gerd Bennewirtz: Mit großer Spannung erwarten Finanzmarktakteure, FondsManager und Anleger die heutige Rede von Ben Bernanke, Chef der Federal Reserve Bank (Fed), auf dem Zentralbanker-Treffen in Jackson Hole. Im letzten Jahr nahm er das Symposium zum Anlass, das zweite Staatsanleihen-Ankaufprogramm der Fed (QE2) zu verkünden. Ob nun zur weiteren Ankurbelung der US-Konjunktur QE3 folgt, ist ungewiss. Als sicher erweist sich vor diesem Hintergrund einmal mehr das Erfolgsrezept von Investmentfonds: Risikodiversifikation durch breite Streuung, egal ob bei Aktien-, Renten- oder Mischfonds.

 

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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