SJB-Bennewirtz-Fonds-Anleger-Frage: Welche Mittelflüsse aus Investmentfonds gab es in Europa?

31. Oktober 2011 von um 18:31 Uhr
Fragen zu aktuellen FondsThemen? Gerd Bennewirtz antwortet.Die Fragen unserer Kunden haben allesamt mit der Verunsicherung aufgrund der aktuellen Lage an den Märkten zu tun: „Was passiert mit dem Euro?“„Sind Staatsbankrotte zu erwarten?“„Welche Inflation kommt auf uns zu?“„Wie entwickeln sich die Finanzierungszinsen?“„Ist Gold noch attraktiv?“ Solche Fragen hören wir sehr häufig. Hier die Antworten. ...

Zuverlässigkeit zählt bei uns doppelt. Tag für Tag! SJB-Fonds-Kaufen-Investmentfonds-Mittelflüsse: Was einen Investor, Sparer und Anleger aktuell interessiert! Die FondsFrage heute, die im Zusammenhang mit Investmentfonds steht: Welche Mittelflüsse aus Investmentfonds gab es in Europa? Die FondsIndustrie in Europa leidet weiter unter massiven Mittelabflüssen der Geldanlage vom FondsSparer, Investoren und Privatanleger aus aktiv gemanagten Investmentfonds. Das ergibt sich aus der jüngsten Europa Statistik des Datenanbieters der FondsIndustrie Morningstar. Danach sind in Europa im September 2011 rund -48,9 Milliarden Euro aus der Geldanlage in Investmentfonds geflossen. Die Mittelflüsse der Investoren, Privatanleger und FondsSparer aus der Geldanlage Investmentfonds haben die Mittelflüsse in Investmentfonds deutlich überstiegen. Der Trend negativer Mittelflüsse aus Investmentfonds in Europa setzt sich fort, wenn auch etwas langsamer. In Folge der starken Börsenabschläge im August waren in diesem Monat sogar -57,0 Milliarden Euro aus den Portfolios der FondsIndustrie in Europa geflossen. Am stärksten haben die negativen saldierten Mittelflüsse der Geldanlage Privatanleger, FondsSparer und Investoren die Kategorie Aktienfonds getroffen. Hier beliefen sich die negativen Mittelflüsse auf rund -19,9 Milliarden Euro. Es folgen Rentenfonds, die in Europa -14,0 Milliarden negative Mittelflüsse des FondsKapitals der Investoren, FondsSparer und Privatanleger verzeichneten. Einzige FondsKategorie im Plus bei der Geldanlage sind im September offene Immobilienfonds. Hier haben die Mittelflüsse der Geldanlage der Privatanleger, FondsSparer und Investoren aus Europa zu einem Kapitalzuwachs von 61 Millionen Euro geführt. FondsVerwalter Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer der SJB FondsSkyline OHG 1989 aus Korschenbroich hat nachgelesen, welche Angebote der FondsIndustrie in Europa für die Geldanlage der FondsSparer, Investoren und Privatanleger am stärksten mit Blick auf die Mittelflüsse in Bewegung sind.

Aktiv gemanagte Investmentfonds in Europa haben einen schwarzen September der Geldanlage erlebt. Laut Morningstar sind per 30. September 2011 innerhalb eines Monats kategorieübergreifend -48,9 Milliarden Euro aus der Geldanlage in Europa domizilierten Investmentfonds geflossen. Im August hatten FondsSparer, Investoren und Privatanleger noch negative Mittelflüsse in Höhe von -57 Milliarden Euro verursacht. Negative Netto Mittelflüsse ergeben sich dann, wenn Investoren, FondsSparer und Privatanleger in der Geldanlage mehr Kapital aus Investmentfonds abziehen, als neues Kapital auf der anderen Seite als Geldanlage in die Fonds fließt.

Die größten Löcher haben die Mittelfüsse der Investoren, FondsSparer und Privatanleger bei aktiv gemanagten Aktienfonds aus Europa geschlagen. Diese Assetklasse hat negative Mittelflüsse der Geldanlage im Umfang von -19,9 Milliarden Euro zu verzeichnen. Bis Ende des 3. Quartals waren es im laufenden Jahr 2011 sogar negative Mittelflüsse von rund -44,8 Milliarden Euro an Kapital aus der Geldanlage, das FondsSparer, Privatanleger und Investoren aus ihrer Geldanlage in aktiv gemanagten Aktienfonds in Europa rausgezogen haben. Das sind die stärksten negativen Mittelflüsse seit der Lehman-Pleite im 4. Quartal 2008. Das Bild relativiert sich, wenn man die Mittelflüsse der Geldanlage in die FondsIndustrie jahresübergreifend betrachtet. Im Vergleich zum 30. September 2010 haben aktiv gemanagte Aktienfonds in Europa rund -7,9 Milliarden Euro negative Mittelflüsse verzeichnet.

Als Erklärung für diese negative Europa Bilanz der Mittelflüsse gibt Morningstar die Ende Juli einsetzende Börsenflaute für die Geldanlage an. Für viele Investoren, FondsSparer und Privatanleger hätten die größten Kursrückschläge seit der Lehman-Pleite deutlich negative Auswirkungen auf die Wertentwicklung ihrer FondsPortfolios gehabt. Darauf setze in der Geldanlage ein prozyklischer Herdentrieb ein – und das gleich doppelt.

Die Aktivitäten des FondsManagements wurden nicht, wie es antizyklisch und langfristig orientierte Investoren, FondsSparer und Privatanleger in der Geldanlage tun, abgewartet oder die Chance für günstige Zukäufe genutzt. Viele Investoren, FondsSparer und Privatanleger haben die im August / September erlittenen Kursabschläge an den Börsen in Europa zum Anlass genommen, die Verluste der Wertwicklung aus der Geldanlage ihrer aktiv gemanagten Aktienfonds gleich zu realisieren. Dabei fallen die negativen Mittelflüsse aus aktiven Aktienfonds um das 12-fache größer aus, als die -1,6 Milliarden Euro, die Privatanleger, FondsSparer und Investoren aus passiven Indexfonds, sogenannten Exchange Traded Funds (ETF) abgezogen haben. Dieses Verhalten ist natürlich, müssen Investoren, FondsSparer und Privatanleger mit einer passiven Indexfonds Strategie die Aktivitäten bei negativen Kursentwicklungen selbst in die Hand nehmen.

Welche Alternativen haben sich Investoren, FondsSparer und Privatanleger mit Blick auf die Geldanlage in der FondsIndustrie in Europa gesucht? Liquide Mittel stehen für FondsSparer, Privatanleger und Investoren im großen Umfang zu Verfügung. So gab es allein aus Investmentfonds mit Schwerpunkt Geldmarkt über ein Jahr negative Mittelflüsse im Umfang von -54,5 Milliarden Euro. Die Masse dieses Kapitals haben Investoren, FondsSparer und Privatanleger bereits vor September aus diesen Investmentfonds herausgezogen. In diesem Monat lag das Volumen der negativen Mittelflüsse bei rund -8,0 Milliarden Euro.

Deutlich schwächer fiel die Geldanlage Bilanz bei Investmentfonds mit Schwerpunkt Renten aus. Die Fonds für mittel- bis langfristige festverzinsliche Wertpapiere haben im September negative Mittelflüsse von -14,0 Milliarden Euro gehabt. Über ein Jahr summieren sich die negativen Mittelflüsse auf -26,5 Milliarden Euro. Insgesamt fällt jenseits der negativen Mittelflüsse, die im September 2011 im Grunde alle FondsKategorien betrafen, die Bilanz der Angebotspalette der FondsIndustrie unterschiedlich aus.

Mischfonds haben im September 2011 rund -1,8 Milliarden Euro negative Mittelflüsse der Investoren, FondsSparer und Privatanleger verzeichnet. Über ein Jahr ist das FondsKapital in den Investmentfonds aus Europa mit Portfolios mit gemischten Assetklassen allerdings +14,5 Milliarden Euro gestiegen. Investoren, FondsSparer und Privatanleger schenken Mischfonds in der Geldanlage weiter Vertrauen. Gleichwohl ist ein Mischfonds der Investmentfonds, der die stärksten negativen Mittelflüsse in ganz Europa zu verzeichnen hatte. Rund -2,9 Milliarden Euro sind innerhalb der ersten neun Monate des Jahres aus dem Carmignac Patrimoine (ISIN: FR0010135103, WKN: A0DPW0) der französischen FondsBoutique Carmignac Gestion abgeflossen. Die FondsKlasse, die nach den Mischfonds über ein Jahr hinweg die am stärksten positiven Mittelflüsse aus der Geldanlage der Investoren, FondsSparer und Privatanleger in Europa hatte, waren Alternative Investmentfonds. Hierunter fallen Investmentfonds der FondsIndustrie, die im Rahmen einer mit der europäischen Investmentfondsrichtlinie UCITS III in Europa Hedgefonds Strategien für FondsSparer, Investoren und Privatanleger anbieten. Zu dieser Gruppe der Geldanlage zählen zum Beispiel die Managed Futures Fonds Salus Alpha Managed Futures (ISIN AT0000A08QH9, WKN A0NDZK), der Estlander und Partners Freedom Fund (WKN: A1CSUT ISIN: DE000A1CSUT2) und der Varengold Alternative Alpha (ISIN: DE000A1C5D54, WKN: A1C5D5).

SJB-Fazit von Gerd Bennewirtz: Die aktuellen Mittelflüsse, die die FondsIndustrie in Europa bewegen, zeigen deutlich, dass viele FondsSparer, Investoren und Privatanleger ein Ereignis wie die massiven Kursabschläge des Sommers stark beeindruckt. Auf den Börsenabsturz folgt der prozyklische Herdentrieb, der die erlittenen Verluste unmittelbar realisiert und trotz genügend Cashquote die Marktchancen, die sich aus einer Korrektur ergeben, ungenutzt lässt. Im 3. Quartal 2011 haben FondsSparer, Investoren und Privatanleger mit ihrer Geldanlage in Europa für negative Mittelflüsse von -103,4 Milliarden Euro aus den Investmentfonds der FondsIndustrie gesorgt und sich für die Realisierung ihrer Verluste entschieden. Unter den drei Varianten antizyklisches Nachkaufen, „Buy-and-Hold“, sowie sofortigem Verkauf haben sich diese FondsSparer, Investoren und Privatanleger für die schlechteste entschieden. Investoren, FondsSparer und Privatanleger sollten die Chancen einer Geldanlage in Europa gründlich prüfen und keine voreiligen Schlüsse ziehen. Der Rat eines unabhängigen antizyklischen FondsVerwalters hätte helfen können.

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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FondsSuche: Sie suchen Informationen Carmignac Patrimoine (ISIN: FR0010135103, WKN: A0DPW0). Die FondsPreisentwicklung auf Eurobasis im letzten Monat betrug -0,13 Prozent. Der Erfolg des Carmignac Patrimoine (ISIN: FR0010135103, WKN: A0DPW0) Fonds über ein Jahr betrug +0,46 Prozent. Die Verluste über drei Jahre bezogen auf eine Einmalanlage von 10.000 Euro ohne Ausgabeaufschlag betrugen 3.017,29 Euro. Weitere Informationen finden Sie zukünftig in unseren Hitparaden für Fonds mit einem großen Angebot von Investmentfonds zur freien Auswahl in übersichtlichen Tabellen. Rat für Sparer und Anleger: Erwerben Sie den Fonds als Anlage zur Altersvorsorge erst nach einer individuellen Beratung.

Kategorien: Fragen. Aktuell.
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