SJB-Bennewirtz-Fonds-Anleger-Frage: Wie verteilen sich die Mittelflüsse in Europa auf die FondsIndustrie?

02. November 2011 von um 19:30 Uhr
Fragen zu aktuellen FondsThemen? Gerd Bennewirtz antwortet.Die Fragen unserer Kunden haben allesamt mit der Verunsicherung aufgrund der aktuellen Lage an den Märkten zu tun: „Was passiert mit dem Euro?“„Sind Staatsbankrotte zu erwarten?“„Welche Inflation kommt auf uns zu?“„Wie entwickeln sich die Finanzierungszinsen?“„Ist Gold noch attraktiv?“ Solche Fragen hören wir sehr häufig. Hier die Antworten. ...

Zuverlässigkeit zählt bei uns doppelt. Tag für Tag! SJB-Fonds-Kaufen-Investmentfonds-Mittelflüsse: Was einen Investor, Sparer und Anleger aktuell interessiert! Die FondsFrage heute, die im Zusammenhang mit Investmentfonds steht: Wie verteilen sich die Mittelflüsse in Europa auf die FondsIndustrie? Im September 2011 hat die FondsIndustrie in Europa deutlich negative Mittelflüsse zu verkraften gehabt. Insgesamt haben Privatanleger, FondsSparer und Investoren rund -48,9 Milliarden Euro ihrer Geldanlage aus Investmentfonds herausgezogen. Das meldet das FondsAnalysehaus Morningstar für Europa. Gegenüber dem Monat August sind das immerhin 8,1 Milliarden Euro weniger an Mittelabflüssen. Über 12 Monate summieren sich die negativen Mittelflüsse der FondsIndustrie in Europa auf -72,2 Milliarden Euro. So viele Mittelflüsse haben FondsSparer, Investoren und Privatanleger mit ihrer Geldanlage zuletzt nach der Lehman Pleite im September/Oktober 2008 in Gang gesetzt. Betroffen waren vor allem aktiv gemanagte Aktienfonds. Diese Investmentfonds Klasse hat im September in Europa negative Mittelflüsse der Investoren, FondsSparer und Privatanleger von zusammen -19,9 Milliarden Euro verzeichnet. Auch passive Indexfonds auf Aktien mussten negative Mittelflüsse aktiver Privatanleger, FondsSparer und Investoren in Höhe von -1,6 Milliarden Euro hinnehmen. Insgesamt fielen die Mittelflüsse der Geldanlage der Investoren, FondsSparer und Privatanleger in die FondsIndustrie der passiven Indexprodukte aus Europa positiv aus. Knapp 400 Millionen Euro mehr an Kapital der Privatanleger, FondsSparer und Investoren sind in diese Art von Fonds geflossen. Während alle Arten von Investmentfonds mit Ausnahme offener Immobilienfonds negative Mittelflüsse zu verzeichnen hatten, gab es bei den Unternehmen der FondsIndustrie in Europa auch Zuwächse an Kapital aus der privaten Geldanlage. FondsVerwalter Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer der SJB FondsSkyline OHG 1989 aus Korschenbroich listet auf, welche Anbieter der FondsIndustrie aus Deutschland und Europa für FondsSparer, Investoren und Privatanleger Gewinner bleiben.

Die FondsIndustrie in Europa hat ein schwarzes 3. Quartal 2011 hinter sich. Allein in den Monaten Juli bis September 2011 haben Privatanleger, FondsSparer und Investoren ihre Geldanlage in aktiv gemanagten Investmentfonds um rund -103,4 Milliarden Euro reduziert. Hier haben vor allem die Monate August mit -57,0 Milliarden Euro und September mit -48,9 Milliarden Euro deutliche Spuren bei der FondsIndustrie in Europa hinterlassen. Im Gesamtjahr 2011 haben Investoren, Privatanleger und FondsSparer Geldanlage Kapital in Höhe von -90,3 Milliarden Euro aus Investmentfonds abgezogen. Betroffen von dieser Welle negativer Mittelflüsse aus Investmentfonds in Europa waren annähernd alle FondsKlassen. Einzige Ausnahme sind offene Immobilienfonds gewesen, denen die FondsSparer, Investoren und Privatanleger positive Mittelflüsse von 61 Millionen Euro zugeführt haben.

Vom prozyklischen Herdentrieb vieler Investoren, FondsSparer und Privatanleger nach dem Börsencrash vom Sommer sind praktisch alle Assetklassen der Investmentfonds in Europa betroffen gewesen. Auf der Ebene der einzelnen Anbieter der FondsIndustrie sieht das anders aus. Hier fällt die Bilanz der Gewinner und Verlierer in Europa gemischt aus.

Unter den wenigen Anbietern in der FondsIndustrie in Europa, die sich im September über positive Mittelflüsse der Privatanleger, Investoren und FondsSparer freuen konnten, stach die britische FondsGesellschaft Prudential hervor. Deren Zuwächse aus der Geldanlage der Investoren, FondsSparer und Privatanleger lagen im September rund 610 Millionen Euro im Plus. Gleiches gilt für Investmentfonds der niederländischen Aegon mit +332 Millionen Euro und der italienischen Interfund mit +324 Millionen Euro. Alle drei Unternehmen der FondsIndustrie in Europa mussten in diesem Jahr allerdings negative Mittelflüsse der FondsSparer, Investoren und Privatanleger im drei- bis vierstelligen Millionen Euro Bereich hinnehmen. In diesem Zeitraum mit Blick auf die Mittelflüsse vorn liegt die US FondsGesellschaft Franklin Templeton, die im September zwar Assets der Investoren, FondsSparer und Privatanleger in Europa im Umfang von -1,4 Milliarden Euro verloren hat, aber über das Gesamtjahr +24,1 Milliarden Euro aus der Geldanlage der FondsSparer, Investoren und Privatanleger in Investmentfonds hinzugewonnen hat.

Betrachten FondsSparer, Investoren und Privatanleger weiter die FondsIndustrie in ganz Europa, ist die Pioneer Gruppe, inzwischen unter dem Europa Dach der italienischen Unicredit, mit -1,9 Milliarden Euro der Anbieter mit den zweithöchsten negativen Mittelflüssen der FondsIndustrie in Europa. Die unerfreulichste Entwicklung hat die französische Amundi Gruppe, die die höchsten negativen Mittelflüsse ihrer Investmentfonds verzeichnet hat. Rund -8,4 Milliarden Euro an Mitteln aus der Geldanlage der Privatanleger, FondsSparer und Investoren sind im September aus der FondsGesellschaft geflossen. Am stärksten betroffen waren bei Amundi Investmentfonds mit alternativen FondsStrategien, die sich für die Geldanlage der Privatanleger, FondsSparer und Investoren auf Investments konzentrieren, die auf der Ausnutzung von Volatilität basieren. Diese abstrakten alternativen FondsStrategien haben FondsSparer, Investoren und Privatanleger aus Europa am meisten verkauft.

Anders sieht das bei der FondsIndustrie in Deutschland aus. Hier konnte das auf alternative Investmentfonds spezialisierte FondsHaus Assenagon aus München in den ersten neun Monaten des Jahres +869 Millionen Euro positiver Mittelflüsse verzeichnen. Allein der Absolute Return Fonds Assenagon Global Opportunities (ISIN: LU0516893301, WKN: A1C0N8) sammelte rund 409 Millionen Euro aus der Geldanlage der Investoren, FondsSparer und Privatanleger ein.

Auch andere alternative Investmentsfonds, die unter anderem im Bereich Managed Futures aktiv sind, waren in Sachen Mittelflüsse erfolgreich. So hat der Estlander und Partners Freedom Fund (ISIN: DE000A1CSUT2, WKN: A1CSUT) seit Jahresbeginn bis Ende September 2011 rund 19,0 Millionen Euro und der Varengold Alternative Alpha (ISIN: DE000A1C5D54, WKN: A1C5D5) rund 4,6 Millionen Euro aus der Geldanlage der FondsSparer, Investoren und Privatanleger hinzugewonnen.

Unter den deutschen Vertretern der FondsIndustrie in Europa musste vor allem Branchenprimus DWS Federn in Form negativer Mittelflüsse bei seinen Investmentfonds lassen. Rund -1,1 Milliarden Euro haben Privatanleger, Investoren und FondsSparer aus den Investmentfonds der DWS geholt. Rund die Hälfte dieser Mittelflüsse verbleibt beim Mutterkonzern Deutsche Bank. Die Investmentfonds der FondsFamilie DB Platinum der Deutschen Bank verbuchte +622 Millionen Euro positiver Mittelflüsse der Investoren, FondsSparer und Privatanleger.

Zu den Verlierern der FondsIndustrie im September gehörte auch die Deka, die FondsTochter der Sparkassen. Hier belaufen sich die negativen Mittelflüsse auf -475 Millionen Euro. Es folgt Allianz Global Investors (AGI) mit -216 Millionen Euro und die Universal Investment mit -129 Millionen Euro.

Die umfangreichsten negativen Mittelflüsse aller Unternehmen der FondsIndustrie aus der Geldanlage der FondsSparer, Investoren und Privatanleger im Gesamtjahr 2011 musste die Deka verkraften. Hier lösten Investoren, Privatanleger und FondsSparer zwischen Januar und September 2011 rund -4,1 Milliarden Euro negativer Mittelflüsse aus. Bei der AGI waren es -3,2 Milliarden Euro, bei der DWS -2,8 Milliarden Euro.

SJB-Fazit von Gerd Bennewirtz: Die erste Annahme, die sich aus der Betrachtung der negativen Mittelflüsse aus Investmentfonds im September ergibt, wäre, dass FondsSparer, Investoren und Privatanleger in Europa das Vertrauen in die Investmentfonds im Allgemeinen verloren haben. Negative Mittelflüsse von -90,3 Milliarden Euro seit Jahresbeginn und rund -48,9 Milliarden Euro im September lassen sich von der FondsIndustrie nicht wegdiskutieren. Allerdings wäre diese erste auch eine oberflächliche Analyse. Schließlich ist die Entwicklung der Mittelflüsse mit Blick auf die unterschiedlichen Anbieter der FondsIndustrie in Europa differenziert. Nicht alle FondsGesellschaften in Europa verzeichnen negative Mittelflüsse aus der Geldanlage der Investoren, FondsSparer und Privatanleger. Vor allem solche mit einem auf einen spezialisierten Kreis der FondsSparer, Privatanleger und Investoren fokussierten Angebot an Investmentfonds verzeichnen positive Mittelflüsse. Die Vertreter der FondsIndustrie in Europa, die ihre Produktpolitik stärker auf den breiten Massenmarkt der Privatanleger, FondsSparer und Investoren ausrichten, müssen im Falle negativer Börsenentwicklungen damit rechnen, dass hier ein prozyklischer Trend losgetreten wird, FondsAnteile voreilig zu verkaufen und Verluste unmittelbar zu realisieren. Langfristig und antizyklisch orientierte FondsSparer, Privatanleger und Investoren in Europa wissen, dass es zu diesem Schritt marktgerechte Investmentfonds Alternativen und sinnvolle Investitionsstrategien gibt.

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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FondsSuche: Sie suchen Informationen zum Varengold Alternative Alpha (ISIN: DE000A1C5D54, WKN: A1C5D5)? Die FondsPreisentwicklung auf Eurobasis im letzten Monat betrug -7,84 Prozent. Der Erfolg des Varengold Alternative Alpha (ISIN: DE000A1C5D54, WKN: A1C5D5) Fonds seit Auflage am 26. November 2010 betrug -5,45 Prozent. Die Verluste seit Auflage bezogen auf eine Einmalanlage von 10.000 Euro ohne Ausgabeaufschlag betrugen 545,00 Euro. Weitere Informationen finden Sie zukünftig in unseren Hitparaden für Fonds mit einem großen Angebot von Investmentfonds zur freien Auswahl in übersichtlichen Tabellen. Rat für Sparer und Anleger: Erwerben Sie den Fonds als Anlage zur Altersvorsorge erst nach einer individuellen Beratung.

Kategorien: Fragen. Aktuell.
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