SJB-Bennewirtz-Fonds-Anleger-Frage: Gibt es Mikrofinanzfonds in Deutschland?

04. November 2011 von um 17:57 Uhr
Fragen zu aktuellen FondsThemen? Gerd Bennewirtz antwortet.Die Fragen unserer Kunden haben allesamt mit der Verunsicherung aufgrund der aktuellen Lage an den Märkten zu tun: „Was passiert mit dem Euro?“„Sind Staatsbankrotte zu erwarten?“„Welche Inflation kommt auf uns zu?“„Wie entwickeln sich die Finanzierungszinsen?“„Ist Gold noch attraktiv?“ Solche Fragen hören wir sehr häufig. Hier die Antworten. ...

Zuverlässigkeit zählt bei uns doppelt. Tag für Tag! SJB-Fonds-Kaufen-Investmentfonds-Mittelflüsse: Was einen Investor, Sparer und Anleger aktuell interessiert! Die FondsFrage heute, die im Zusammenhang mit Investmentfonds steht: Gibt es Mikrofinanzfonds in Deutschland? Seit der Novellierung des Investmentgesetzes (InvG) im Juli 2011 ist es für die deutsche FondsIndustrie möglich, Mikrofinanzfonds für die Geldanlage der FondsSparer, Investoren und Privatanleger in Mikrofinanzkredite aufzulegen. Das ist in InvG §90h geregelt. Mikrofinanzkredite als Vermögensgegenstände für die Geldanlage zählen laut InvG zur Gruppe der unverbrieften Darlehnsforderungen. Ein Investmentfonds, dessen Portfolio aus diesen Vermögensgegenständen der Mikrofinanzkredite besteht, zählt für die Geldanlage der Investoren, Privatanleger und FondsSparer zur Gruppe der „Sonstigen Sondervermögen“, die in Abschnitt 7 InvG behandelt werden. Der wesentliche Unterschied zu „normalen“ Sondervermögen ist, dass diese Investmentfonds der FondsIndustrie in spezielle Vermögensgegenstände investieren dürfen, die für Investoren, Privatanleger und FondsSparer mit besonderen Risiken der Geldanlage verbunden sind. Zu diesen Vermögensgegenständen zählen unter anderem Mikrofinanzkredite. Mikrofinanzkredite sind Darlehen, die an Unternehmer, Kleinunternehmer und Existenzgründer vergeben werden, die keinen Zugang zum Kapitalmarkt haben. Mikrofinanzkredite werden nicht von Banken, sondern von Mikrofinanzinstituten vergeben. Mikrofinanzinstitute unterliegen bei der Vergabe der Mikrofinanzkredite nicht der Aufsichtsbehörde wie Banken und haben so zum Teil einfachere Bonitätskriterien zur Prüfung. Nach der entsprechenden gesetzlichen Neuregelung des InvG hat jetzt ein erster Vertreter der FondsIndustrie die Initiative ergriffen und einen Mikrofinanzfonds für FondsSparer, Investoren und Privatanleger in Deutschland aufgelegt. Federführend bei der Initialisierung des Invest in Visions Mikrofinanzfonds (ISIN: DE000A1H44T1, WKN: A1H44T) ist die Investmentgesellschaft Invest in Vision. Zusammen mit zwei Partnern aus der FondsIndustrie HansaInvest und ConCap wurde der Mikrofinanzfonds am 10. Oktober 2011 aufgelegt. FondsVerwalter Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer der SJB FondsSkyline OHG 1989 aus Korschenbroich prüft für die Geldanlage der FondsSparer, Investoren und Privatanleger die Rahmendaten dieser Produktinnovation zum Thema Mikrofinanzkredite der deutschen FondsIndustrie.

„Wir freuen uns sehr, die Vertriebszulassung für das erste in Deutschland aufgelegte Sondervermögen dieser Art erhalten zu haben“, sagt Edda Schröder, Geschäftsführerin von Invest in Visions. 2006 hat sie laut SJB Informationen ihr Unternehmen der FondsIndustrie gegründet, um für Privatanleger, Investoren und FondsSparer eine Plattform für die Geldanlage in Mikrofinanzkredite und Mikrofinanzfonds zu schaffen.

Der Mikrofinanzfonds Invest in Visions Mikrofinanzfonds (ISIN: DE000A1H44T1, WKN: A1H44T) investiert das Kapital der Privatanleger, FondsSparer und Investoren weltweit in erstrangige Kredite an Mikrofinanzinstitutionen. Als Partner aus der FondsIndustrie hat der Mikrofinanzfonds die Hamburger FondsGesellschaft HansaInvest und die ConCap Connective Capital mit an Bord. Dieses Tochterunternehmen der Frankfurt School of Finance & Management wird als FondsManager für die Privatanleger, FondsSparer und Investoren tätig sein.

Die FondsIdee ist demnach eine doppelte Kreditvergabe. Das FondsManagement des Invest in Visions Mikrofinanzfonds vergibt das Kapital aus der Geldanlage der FondsSparer, Investoren und Privatanleger an ausgesuchte Mikrofinanzinstitute weltweit. Die wiederum vergeben Mikrofinanzkredite an Kreditnehmer. Vorrangig können Privatanleger, Investoren und FondsSparer damit rechnen, dass es sich bei den Kreditnehmern der Mikrofinanzkredite um Bauern und Kleinstunternehmer aus Schwellen- und Entwicklungsländern handelt. Aber selbst in Deutschland ist das Konzept der Mikrofinanzkredite und der Mikrofinanzfonds inzwischen angekommen. Als Pionier im Bereich Mikrofinanzkredite und Mikrofinanzfonds kennen Investoren, Privatanleger und FondsSparer Muhammad Yunus und seine Grameen Bank. Der Wirtschaftswissenschaftler aus Bangladesch gilt für Investoren, Privatanleger und FondsSparer als „Banker der Armen“. 2006 wurde er für die Entwicklung des Konzepts der Mikrofinanzkredite und der Mikrofinanzfonds mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

Dem Konzept der Mikrofinanzkredite als Geldanlage für Privatanleger, FondsSparer und Investoren sind der FondsIndustrie in Deutschland durch das InvG bestimmte Regeln gesetzt. So muss das FondsManagement Team eines Mikrofinanzfonds der FondsIndustrie laut §90h Abs.7 InvG im Sinne der FondsSparer, Investoren und Privatanleger gewährleisten, dass 60 Prozent des FondsKapitals in Mikrofinanzinstitute investiert wird, bei denen die Darlehenssumme der Mikrofinanzkredite an einen einzelnen Kreditnehmer die Höhe von 10.000 Euro nicht überschreitet. Mit dieser gesetzlichen Regelung soll der Grundgedanken der Mikrofinanzfonds im Interesse der Privatanleger, FondsSparer und Investoren gestärkt werden: die Diversifikation des Kreditrisikos der Mikrofinanzkredite.

Die Risikoanalyse von ConCap und Invest In Visions ergab, dass das Kreditausfallrisiko der Mikrofinanzkredite für Investoren, FondsSparer und Privatanleger im Mikrofinanzfonds durch hohe Rückzahlungsquoten der Mikrofinanzkredite zwischen 95 und 98 Prozent sehr gering ist.

Der Gesetzgeber will diese Position der FondsIndustrie zu Mikrofinanzfonds nur teilweise gelten lassen. Mit der Gesetzesnovellierung vom Juli 2011 ordnet das InvG für Investoren, Privatanleger und FondsSparer laut §90h InvG Mikrofinanzfonds der Gruppe der „Sonstigen Sondervermögen“ zu. In erster Linie bezieht sich diese Kategorisierung auf das Profil der Vermögensgegenstände eines solchen Fonds. Dazu zählen zum Beispiel Edelmetalle oder direkte Unternehmensbeteiligungen, deren Finanzverkehr für FondsManagement, Privatanleger, FondsSparer und Investoren anders läuft als eine gängige Wertpapiertransaktion mit Aktien oder Anleihen. Die Kapitalsicherung im Falle der Insolvenz der FondsGesellschaft ist auch bei „sonstigen Sondervermögen“ durch die Trennung des FondsVermögens vom Vermögen des FondsHauses für die Geldanlage der Privatanleger, FondsSparer und Investoren gewährleistet.

Um die Risiken für Investoren, FondsSparer und Privatanleger eines Engagements im Mikrofinanzfonds Invest in Visions Mikrofinanzfonds neben der Streuung des FondsKapital auf Mikrofinanzinstitute mit hunderten und tausenden von Kreditnehmern weiter zu reduzieren, erfolgt nach Angaben des FondsHauses eine gründliche Auswahl der Mikrofinanzinstitute. Diese Auswahl erfolgt durch das FondsManagement des Mikrofinanzfonds auf Basis von fünf Kriterien.

Erster Schritt für die Privatanleger, FondsSparer und Investoren des Mikrofinanzfonds ist eine Länderanalyse, die quantitative volkswirtschaftliche Daten und qualitative Kriterien wie Korruptionsfaktor oder Armutsgrenze einschließt. Zweiter Schritt ist die Prüfung des Finanzsektors, inklusive des Bereichs der Mikrofinanzkredite. Im Anschluss werden die einzelnen Finanzinstitute für den Mikrofinanzfonds analysiert. Dabei sind die Finanzkennzahlen des Institutes für das FondsManagement des Invest in Visions Mikrofinanzfonds ebenso wichtig, wie die Qualität der Unternehmensführung. Auch das Währungsrisiko spielt als Auswahlkriterium eine wichtige Rolle, sowie im Besonderen das Kreditrisiko und das damit verbundene Ausfallrisiko. Als fünftes Kriterium wird im Interesse der FondsSparer, Investoren und Privatanleger das soziale Engagement analysiert.

SJB-Fazit von Gerd Bennewirtz:  Für FondsSparer, Investoren und Privatanleger liegt der Reiz des Investmentthemas Mikrofinanzkredite und Mikrofinanzfonds aus Sicht der SJB in der doppelten Diversifikation. Aufgrund der niedrigen Korrelation zum Finanzmarkt und der breiten Streuung der Mikrofinanzkredite eignen sich Mikrofinanzfonds wie der Invest in Visions Mikrofinanzfonds insbesondere als Baustein zur Diversifizierung des Portfolios. Bisher konnten deutsche FondsSparer, Investoren und Privatanleger diese FondsSpezialität nur über Mikrofinanzfonds Luxemburger Herkunft ins Depot holen. Hier ist das Volumen dieser auf Mikrofinanzkredite fokussierten FondsKlasse inzwischen auf rund 6,2 Milliarden Euro angestiegen. Grundsätzlich sollten Investoren, Privatanleger und FondsSparer ihre Entscheidung über die Hereinnahme eines Mikrofinanzfonds ins Depot davon abhängig machen, ob die FondsSpezialität als Teilbaustein zur Gesamtallokation des Vermögens passt. Dass sich Investoren, Privatanleger und FondsSparer mit ihrer Geldanlage in einem wirklich nachhaltigen Investitionsumfeld bewegen, ist ein angenehmer Zweiteffekt.

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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