SJB-Bennewirtz-Fonds-Privatanleger-Frage: Welche gesetzliche Grundlage hat der Anlegerschutz in Deutschland?

29. September 2011 von um 22:00 Uhr
Fragen zu aktuellen FondsThemen? Gerd Bennewirtz antwortet.Die Fragen unserer Kunden haben allesamt mit der Verunsicherung aufgrund der aktuellen Lage an den Märkten zu tun: „Was passiert mit dem Euro?“„Sind Staatsbankrotte zu erwarten?“„Welche Inflation kommt auf uns zu?“„Wie entwickeln sich die Finanzierungszinsen?“„Ist Gold noch attraktiv?“ Solche Fragen hören wir sehr häufig. Hier die Antworten. ...

Zuverlässigkeit zählt bei uns doppelt. Tag für Tag! SJB-Fonds-Kaufen-Anlegerschutz-Banken? Was Investoren, Sparer und Privatanleger aktuell interessiert! Die FondsFrage heute, die im Zusammenhang mit Investmentfonds steht: Welche gesetzliche Grundlage hat der Anlegerschutz in Deutschland? Investoren, Privatanleger und Sparer in Deutschland sind verunsichert, wenn es um Anlegerschutz geht. Der Bundesgerichtshof (BGH) spricht die Banken vom Vorwurf der falschen Beratung bei der Geldanlage zu Lehman Zertifikaten an der Börse frei. Und die privaten Banken streichen die Einlagensicherung bis 2025 um zwei Drittel zusammen. Für Investoren, Privatanleger und Sparer klingt diese Nachrichten eher nach weniger, als nach mehr Anlegerschutz. Dem steht das Inkrafttreten des „Anlegerschutz- und Funktionsverbesserungsgesetz“ zum 7. April 2011 gegenüber, das die Rechte der Privatanleger, Investoren und Sparer gestärkt und die Pflichten der Beratung bei der Geldanlage an der Börse durch FondsVerwalter und Banken erhöht hat. Es herrscht Verwirrung. Deshalb suchen viele Investoren und Privatanleger aktuell Ratgeber in Sachen Gesetzeslage beim Anlegerschutz. FondsBerater Gerd Bennewirtz, Geschäftsführer der SJB FondsSkyline OHG 1989 aus Korschenbroich, bringt als Ratgeber Privatanleger aktuell auf den neuesten Stand. 

Unter dem Begriff „Anlegerschutz“ werden alle Ansätze und Maßnahmen zusammengefasst, die Investoren und Privatanleger schützen sollen, wenn sie sich mit ihrer Geldanlage an der Börse und am Kapitalmarkt bewegen. Dieses Schutzbedürfnis der Privatanleger und Investoren hat psychologische und marktreale Aspekte. Psychologisch spielt bei der Geldanlage und dem Anlegerschutz das Thema „Risikoaversion“ eine große Rolle. Seit 1987 wird diese Risikoaversion durch den Chicago Board Options Exchange Market Volatility Index (Vix) gemessen. Der Vix misst auf Basis des S&P 500 die durch Investoren, Privatanleger und FondsVerwalter erwartete Kursschwankungsbreite, die Volatilität auf dem Aktienmarkt für die kommenden 30 Tage. Derzeit rangiert der Vix auf einem Niveau von rund 40 Prozentpunkten. Damit ist Angst der Investoren und Privatanleger vor stärkeren Kursauschlägen an der Börse so hoch wie zuletzt beim Zusammenbruch des Neuen Markts 2002. Dementsprechend hoch ist das Bedürfnis nach Anlegerschutz.

Das Verlustrisiko bei der Geldanlage an der Börse nimmt unter den marktrealen Aspekten beim Anlegerschutz den größten Anteil ein. Weitere Punkte, die das Bedürfnis nach Anlegerschutz der Investoren und Privatanleger wecken, sind versteckte Kosten der Beratung zur Geldanlage, fehlende Transparenz der Geldanlage und Finanzen sowie allgemein das ausreichende Wissen der Privatanleger und Investoren zu Finanzen und Geldanlage. Diese „Defizite“ subsumieren sich für viele Privatanleger, Investoren und FondsVerwalter in Anlagen jenseits der Börse, auf dem „Grauen Kapitalmarkt“. Falsche Ratgeber versprechen Rendite aus der Geldanlage jenseits der Börse. Hier haben seriöse unabhängige FondsVerwalter die Aufgabe, für Investoren die Spreu vom Weizen qualifizierter unternehmerischer Beteiligungen zu trennen. Eine marktgerechte Form beim Anlegerschutz für Privatanleger aus Sicht der FondsVerwalter.

Wie in diesem Fall geht der Gesetzgeber davon aus, dass es zwischen Investoren und Privatanlegern auf der einen und FondsBerater auf der anderen Seite eine „asymmetrische Informationsverteilung“ bei der Geldanlage gäbe. D.h. Ratgeber und FondsVerwalter würden mehr wissen und das zuungunsten der Investoren und Privatanleger nutzen. Hier soll der gesetzliche Anlegerschutz greifen.

In diesem Zusammenhang stellt das Anlegerschutz- und Funktionsverbesserungsgesetz die jüngste in Deutschland geltende Rechtsgrundlage zum Anlegerschutz für FondsVerwalter und Investoren dar. Die Inhalte dieses Gesetzes lassen sich für Investoren, Privatanleger und FondsVerwalter wie folgt zusammenfassen: Der Anlegerschutz wird auf Finanzinstrumente des grauen Kapitalmarkts ausgeweitet. Das sind in erster Linie Beteiligungen an geschlossenen Fonds. Weiteren Anlegerschutz gewährt das Gesetz bei Falschberatung. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) hat zum Anlegerschutz jetzt mehr Sanktionsmöglichkeiten bei falscher Beratung durch Berater und Verwalter. Zusätzlich sollen sogenannte Key Investor Information Documents (KIID) die Kerninformationen und Risiken eines Finanzprodukts zusammenfassen. Zum Anlegerschutz gehört, dieses KIID bei jeder Beratung zur Geldanlage durch FondsVerwalter an Investoren und Privatanleger auszuhändigen.

Weitere Gesetze, die den Anlegerschutz in Deutschland verankern, sind das Gesetz zur Unternehmensintegrität und Modernisierung des Anfechtungsrechts, das Kapitalanleger Musterverfahrensgesetz, das Bilanzrechtsreformgesetz, das Kapitalmarktinformations-Haftungsgesetz und das Bilanzkontrollgesetz.

Diese Gesetze schneiden für den Anlegerschutz wichtige Themen an: Sie legen die Grundlagen für Aufsichtsbehörden, Zulassungspflichten, die Einlagensicherung und für FondsVerwalter sehr wichtig, für Sondervermögen. Beim Thema Transparenz werden Vorschriften zu Prospekten, Ad-hoc Publizität und Produktinformationsblätter geliefert. Ferner gibt es Regelungen zur Qualität der Beratung zur Geldanlage, Kosten der Geldanlage und die Allgemeinbildung in Sachen Finanzen

SJB Fazit von Gerd Bennewirtz:. Gesetzliche Regelungen zum Anlegerschutz sind der rechtliche Ausdruck eines wesentlichen Bedürfnisses der Investoren, Privatanleger und FondsVerwalter. Die Reduktion von Risiken bei der Geldanlage an der Börse, bzw. dem Kapitalmarkt das der FondsVerwalter. Viele Finanzexperten sehen in der aktuellen Volatilität der Märkte einen Schrei nach noch mehr Regulierung. Deshalb ist der Anlegerschutz bei den Themen Börse und Finanzen aktuell sehr populär. Nicht alle dieser Regelungen sind aus Sicht der FondsVerwalter sinnvoll. Investmentfonds gehören als gemeinschaftliche Anlageform, dem Prinzip der Risikodiversifikation im Portfolio und dem Status als Sondervermögen zu der Geldanlage, die einen marktgerechten Anlegerschutz liefern. Ein unabhängiger FondsVerwalter ist ein guter Ratgeber für Investoren und Privatanleger in Sachen Anlegerschutz.

 

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

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