SJB-Bennewirtz-Fonds-Anleger-Frage: Macht der Gesetzgeber Vorgaben bei der FondsAuswahl?

09. November 2011 von um 19:30 Uhr
Fragen zu aktuellen FondsThemen? Gerd Bennewirtz antwortet.Die Fragen unserer Kunden haben allesamt mit der Verunsicherung aufgrund der aktuellen Lage an den Märkten zu tun: „Was passiert mit dem Euro?“„Sind Staatsbankrotte zu erwarten?“„Welche Inflation kommt auf uns zu?“„Wie entwickeln sich die Finanzierungszinsen?“„Ist Gold noch attraktiv?“ Solche Fragen hören wir sehr häufig. Hier die Antworten. ...

Zuverlässigkeit zählt bei uns doppelt. Tag für Tag! SJB-Fonds-Kaufen-Fonds-FondsAuswahl?: Was einen Investor, Sparer und Anleger aktuell interessiert! Die FondsFrage heute, die im Zusammenhang mit Investmentfonds steht: Macht der Gesetzgeber Vorgaben bei der FondsAuswahl? Eine FondsAuswahl für die Geldanlage in der FondsIndustrie ist eine komplexe Angelegenheit. Für Investoren, Privatanleger und FondsSparer beschränkt sich die FondsAuswahl nicht auf einen einmaligen Vorgang, ein paar Fonds ins Depot zu packen. Wer in der Vermögensplanung die Geldanlage mit Fonds  der FondsIndustrie erfolgreich umsetzen will, tritt in einen Prozess der strategischen und taktischen Asset Allocation ein. Gemeinsam mit einem unabhängigen FondsVerwalter wie der SJB stehen Privatanleger, FondsSparer und Investoren vor der Aufgabe, durch gezielte und individuelle FondsAuswahl die Depotaufstellung kontinuierlich zu prüfen, zu bewerten und unter Umständen anzupassen. Dabei vollziehen sich die drei Schritte der FondsAuswahl aus dem Angebot von rund 6.900 Fonds der FondsIndustrie immer wieder aufs Neue. Erster Schritt für Investoren, FondsSparer und Privatanleger ist gemeinsam mit ihrem FondsVerwalter die individuellen Ziele, den Zeitraum und – ganz wichtig – die verfügbaren Mittel für die Geldanlage genau zu planen und diese Planung schriftlich festzuhalten. Der Gesetzgeber hat diesen Schritt seit 1.Januar 2010 zur Pflicht gemacht mit der Absicht, die Position der Privatanleger, FondsSparer und Investoren zu stärken. Dieser erste Schritt dieser Geldanlage steht im Vordergrund des heutigen Blog Beitrags. Sobald diese Rahmenbedingungen festgehalten sind, folgen die beiden nächsten Schritte. Zum einen die vorläufige FondsAuswahl und zum anderen die Kombination der Schritte eins und zwei, um für Investoren, Privatanleger und FondsSparer die strategische Asset Allocation zu entwickeln, die die kurz-, mittel- und langfristigen Ziele der Geldanlage erreichen soll. Gerd Bennewirtz, FondsVerwalter und Geschäftsführer der SJB FondsSkyline OHG 1989 aus Korschenbroich, stellt im dritten und letzten Teil der Serie die gesetzlichen Grundlagen vor, die FondsSparer, Investoren und Privatanleger bei der FondsAuswahl für die Geldanlage in der FondsIndustrie beachten müssen.

Die Stärkung der Position der Privatanleger, FondsSparer und Investoren bei Beratung und Transaktionen gegenüber ihrem FondsVerwalter und der FondsIndustrie bei Geldanlage und FondsAuswahl ist eine Antwort des Gesetzgebers auf die Wirtschafts- und Finanzkrise. Bei einem Angebot von mehr als 6.900 Fonds der FondsIndustrie hat der Gesetzgeber hier unter dem Eindruck der Lehman-Pleite wohl Handlungsbedarf für die Geldanlage gesehen.

Im August 2009 wurde das „Gesetz zur Verbesserung der Durchsetzbarkeit von Ansprüchen aus Falschberatung“ verabschiedet. Darin wurde die bereits im Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) verankerte „Protokollpflicht“ bei Wertpapiergeschäften wie einer FondsAuswahl für die Geldanlage der Investoren, Privatanleger und FondsSparer konkretisiert. In diesem Gesetz werden alle rechtlichen Grundlagen, die für die Festlegung der individuellen Zielsetzungen und Risiken einer FondsAuswahl für die Geldanlage relevant sind, zusammengefasst. Diese Protokollpflicht gilt seit 1. Januar 2010 für alle FondsVerwalter wie die SJB verbindlich bei Gesprächen und Transaktionen für die Geldanlage der Privatanleger, FondsSparer und Investoren.

In §34 Abs. 2a WpHG heißt es: „Ein Wertpapierdienstleistungsunternehmen muss über jede Anlageberatung bei einem Privatkunden ein schriftliches Protokoll anfertigen. Das Protokoll ist von demjenigen zu unterzeichnen, der die Anlageberatung durchgeführt hat; eine Ausfertigung ist dem Kunden unverzüglich nach Abschluss der Anlageberatung, jedenfalls vor einem auf der Beratung beruhenden Geschäftsabschluss, in Papierform oder auf einem anderen dauerhaften Datenträger zur Verfügung zu stellen.“ In der Wertpapierdienstleistungs-Verhaltens- und Organisationsverordnung (WpDVerOV) ist für alle FondsVerwalter und die FondsIndustrie festgelegt, welche Daten der FondsSparer, Investoren und Privatanleger zur FondsAuswahl für die Geldanlage protokolliert werden müssen: 1. den Anlass der FondsBeratung, 2. die Dauer des Beratungsgesprächs zur Geldanlage, 3. die der Beratung zugrundeliegenden Informationen über die persönliche Situation der FondsSparer, Investoren und Privatanleger, einschließlich der nach §31 Absatz 4 Satz 1 des WpHG einzuholenden Informationen, sowie über die Finanzinstrumente und Wertpapierdienstleistungen, die Gegenstand der Beratung für die Geldanlage sind, 4. die von Seiten der Investoren, FondsSparer und Privatanleger im Zusammenhang mit der Geldanlage Beratung zur FondsAuswahl geäußerten wesentlichen Anliegen und deren Gewichtung, 5. die im Verlauf des Beratungsgesprächs erteilten Empfehlungen der FondsAuswahl und die für diese Geldanlage Empfehlungen genannten wesentlichen Gründe. Im Falle des § 34 Absatz 2a Satz 4 ist in dem Protokoll außerdem der ausdrückliche Wunsch der Privatanleger, FondsSparer und Investoren zu vermerken, einen Geschäftsabschluss mit der FondsIndustrie auch vor Erhalt des Protokolls zu tätigen, sowie auf das eingeräumte Rücktrittsrecht von der FondsAuswahl in der Geldanlage hinzuweisen.

Das seit August 2009 für Investoren, FondsSparer und Privatanleger in Kraft gesetzte „Gesetz zur Verbesserung der Durchsetzbarkeit von Ansprüchen aus Falschberatung“ macht zum Beratungsprotokoll der Geldanlage weitere Formvorschriften. Das Beratungsprotokoll als erster Schritt der FondsAuswahl muss Informationen beinhalten zu folgenden Punkten: Wer hat Initiative ergriffen? FondsSparer, Investoren, Privatanleger oder FondsVerwalter wie die SJB. Dauer des Beratungsgesprächs, um daraus Rückschlüsse auf Qualität und Plausibilität der inhaltlichen Angaben zur Geldanlage und FondsAuswahl zu ziehen. Zugrunde liegende Informationen über persönliche Situation des Kunden, inkl. Investitionsziele und Vermögenssituation . Wesentliche Anliegen der Privatanleger, FondsSparer und Investoren für die Geldanlage und deren Gewichtung. Darlegung, warum ein Fonds genau für diese Investoren, Privatanleger und FondsSparer geeignet ist, inklusive produktbezogener Begründung und Bezug zu persönlichen Investitionszielen der Geldanlage. Schließlich vollständige Informationen der Investoren, FondsSparer und Privatanleger über die beratenen Finanzinstrumente und Wertpapierdienstleistungen der FondsAuswahl für die Geldanlage.

Für diesen letzten Punkt der FondsAuswahl steht das sogenannte „Produktinformationsblatt“ (PIB) zur Verfügung. Dessen Inhalte und Form sind ebenfalls im WpHG und in der WpDVerOV festgelegt. Ab 1. Juli 2012 wird es hier eine europaweite Vereinheitlichung durch das im Rahmen der vierten Novellierung der Undertakings for Collective Investment in Transferable Securities Directives (UCITS IV) geforderte Key Investor Information Document (KIID) geben. Hier stellt die FondsIndustrie fünf Kerndaten für die FondsAuswahl der Privatanleger, FondsSparer und Investoren zur Verfügung. Die Identität des Fonds, eine kurze Beschreibung der Anlageziele und Anlagestrategie, Darstellung der bisherigen Entwicklung oder ggf. Szenarien der Wertentwicklung, Kosten und Gebühren sowie die Einordnung in eine von sieben Risiko-/Renditeklassen.

SJB-Fazit von Gerd Bennewirtz:  Das Thema FondsAuswahl ist ein Prozess, den der Gesetzgeber mit klaren, aber auch aufwendigen Vorgaben versehen hat. Das ist mit Blick auf einen besseren Anlegerschutz für Privatanleger, FondsSparer und Investoren geschehen. Darüber hinaus sieht der Gesetzgeber beim Thema „gute FondsAuswahl“ beide in der Pflicht. Auf der einen Seite Investoren, FondsSparer und Privatanleger. Auf der anderen Seite unabhängige FondsVerwalter und andere Finanzdienstleistungsinstitute. Durch den neuen Gesetzesrahmen der FondsAuswahl haben alle Beteiligten sowohl mehr Pflichten, als auch mehr Rechte auferlegt bekommen. Insgesamt fördern diese Gesetze und Verordnungen Professionalität und Sorgfalt der FondsAuswahl, weil der Rechtsrahmen für FondsIndustrie und FondsSparer, Investoren und Privatanleger jetzt konkreter und insofern gesicherter geworden ist. Wer als FondsSparer, Privatanleger und Investoren vom besseren rechtlichen Rahmen der Geldanlage und FondsAuswahl profitieren will, muss den Kontakt zu einem professionellen FondsVerwalter wie der SJB suchen. Bei den nächsten Schritten der FondsAuswahl bis hin zur strategischen Asset Allocation spielen dann vor allem Erfahrungswerte eine große Rolle.

Gerd Bennewirtz, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer: FondsRatschlag!

Empfehlung von FondsVerwalter Bennewirtz für den FondsBlog und den FondsBlogger: Sie wollen mehr FondsAuskünfte von Ihrer SJB FondsSkyline? Sie wünschen sich eine direkte Antwort auf Ihre individuelle(n) FondsFrage oder FondsFragen bevor Sie Fonds, Funds oder einen Fund kaufen? Sie wollen als Anleger, Sparer und Investor neben der Frage: – Macht der Gesetzgeber Vorgaben bei der FondsAuswahl? – vertiefende Informationen, Nachrichten und Analysen auch Auskünfte rund um das Thema Geldanlage und zu Fonds sowie den Spezialthemen finden? Diese finden Sie auf allen auch hier verlinkten SJB Internetseiten. Ob Beratung, Verwaltung oder Rabatte. Kein Problem. Einfach Anfragen. Für Kunden gibt es zukünftig das FondsPortal mit direktem, exklusiven Depotzugang. Bis Sie Kunde sind lieber Blogger, Ihre direkte Frage einfach hier im Blog, oder kurz unter Fragen stellen. Alternativ besuchen Sie uns doch einfach einmal zu einem Webinar, Seminar oder direkt zu einer individuellen Beratung in unserem Büro in Korschenbroich. Wir freuen uns immer. Genau auf Sie!

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